Tagebuch-5 im Mai 2019 #WMDEDGT

Ich habe es heute bis kurz vor 7 abends geschafft, ohne zu merken, dass der 5. Mai ist. Also, gemerkt habe ich das schon, aber die Verbindung gezogen, dass heute dann ja #WMDEDGT ist und ich mal tagebuchbloggen sollte, damit Frau Brüllens Sammlung sich erweitert, das habe ich gerade eben erst getan, dank eines Tweets von Jawl. Es geht wahrlich bergab mit mir… Ich versuche dann jetzt also in der Rückschau eine Zusammenfassung des Tages zu schaffen.

Gegen 4 wache ich auf, weil die Mitbewohnerin im Bad ist – da meine Schlafzimmertür für die Katzen offen bleibt, höre ich das und da ich schon um 10 ins Bett gegangen bin, werde ich davon auch wach. Ich mache mir dann wie zuletzt fast täglich Gilmore Girls auf Netflix an und schlafe wieder ein – mit Unterbrechungen (Stream hört auf, ich will wieder anmachen, merke dass ich ca. 5 Folgen verschlafen habe, suche wieder die richtige Stelle in der richtigen Folge und schlafe nach wenigen Minuten wieder ein) schlafe ich dann bis halb 9. Dann erstmal Katzen füttern und zurück ins warme Bett – Internet leerlesen und sowas. Gegen 10 treffe ich mich mit der Mitbewohnerin zum Frühstück. Bei ihr gibts Sojajoghurt mit Obst, bei mir Grießbrei mit Obst und einen vietnamesischen Kaffee (Instant-, den schenkt die Änderungsschneiderin immer beim Abholen der Kleidung und selbst Espresso zuzubereiten und Milch warm zu machen bin ich heute zu faul). Wir plaudern über dies und das – u. a. das Erstarken der Rechten im europäischen Vergleich mit einem besonderen Schwerpunkt auf Deutschland und Frankreich. Dann geht sie wieder an die Arbeit und ich beginne, den Balkon weiter auszumisten und sozusagen frühlingsfein zu machen. Am Ende fehlen eigentlich nur noch Pflanzen und dann sieht das schon ziemlich gut aus. Achja, Wäsche gewaschen habe ich zwischendurch auch noch und die gestrige vom Trockenboden geholt.

Gegen halb 1 treffe ich meine Mama beim Sport, der heute wieder erstaunlich gut läuft. Bei allen Geräten schaffe ich meine persönliche Vorgabe, bei einem kann ich mich sogar steigern. Dann laufen wir durch den blühenden Frühling zurück in die Wohnung, die Mama auch seit ein paar Wochen nicht gesehen hat – und dabei verändert sie sich grad ständig! Dann Wäsche aufhängen, Mama verabschieden und Mittag essen. Es gibt Reste von gestern: Capellini mit Tomaten-Ricotta-Sauce und dazu frische Tomaten – bei der Mitbewohnerin Salat mit gebratenen Pilzen. Tischgespräch: Fühlen wir uns wie 35? Und darf man bei Kommunalwahlen die CDU wählen, um zu verhindern, dass die AfD gewinnt? (Es geht um Sachsen.) Schon während des Essens werde ich sehr ausdauernd von Noosa gekuschelt, so dass ich hinterher noch einen Moment auf der Couch bleibe und weiter Katzen bespaße. Dann aber raffe ich mich auf, dusche den Sportschweiß weg und putze das Bad – nachdem ich das schon ungefähr eine Woche lang prokrastiniert hatte…

Hinterher geht es dann los zur Station und zur pre:publica. Ich hole mir mein Bändchen samt Namensschild und den üblichen Giveaways und treffe dann im Hof die üblichen Verdächtigen auf ein erstes – alkoholfreies, weil günstiger – Weizenbier. Es ist schweinekalt und windig, deswegen breche ich schon nach etwa 1,5 Stunden wieder auf nach Hause – völlig durchgefroren. Zuhause angekommen gibt es Abendbrot (Stulle mit Tomatenfisch, der muss langsam weg) und Bloggerei. Gleich hüpfe ich nochmal schnell in die Badewanne und wärme mich auf. Später am Abend kommen dann der Lieblingsnachbar und sein +1 vorbei auf ein Gläschen Wein. Und ab morgen ist re:publica!

1000 Fragen beim Konspirativen Musizieren

Heute kann ich nicht bloggen, denn es wird konspirativ musiziert, so konspirativ wie noch nie, denn nicht einmal alle Musiker wussten davon. Aber ich, denn es war meine Idee 😉 Hier dafür 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

361. Was war deine schlimmste Lüge?

Ich bin sehr ehrlich, mitunter mehr als gut für mich ist. Maximal lasse ich Information weg, aber ich lüge nie schlimm. Welche von den kleinen Notlügen die schlimmste war, vermag ich nicht zu sagen.

 

362. Erweiterst du deine eigenen Grenzen?

Ja, immer wieder mal.

 

363. Kannst du gut Witze erzählen?

Ich konnte sie mir früher zumindest immer sehr gut merken, das hat aber nachgelassen. Ob ich sie gut erzähle weiß ich nicht, ich kenne aber auf jeden Fall Leute, die das mit Spannungsbogen und Timing besser drauf haben als ich.

 

364. Welches Lied handelt von dir?

“z. B. Susann” von City? Naja nicht wirklich, aber das dachte ich sehr lange und durchaus berechtigt, denn besagte Zeile trifft auf mich zu und wurde von einem sehr guten Freund meiner Eltern kurz nach meiner Geburt geschrieben. Davon abgesehen finde ich durchaus ab und zu Situationen oder Empfindungen aus meinem Leben in Songtexten wieder, aber mir fällt spontan kein Lied ein, das hundertprozentig auf mich passt.

 

365. Welche kleinen Dinge kannst du geniessen?

Die Liste wäre endlos.

 

366. Wofür darf man dich nachts wecken?

Bitte nur in Notfällen oder bei wirklich, wirklich guten Nachrichten. Für alles (!) andere bin ich aus dem Tiefschlaf gerissen nicht zu gebrauchen.

 

367. Was würdest du gern an deinem Äusseren ändern?

Da könnte ich jetzt entweder eine Liste von relativ unwichtigen Kleinigkeiten aufzählen oder größer denken und sagen: Gar nichts.

 

368. Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden?

“Hoffentlich hört sie jetzt mit der Klugscheißerei auf.”

 

369. Lässt du dich leicht zum Narren halten?

Ich hoffe doch nicht. Wenn es so wäre, wüsste ich es aber vermutlich nicht.

 

370. Was würdest du gerne einmal tun, vorausgesetzt dass es nicht schiefgehen wird?

Die Pausetaste meines Lebens hier drücken und für ein paar Monate woanders hingehen. Dann aber wiederkommen und mein altes Leben genau so wieder aufnehmen können. 😉

Im Mai werde ich…

…in chronologischer Reihenfolge:

  • Den nicht einfachen Kollegenfreund würdig verabschieden und hoffen, dass aus ihm langfristig ein nicht einfacher Freund wird
  • 3 Tage auf der re:publica verbringen und in dieser Zeit wahrscheinlich wieder weder Augen noch Ohren für irgendetwas anderes haben (meine 6. übrigens schon)
  • Mit einer lieben Freundin zum Mumford & Sons Konzert gehen
  • Zur Sehschule gehen – Premiere!
  • Meinen neuen Perso und Reisepass abholen
  • Wählen gehen
  • Wenzel & Mensching live sehen
  • 4 Tage auf dem Immergut verbringen und in dieser Zeit wahrscheinlich wieder weder Augen noch Ohren für irgendetwas anderes haben (mein 8. übrigens schon, mit 6 Jahren Pause zwischen dem 6. und dem 7.)

 

…und außerdem:

  • Mit der Mitbewohnerin weiter an der Wohnung herumwerkeln und möglicherweise schon eine kleine Vor-Einweihungsparty schmeißen (vielleicht aber auch erst zu meinem Geburtstag im Juni)
  • Hoffentlich noch irgendwo Maibowle trinken – die traditionelle zum Hexenbrennen/Tanz in den Mai gab es dieses Jahr nicht
  • Hoffentlich Holunderküchl und die ersten richtig guten Erdbeeren essen
  • Möglicherweise mal raus nach Brandenburg fahren
  • Ganz viel optimistisch in die Zukunft blicken

Wie der April riecht

Inspiriert von Fräulein Read On hier wieder die olfaktorischen Monatsnotizen…

April, April, der weiß nicht was er will. Und das bezieht sich in diesem April nicht nur auf das Wetter. Es ist großes Hin und Her, Vor und Zurück, Schieben und Zerren, mit vielen positiven, aber auch vielen negativen Dingen.

Der April riecht nach Bahnhöfen und Gleisen, nach Bordbistro und Ledersitzen. Nach Hamburger Regenwetter, Bochumer Regenwetter, Münchener Sonnenschein und Nürnberger Grau. Nach authentischem indischem Essen, Sushi und fruchtigen Cocktails ebenso wie nach leckerem Eis und ordentlich Knoblauch, Ouzo und diesem Schnaps, der wie Nutella duftet.

Nach luftigen Höhen in der VIP-Loge und Rocklegende duftet der April ebenso wie nach verschwitztem Skatepunk-Publikum und intimem Indie-Gig. Der April riecht nach neuen Möbeln, unbehandeltem Holz und jeder Menge aufgewirbeltem Staub.

Er duftet nach Sonnenlicht und Frühlingsblumen, nach Sanddornwein und norddeutschem Humor. Nach sehr viel kuscheligem Katzenfell und Katzenfutteratem duftet der April genauso wie nach laufender Schnupfennase und jeder Menge Ingwer.

Der April duftet nach zwei Nächten im Club und Ostseeluft. Nach Meeresfrüchten auf den Nudeln und Algen am Strand, nach Stadthafenerinnerungen und Erdbeervorfreude und vielen, vielen guten Gesprächen.

Der April riecht nach vertrauter Zuhausigkeit und plötzlichem Fremdfühlen gleichermaßen, nach warmem Sand und kaltem Laken.

Abschied und Aufbruch und Neuanfang und erste Nächte auf dem Balkon, mit Tee, Rosé und interessanten Kräutermischungen – so riecht der April.

1000 Fragen an Tag X

Tag X stellte sich dann irgendwie doch nur als Tag X1 heraus, X2 folgt zeitnah. Also noch kein echter Start in die neue Ära, dafür einfach die nächsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

351. Wie eitel bist du?

Was mein Aussehen angeht, nur sehr wenig – also ich freue mich, wenn ich gut aussehe oder für gut aussehend gehalten werde, das Gegenteil lässt mich aber relativ kalt. Anfälliger bin ich da schon in den Bereichen “Wissen” und “Können”.

 

352. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dem Herzen 😉 Es gibt aber auch Situationen, wo der Verstand große Stop-Schilder aufstellt und ich die auch beachte. Gelingt mir aber nicht immer.

 

353. Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?

Ich habe ein paar dieser Stop-Schilder missachtet und das ging nicht besonders gut für mich aus. Aber auch nicht so schlecht, dass ich nachhaltig was draus lernen werde, glaube ich.

 

354. Übernimmst du häufig die Gesprächsführung?

Kommt drauf an, wer mein Gegenüber ist und wie dominant sein*ihr Gesprächsverhalten ist. Ich fühle mich in beiden Rollen ganz wohl.

 

355. Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du?

Ich glaube ich trage Aspekte von sowohl Lorelai als auch Rory in mir. Mit ein bisschen Jess (aber aus New Girl).

 

356. Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?

Die richtige Musik. (Und wenn es nicht erst spät am Abend anfängt: Gutes Essen.)

 

357. Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?

Ich glaube sie manchmal nicht, aber wenn ich sie nachvollziehen kann, freue ich mich schon sehr.

 

358. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?

Bis auf gelegentliche Unvernünftigkeiten wie das Durchtanzen von Nächten oder viele Nächte mit wenig Schlaf hintereinander, weil der soziale Kalender so voll ist: Ziemlich gut. Ich übertreibe es nicht mit Alkohol und Drogen, ernähre mich meist ziemlich gesund und ausgewogen, trinke meist ausreichend und wenn ich abends nichts besonderes vor habe, gehe ich deutlich vor Mitternacht ins Bett und wache morgens vor dem Weckerklingeln auf. Besonders letzteres habe ich mir in den letzten Jahren mühsam antrainiert, weil ich sonst recht anfällig für allerlei Krankheiten bin.

 

359. Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?

Da gibt es solche und solche Phasen.

 

360. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?

Ich bin am liebsten unterwegs und reise von einem Ort zum Anderen, sammle neue Eindrücke und esse mich durch die lokalen Spezialitäten. Wenn es dann noch nicht zu kalt ist, das Meer in der Nähe ist und ich ab und zu mal auch einfach nur faul rumliegen und lesen kann, bin ich hochzufrieden.

1000 Fragen an Papas Geburtstag

Papa hat Geburtstag, ich muss feiern statt zu bloggen. Deswegen wieder 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

341. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?

Das merkwürdig rücksichtslose Verhalten anderer Mitfahrenden im öffentlichen Personennahverkehr. Vor freien Sitzplätzen rumstehen, ein- oder aussteigen und erstmal stehenbleiben… Sowas halt.
342. Kann jede Beziehung gerettet werden?

Nein.
343. Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden?

Ich find meine Finger ziemlich gut.
344. Womit hältst du dein Leben spannend?

Das ist von ganz alleine spannend, da muss ich selbst gar nicht viel tun. Wenns allzu langweilig wird, dann suche ich mir neuen Input (Musik, Reisen, Essen, Bücher, Veranstaltungen…)
345. Kannst du unter Druck gute Leistungen er bringen?

Sogar mitunter besser als ohne.
346. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?

Die Unizeit, wer nicht? Wenig Stress und Verpflichtungen, jede Menge Freiheit und Input, viel Zeit mit Freund*innen… und das Meer quasi vor der Haustür.
347. Findest du andere Menschen genauso wertvoll wie dich selbst?

Vom humanistischen Ansatz her und aus juristischer Sicht natürlich ja. Aber insgeheim gibt es schon ein paar Exemplare, die ich persönlich für weniger wertvoll halte.
348. Hast du immer eine Wahl?

Philosophisch gesehen ja, lebenspraktisch gesehen bleiben einige Türen wohl für immer verschlossen.
349. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Mitte April bis Mitte September. Den Rest könnte man ruhig auf 1-2 Monate zusammenschrumpfen.
350. Wie würdest du heißen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?

Kommt drauf an, wann ich das hätte aussuchen dürfen. Irgendwas nicht ganz alltägliches, aber trotzdem einfaches und mit maximal drei Silben. Ein bisschen habe ich mir ja Loosy ausgesucht… Das passt ganz gut auf die Kriterien.

1000 Fragen vorm Konzert

Heute geht es direkt nach der Arbeit mit Kolleg*innen zu einem Konzert, deswegen bleibt keine Zeit für viele Worte, sondern nur für 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

331. Wonach sehnst du dich?

Wieder mehr innere Ruhe und besseren Schlaf zu haben und, dadurch gestärkt, schwierige Situationen wieder besser zu meistern.

 

332. Bist du mutig?

Bis zu einem gewissen Grad sehr, aber es gibt Grenzen, über die ich nicht hinweggehe.

 

333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?

Die Frage ist wahrscheinlich eher, ob es für manche Dinge falsche Orte und falsche Zeitpunkte gibt und das würde ich bejahen, und daran arbeiten, diese Situationen zu erkennen und dann auch entsprechend zu handeln.

 

334. Wofür bist du dir zu schade?

Zu viele Gedanken darauf zu verschwenden, Äußerlichkeiten zu optimieren.

 

335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?

Ein Jahr ist eine lange Zeit. Wahrscheinlich könnte ich das, wenn ich Bücher etc. hätte, um mich zu beschäftigen. Ich würde mich der Welt aber vermutlich sehr entfremden und der Wiedereinstieg könnte erstmal schwierig werden.

 

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?

Als ich am Freitag den Bus nach Rostock noch bekommen habe, obwohl ich wirklich verdammt spät dran war.

 

337. Bist du noch die Gleiche wie früher?

In der Mehrzahl der Dinge ja, in einigen gar nicht mehr. Zum Glück.

 

338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Ich wollte “irgendwas mit Internet” machen, mochte das Umfeld und brauchte das Geld.

 

339. Welche schlechte Angewohnheit hast du?

Ich hole das Smartphone zu oft raus, manchmal selbst in Situationen, in denen es eigentlich auch ohne spannend genug wäre. Das kommt mitunter unhöflich rüber, ist aber nie so gemeint.

 

340. Verfolgst du deinen eigenen Weg?

Ja, wenn auch nicht immer mit einem konkreten Ziel vor Augen.

1000 Fragen am Strand

Heute habe ich am Strand gelegen. Im April. In der Sonne. Und ich brauchte Sonnencreme. Keine Zeit zum Bloggen, nur für 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

321. Was gibt dem Leben Sinn?

Die guten Momente. In der Sonne sitzen und die richtige Musik im richtigen Moment hören. Menschen, mit und bei denen man sich zuhause fühlt. Aufs Wasser starren und lauschen. Sonnenwarme Erdbeeren im Mund zerdrücken, so dass der Saft einem beinahe aus dem Mund rinnt. Das passende Wort im passenden Moment… Sowas halt. Für diese Momente lohnt sich der Rest und sie geben Kraft für die schwierigen.

 

322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?

Welche Kämpfe solche gegen Windmühlen sind. Es gibt Dinge, die hätte ich im Nachhinein vielleicht früher aufgeben sollen, dann wäre mir viel Frust erspart geblieben und ich hätte mich früher in den Alternativen einrichten können, die gar nicht so unattraktiv sind. Aber man lernt ja aus diesen Situationen auch und wahrscheinlich würden mir wichtige Erfahrungen fehlen, ohne die ich jetzt ärmer dran wäre.

 

323. Wie alt fühlst du dich?

Deutlich jünger als ich es auf dem Papier bin. Irgendwas in den Zwanzigern scheint mir meist realistisch.

 

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Das kommt auf den Winkel an, meistens mich.

 

325. Kannst du gut zuhören?

Meistens ja. Nur manchmal bin ich gerade so viel mit mir selbst beschäftigt, dass ich davon abgelenkt bin oder schon Antworten formuliere, während die andere Person noch spricht.

 

326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

“Wie das Auto?” “Und was macht man dann damit?”

 

327. Ist alles möglich?

Mathematisch gesehen bestimmt, aber für manche Dinge sind die Wahrscheinlichkeiten so gering, dass sie effektiv unmöglich sind.

 

328. Hängst du an Traditionen?

Inzwischen immer weniger an den allgemeingültigeren, wie allem, was mit religiösen Festen zu hat, die für uns sowieso immer nur eine kulturelle Bedeutung hatten. Manche lokale Traditionen habe ich mir abgewöhnt, nachdem ich die Lokalität gewechselt habe  – scheinbar hat jede Tradition ihre Zeit. Andere Traditionen habe ich mir selbst über die Jahre geschaffen – wie, dass ich immer wenn ich in Rostock bin an den Strand muss, in der richtigen Eisdiele ein Eis essen, im Törtchenlokal ein Törtchen essen (wenn es geöffnet ist) und dass ich bei dieser einen Party immer bleibe, bis das Licht angeht. Bei manchen Traditionen bin ich sehr strikt, bei anderen ist es OK, sie mal ausfallen zu lassen oder anders zu machen. Zum Beispiel habe ich dieses Jahr aus Gründen die Oscarverleihung nicht gesehen, obwohl ich das eigentlich so gut wie jedes Jahr mache und mir dafür sogar Urlaub nehme. Das Immergut habe ich früher jedes Jahr besucht, dann viele Jahre nicht und seit letztem Jahr ist die Tradition wieder da. Neulich ist mir hingegen aufgefallen, dass das dieses Jahr schon meine 6. re:publica wird… Ich merke, ich komme zu keiner allumfassenden Antwort.

 

329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Ja, einige.

 

330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?

Ich habe absolut keine Ahnung.

1000 Fragen vor dem Tanzen

Ein voll gepackter Tag in Rostock, mit Familie, Freunden, Sonne, Wasser… Und gleich gehts zum Tanzen. Deswegen habe ich auch heute wieder keine Zeit zum Bloggen und serviere stattdessen die nächsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?

Auf der kurzfristigen To-Do-Liste stehen jede Menge organisatorische Dinge, aber ich vermute, dass es hier eher um eine mittel- bis langfristige Liste geht, eher so Richtung Bucket List? In dem Fall habe ich keine Antwort, im Moment ist in der Zukunft alles verschwommen, wie in einem Traum, wenn man versucht, etwas zu lesen, dessen Inhalt man nicht kennt. Ich möchte da auch im Moment gar nicht weiter drauf rumgrübeln, sondern lieber im Hier und Jetzt leben. Vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben.

 

312. Hegst du oft Zweifel?

Das kommt schon ab und an vor, aber meistens ignoriere ich diese Zweifel dann und mach’s trotzdem.

 

313. Womit bist du unzufrieden?

Oh mit einigem, von den großen weltpolitischen Problemen bis zu den kleinen zwischenmenschlichen und natürlich auch einigem an mir selbst. Hält mich aber nicht davon ab, eine positive und optimistische Grundeinstellung zum Leben zu haben.

 

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?

Meistens sowas wie “Endlich ist die Wartezeit vorbei.” oder “Puh, gut dass ich das noch geschafft habe.” Also eher logistisches, bezogen auf die Stresssituation, die Reisen mitunter bedeutet. Manchmal ist da auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich aus Zeitgründen fliege, statt den Zug zu nehmen oder zwei Flüge nehme, weil das Buchungstool auf Arbeit mir keinen Direktflug geben möchte. Wenn ich von der Reisesituation nicht so gestresst bin und der Flug privat ist, dann ist da meist auch Vorfreude – auf das Lesen, Filme gucken, chillen und irgendwann an einem aufregenden Ort ankommen.

 

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?

Nicht grundsätzlich, aber in manchen Situationen hat das schon gut gepasst und weitergeholfen.

 

316. Bist du schon mal schikaniert worden?

Zu Schulzeiten ist das mitunter vorgekommen, ja.

 

317. Wie spontan bist du?

Im Normalfall plane ich gerne ein bisschen vor – wenigstens die Grundzüge einer Reise oder die nächsten 2-3 Tage. Ich kann dann aber auch Pläne über den Haufen werfen und Dinge ganz anders machen. Und es gibt durchaus auch Situationen, in denen ich komplett spontan und impulsiv bin.

 

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?

Ja.

 

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?

Keine, die ich öffentlich diskutieren wollen würde – und ich bin zu faul, mir eine harmlose Episode aus längst vergessenen Zeiten rauszusuchen 😉

 

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?

Man müsste bei unseren Eltern nochmal die genauen Details erfragen, denn wir wuchsen an verschiedenen Orten auf. Aber die beste Freundin ist jetzt 35, also ungefähr so lange.

1000 Fragen kurz vor Ostern

Heute ist nach der Arbeit Hektik angesagt, ich muss noch einiges erledigen, bevor ich mit einer lieben Freundin in dieses Osterwochenende tanze. Deswegen gibt es schnelle 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

301. Worin bist du ein Naturtalent?

Ich lerne schnell Sprachen, vorausgesetzt sie sind germanischen oder romanischen Ursprungs. Für slawische fehlt mir leider trotz familiärer Wurzeln scheinbar ein Gen oder so und andere Sprachfamilien habe ich noch nicht ernsthaft versucht.

 

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?

Es ist ja immer die Frage, ob sich wirklich die Person positiv verändert hat oder ob sich nur meine Wahrnehmung positiv verändert hat. Mir fällt aber eine Kollegin ein, für die meines Erachtens beides zutrifft.

 

303. In welcher Situation warst du unfair?

Ich glaube, ich kann erst in ein paar Monaten ernsthaft einschätzen, ob ich mich in der aktuellen Situation fair verhalten habe, aus heutiger Sicht finde ich schon, deswegen fällt mir auf die Schnelle auch keine Antwort auf diese Frage ein.

 

304. Fühlst du dich fit?

Ich habe mich schon weniger fit gefühlt, aber wenig Schlaf und Erkältungsreste machen, dass ich mich im Moment auch nicht zum Bäume ausreißen fühle.

 

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?

Zumindest habe ich dank der aktuellen Situation einen sehr guten Überblick.

 

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?

Ich habe gerade Lukas Rietzschels „Mit der Faust in die Welt schlagen“ zu Ende gelesen und war ungefähr die erste Hälfte enttäuscht, weil ich mir aufgrund der Grundkonstellation und enthusiastischer Empfehlungen mehr versprochen hatte. Insgesamt war das Buch aber dennoch gut.

 

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?

Da sind der Hase und ich zusammengezogen. Seine Wohnung war zu klein für zwei, meine wäre größentechnisch gerade so gegangen, hatte aber keinen Balkon.

 

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?

Eher nicht.

 

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?

Die Person ist in meinen Gedanken und in meinem Blickfeld omnipräsent. Ich sehe sie in Passanten, ich sehe sogar die Welt ab und zu aus ihren Augen, bzw. stelle mir vor, wie die Welt aus ihren Augen wohl aussieht. Ansonsten das übliche… Adrenalin aka Schmetterlinge, mit wenig Schlaf und wenig Nahrung auskommen usw.

 

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?

Nein, aber mit ist es noch schöner (also mit Essen, das Trinken finde ich weniger wichtig).