1000 Fragen on the road

Heute und morgen bin ich dienstlich unterwegs und komme nicht zum ausführlichen Bloggen. Deswegen gibt es wieder schnelle 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Am ehesten noch im Tischtennis, ich würde sagen, da bin ich besser als der Durchschnitt derjenigen, die nicht professionell spielen. Also inklusive derer, die gar nicht bis selten spielen. Sprich: In Freizeitrunden kann ich ziemlich gut mithalten und durchaus mal gewinnen. Sind Profis am Werk, habe ich hingegen kaum eine Chance.

 

252. Heuchelst du häufig Interesse?

Häufig würde ich nicht sagen, denn ich bin nicht besonders gut darin. Man merkt mir schnell an, wenn ich nicht interessiert bin und ich bin dann in Gedanken auch ganz schnell woanders. Sollte ich mich also in einer Situation wiederfinden, in der ich Interesse heuchle, versuche ich normalerweise, diese so schnell wie möglich zu beenden und authentisch zu bleiben.

 

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Komischerweise erscheint mir das eine Fähigkeit, die bei mir mit zunehmendem Alter abnimmt. Ich ringe inzwischen öfter mit den richtigen Formulierungen und damit, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Vielleicht, weil die Geschichte in meinem Kopf ja schon fertig ist und ich nicht die Geduld habe, sie neu aufzubauen. Oder weil ich zu viel nachdenke. Oder weil mir wichtiger ist, dass wirklich alle Informationen drin sind, als dass die Form stilistisch packend ist.

 

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Ich bin geizig mit meiner Gunst. Oder sehr wortklauberisch. Das Allerbeste gönne ich nur denjenigen, die es verdient haben. Kleinen Kindern zum Beispiel, die noch nicht viel falsch gemacht haben im Leben. Das Beste hingegen gönne ich allen, die ich mehr mag als den Durchschnitt. Wobei man überlegen könnte, dass wenn alle das Beste hätten, sicherlich auch alle bessere Menschen wären, weil die Motivation zu Schlechtem fehlen würde. Also vielleicht sollte ich doch allen das Beste oder sogar das Allerbeste gönnen.

 

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Ungefähr ein Jahr lang die Treffen des konspirativen Musizierens. Und jetzt ist es wohl vorbei. Die beiden Male, bei denen ich dabei war, waren allerdings großartig.

 

256. Kannst du dich gut ablenken?

Von unbefriedigenden Allgemeinzuständen ja – mit Medienkonsum. Wenn es um ganz konkrete und akute bedrohliche Szenarien geht, fällt mir das eher schwer oder klappt nur in kurzen Zeiteinheiten.

 

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

In bequemer. Jeans und Hoodie im Winter, nicht zu eng sitzendes Kleid im Sommer. Und dazwischen was dazwischen.

 

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Die medizinischen Ereignisse der letzten 2-3 Jahre.

 

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Nicht mehr. Als kleines Kind fand ich das Leben der Jungen attraktiver als das der Mädchen. Inzwischen bin ich sehr zufrieden, solange ich mich von Geschlechterstereotypen fernhalten kann und halt mein eigenes Ding mache.

 

260. Wer nervt dich gelegentlich?

Menschen im öffentlichen Nahverkehr. Neulich zum Beispiel war während des Streiks die S-Bahn extrem voll. Eine Dame stand kurz nach Verlassen eines Bahnhofs von ihrem Sitzplatz auf und stellte sich schonmal in Position, um im nächsten auszusteigen. Die Folge war, dass für die nächsten 4 Minuten alle anderen noch gedrängter standen als vorher, ich und ein anderer Fahrgast uns nirgends mehr festhalten konnten, weil sie vor der Haltestange stand und ihr Sitzplatz leer blieb, weil niemand dorthin gelangen konnte. Ich kenne Menschen, die in dieser Situation ausgerastet wären.

Im April werde ich…

  • beruflich nach Hamburg, Bochum, München und Nürnberg reisen
  • Bob Dylan mal wieder live sehen
  • mit einer Freundin eine Aufwärmparty zum Immergut besuchen
  • mit Nimbin nochmal zum Tierarzt gehen und seine Zähne versorgen lassen
  • mein neues Bett geliefert bekommen
  • mit einer Freundin nach der Arbeit tanzen gehen
  • evtl. über Ostern nach Rostock fahren
  • meinen Personalausweis und meinen Pass verlängern lassen
  • wahrscheinlich Karaoke singen gehen
  • weiter in der Wohnung rumwerkeln und -räumen
  • hoffentlich den Frühling in Berlin genießen können
  • Bärlauch und Rhabarber essen – und Fava-Bohnen!

Wie der März riecht

Inspiriert vom Lieblingsfräulein gibt es auch hier zum Abschluss des Monats wieder ein paar olfaktorische Notizen…

Der März riecht immer noch nach großer Veränderung. Nach energischem Aufstehen und Durchschütteln und Umschauen und Ärmelhochkrempeln und nach neu zu findenden Wegen.

Nach apulischen Olivenölen und Weinen und frisch gedruckten Visitenkarten duftet der März ebenso wie nach warmem Katzenfell und sehr, sehr viel aufgewirbeltem Staub. Nach Schweiß vom Möbelrücken und nach Bubble Tea.

Nach sehr sehr viel gutem Essen duftet der März – Koreanisch (gleich dreimal!), Georgisch, Laotisch, Sushi, Potato Skins, Kohlsuppe, Vietnamesisch, Törtchen, Käse, Marzipan, Poké Bowl, Ofenkäse, Quarkkeulchen, Sachertorte, Pancakes und erstem Draußen-Eis.

Nach sizilianischem Wein und Schweizer Schokolade und viel Lachen und ein wenig Weinen duftet der März. Nach Meeresluft und Ostseewind, nach durchtanzter Nacht und guten Freunden. Nach wiedergefundenem vertrautem Duft zwischen Kaffee und Jasmintee duftet der März auch.

Nach weißem Pfirsich und Sonnenblumen auf der Haut, nach Sonne und Licht und Weite. Nach frischem Holz und Frühlingsbrise. Mit Forsythien und Kirschblüten drin und einer Ahnung von allem, was kommt.

 

Schnelle 1000 Fragen mal wieder

Heute geht es direkt nach der Arbeit zum Mobster Dinner und die Erfahrung lehrt, dass ich dann nie vor Mitternach zuhause bin. Deswegen auch heute wieder nur 1000 Fragen – morgen gibt es dann vielleicht einen fluffigen Text zu koreanischem Essen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Nein.

 

242. Bist du nach etwas süchtig?

Am ehesten noch nach dem Internet/meinem Smartphone. Ich kann auch gut Serien oder Spiele suchten oder für einen gewissen Zeitraum nach gewissen Personen süchtig sein. Mit entsprechender Cold-Turkey-Phase oder wenn anderes wichtiger wird, klingt das alles aber wieder recht schnell ab. Nach Zucker, Alkohol, Drogen, Glücksspiel etc. bin ich kein bisschen süchtig.

 
243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Vermutlich der meiner Oma väterlicherseits.

 
244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?

“Ich glaube, das ist gut genug so”

 
245. In welchem Masse entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Das ist tagesformabhängig, wobei ich mich an den meisten Tagen schon ganz gut finde und an weniger Tagen noch großen Verbesserungsbedarf sehe.

 
246. Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn es keine gemeinsame Perspektive mehr gibt, für die es sich zu arbeiten/kämpfen lohnt.

 
247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Sehr wichtig, sie ist einer der Hauptgründe, wegen denen ich mir momentan nicht vorstellen kann, aus Berlin wegzuziehen, auch wenn manchmal die Ferne (oder die Ostsee) lockt.

 
248. Was würdest du gern gut beherrschen?

Singen, Gitarre spielen, Italienisch, Putzen, Empathie… Und zu schweigen, wenn es besser für mich ist.

 
249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein.

 
250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Ich habe ja aktuell keinen, aber rückblickend bereue ich keinen der vergangenen, sie waren alle für ihre Zeit richtig (wenn auch manche Zeiten im Nachhinein länger bzw. kürzer hätten sein können).

Produktiver Donnerstag und 1000 Fragen

Kaum zu glauben, nach dem gestrigen Kleiderschrank entrümpeln habe ich heute direkt weitergemacht: Klamotten zur Kleidersammlung gebracht, ein Päckchen verschickt, Staub gesaugt, Bad geputzt, abgewaschen, Küche geputzt, weiter entrümpelt… So langsam ist die Erkenntnis eingesunken, dass dieser komische Zwischenzustand in der Wohnung noch eine ganze Weile anhalten wird. Also kann ich es mir hier auch schön machen und muss nicht im Dreck leben. Und gleichzeitig hilft das tägliche Räumen und Sortieren, den Zeitraum zu verkürzen, bis sich die Wohnsituation hier verändert. Die Katzen haben dadurch auch täglich Neues zu entdecken, besonders Noosa hat viel Spaß daran, Schranktüren aufzubasteln und zu gucken, was sich dahinter verbirgt. Und Produktivität lenkt ja auch von doofen Gedanken ab, voll super also. Deswegen gibts jetzt hier auch wieder einfach “nur” die 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

231. Was willst du einfach nicht einsehen?

Für einige Leute scheint es wirklich schwer zu verstehen zu sein, dass wir mit winzig kleinen Veränderungen, zum Beispiel in unserer Sprache, dafür sorgen können, dass wirklich viele Menschen sich willkommener, angenommener und sichtbarer fühlen, bzw. weniger verletzt werden. Dass so viele, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, wie sie etwas anders sagen könnten/sollten, das nicht ernstnehmen, es verlachen oder aus Trotz dann erst Recht machen, das will ich nicht einsehen, nein.

 

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Wie ich als 10jährige auf Island mal bei einer Wanderung durch ein Lavafeld vorausgelaufen bin, irgendwo eine andere Abzweigung genommen habe, als die anderen und dann am Ende eben nicht dort war, wo ich erwartet wurde. Mit den Folgen, die das hatte.

 

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?

Die meisten Tage sind ja nicht von morgens bis abends nur toll, insofern fällt mir kein perfekter Tag zum noch einmal Erleben ein. Eher so Tage, die ich noch einmal durchleben und dabei etwas anders machen würde. Oder allgemein Ereignisse, die mir fehlen und so nicht wiederkommen werden. (Überhaupt ist ja in der Wiederholung alles anders als beim ersten Mal, man steigt nie zweimal in den selben Fluss.)

 

234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Kurzfristig und auf absehbare Zeit würde mir mehr Zeit mehr helfen als mehr Geld. Wobei, mit sehr viel mehr Geld hätte ich auch sehr viel mehr Zeit…

 
235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Wenn überhaupt, dann nur sehr punktuell. Ich finde es aber gerade unheimlich entspannend und spannend gleichzeitig, nicht zu wissen, was die Zukunft bringt.

 
236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Definieren ist das eine, das kann ich glaube ich – für mich – relativ gut. Sie dann auch zu behaupten, wenn es ernst wird, ist ein ganz anderer Schnack.

 
237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Spontan fallen mir zwei ein. Als Beifahrerin gegen die Leitplanke fahren, quer über drei Spuren über die Autobahn und in den Graben schlittern, dort anderthalb mal mit dem Auto überschlagen und kopfüber stehen bleiben zum Beispiel. Oder beim Baden auf Jamaika von der Strömung raus aufs Karibische Meer gezogen werden, so dass wir mit Seilen gerettet werden mussten. Interessanterweise haben beide mit dem Hasen zu tun, ich versuche, das nicht überzubewerten. (Es gab auch noch drei Autounfälle als Kind, bei denen zwei Autos und ein LKW jeweils an der Stelle auf unser Auto aufgefahren sind, an der ich saß.)

 
238. Hast du einen Tick?

Ich kann nicht räumlich sehen, das ist wahrscheinlich der Grund, weswegen ich ständig unwillkürlich meinen Kopf hin und her bewege: Bilddaten sammeln und mir ein 3D-Bild errechnen.

 
239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Letzteres.

 
240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Im Moment würde ich sagen: In den vorletzten Minuten würde ich mich gerne von allen meinen Lieben verabschieden. In den letzten Minuten wäre ich gerne allein und Noosa soll sich neben mein Gesicht legen und mich so lange in Trance schnurren, bis ich weg bin.

Ein aufgeräumter Schrank und 1000 Fragen

Da ich den ganzen Abend damit verbracht habe, meine Klamotten aus- und den Kleiderschrank neu zu sortieren und ich aber nicht schon wieder nicht bloggen möchte, heute wieder Fastfood: 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Wenn nicht auf den ersten, so gibt es zumindest welche, die sich in allerkürzester Zeit entwickeln. Bei mir reichte schon öfter ein einziger Abend.

222. Gönnst du dir selbst regelmässig eine Pause?

Ja.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Na klar. Unerwidertes Verliebtsein macht nicht immer nur Spaß und manchmal verliebte ich mich auch in Menschen, die es nicht wert waren, ich konnte es aber trotzdem nicht abstellen.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ja. Und ich hoffe, ich lasse sie auch alle wieder raus, wenn die Zeit gekommen ist.

225. Welches Geräusch magst du?

Meeresrauschen, Katzenschnurren, das Tippgeräusch auf meinem Laptop, Regen auf dem Fensterbrett… Die fallen mir spontan ein und sind jugendfrei 😉

226. Wann warst du am glücklichsten?

Vielleicht damals im Juni in Case Vecchie.

227. Mit wem bist du gern zusammen?

Blöde Frage, mit allen, die ich mag.

228. Willst du immer alles erklären?

Sehr oft will ich alles und vor allem mich und meine Beweggründe erklären. Wenn ich hingegen irgendetwas anderes immer wieder erklären soll, wird mir langweilig und ich werde ungehalten.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Im Trennungsgespräch mit dem Hasen. In geringerem Maße auch beim Kekse essen auf der Parkbank und beim Drücken eines Klingelknopfes.

230. Was war deine grösste Jugendsünde?

Das kommt ganz darauf an, wie man Jugendsünde definiert. Im Sinne von leichtsinnigen Handlungen sicherlich der Roadtrip von Toronto nach Chicago mitten in der Nacht, zusammen mit 4 Jungs, von denen ich keinen länger als 6 Wochen kannte und zwei erst auf dem Trip kennengelernt habe.

Verspätete 1000 Fragen

Gestern Abend war ich hundemüde und ging schon um 9 ins Bett. Heute morgen ist mir dann beim Durchlesen meines Feedreaders siedend heiß eingefallen, dass ich komplett vergessen hatte zu bloggen. Mein erster blogfreier Tag, seit ich zum Jahreswechsel mit dem Tagebuchbloggen angefangen habe! Und dabei gab es in diesem Jahr schon ganz andere Tage, an denen es verzeihlicher gewesen wäre… Nunja, ich lasse mir das nochmal durchgehen. Da ich aber heute Abend noch eine ganze Menge erledigen möchte, gibt es heute einfach nur den nächsten Teil der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Ha, die Frage kommt ein wenig zu spät. Der Hase, der ja nun mein Ex-Partner und Noch-Mitbewohner ist, und ich haben uns allerdings gar nicht so oft und viel gestritten. Wenn, lag es meist eher an Launen und Stimmungen, als an konkreten Inhalten. Also wenn man sowieso genervt ist, dann regen einen halt Kleinigkeiten auf, die man sonst weglächeln würde. Am häufigsten ging es dann wohl so um Haushaltsdinge und die Art ihrer Erledigung – wie bei den meisten vermutlich.
212. Worauf freust du dich jeden Tag?

Ich beantworte das mal für einen normalen Berliner (Arbeitsall-)Tag: Auf das gemütliche Liegenbleiben und Internetleerlesen am Morgen, auf das Katzenkuscheln, auf die morgendliche Kaffeerunde mit dem Team, überhaupt auf den ganzen Quatsch, den die Kolleg*innen und ich so über den Tag verteilt machen, auf die Überlegungen zur Mittagspause, auf den Feierabend, wieder auf das Katzenkuscheln, auf selbstbestimmte Freizeitgestaltung, auf das kuschelige Bett inklusive neuerdings Katzenschnurren. Ich merke, ich freue mich jeden Tag auf ziemlich viel. Voll gut!
213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Es gibt da eine Freundin, die ich im Master-Studium kennengelernt habe und damals meine Nachbarin war. Mit ihr hielt ich auch nach meinem Abschluss noch lange Kontakt, sie zog dann auch nach Berlin und auch hier haben wir in der ersten Zeit noch viel Kontakt gehabt. Uns verbanden vor allem die Liebe zum Essen und unser Musikgeschmack. Leider riss der Kontakt irgendwann ab und ich hoffe, dass das nur daran liegt, dass uns der Alltag eingeholt und auseinander getrieben hat und nicht daran, dass ich vielleicht unbewusst etwas falsch gemacht habe.
214. Wie gehst du mit Stress um?

Ich versuche, mir Ruheinseln zu schaffen und den Stress schon im Keim zu ersticken. Also mehr Vorbeugung und Vorausplanung als dann tatsächliches Umgehen, wenn der Stress schon da ist. Denn wenn er da ist, dann komme ich da ganz schlecht raus und werde ohne Zwangspausen dann irgendwann krank.
215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?

Nicht komplett anders, nein. Es gibt Situationen, in denen ich einige Seiten meiner Persönlichkeit mehr hervorkehre als andere (z. B. “cooler” tun, als ich wahrscheinlich bin oder Dinge herunterschlucken, die ich anmerken würde, wenn die Situation es entspannt erlauben würde), aber ich bleibe trotzdem immer ich selbst.
216. In welchem Punkten gleichst du deinem Vater?

Also zum Beispiel lümmele ich gerade mit meinem Laptop auf dem Schoß auf meinem Bett herum, so wie er das gerne in seinem Sessel tut. 😉 Wir haben auch beide den in unserer Familie weit verbreiteten Hang zu Klugscheißerei und Rechthaberei. Wir lehnen uns gerne zurück, wenn unsere Mithilfe nicht aktiv eingefordert wird und wir sehen, dass sich schon jemand anders kümmert. Außerdem sind wir auch beide eher von der pragmatisch-optimistischen als von der emotional-empathischen Sorte, sehen eher das große Ganze als die vielen kleinen To Do’s und nehmen oftmals kein Blatt vor den Mund. Wir sind beide sehr wissbegierig, vielseitig interessiert und belesen. Und wir stehen beide auf gutes Essen und guten Wein.
217. Kann man Glück erzwingen?

Nein.
218. Welcher Streittyp bist du?

Siehe oben. Ich neige eher dazu, mich zu streiten, wenn ich bereits gereizt (z. B. müde oder hungrig) bin oder mir etwas zu langsam geht. Und ich habe gerne Recht und muss dann bestimmte Dinge so lange diskutieren, bis die anderen merken dass ich Recht habe oder aufgeben (Hallo, Papa!). Diese Art Streitgespräche führe ich aber vorwiegend mit der Familie, die ist genauso und kann damit umgehen.
219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Ich bin relativ schnell richtig wach, das Munterwerden kann dann noch eine Weile dauern. Ich bin sehr bald aufnahmefähig (zumindest für Geschriebenes), aber bis auch sinnvolle Worte und Taten aus mir herauskommen, kann es eine Weile dauern.
220. Wie klingt dein Lachen?

Das würde ich gerne diejenigen unter Euch fragen, die mich kennen. Ich würde sagen, situationsbedingt ist von albern kichernd bis dreckig feixend alles mal dabei? Und ich bin selten die, die am lautesten lacht.