Reisetagebuch 5. September 2019 – Baratti #loosinterrail #wmdedgt

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Ich erwache, nachdem ich unglaublicherweise mehr als acht Stunden durchgeschlafen habe. Es ist wirklich so still draußen, wie erhofft. Abends noch ein paar Grillen, morgens ein paar Vögel, ansonsten absolute Ruhe. Der erste Zug fährt erst durch, als ich schon wach bin. Ich lese mich gemütlich durchs Internet und stehe dann gegen acht auf, ziehe mich an und gehe hinunter ins Café, um zu frühstücken. Zum Cappucino gibt es heute gleich zwei Cornetti – eins alla crema und eins mit Aprikosenmarmelade. Ich kann mich nämlich erstens nicht entscheiden und zweitens plane ich einen langen Tag am Strand, da kann man ruhig bisschen auf Vorrat essen. Nebenan hole ich mir dann noch ganz ehrgeizig la Repubblica, zwei Pfirsiche für den Tag (ich sag ja, ein pfirsichlastiger Urlaub) und einen Liter Aprikosensaft. Und dann geht es los Richtung Strand.

Der Weg dorthin dauert zu Fuß eine halbe Stunde und führt vorbei an Feldern, Olivenhainen, Pinienwäldern, Zypressenalleen und Bambusstauden. Ich treffe die drei Katzen vom Vortag wieder – alle auf einem Haufen und ansonsten leider vielen Autos. Der Weg ist nämlich eine gewöhnliche Landstraße, die wenig Raum für Fußgänger*innen lässt. Ich werde ziemlich merkwürdig angestarrt, weil ich dort einfach so langlaufe. Besonders unangenehm ist ein Kreisverkehr, der wirklich nicht vorsieht, dass man ihn zu Fuß bewältigt und dann eine einspurige Straße, auf der sich natürlich in beiden Richtungen Autos bewegen. Interessanterweise habe ich das Gefühl, die Autos mit deutschen Kennzeichen sind weniger überrascht und rücksichtsvoller als die mit den italienischen, die oft ziemlich nah an mir vorbeibrausen, während die deutschen oft langsamer werden oder sogar proaktiv ausweichen.

Ich bin jedenfalls ganz froh, als ich gegen halb zehn am Strand ankomme, der dann auch noch ziemlich leer ist, und mir ein schönes schattiges Plätzchen unter Pinien aussuchen kann. Dann geht es natürlich gleich erstmal ins Wasser und auf einmal bin ich wieder acht Jahre alt. Damals, vor 28 Jahren, habe ich nämlich an genau diesem Strand endlich richtig schwimmen gelernt. Der Untergrund ist sandig, bis auf ein paar größere Felsen, die man aber gut sehen kann. Es geht ganz sanft hinein und es gibt mehrere Sandbänke, so dass mein heutiges 1,80 m großes Ich eigentlich sogar überall bequem stehen kann. Damals musste ich mich schwimmend von Sandbank zu Sandbank bewegen, was aber ziemlich gut ging, da das Wasser hier ja anders als in der mir damals bekannten Ostsee so salzig ist, dass es einfach trägt, wenn man sich reinlegt und stillhält. Wobei die Ostsee das ja auch tut, das konnte ich nur damals noch nicht glauben – oder ich konnte einfach nicht stillhalten. Hier jedenfalls habe ich damals gelernt, dass ich nicht untergehe, egal was passiert und das gab mir dann den Mut, loszulassen und echte Schwimmzüge zu machen.

Auch sonst hatte der Strand damals viele neue Erfahrungen zu bieten, etwa Sand, der der heiß ist, dass man nicht barfuß auf ihm gehen möchte – das ist heute dank sanfter Brise sogar möglich, anders als neulich in Genua. Oder dass es ein Pinienwäldchen direkt am Strand gibt, wo man im Schatten liegen oder seine Hängematte aufspannen kann. Oder die fliegenden Händler, die ständig vorbeikommen und ihre Waren anpreisen. Die sind heute auch wieder in rauen Mengen vorhanden und im Wesentlichen haben sich die Waren in den 28 Jahren kaum verändert: Tücher, Strandspiele, Schmuck. Der Eismann hat neuerdings auch Kokosnüsse dabei und es gibt auch eine Händlerin, ansonsten ist alles wie damals.

Nur kann ich inzwischen etwas besser Italienisch und interessiere mich für Politik. Deswegen versuche ich mich an der Zeitung. Auf den ersten Seiten geht es natürlich um die Regierungsbildung und das neue Kabinett, da komme ich noch einigermaßen mit. Für den Rest fehlt es mir dann aber an Ehrgeiz und Hintergrundwissen. Außerdem bratzt die Sonne inzwischen ganz schön und ich gehe ein zweites Mal ins Wasser. Dann lese ich weiter – im Reiseführer und in Goethes “Italienischer Reise” – und bekomme irgendwann Besuch von einer Eidechse, die schon fast auf meinem Handtuch steht, als ich sie bemerke. Bis ich das Handy fotobereit habe ist sie allerdings schon fast wieder weg.

Irgendwann döse ich ein und schlafe nochmal fast ein Stündchen – ich habe wirklich eine Menge Schlaf nachzuholen. Danach geht es ein drittes Mal ins Wasser (und später noch ein viertes Mal). Ich verzehre über den Tag verteilt meine beiden Pfirsiche und trinke den Aprikosensaft aus. Nebenbei plane ich ein wenig an den nächsten Tagen herum und buche mir eine kostenpflichtige Reservierung, damit ich morgen schon etwas früher aufbrechen kann. Das Dorf ist wirklich sehr klein und wenn ich ausgecheckt habe, gibt es nicht mehr viel zu tun. Außerdem ist Goethe gerade in Rom unterwegs und da will ich ja morgen auch hin.

Kurz nach um fünf verlasse ich dann den Strand, als die Sonne nämlich so weit herumgekommen ist, dass ich ihr nicht weiter ausweichen kann. Meine Beine haben unterhalb der Knie schon Sonnenbrand. Also packe ich meine sieben Sachen und laufe den gleichen Weg wie heute morgen zurück zur Unterkunft. Duschen, Haare waschen, Handtuch, Pareo und Bikini zum Trocknen aufhängen… Und dann liege ich noch auf dem Bett herum und lese weiter, bis meine Haare wieder trocken sind.

Gegen sieben gehe ich runter zur Pizzeria und bestelle mir eine Pizza “Super Ago” mit Tomaten, Mozzarella, Kochschinken, frischem Gemüse (Paprika, Zucchini und Auberginen) und Oliven. Dazu gibt es eine Zitronenlimo. Authentisch wäre Bier gewesen, aber nach all der Sonne habe ich keine Lust auf Alkohol und immerhin gibt es eine Limonadensorte, die nicht zu Coca Cola gehört.

Die Pizza macht mich schon wieder sehr müde und gegen acht wird es nach Sonnenuntergang dann auch schon recht fröstelig draußen, so in T-Shirt und Rock. Ich mache mich auf den Heimweg und denke: Gut, dann fahre ich halt morgen weiter in den Süden. Ich mache mich direkt bettfertig und lege mich hin, verbringe dann aber noch zwei Stunden mit Lesen und Schreiben, bevor gegen zehn dann das Licht ausgeht.

 

1000 Fragen zum Wochenstart

Nachdem ich heute in der Mittagspause zwischen Burrito und dem Reden über vergangene Zeiten darauf angesprochen wurde, dass ich ja täglich bloggen würde, muss ich das jetzt auch wieder ein bisschen durchziehen. Da heute aber außer besagter Mittagspause gar nichts Spannendes passiert ist, gibt es erstmal einfach die nächsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

471. Würdest du bei deinem Partner bleiben, wenn deine Umgebung ihn ablehnen würde?

Das kommt sicherlich auf den Grund der Ablehnung an. Wenn der dafür sorgt, dass ich ihn auch ablehne, dann natürlich nicht. Wenn ich den Grund der Ablehnung nicht nachvollziehen oder nachempfinden kann, dann kann mir die Meinung meiner Umgebung natürlich herzlich egal sein.

 

472. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?

Ich habe gerade Blätterteigtaschen mit Crème fraiche und Zucchini im Ofen.

 

473. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?

Das kommt darauf an, wie man schick interpretiert. Besondere Gedanken über das, was ich anziehe, habe ich mir zuletzt letzten Freitag gemacht, als mein neuer Job vor der ganzen Firma verkündet wurde. Aber das war nichts besonders Schickes. Ich glaube das letzte Mal bewusst schick gemacht habe ich mich für die letzte Weihnachtsfeier. Ansonsten schaue ich schon, dass meine Klamotten halbwegs zusammen, zu meiner Stimmung und zu mir passen.

 

474. Welche Redensart magst du am liebsten?

Spontan fällt mir als erstes ein: “Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus kriegt den Käse.”

 

475. Was ist auf dem Foto zu sehen, das du als Letztes aufgenommen hast?

Der Burrito von heute Mittag, auch das heutige Beitragsbild.

 

476. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen innezuhalten?

Zu einigen historisch bedeutenden Ereignissen, ja. Bei persönlich bedeutsamen Jahrestagen fände ich es meistens gar nicht so wichtig, aber das geschieht dann automatisch.

 

477. Was würdest du in einen Guckkasten kleben?

Bilder vom Meer.

 

478. Welche Cremes verwendest du?

An den meisten Tagen eine Tagescreme (meist die günstigste Bio-Hausmarke der umliegenden Drogerien), ganz selten wenn ich dran denke auch eine Nachtcreme (dito).

 

479. Wärst du gern körperlich stärker?

Manchmal schon, aber oft merke ich auch, dass ich körperlich stärker bin, als ich denke.

 

480. Findest du, dass jeder Tag zählt?

Im großen Ganzen und philosophisch betrachtet schon. Die Zeit geht so schnell vorbei, dass es sich gut anfühlt, aus jedem Tag etwas zu machen. Kleinteiliger betrachtet sind manche Tage aber auch einfach gar nicht so wichtig und wenn mal einer nicht so gut läuft, kommt halt zum Glück in den allermeisten Fällen irgendwann der nächste.

1000 Fragen nach der Hitze

Nach der Hitze ist vor der Hitze, wenn ich so auf den Wetterbericht schaue. Deswegen geht es heute nach nachhitzigen Erledigungen dann früh ins Bett, man muss jede Schlafgelegenheit nutzen. Für Euch aber wieder 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

461. Für wen bist du eine Inspirationsquelle?

Puh, das weiß ich gar nicht so genau. Ab und zu habe ich Menschen im Internet dazu inspiriert, etwas bestimmtes zu kochen oder zu essen. Zählt das?

462. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?

Der letzte, an den ich mich bewusst erinnere, war im Februar 2013 am Strand in Noosa, Australien. Danach habe ich bestimmt auch noch ein paar andere mehr oder weniger wach und munter erlebt, aber nicht konkret beobachtet.

463. Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?

Das war der CN Tower in Toronto, im Dezember 2005. Der ist 553,3 Meter hoch, sagt Wikipedia.

464. Können andere auf dich bauen?

Ja.

465. Was ist das Verrückteste, das du jemals getan hast?

Irgendwie kommt mir die Frage bekannt vor, die gab es schon mal oder? Jedenfalls habe ich darauf auch nach Jahren die gleiche Antwort: Es war 2005 in Toronto, ich war 22 und seit gerade einmal ein paar Wochen in der Stadt. Hauptsächlich hing ich mit zwei Engländern rum, von denen ich den einen über eine Freundin und von seinem Blog kannte. Eines Tages fragten sie mich, ob ich gemeinsam mit ihnen und noch zwei anderen Engländern, die ich noch nicht kannte, für eine Geburtstagsparty nach Chicago fahren wollen würde. Ich nahm mir einen Arbeitstag in meinem Praktikumsbetrieb frei und dann fuhren wir Donnerstagabend gegen 22 Uhr zu fünft im Auto los. Die beiden mir schon bekannten Engländer wechselten sich mit dem Fahren ab. Gegen 2 Uhr nachts kamen wir bei Detroit an die Grenze zu den USA und mussten eine sehr kritische Befragung über uns ergehen lassen. Freitagmorgen gegen 8 kamen wir in Chicago bei der Freundin der beiden an, die die Party geben würde. Wir schliefen ein paar Stunden, machten dann ein wenig Sightseeing und dann stieg die Party. Am Sonnabend grillten wir auf dem Dach, schauten ein Football- und ein Baseball-Match im Fernsehen und gingen abends in eine Bar. Am Sonntagvormittag machten wir uns auf den Weg zurück, zehn Stunden bei Tageslicht bis Toronto und mit einem sehr freundlichen Willkommen von den kanadischen Grenzbeamten. Mit den vier Jungs habe ich dann auch in den nächsten Wochen in Toronto noch einiges Lustiges erlebt, aber das gehört nicht hierher…

466. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?

So 2-3 mal im Jahr bekomme ich einen Rappel und kaufe mir ein paar neue Klamotten, meistens zu Beginn einer neuen Jahreszeit (also zum Sommer hin z. B. Kleider und Röcke, Flipflops oder einen neuen Bikini, zum Winter hin Stiefel und warme Sachen…). Ansonsten kaufe ich nur das Nötigste, wenn etwas irreparabel kaputt gegangen ist, und lasse sonst auch viel reparieren.

467. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Auf keinen Fall. Außerdem sehe ich doch schon sensationell genug aus. 😉

468. Weisst du, ob du jemals einen heimlichen Verehrer hattest?

Ich habe einen Verdacht, der war aber gar nicht so heimlich, sondern das haben außer mir auch einige andere bemerkt. Wieviel da aber wirklich dran war, kann ich auch im Nachhinein leider nicht mehr erfragen, weil die betreffende Person nicht mehr lebt.

469. Welches Schmuckstück trägst du am liebsten?

Festivalbändchen.

470. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen wollen?

Ob die Entscheidungen, vor denen ich gerade stehe, sich auf lange Sicht als die richtigen herausstellen werden.

1000 Fragen in der Hitze

Es ist heiß, aber irgendwie muss es ja weitergehen im Blog. Deswegen mal wieder die nächsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

451. Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt?

Das muss irgendwann Mitte der 90er gewesen sein. Die Fotos meiner Sprachreisen ab 1998 sind schon relativ ungeordnet in einem Karton.

452. Worüber hast du vor Kurzem deine Meinung geändert?

Ich weiß was es ist, kann aber hier (noch) nicht öffentlich darüber schreiben.

453. Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?

Oh, schon oft. Ich mag das. Meist aber eher nicht mitten im Sommer.

454. Glaubst du an eine offene Beziehung?

Ich glaube, dass das – zumindest in der Theorie – die nachhaltigste und stabilste Beziehungsform wäre. In der Praxis kommt es darauf an, ob die Beteiligten individuell und gemeinsam damit umgehen können und eine so gute Kommunikation haben, dass niemand dabei unter die Räder gerät und die Bedürfnisse aller Beteiligten gesehen und geschützt werden.

455. Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?

Cannabis legalisieren, Tempolimit realisieren, Klimaschutzziele festschreiben, “Gesinnungsprüfung” bei Polizei, Bundeswehr & Verfaschoschutz, Wahlalter senken, Bildungsfragen nicht mehr föderal, sondern bundesweit regeln, staatliche Förderung für Kinderwunschbehandlungen für Alle, Wegfall von §218 und §219a, komplette rechtliche Gleichstellung von LGBTQI, komplettes aktives und passives Wahlrecht auch für Nicht-Staatsbürger, die länger als X Jahre in Deutschland leben… Mir fällt da bestimmt noch ne ganze Menge mehr ein, wenn ich länger darüber nachdenke.

456. Was würdest du mit einer Million Euro tun?

Bestmöglich und sozialverträglich anlegen.

457. Wie hiess oder heisst dein Lieblingskuscheltier?

Fridolin war ein Gepard.

458. Was war deine weiteste Reise?

Australien knapp vor Feuerland.

459. In welcher Haltung schläfst du am besten?

Auf der linken Seite liegend, Beine angewinkelt. Evtl. Bettgenossen hinter mir liegend. (Nimbin hält sich nicht dran, der liegt meist vor mir.)

460. Zu wem gehst du mit deinen Problemen?

Kommt auf das Problem an und welche Antwort ich mir erwünsche.

1000 Fragen vor Eric Clapton

Heute Abend streiche ich einen weiteren der alten Helden von meiner To-Do-Liste, allerdings finanziere ich seine rassistischen Einstellungen nicht mit, sondern bin dienstlich da. Weil das aber lange dauern wird, gibt es vorher noch die nächsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

431. Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird?

Kommt darauf an, worum es geht, ob ich mich in dem Thema auskenne und ob etwaige Entscheidungen mich betreffen.

432. Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel?

Nichts, ich glaube nicht, dass es grundlegende und vor allem allgemeingültige Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, die sich zu hinterfragen lohnen.

433. Kannst du dich gut beschäftigen?

Allermeist. Es sei denn ich sitze wie auf Kohlen und warte auf etwas, dann fällt es mir schwer, mich auf anderes zu konzentrieren.

434. Kannst du Dinge leicht von dir abschütteln?

Auch allermeist, es sei denn sie berühren mich emotional besonders stark.

435. Wie voll ist dein Bücherregal?

Wie, Singular? Meine Bücherregale sind gut gefüllt und der Inhalt wächst regelmäßig weiter an.

436. Bist du mit deiner Handschrift zufrieden?

Für kurze Sachen reichts.

437. Können deine Hände machen, was dein Kopf will?

Nicht immer. Zum Beispiel beim Klavier- oder Gitarrespielen oder beim Gebrauch herkömmlicher Zahnseide. Aber dafür gibt es zum Glück Hilfsmittel.

438. Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel?

Vermutlich fast immer, wenn ich an einem vorbeikomme – reines Interesse. 😉

439. Klagst du schnell über körperliche Beschwerden?

Darüber denke ich viel nach, es ist so schwer, Schmerzempfinden zu vergleichen. Manchmal denke ich, so schlimm ist es gar nicht und dann bekomme ich gespiegelt, dass aber doch. Und natürlich hat das ganze noch eine andere Komponente, nämlich wie sehr ich mich in dem Moment körperlich einschränken lassen möchte. Für Dinge, die mir wichtig sind, überschreite ich auch mal Schmerzgrenzen, in anderen Momenten freue ich mich über einen guten Grund, mich zu schonen.

440. Klickst du auf Facebook manchmal auf „gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist?

Nein, meine Likes werden ja von meinen Freunden ggf. gesehen und ich möchte kein falsches Bild vermitteln.

Letztes vom Immergut und 1000 Fragen

Mir ist noch was eingefallen vom Immergut, das ich noch nicht verbloggt habe: Bei dem Panel, auf dem Manuela Schwesig (seit heute Teil eines Trios) mitdiskutierte, waren Leute mit einem Schild. Darauf stand: Philipp Amthor Ultras. Das fand ich extrem witzig. Muss ja auch mal gesagt werden.

Ansonsten fällt mir heute nicht viel Blogbares ein (die Rückreise war nicht besonders spannend, nur dass der Zug extrem voll war), deswegen gibt es die nächsten der 1000 Fragen:

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

421. Welches Ritual hast du beim Duschen?

Kämmen und dann Haare entweder zusammenknoten (wenn ich sie nicht waschen will) oder offen lassen (wenn ich sie waschen will). Ausziehen, Bademantel zurechtlegen, in die Wanne steigen, Duschvorhang zuziehen. Wasser an und Temperatur mit der Hand prüfen. Einmal abbrausen, einseifen (wenn ich die Haare waschen will erst Shampoo), unter der Brause drehen, bis alles weg ist. Wasser abstellen, Duschvorhang auf, Bademantel an, Beine + Füße (und ggf. Haare) abtrocknen, fertig. Dauert ca. 2 Minuten.

 

422. Wie gefährlich ist deine Arbeit?

Die Treppe im Büro ist ganz schön steil.

 

423. Welchen Kinofilm hast du sehr genossen?

Viele, viele… Zum Beispiel Take This Waltz, Before Sunset, Eternal Sunshine of the Spotless Mind, Finding Neverland… Da erinnere ich mich noch gut an das wohlige Gefühl beim aus dem Kino kommen.

 

424. Welches Brettspiel magst du am liebsten?

Carcassonne, wobei es da kein Brett gibt. Dann Cranium.

 

425. Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt?

Vermutlich meiner zuletzt verstorbenen Oma, aus dem Urlaub. Ist also vor ungefähr 4 Jahren gewesen.

 

426. Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten?

Ich habe sehr, sehr viele Verwandte (alleine 8 Cousins und 10 Cousinen, die alle Eltern und/oder Kinder haben), deswegen gibt es da keine eindeutige Antwort. Mit meiner Kernfamilie bin ich so gut wie täglich in Kontakt. Ansonsten reicht es von “wie beste Freund*innen” bis “es gibt faktisch keine Beziehung” – mit allen Schattierungen dazwischen, es sind wirklich so viele Verwandte.

 

427. Wann hast du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen?

In das meines Smartphones vor einer guten Stunde (ich wurde angerufen, nicht was Ihr denkt!), in das meines Arbeitslaptops heute Mittag, in ein Handmikrofon im April auf der Betriebsversammlung.

 

428. Hast du gelegentlich Freizeitspass?

Äh, was?

 

429. Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages?

Höchsttemperatur 34 Grad. Mittagspause auf der Dachterrasse mit der besten Kolleginnenfreundin. Eine WhatsApp-Nachricht pünktlich zum Feierabend.

 

430. Macht du manchmal einen Mittagsschlaf?

Immer gerne, wenn es sich anbietet.

Müde 1000 Fragen

Der KKK ist schuld, dass ich müde bin. Oder zumindest die Kombination aus Koffein und Katzen, die meine letzte Nacht irgendwie sehr kurz und stückig gemacht hat. Deswegen gibts heute nur 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

381. Wen hast du zu Unrecht kritisiert?

Da fällt mir gerade keine konkrete Situation ein. Es kommt aber durchaus mal vor, dass ich Handlungen anderer erst doof finde und im Nachhinein feststelle, dass es aus deren Sicht absolut sinnvoll war.

 

382. Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast?

Da ich solche Sachen aufsauge wie ein Schwamm kommt das schonmal vor – nicht immer bewusst und mit Absicht.

 

383. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?

Eigentlich nie. Oder nur ganz selten, wenn etwas wirklich unglaublich lecker ist, dann bestelle ich das öfter, aber nicht immer. Aus Prinzip.

 

384. Gibt es etwas, dass du insgeheim anstrebst?

Ich könnte jetzt ganz mysteriös “Ja” sagen, aber ich bin ja ehrlich: Mir fällt da nichts ein.

 

385. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?

Ich bin frei wie ein Vogel und darf alles tun was ich will – solange es sonst niemandem schadet. Anderes würde ich nicht ernsthaft wollen.

 

386. Was begeistert dich immer wieder?

In Rostock aus dem Bus oder Zug zu steigen und tief einzuatmen. Meine Lieblingslieder live zu hören (oder auf der Tanzfläche). Die ersten wirklich leckeren Erdbeeren des Jahres (zuletzt heute vor einer Woche). Wenn Menschen klug und witzig zugleich sind. Am Meer anzukommen. Irgendwo im Süden anzukommen, wo die Luft plötzlich ganz anders ist. Gutes Essen. Beste Freund*innen zu treffen… Und noch viel mehr.

 

387. Welche Sachen kannst du genießen?

Die aus der Frage vorher. Und noch viel mehr 😉

 

388. Findest du es schön, etwas Neues zu tun?

Grundsätzlich erstmal ja – auch wenn manches Neues sich am Ende nicht als schön entpuppt.

 

389. Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?

Ich bekomme am liebsten Fragen gestellt. 😉 Ansonsten kommt es ein bisschen darauf an, wie wach ich bin.

 

390. Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?

Der KKK am Anfang dieses Blogposts.