Das kann heute durchaus als Ausschlafen gewertet werden, auch wenn die Nacht dank frühem Zubettgehen schon gegen 8 vorbei ist. Ausschlafen in den 40ern quasi. Es folgt ein katzenkuscheliger morgendlicher Reboot mit Ostfriesentee im Bett, bei dem ich sehr froh bin, dass meine Coachee und ich unser für heute geplantes Telefonat gestern noch von 10 auf 13 Uhr verschoben haben.

Dabei mache ich schonmal radioeins an, wo der nachgeholte Sommersonntag zu Schlager und Chansons läuft und mir geht es wie vielen Zuhörenden: Nach anfänglicher Skepsis habe ich viel Spaß an der Sendung, entdecke bisher auch ungehörtes, freue mich über die Inklusion italienischer und französischer Songs und daran, dass Danger Dan ja auch irgendwie Chansons macht. Beste Neuentdeckung jedoch Claire Waldoff – Wegen Emil seine unanständige Lust. Insgesamt nur wenige Ausfälle in der Playlist den ganzen Tag.
Währenddessen mache ich mir Frühstück, das es auch heute wieder auf dem Balkon gibt – Brot mit Ziegenkäse bzw. Honig, Feigen, Crowdfarming-Mango (a mango a day…) und Sencha mit Yuzu.

Relativ kurz nachdem ich damit fertig bin ruft die Coachee an und wir verbringen eine knappe Stunde zusammen und sind unheimlich produktiv dabei. Ein Musterbeispiel für die „allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen“ von Kleist, mit der sie mich im Kurs bekannt gemacht hat.
Danach dann tatsächliche Tätiges, der Haushalt verlangt Aufmerksamkeit und das Radio hilft dabei. Ich bin erstaunlich kurz vor dem Zeitpunkt, an dem ich aus dem Haus muss, fertig und gespornt und gestriegelt wieder auf dem Sofa. Kurz nach halb 5 geht es aus dem Haus, für den heiß begehrten Tisch in der heiß begehrten veganen Pizzeria ums Eck um 17 Uhr – man nimmt, was man kriegt. Der Liebste kommt aufgrund eines Polizeieinsatzes auf der Ringbahn etwas später und dann wird es etwas hektisch, weil wir den Tisch nur für anderthalb Stunden haben und der Service ziemlich langsam ist, aber am Ende schaffen wir es mit nur wenig Verspätung aber leicht gehetzt. Das Essen selbst ist jedoch großartig.



Für Dessert haben wir keine Zeit, aber wir setzen uns noch zwei Häuser weiter vor eine Weinbar und trinken jeweils ein Glas Natural Wine, der Liebste aus Sizilien, ich aus dem Piemont.

Dann spazieren wir nach Hause und setzen uns mit mehr Wein auf den inzwischen dunklen Balkon, bis Noosa findet, dass wir jetzt alle aufs Sofa gehen sollten. Dort kuscheln wir uns zu dritt zusammen und schauen einige Folgen Being Erica, bevor es gegen 1 ins Bett geht.









































