22.10.2026 – München Tag 1

Ich wache wieder kurz vorm sehr frühen Weckerklingeln auf und starte noch nicht ganz fit in den morgendlichen Reboot, der so einfach auch länger braucht, als wenn ich ausgeschlafen bin. Hmpf. Schon vor den Rätseln stehe ich auf, mache mich tagfein und auf den langen Weg in den Frühstücksraum. Das Buffet ist ziemlich unübersichtlich gestaltet und ich bin latent überfordert und unter Zeitdruck, bekomme dann aber doch eine ansehnliche Auswahl zusammen.

Pancakes mit Ahornsirup und Bacon, Weißwurst mit Brezn, kein süßer Senf (?!), Birchermüsli mit Mirabellenkompott, Pflaumen, schwarzer Tee, O-Saft

Beim Essen schaffe ich die Rätsel und dann geht es bald schon wieder hoch, mit dem Liebsten telefonieren und Bürotasche packen. Kurz nach halb 9 verlasse ich das Hotel und stelle fest, dass die Gegend im Hellen wirklich ganz ansehnlich ist. Noch hübscher ist es dann über zwei Isarbrücken hinweg und in die Altstadt.

Nach 20 Minuten komme ich am Viktualienmarkt an und finde den Eingang vom Büro. Auf der Treppe vor der Bürotür sitzt schon eine Kollegin mit ihrem Laptop, nutzt bereits das Büro-WLAN, aber kommt genau wie ich ohne Schlüssel nicht hinein. Kurz danach ist aber eine Kollegin mit Schlüssel da, dann gibt es eine kurze Tour durchs Office, eine Limetten-Minze-Limo aus der Küche und einen schönen Schreibtisch mit Marktblick.

Nach und nach trudeln mehr Kolleg*innen ein. Einen habe ich am Dienstag erst in Berlin gesehen, viele andere zuletzt auf der Messe, zwei treffe ich zum ersten Mal. Ein buntes Gewusel.

Am Vormittag habe ich einen Call mit Frankfurt, am Nachmittag einen mit Austin, Texas. Dazwischen viel Kleinteiliges, viele Gespräche vor Ort und dann die wirklich finale, finale Übergabe mit meinem Vorgänger, der am frühen Nachmittag seinen Laptop abgibt und jetzt endgültig raus ist. Bisschen aufregend!

Mittags gehe ich mit Kolleginnen auf den Viktualienmarkt. Erstmal gibt es als Vorspeise je eine eingelegte Gurke, ich entscheide mich für die Variante in Blaukraut und Knoblauch.

Dann wollen wir weiter zum berühmten und gehypeten Kartoffelstand, aber der hat gerade Urlaub (ich werde wiederkommen müssen!) und wir gehen stattdessen in eine vegane Metzgerei. Ich entscheide mich für eine vegane Leberkässemmel mit süßen Senf und trinke dazu ein Paulaner Spezi. When in Munich…

Wir essen dann wieder drinnen, weil es ziemlich kalt ist, sobald die Sonne hinter Wolken verschwindet…

Gegen 18 Uhr dann Feierabend und Abendessen mit Kolleginnen in einem nahen „Bräuhaus“.

Ich trinke ein Helles und essen Rahmschwammerl mit Semmelknödel, einen mächtigen Beilagensalat und hinterher Apfelstrudel mit Vanilleeis. Nebenan spielt eine Kapelle urige Musik, die Bedienungen tragen alle Tracht und neben Münchner*innen sind auch viele Tourist*innen da. Es ist trotzdem alles sehr nett und angenehm.

Gegen 20 Uhr verabschieden wir uns und ich laufe mit vollem Bauch zurück ins Hotel. Erstmal hinlegen, gucken was ich tagsüber im Internet verpasst habe, dann eine Folge The Diplomat, bei der mir immer die Augen zu fallen, ein Liebstentelefonat und kurz nach 23 Uhr Licht aus.

21.10.2026 – Nach München

Im Bett habe ich wieder die zentrale Position, rechts der Liebste im Tiefschlaf, links Noosa, die zwischendurch immer mal wieder Mucks macht. Als so ein Mucks sich mit einer vollen Blase trifft ist es kurz vor 6 und damit eine gute halbe Stunde vor dem Wecker, nochmal einschlafen eher unpraktisch. Also starte ich in den morgendlichen Reboot und koche dann zeitnah Kaffee. Der Wecker des Liebsten klingelt erst 7:15 und bis dahin zieht er wirklich durch. Beneidenswert, aber da spielen auch die Tabletten gegen Noosaallergie eine Rolle, die er für jeden Besuch hier einwerfen muss.

Gegen 8 dann bricht er auf gen Südberlin und ich fange an zu arbeiten und packe nebenbei den Koffer für Süddeutschland und treffe weitere Vorbereitungen für meine Abwesenheit.

Brot mit Erdnussbutter und Quittengelee, Birne, Apfel

Von 10 bis 11 das wahrscheinlich allerletzte Übergabemeeting mit dem abgebenden Kollegen. Wir stellen diverse Dienste auf mich um und schmeißen ihn raus. Danach eine Stunde Teammeeting mit der Geschäftsführung und dann ist es auch schon Zeit, langsam zum Bahnhof aufzubrechen.

Der Zug wird zwar in Gesundbrunnen eingesetzt, steht aber leider noch nicht da, so dass ich trotzdem noch eine Weile warten muss. Dann aber richte ich mich auf meinem Platz ein, esse mein Mittagbrot und klappe den Laptop wieder auf. Verspätung haben wir heute nur sieben Minuten, dafür aber zickt das Zug-WLAN, so dass es mit dem Arbeiten nur sehr träge vorangeht, was ein wenig frustrierend ist. Nicht, weil da riesige dringende Arbeitswege wären, sondern eher viele Kleinigkeiten, für die ständig Daten hin und hergeschoben werden müssen über eine sehr löchrige Datenautobahn. Viele Gelegenheiten zum Ärgern.

Nach guten vier Stunden dann Ankunft in München bei strömendem Regen und während es langsam dunkel wird. Ich nehme eine S-Bahn ein Stück nach Osten, die aber komplett unterirdisch fährt. Muss mich zwischendurch kurz überzeugen, dass ich nicht aus Versehen in der U-Bahn gelandet bin, aber nein, das soll so.

Angekommen geht es im strömenden Regen mit Gepäck, immer nasser werdenden Brillengläsern und durch Nässe funktionell eingeschränktem Touchscreen ganze 400 Meter vom S-Bahnhof zum Hotel. Das reicht, um komplett durchzuweichen. Dann ein widerspenstiger Fahrstuhl und viele lange Gänge bis zu meinem Zimmer. Ich werfe kurz alles ab und recherchiere final meine Abendessenlocation.

Dabei nehme ich doch nicht das vom Kollegen empfohlene bairische Lokal, sondern ein noch näher gelegene böhmisches mit besseren Bewertungen und nur drei statt fünf Minuten Fußweg, diese aber nicht im Dunkeln durch nasse Grünanlagen mit vielen Treppen.

Im Lokal angekommen ist um diese Zeit alles ausgebucht, ich bekomme aber für eine halbe Stunde einen Platz an einem für später reservierten Sechsertisch, als ich verspreche, schnell zu essen. In Windeseile wähle ich aus der Karte – der Schnelligkeit halber die Tagessuppe und einen unkomplizierten Nachtisch – und warte dann zwölf Minuten, bis jemand meine Bestellung aufnimmt. Dann geht es zum Glück relativ schnell mit der Suppe.

Kartoffelcremesuppe mit Waldpilzen

Sie ist allerdings sehr heiß und ist daher erst vier Minuten vor der Deadline ausgelöffelt, als bereits die ersten drei Gäst*innen des Sechsertisches sitzen. Dann wieder längere Wartezeit auf den Nachtisch, in der ich die riesige Johannisbeerschorle schonmal runterstürze, damit es nachher schneller geht.

Buchteln in Vanillesauce

Drei Minuten nach Deadline kommt der Nachtisch und bald darauf der vierte Gast. Ich bemühe mich, schnell zu essen, aber mit noch ein wenig Schorle würde das besser gehen, die Buchteln werden im Mund irgendwie immer mehr. Geschmacklich aber gut, wenn auch oben etwas härter und trockener, als ich sie von zuhause kenne und halt zu wenig Vanillesauce, um alles ordentlich einzuweichen.

Zehn Minuten nach der Deadline habe ich es geschafft und kann sogar noch bezahlen, bevor sich die letzten beiden Stühle füllen. Hätte ich am Anfang also nicht ewig aufs Bestellen warten müssen, wäre ich locker in der Zeit gewesen.

Auf dem Rückweg nieselt es nur noch und ich kann sehen, dass die Gegend hier im Hellen wahrscheinlich sogar ziemlich schön ist, vorher habe ich nur Wasser und Lichter gesehen. Im Münchener Äquivalent eines Spätis hole ich mehr Schorle (Mango und Granatapfel-Zitrone) und dann bin ich kurz nach halb 8 wieder auf meinem Zimmer.

Ich schaue ein paar Folgen The Diplomat, telefoniere nochmal mit dem Liebsten und dann ist irgendwann Schlafenszeit.

20.10.2026 – Verkehrschaos

Blase und Noosa wecken mich und bevor ich nochmal die Augen zu mache, checke ich kurz die Uhrzeit und sehe, dass der Wecker in einer guten halben Stunde klingelt. Dann bleibe ich mal besser wach und beginne den morgendlichen Reboot, den ich dann auch komplett schaffe, bevor ich aufstehen muss. Beim tief Durchatmen auf dem Balkon geht gerade die Sonne auf.

Als ich aus dem Haus gehe – wieder im Wintermantel, das bleibt jetzt wohl erstmal so – ist es dann schon richtig hell, oder was man uns um diese Jahreszeit dafür verkauft. Ich bringe den Müll weg und telefoniere auf dem Weg zur Bahn mit dem Liebsten. Zwei S-Bahnen und eine U-Bahn später bin ich im Büro, mache Kaffee und gieße mir Milch ins Pumpkin Spice Latte Müsli mit Birne. Der Arbeitstag ist ganz schön voll, mit fünf Meetings in unterschiedlichen Konstellationen. Mittags hole ich mir mit Kolleginnen eine Linsensuppe und dann essen wir zusammen mit Blick auf den Fluss.

Zum Feierabend geht es dann wieder mit U-Bahn und zwei S-Bahnen zurück in den Pberg, dort weiter mit der Straßenbahn zum Haustierbedarf. Von da schleppe ich zusätzlich zur schweren Arbeitstasche noch zwei Tüten Katzenstreu nach Hause. Dort angekommen atme ich einmal kurz durch, packe meine Tasche aus und stelle fest, dass ich das Ladegerät vom Laptop im Büro vergessen habe. Ich gehe kurz die verschiedenen Optionen durch und muss feststellen, dass kein Weg daran vorbeiführt, jetzt zurück ins Büro zu fahren und es zu holen.

Aus Zeitgründen nehme ich ein Taxi nach Kreuzberg und bin mal wieder überrascht, wie schnell das im Vergleich geht. Kostet aber auch (mit Trinkgeld) 26 Euro. Immerhin ein E-Auto, beruhige ich mich. Im Büro ist sogar noch ein Kollege da, der sich ziemlich erschreckt, als ich reinkomme. Ich schnappe mir das Ladegerät, laufe zur nächsten großen Straße und nehme das nächste Taxi zurück in den Pberg, diesmal nur 22 Euro, denn es geht woanders hin.

Insgesamt dauert die ganze Aktion knapp 50 Minuten, aber dann bin ich mit nur wenig Verspätung im Restaurant, wo schon der Liebste auf mich wartet. Jetzt dann doch mal ernsthaft das Siebenjährige feiern!

Wir trinken Campari Spritz und teilen uns Antipasti und Bruschette. Dann gibt es einen offenen Weißwein (der Vermentino ist gerade aus, wie der andere heißt, ist nicht ganz klar) und hausgemachte Pasta. Für den Liebsten sehr gute Carbonara, für mich mit Butter, Anchovis, Meeräschen-Bottarga und Zitrone – sehr gut.

Uns gehen natürlich die Gesprächsthemen nicht aus, aber nebenbei hören wir auch am Nebentisch mit, wo eine Gruppe kanadischer Wissenschaftler*innen das Ende einer Konferenz feiert – am Tag nach dem erfolgreich gescheiterten Referendum in Alberta. Als sie aufbrechen, kommen wir kurz ins Gespräch und einem von ihnen fällt der Cows-Pullover auf, den der Liebste trägt. Kurzes Fachgespräch über die besten Sorten, wir können uns problemlos auf das P.E.I. Blueberry Sorbet einigen.

Dann machen wir uns auch auf den Heimweg und bemühen noch einmal die Straßenbahn. So viele verschiedene Verkehrsmittel an einem Tag benutze ich ja auch eher selten.

Zuhause angekommen hat Noosa gerade frisch einen riesigen Haarballen in viel Flüssigkeit auf die Bettdecke appliziert, so dass wir erstmal noch das Bett frisch beziehen, bevor wir uns hineinlegen und noch zwei Folgen Being Erica schauen, bevor uns die Augen endgültig zu fallen. What a day.

19.10.2026 – Restemontag

Wer bis Mitternacht liest und dann bis Weckerklingeln schläft, ist ganz schön müde den Tag über. Zum Glück ein Homeoffice-Tag mit nicht sooo vielen Meetings.

Zum Frühstück gibt es einen Rest Pistazienschnecke aus der Trendbäckerei in Fhain, Apfel und Birne und einen großen Earl Grey mit Erbsenmilch und Vanille – inspiriert vom kanadischen London Fog, da allerdings geschäumte Milch, dafür hatte ich jetzt keine Zeit.

Am Vormittag findet die penultimate Übergabe mit meinem Vorgänger ab – wir haben alles übergeben, was wir bis dato übergeben konnten, für zwei Sachen warten wir noch auf technische Freigaben und zwei weitere Themenmeetings finden erst später statt. Alles andere liegt jetzt schon bei mir. Aufregend!

Mittags laufe ich durch strahlendes Oktoberwetter (immer mitnehmen, die nächsten Tage zeigen in der Wetter-App keine Sonnenstunden an) zur Apotheke und zum Haustierbedarf und höre nebenbei einen dienstlichen Podcast.

Wieder drinnen gibt es einen Rest Jaozi und Algensalat von gestern und dann bald das nächste Meeting.

Danach noch ein bisschen Kleinkram und dann mache ich Feierabend und setze mich mit einer Schüssel Kirschquarkspeise mit Baiser aufs Sofa (weitere Restevernichtung).

Ich esse und höre Hörbuch und dann übermannt mich das Nachmittagsschläfchen, bis meine Coachee anruft. Wir telefonieren eine knappe Dreiviertelstunde, dann stehe ich wieder auf und mache mir einen Restesalat aus Romanaherz, Radieschen, Gurke, einer Tomate, veganer Lyoner und einem ranchigen Dressing aus Joghurt, Mayo, Gurkenwasser und TK-Kräutern zum Abendbrot.

Der Abend vergeht mit Hörbuch und Chillen, bis ich mich nochmal für Katzenklo und Bettgehroutine aufraffen kann. Im Bett will ich eigentlich noch ein neues Papierbuch anfangen, aber dann schreibt Anna Seghers gleich auf der ersten Seite was von Pizza und dann muss ich Restaurants in der Nähe recherchieren und dann ist plötzlich schon Schlafenszeit…

18.10.2026 – Liebstensonntag

Im Dunkeln aufgewacht, aber zu einer vertretbaren Zeit, wenn ich ausblende das Sonntag ist. Also gleich wachgeblieben und in den morgendlichen Reboot gestartet, denn es läuft heute Vormittag eine Uhr mit: Liebstenverabredung um 12 und vorher noch den gestern prokrastinierten Wohnungsputz erledigen.

Beim ersten Liebstentelefonat während des ersten Frühstücks kurz vor 10 sehen wir unseren Planungsfehler ein und verschieben das Date auf unbestimmte Zeit nach hinten. Jetzt putzt es sich ganz ungestraft und am Ende liegen wir uns gerade mal eine Stunde später als geplant in den Armen – Zaubertrick und wieder ein Geheimnis unserer gelingenden Beziehung entlockt!

Wir spazieren zu dem Bagel- und Pastramiladen, den ich neulich entdeckt habe und bestellen uns ebendieses zum zweiten Frühstück. Der Teil mit der Getränkebestellung gestaltet sich witzig:

„Einen frisch gepressten Apfel-Ingwer-Saft bitte.“ „Den haben wir heute nicht…. Keine frischgepressten Säfte heute.“ „OK, dann den Pfirsichsaft aus der Flasche.“ „Flaschengetränke bitte selbst aus dem Kühlschrank nehmen.“ „Da ist kein einziger Saft.“ „Dann sind die auch alle.“ „OK, dann einen Matcha Latte bitte.“ „Matcha ist aus, Chai Latte auch.“ „OK, dann eine Limonade.“ (Ich nehme mir eine Apfelschorle…) Aber das Essen schmeckt!

Auf dem Rückweg laufen wir am Quarkbällchenstand vorbei und kaufen uns spontan sechs davon. Drei sind ja zu zweit zu wenig. Der Quarkbällchenmann stimmt zu und scheint uns der gleichen Schule zu entstammen wie der QBM vom Südberliner Markt. Wir spekulieren, ob sich die beiden von der QBM-Gewerkschaft kennen. Die QBs selbst sind dann OK, nicht so lecker quarkschlonzig wie die in Südberlin und auch ohne Rosinen, was der Liebste goutiert, ich eher nicht so.

Zuhause auf dem Sofa gibt es dazu Kaffee und dann ordentlich Quality Time mit sehr vielen Folgen Being Erica, die uns auch zu jeder Menge Gedankenaustausch zwischendurch anregen. Ein hervorragender Sonntagnachmittag! Einen kleinen mindfuck gibt es, als die Zeitreisenden aus 2009 nach 2019 reisen und das total futuristisch ist, für uns 2026 aber eine Reise in die ferne, präpandemische Vergangenheit. Ich stelle mir kurz vor, wie störend und unrealistisch es erst gewesen wäre, wenn sie nach 2020 gereist wären und dort alles „normal“ wäre.

Gegen Abend bestellen wir uns Algensalat und Jaozi mit Schweinefleisch und trinken dazu Aperol Spritz (gibt noch so viele Vorräte, auch wenn ich andere Spritze bevorzuge, nicht erst seit die Firma Campari, die dahinter steht, die letzte Inauguration von Trump mitfinanziert hat…

Gegen halb 9 verabschiedet sich der Liebste nach Südberlin, weil er morgen früh raus muss. Ich schnappe mir Alice Horáčkovás Geteiltes Haus und lese die letzten gut 300 Seiten bis kurz vor Mitternacht zu Ende. Wirklich gutes, spannendes Buch, vor allem, wenn man grob in der Gegend aufgewachsen ist. Wirklich sehr grob, aber teilweise eben geprägt von dem, was dort geschah, viele bei uns hatten Großeltern, in oder nach den Kriegsjahren aus den Sudeten in die Lausitz kamen und Zweisprachigkeit und -nationalität war uns auch nicht fremd. Dazu noch ein Interview mit der Autorin, das ich nach Mitternacht dann zum Einschlafen höre…

17.10.2026 – Buchherbsttag

Wieder ordentlich was weggeschlafen, beim letzten Aufwachen ist es schon nach 9, so gefällt mir das! Es folgt ein überaus gemütlicher und langsamer morgendlicher Reboot im Bett bei einer Tasse Tee mit Milch (a cuppa). Als ich dann doch irgendwann aufstehe und mich schließlich mit Frühstück auf die Couch setze ist es halb 1. Es gibt Porridge, mit Kokosöl statt Butter, Erbsenmilch und Zimt, dazu den Rest Apfelmus und Walnüsse, außerdem einen Apfel, eine Birne und Earl Grey. Feeling a bit English this morning, are we?

Irgendwann dann mache ich mich tagfein (mit Wintermantel! Höchsttemperatur heute sind 12 Grad!) und gehe raus zum Einkaufen. Die Apotheke hat da schon zu (es ist nach 14 Uhr), aber zumindest meine Supermarktliste kann ich abarbeiten. Zuhause öffne ich ein Päckchen, das am Vormittag gekommen war – das Rogacki-Kochbuch, das ich per Crowdfunding mit finanziert habe, ist da. Ich setze mich mit einem Kräutertee aufs Sofa und blättere hindurch. Direkt zwei Fehler entdeckt, vielleicht hätten sie doch noch mehr Zeit für Lektorat einplanen sollen… Ansonsten aber ein paar schöne Rezepte und vor allem ein Stück Berliner Kulinarikgeschichte. Schade finde ich, dass bis auf ein ausführliches Vorwort nicht viel zusätzlicher Text drin ist, sondern eben einfach eine Auflistung der Rezepte mit schönen Bildern. Die deutsche Kochbuchtradition ist sehr anders als die anglophone…

Dann noch Katzenklo saubermachen und Dinge zurechtmachen und schon geht es wieder los, durch Herbstregen mit zwei Straßenbahnen nach Friedrichshain. Ein Zwischenstopp beim Szenebäcker mit ordentlich Schlangestehen und dann fünf Stockwerke hoch zum Brüderchen.

Es gibt Tee und Kuchen, Erzählungen und ein Mitbringsel – selbst gewonnenes Meersalz vom 79. Breitengrad. Das verwende ich wohl eher nicht zum Pastakochen, was?

Hinterher kümmern wir uns um Papierkram, bis uns die Köpfe rauchen und wir keine Lust mehr haben und einen Folgetermin ausmachen. Dann probieren wir ein relativ neues vietnamesisches Restaurant in der Nähe aus, das definitiv viele authentische Gerichte auf der Karte hat – mit Hühnerfüßen, Schweinefüßen, gekochtem Blut usw., dazu dann die üblichen Standards plus Ausflüge in japanische, thailändische und chinesische Küche. Wir bleiben eher im uns geläufigen Bereich und ich bestelle eine Pho mit Hähnchen.

Aber im Getränk sind neben den Kumquats auch Salzpflaumen!
Schweinfleisch an Zitronengras, Thunfisch-Avocado-Maki
Loaded Pho

Den ganzen Tag über macht mir die Verschleimung meiner Atemwege weiter zu schaffen und so ruft dann irgendwann die Couch sehr laut und wir verabschieden uns früh. Ich nehme die U-Bahn zum Alex, steige dort mit einer ganzen Völkerwanderung um, warte 9 Minuten auf die Abfahrt der Straßenbahn und bin dann schließlich erst kurz vor halb 10 wieder auf der Couch, jetzt mit heißem Holunder, Katze und Roman. Liest sich wirklich gut weg, aber nach anderthalb Stunden sind wir immer noch mitten im Krieg und mir fallen die Augen zu. Ich putze mir die Zähne, wechsle ins Bett und lese noch ein paar Seiten bis nach dem Attentat auf Heydrich. Dann Schlafenszeit!

16.10.2026 – Softoffice

Jemand in meinem letztes Wochenende abgeschlossenen Kurs nannte das Arbeiten auf dem Sofa Softoffice und das habe ich mir also für heute vorgenommen. Alle meine direkten Kolleg*innen haben frei, viele andere bummeln Überstunden von der Messe ab, es stehen keine Meetings an und alle Deadlines sind für irgendwann nächste Woche. Perfekt, um meine Erkältung weiter auszukurieren.

Nach okayem Nachtschlaf gibt es den morgendlichen Reboot noch im Bett, dann mache ich Frühstück und wechsle auf die Couch.

Brot mit Honig/Pistazienmus/Quittengelee (Dieser Duft!), Apfel, Birne, Satsuma, echter Yerba Mate

Ich mache mir Musik an, habe außer dem Laptop auch Noosa auf dem Bauch und gehe in Ruhe alles durch, was meine Einarbeitung in den letzten fünf Wochen so hervorgebracht hat, sortiere, strukturiere und systematisiere, aktualisiere meine To-Do-Liste und schreibe mir für die Meetings nächste Woche auf, was ich noch brauche, damit ich ab nächsten Donnerstag die Rolle vollumfänglich alleine erfüllen kann. Während ich übrigens abweichend von der Normalität im mir noch unbekannten Münchener Büro bin und dann zwei Tage später auf der Bloglesung, es ist schon wieder alles sehr aufregend.

Irgendwann mache ich Mittagspause und im Zuge dessen eine Art Pellkartoffel-Bowl mit Leinöl, Quark, Spreewaldgurken, Radieschen und veganer Lyoner. Die Kartoffeln sind von der gestrigen Quarkkeulchen-Aktion übrig und werden wieder warmgemacht – eine Umkehrung der natürlichen Folge, in der Quarkkeulchen normalerweise gemacht werden, um Kartoffeln von gestern aufzubrauchen. Aber hey, öfter mal was Neues!

Irgendwann ist dann Feierabend und Wochenende. Ich telefoniere mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind, das ab jetzt Ferien hat, und dann hole ich mir mein Buch ans Sofa und lese mich im Riesengebirge (und Umgebung) weiter durch die Zeiten, jetzt auch bis hinein in den Zweiten Weltkrieg.

Zwischendurch habe ich Hunger und esse überbackene Käsebrote und grünen Salat mit Zucker und Zitrone – auch so ein Kindheitsessen, als Zugeständnis an Geschmack und Nährwert allerdings mit Romanaherz statt Kopfsalat.

Mittendrin ein längeres Update-Gespräch mit der Mitbewohnerin, dann irgendwann Badewanne und gegen 22 Uhr mit Buch ins Bett. Licht aus dann erst gegen Mitternacht, aber es ist ja schließlich Wochenende.

15.10.2026 – Von allem etwas und Quarkkeulchen

Ich schlafe ja sonst meist sehr gut in des Liebsten Bett, aber wenn er nicht dabei ist, geht das offensichtlich nicht so gut. Jedenfalls schlafe ich nach kurz nach 4 dann nicht wieder ein, bzw. gebe ich kurz vor 6 endgültig auf, weil halb 7 eh der Wecker klingelt. So schaffe ich es inklusive morgendlichem Reboot und Frühstück machen zu 8 an seinen Schreibtisch.

Zwei Stunden Arbeit inklusive eines Meetings, dann muss ich auch schon los und fahre mit der S-Bahn nach Mitte zum Arzttermin. Wenn man von Süden kommt, läuft man dann mal eben durchs Regierungsviertel, lerne ich.

Sieht nicht gut aus, um Bildungselite und Wirtschaft, anscheinend.

Beim Arzt dann die Herausforderung, wegen immer noch Schniefnase und Husten insgesamt gute zweieinhalb Stunden mit Maske und Brille und zwischendurch ab und zu Naseputzen und Trinken zu verbringen. Zwischen den komplizierten Bewegungsabläufen lese ich weiter im Riesengebirge herum und bewege mich durch die Zwischenkriegszeit. Dann endlich Behandlung, Terminabsprache, neues Rezept, Blutkontrolle im Labor. Kleiner intellektueller Glitch als die Blutabnehmerin mir erklären will, dass die hartnäckigeren Erkältungen seit der Pandemie an den Impfungen liegen. Die Frau arbeitet in der Charité! Oh well…

Danach geht es mit zwei Straßenbahnen in den Pberg. Noosa füttern, Schnittchenteller und Yuzu-Tee zum späten Mittag und dann auf ins Couch Office.

Vegane Lyoner, Heumilchkäse mit Orangenpfeffer, Gurke, Radieschen, gelbe Karotte

Noch ein Meeting, noch ein wenig Text- und Grafikfeinschliff… Zwischendrin ruft die Ärztin an und fragt, ob ich die Patientin war, die sie krankschreiben sollte für heute, wegen der Behandlung. Als ich verneine, bietet sie es mir an, aber da ist der Arbeitstag bereits fast vorbei. Gut zu wissen aber fürs nächste Mal, vor allem wenn da mit An- und Abreise immer gleich viereinhalb Stunden draufgehen und ich merke schon einige Nachwirkungen…

Deswegen dann auch früher Feierabend, ich habe ja noch Messe-Überstunden abzubummeln. Dann erstmal ausführliches Telefonat mit dem Arktisrückkehrer, bevor es in die Küche ans Abendbrot geht. Morgen jährt sich Omas Todestag und es ist Donnerstag, deswegen gibt es spontan Quarkkeulchen, denn die hat Oma donnerstags immer gemacht. Ich muss nur wenig von ihrem Rezept abweichen, weil mein Mehl zur Neige geht und ich keinen Vanillezucker da habe. Und ich mache das Öl auch nicht so heiß, dass blauer Rauch aufsteigt. Der Apfelmus ist auch nicht selbstgekocht aus frisch gelesenen Äpfeln, sondern kommt aus dem Glas, wenn auch immerhin aus der Lausitz. Schmeckt trotzdem wie früher und ich lasse konsequent jede Menge Familie am Foto teilhaben.

Beim und nach dem Essen Liebstentelefonat. Er ist inzwischen wieder in seiner Wohnung, beklagt sich darüber, dass ich seine Tastatur und seine Maus bewegt habe, aber ist auch froh über das Essen, das ich ihm in den Kühlschrank gestellt habe.

Dann schaue ich die ersten beiden Folgen der neuen Staffel The Diplomat, hänge Wäsche auf, mache die Küche sauber und lege mich beizeiten ins Bett. Im Riesengebirge geht es um die Folgen des Münchener Abkommens, aber ich schlafe dann doch noch vor Kriegsbeginn ein.

14.10.2026 – Comebacks

Das untrügliche Zeichen, dass der Infekt auf dem Weg der Besserung ist: Ich schlafe nachts nicht mehr komatös und liege zwischendurch fast zwei Stunden wach, was nicht speziell an Noosa liegt. Zurück zu Frauen-über-40-Schlafverhalten, I guess. Beim Weckerklingeln bin ich dementsprechend nicht ganz taufrisch, aber Homeoffice-Tage regeln. Rechtzeitig zum Arbeitsbeginn habe ich Frühstück am Bett-Office und dann kann es losgehen.

Ingwertee, Milchkaffee (Erbse), Beerensaft, Müsli mit Joghurt und Trauben

Ich bastele den ganzen Tag an verschiedenen kleinteiligen Dingen herum, unterbrochen nur von zwei Meetings, eins mit dem Ruhrpott und eins mit München und Köln.

In der Mittagspause verlängere ich die gestern übriggebliebene Senfsauce mit Erbsen zu Erbsensuppe und füge noch die letzten Würstchen hinzu, Mehlschwitzenreste also mit der dritten Mahlzeit aufgebraucht. Muss mal recherchieren, wie Mehlschwitze für 1-2 Portionen geht.

Am Nachmittag endlich Liebstentelefonat, als der im tiefen Westen bei der Familie angekommen ist. Bei der Gelegenheit spannende Hintergründe zu einem Berliner AfD-Politiker bekommen, der aus der Liebstenheimat stammt. Schade, dass es damals noch keine Fotos und Videos von wilden Parties gab…

Irgendwann ist Feierabend und dann stehe ich auf, ziehe ich mich an, packe meinen Kram zusammen und mache mich auf den langen Weg in den Süden.

Erstmal gehts nach Mitte, in der Wohnung der Ellis nach dem Rechten sehen. Währenddessen die Nachricht der guten Heimkehr des Brüderchens nach gut zwei Monaten. Jetzt erstmal keine Arktisfotos mehr, dafür aber auch kein wöchentliches Bergsteigen in den 5. Stock!

Aus Mitte fahre ich weiter nach Südberlin, kaufe im dortigen Asialaden Yuzu-Tee (meiner ist fast aus) und Aloe-Vera-Drink für den Abend und laufe dann bei Sonnenuntergang zur leeren Liebstenwohnung.

Dort angekommen schlüpfe ich in seine flauschigen Einhorn-Hausschuhe, bestelle ich mir mexikanisches Essen zum Abendbrot und mache es mir gemütlich. Ganz kurz nach dem Essensliefermenschen klingelt die Liebstenmitbewohnerin, die heute nach fast vier Monaten aus Korea zurückkommt und wegen Zwischenmiete keinen Schlüssel mit hatte. Es gibt ein großes Hallo und sogar Geschenke:

Ich esse, wir quatschen ein wenig und dann lasse ich sie in Ruhe auspacken und telefoniere erst mit dem Liebsten und dann mit den Ellis.

Nachos, Hähnchen mit Mole rojo, Salat und Dips, dazu Aloe-Vera-Drink

Als die Essenslieferung für die Mitbewohnerin da ist (nach vier Monaten nicht in Berlin hat sie sich einen Döner bestellt), gehe ich erst in die Dusche und dann ins Bett.

13.10.2026 – Halb-zurück-Tag

Wieder viel geschlafen und in den letzten Auswüchsen davon, den frühen Morgenstunden also, gemerkt, dass die Nebenhöhlen frei sind und halb gefreut, halb resigniert festgestellt, dass ich dann ja eigentlich wieder arbeiten kann. Gefreut, weil wir ja gerade in der Übergabephase stecken und jeder Tag zählt, resigniert, weil mir ein weiterer Tag Nichtstun auch gut gefallen hätte nach der letzten Woche. Nun denn.

Der richtige Tag beginnt dann mit Liebstentelefonat und morgendlichen Reboot, bevor ich tatsächlich aufstehe, so richtig mit Anziehen, und mich mit dem Frühstück an den Schreibtisch setze. Wenn ich nämlich nicht bettlägerig bin, habe ich Donnerstag einen Arzttermin, für den ich mir heute noch eine Überweisung holen muss, in der Mittagspause. Da kann ich mich nicht erst dann aus dem Bett-Office schälen.

Apfel, Satsuma, Trauben, Müsli mit Joghurt, Beerensaft, Ingwertee

Ich arbeite E-Mails der letzten Tage ab, reiche Verpflegungsmehraufwände ein und plane die Arbeitswoche. Dann Meeting mit dem übergebenden Kollegen in Frankfurt zwecks weiterer Absprachen und kurz danach reguläres Meeting mit Kolleginnen in München. Und schon ist Mittagspause und ich laufe durch schönste Herbstsonne, goldener Oktober und so, zur Straßenbahn.

Noch ganz schön viel Grün fürs Gold, aber das gibt sich bestimmt in den nächsten Tagen. Mit zwei Straßenbahnen geht es zur Praxis der besten Freundin, die den Termin mit mir schnell nach ihrer Mittagspause einschiebt. Ich trage Maske und bin sichtlich erkältet, wir winken uns also nur kurz zu, besprechen kurz Medizinisches und Privates und nach wenigen Minuten bin ich mit Überweisung und E-Rezept wieder draußen. Der Rückweg zur Bahn ist dann schon ganz schön anstrengend und ich bin froh, als ich wieder sitze.

Die ältere (also als ich) Dame gegenüber telefoniert die ganze Fahrt über, schafft es aber, sich darüber aufzuregen, dass die jungen Leute (also ich) in diesem Deutschland gar nicht mehr für ältere Leute (also als sie) aufstehen würden. Die angesprochenen älteren Leute beschwichtigen sie und setzen sich auf die freien Plätze eine Reihe weiter, während ich (erkältet, Maske) und ein stehender nichtkartoffeliger junger Mann uns amüsiert angrinsen.

Wieder zuhause geht es dann mit Schnittchenteller ins Bett-Office für den Rest des Arbeitstages, der aus lauter kleinteiligen Sidequests besteht.

Heumilchkäse mit Orangenpfeffer, veganer Schinken, Tomate, Tee

Kurz nach 16 Uhr nehme ich mir welche von den Messe-Überstunden und mache früh Feierabend. Erstmal ordentlich Mittagsschlaf. Dann dümpel ich so im Bett herum, der Kopf wieder ordentlich verschleimt und denke über Unterhaltung nach. Das Internet empfiehlt die gestrige Hart aber fair-Sendung, die tatsächlich interessant ist, wenn auch nicht besonders ermutigend. Ein paar gute Momente gibt es, von Lauterbach, van Aken, sogar Liminski. Und viel polarisierendes von der anwesenden Journalistin und der anwesenden Frau aus der Wirtschaft. Auch die Politiker haben natürlich polarisierendes mitgebracht und der Job des Moderators ist es natürlich auch. Die einzig durchgehend angenehme Person ist mal wieder Marina Weisband und es ist so schön, dass sie es trotz ihrer Erkrankung immer wieder zu solchen Auftritten schafft und lichte Momente ins Fernsehprogramm bringt.

Dann ist es Zeit fürs Abendbrot. Ich verlängere den Rest Senfsauce von gestern mit Wasser und TK-Erbsen, wärme Kartoffelbrei und Karotten auf. Sehr lecker! Jetzt ist natürlich wieder Erbsensauce übrig, aber ich habe damit schon Pläne für den dritten Akt morgen in der Mittagspause.

Zum und nach dem Essen mal wieder eine deutsche Komödie – der Liebste richtet mir sein Beileid aus. Einfach mal was Schönes ist aber gar nicht soooo schlecht, obwohl es natürlich klamaukig sein muss und mit viel ernsthaftem Drama drin, statt einfach nur klug und witzig. Das kann es aber auch. Und als wäre der Film für Netflix gedreht und nicht fürs Kino, kommen wie selbstverständlich nichtkartoffelige Sidekicks, lesbische Liebe und Menschen mit Behinderung vor. Waren wir vor vier Jahren schon soweit? Wenn ja: Schön. Hoffentlich bleiben wir’s.

Dann ist es gegen 22 Uhr. Letztes Liebstentelefonat, Zähneputzen und dann noch ganz schön lange weiter im Buch, wir schaffen den ganzen Ersten Weltkrieg, bevor mir endlich die Augen zu fallen.