08.07.2026 – Smoother Mittwoch

Der Tag beginnt, als mir gegen 4 eine Katze sehr laut ins Ohr zetert, vermutlich hatte sie einen Albtraum. Ein bisschen Kuscheln, ein bisschen Spielen, aber so richtig schläfrig wird sie erst kurz vor 6 wieder und ich dann gar nicht. Resigniert starte ich also mit knallen vier Stunden Schlaf in den Tag und erwarte einen sehr zähen Tag mit viel Koffein- und Mittagsschlafbedarf, komme dann aber erstaunlich gut durch, mit wenig Koffein und ganz ohne Mittagsschlaf. Na sowas!

Nach dem morgendlichen Reboot gibt es Frühstück auf dem Balkon. Zu diesem Behufe mache ich aus TK-Mango einen Smoothie, außerdem Cappuccino und Brote, eins davon mit dem letzten Ahornaufstrich. Noch drei Tage bis Kanada! Passend dazu kommen bald darauf die Zeugnisfotos vom Teilzeitkind reingeflattert, es sind dann jetzt also Sommerferien.

Emsigkeiten am Schreibtisch zu Musik aus Nova Scotia, zum Mittagessen eine schnelle Ramen-Suppe (die mit Shrimps-und-Zitronengras-Aroma). Am Nachmittag das einzige Meeting des Tages, bei der ich einer Kollegin in Frankreich den Backend-Flöz zeige und wir nebenher über unsere Urlaubspläne und jeweiligen Kanada-Verbindungen sprechen.

Zum Feierabend schaue ich die neue Staffel Sullivan’s Crossing zu Ende und wage dann ein Koch-Experiment. Es müssen noch Käse und Weißwein aufgebraucht werden, warum nicht als Pastasauce? Knoblauch, Petersilie, Pfeffer, Milch kommen auch noch dazu und in der Pfanne wird die Konsistenz ganz gut, auf dem Teller beim Abkühlen dann nicht mehr so, aber was soll’s, der Geschmack ist super. Dazu mehr Weißwein mit Waldmeistersirup aus eigener Herstellung und Mineralwasser – verspätete Maibowle sozusagen, aber Waldmeister schmeckt ja das ganze Jahr über.

Beim Kochen höre ich eine neue Folge vom Bücherpodcast aus (teilweise) Nova Scotia und erweitere meine To-Do-Liste für die nächsten Wochen um mehrere Buchhandlungen. Nach dem Essen befülle ich inspiriert meinen eReader mit Urlaubslektüre, davon zwei Romane, die in Nova Scotia spielen, und dem neuesten Werk von Mike Gayle, bei dem ich eigentlich nur gucken wollte, wann es denn rauskommt und dann ist es schon draußen, huch! Gab diesmal gar keine Book-Release-Watchparty auf Facebook oder Instagram mit den üblichen Verdächtigen!

Den Rest des Abends lese ich also und wechsle dabei gegen 23 Uhr vom Sofa ins Bett, da sind die Protagonist*innen gerade in Amsterdam und meine Eltern sind in der Bucht angekommen.

07.07.2026 – Kein Bürotag

Heute mal außer der Reihe kein Büro trotz Dienstag – ein Wasserschaden mit Stromabschaltung zwingt uns ins Homeoffice. Passt mir ganz gut, weil ich immer noch anerkältet bin, aber es ist trotzdem schade, die Anderen nicht live zu sehen, zumal der Urlaub ansteht und ich also frühestens im August wieder ins Büro kommen werde. Dafür aber gemütlicher morgendlicher Reboot mit niedlicher Katze im Bett.

Pfirsich, Rosinenstuten mit Butterkäse, Iced Matcha mit Tonic statt Latte – aus einem Fachgespräch mit der Bielefelder Freundin entstanden, aber weniger lecker als gehofft

Das Frühstück gibt es dann am Schreibtisch, fürs Aufstehen reicht es heute wieder allemal. Das Vormittagsmeeting hingegen fällt aus, ich kann in Ruhe die Dinge erledigen, die zu erledigen sind.

Mittags esse ich den Rest Gnocchi und Zucchini von gestern und mache dann statt Mittagsschlaf einen Spaziergang zu Drogerie, Apotheke und Haustierbedarf – letzte (?) Besorgungen vor dem Urlaub. Unterwegs nasche ich die erste Brombeere auf freier Wildbahn, ein Tag Sonne mehr hätte ihr noch gut getan.

Das Meeting am Nachmittag fällt dann auch aus, so dass ich überpünktlich Feierabend machen und mit Noosa auf der Couch rumlümmeln kann.

Ich lese Federica Manzons Alma zu Ende (bis zum Ende nicht so richtig warm geworden, zu viel bleibt im Ungefähren oder ich habe nicht gut genug aufgepasst). Jetzt muss ich das nächste Buch strategisch wählen, denn es wird mit in den Urlaub kommen. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist hoch, bzw. sind es aus Statikgründen bereits zwei Stapel, aber das meiste darauf sind Hardcover oder Sachbücher, die mir entweder physisch oder inhaltlich zu schwer sind, um sie mitzuschleppen. Der eReader ist auch schon in Stellung gebracht, mit einem Bibliotheksbuch, das ich pünktlich Freitag ausleihen kann. Entscheiden werde ich mich wohl frühestens morgen, da ist WM-spielfrei.

Heute aber erstmal die letzten beiden Achtelfinalspiele, dazwischen den Rest vietnamesisches Essen von gestern, ein Geburtstagseis vom Lieblingsnachbarn aus dem Tiefkühlfach, weiße Schokolade mit Erdbeeren von der Lichtenberger Freundin, ein bisschen Cola und einen Lillet Wildberry zur Resteverwertung.

Das Spiel Argentinien-Ägypten wird wohl in die Geschichte eingehen, weil Argentinien kurz vor Schluss die vorherige 2:0-Führung der Ägypter innerhalb von 13 Minuten (?) in einen 3:2-Sieg für sich selbst dreht, vorher den Ägyptern ein Tor zu Recht aberkannt wurde und hinterher die Diskussionen hoch her gehen, ob da vielleicht Gelder die Hände gewechselt haben… Ich maße mir da als Laiin kein Urteil an, war aber auch überrascht, dass die plötzlich so viel besser gespielt haben als vorher.

Ich telefoniere nochmal mit den Eltern, bevor die morgen vorfliegen und schaue dann ein bisschen Sullivan‘s Crossing (zu viel seichtes Drama, zu wenig tolle Landschaft!), dann Schweiz-Kolumbien, über mehr als 90 Minuten torlos. Ich nicke schon wieder fast weg und nutze die Halbzeitpause zum ready Machen, wie das Teilzeitkind sagen würde, und gehe in der Pause zur Verlängerung ins Bett. Die Pause der Verlängerung und das Elfmeterschießen verschlafe ich komplett, werde dann aber nochmal kurz wach, um den Laptop auszumachen und das Ergebnis zu registrieren.

Nur noch x mal schlafen, bis Urlaub! (vier Nächte in wer weiß wie vielen Etappen plus etwaige Mittagsschlafe…)

06.07.2026 – Bett-Office mit Katze

Irgendwie manifestiert sich heute Morgen ein schon seit Tagen bemerktes Mattheitsgefühl mit stärker werdendem Halsunwohlsein. Noch nicht wirklich schlimm, aber intensiv genug, um mal einen Test zu machen. Alles negativ, immerhin. Nach ausführlichem morgendlichem Reboot lande ich zunächst am Schreibtisch. Frühstück ist Müsli mit Erbsenmilch und ein Tee aus Thymian und Minze vom Balkon, Zitrone und Tannenspitzenhonig. Ich erledige die dringenden Dinge des heutigen Arbeitstags.

Währenddessen pennt Noosa gemütlich im Bett weiter und mir fällt ein, dass ich nach den dringenden Dingen auch keinen zweiten Bildschirm mehr brauche und dann lege ich mich kurzentschlossen dazu. Gut, dass der eigentlich für heute Abend angesetzte Termin ausfällt, ich fühle mich doch sehr häuslich und angekränkelt. Zum Mittag machen stehe ich das nächste Mal auf und mache mir – heute in der klassischen Topf- und Pfanne-Variante Gnocchi mit Zucchini und telefoniere mit der Freundin in Madrid.

Am Nachmittag höre ich einen dienstlichen Podcast und gebe Feedback, habe ein Meeting mit einer Kollegin und dann gleite ich mit einem Schläfchen in den Feierabend.

Den Rest Gnocchi hebe ich mir dann für morgen auf und bestelle mir stattdessen was Vietnamesisches, den Jieper trage ich auch schon ein paar Tage mit mir herum.

Frühlingsrollen, Papayasalat, Rindfleisch mit Reis und Mango, weiter Tee

Bis das Essen da ist, lese ich ein wenig, dann beginne ich zum Essen die neue Staffel Sullivan‘s Crossing, die kommt rechtzeitig zum Vorfreuen, weil ich da ja Sonnabend hinfliege! Die dritte Folge unterbreche ich dann fürs Fußballspiel Portugal-Spanien, das zum Glück in der regulären Spielzeit endet. Dann noch fix die Folge zu Ende und dann ist kurz nach 23 Uhr auch schon wieder Schlafenszeit.

05.07.2026 – Pods- und Putztag #WMDEDGT

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Ist ja lieb von Noosa, dass sie mich wieder gegen 7 weckt, aber es ist ja eigentlich Sonntag, nicht wahr? Ich lasse mir Zeit mit dem munter werden, lese dann das Internet leer, über Französisch und Italienisch und dann stehe ich auf und mache mir nordisch angehauchtes Frühstück für draußen auf dem Balkon, wo ich dann zum ersten Mal seit Wochen mit Decke sitze. Temperaturenachterbahn.

Ostfriesentee, Rosinenstuten mit Ziegenkäse und Gurken bzw. Ei und Kaviarcreme, überraschend gute weiße Plattpfirsiche – wie die Pfirsiche früher im Garten, nur halt platt

Beim Essen dann Telefonat mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind (Video-Dreierkonferenz, im Hintergrund auch noch die Teilzeitkindmama und das mittlere Geschwister) zu Pack- und Organisationsdetails des anstehenden Urlaubs. Danach mache ich noch die täglichen Rätsel und starte dann in einen Podcast- und Putzmarathon.

Ich höre Mit Ansage und Absicht, was jetzt, wo ich die beiden Moderatorinnen kenne, noch viel unterhaltsamer ist als vorher. Danach eine Folge All Eyes On! über ADHS, bei der ich mal wieder so viele Leute aus meiner Umgebung wiedererkenne und nebenbei an den alten Geisterfahrer-Witz denken muss… Aber selbst bei den Online-Tests, mit denen sich so viele vordiagnostizieren erhalte ich immer nur Mittelfeld-Werte. Und dann höre ich die aktuelle Folge Alles gesagt? mit Lavinia Heisenberg und da sie nicht viel über ihr Privatleben preisgeben will, geht es also stundenlang über Physik. Ich glaube, ich habe mich noch nie so lange am Stück mit Physik beschäftigt. War immer noch richtig, das damals abzuwählen – ich hätte mir sonst die Abinote ordentlich versaut – aber ich verstehe jetzt ein bisschen besser, warum manche Leute das so faszinierend finden.

Während all der Hörerei passiert eine ganze Menge – ich räume auf, bringe Sachen in den Keller, beziehe mein Bett neu, bringe Müll weg, entferne vertrocknete Balkonpflanzen, wasche den Biomüll aus, durchsiebe das Katzenklo, reinige Abflüsse, leere den Staubsauger aus, löse auch da Verstopfungen, sauge die Wohnung durch, putze das Bad und die Küche und wasche eine Ladung Wäsche.

Zwischendurch gibt es immer wieder Pausen. Ich weiß nicht, wie andere Menschen innerhalb von 1-2 Stunden ihre komplette Wohnung sauber kriegen, ich brauche nach fast jedem Schritt eine Pause, trinke Tee, gucke ins Handy und nach etwa vier Stunden gibt es eine längere Mittagspause mit Essen, Nickerchen und Aufwachkaffee, bevor ich weitermachen kann.

Feta aus dem Speiseföhn, diesmal auf Backpapier. Sauberer in der Ausführung aber sieht weniger schön aus
Doppelter Espresso mit Kakao und einem Schluck Erbsenmilch, geröstete baltische Mandeln mit Zimt und Kirschen

Außerdem telefoniere ich zwischendurch noch mit den Ellis und als alle fertig ist erledige ich noch Kram am Laptop. Dann ist auch schon fast Fußballzeit. Weil ich nicht weiß, was ich so spät noch essen möchte, werfe ich mehr Pfirsiche mit Butter, Zucker und Zimt in den Speiseföhn und esse Vanilleeis dazu.

Dann fängt um 22 Uhr das Achtelfinale zwischen Norwegen und Brasilien an und ist so spannend, wie erhofft. Zwar mit jeder Menge drangegebener Nachspielzeit aber ohne Verlängerung und Elfmeterschießen wirft Norwegen die Brasilianer raus und ich kann gegen Mitternacht ins Bett gehen – auf vielfältige Weise kann ich sagen: Alles erledigt.

04.07.2026 – Ganzschönvolltag

Der Wecker steht trotz Sonnabend auf 7:30, Noosa will aber ganz sicher gehen, dass ich nicht verschlafe und schnurrt mir schon gegen 7 ausführlich ins Gesicht. Ich kann mit ziemlicher Sicherheit ausschließen, dass es mir mal wie Lorelai in „The Lorelais‘ First Day at Chilton“ geht, wo sie verschläft, weil ihr Fellwecker nicht geschnurrt hat. Auch mein Wecker ist jedenfalls wegen Elternpflichten gestellt, genauer gesagt Bonusmamapflichten. Damit ich denen nachkommen kann, gibt es erstmal Koffein in Form von Espresso Tonic zum Internet leerlesen und Bloggen im Bett.

Zwischendrin ruft der Liebste an und teilt mit, dass alles noch viel früher losgeht, als gedacht – über die Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten des Teilzeitkinds diskutieren wir dann an anderer Stelle nochmal. Ich schwinge mich also aus dem Bett, ziehe mich schnell an, füttere Noosa, nehme eine Scheibe Rosinenstuten auf die Hand mit und laufe los zur Bahn. Mit S- und U-Bahn geht es in den Nordwesten, nebenbei Französisch und Italienisch erledigend. Dann noch einen guten Kilometer laufen (mit Barfußschuhen auf Kopfsteinpflaster ein ordentliches Workout) und dann bin ich nur kurz nach der offiziellen Eröffnung beim Kindermehrfachwettkampf (?) diverser Westberliner Sportvereine.

Das Teilzeitkind und die zwei älteren seiner jüngeren Geschwister messen sich heute in verschiedenen Disziplinen mit anderen Kindern: Weitsprung, Sprint, Bodenturnen und Reck. Eigentlich wäre noch Schwimmen dabei, aber das Wasser im Pool ist abgelassen, das entzerrt das Ganze ein bisschen, wird aber zumindest das Teilzeitkind wertvolle Punkte kosten. Während es mit cooleren Menschen als uns herumhängt (13, duh!) kümmern der Liebste, die Teilzeitkindmama und ich uns größtenteils um die beiden Kleinen, sprechen Mut zu, trösten, feuern an, reichen Getränke und Essen an. Es ist ganz schön frisch, morgens noch 15, später 19 Grad, und ich leihe dem Liebsten zwischenzeitlich mehrfach meine Jacke. (War nicht vor einer Woche noch Höllenhitze? Das Wetter ist etwas… unausgeglichen, ist es nicht?)

Zwischendurch gibt es lange Wartezeiten, aber irgendwann sind alle drei Kinder mit allen Disziplinen durch. Erstmal Futter!

Dann müssen wir nochmal eine ganze Weile warten, bis alles ausgewertet und alle Urkunden geschrieben sind. Wir müssen die gesamte Siegerehrung durchhalten (es geht von Klein nach Groß und wir haben in beiden Extremen Kinder dabei), während sich der Himmel immer weiter zuzieht und es zum Schluss anfängt zu regnen. Am Ende haben wir ein äußerst zufriedenes Kind, ein sehr trauriges Kind und ein etwas aufgebrachtes Kind, sind aber alle heilfroh, endlich los zu können. Die Reisegruppe Südberlin/Brandenburg steigt ins Auto, ich laufe zurück zur Bahn.

Selber Weg zurück, im Sprühregen. Dann fix was einkaufen und nach Hause. Andere Leute würden sich jetzt ausruhen, ich aber habe gestern noch einen weiteren Programmpunkt zugesagt. Also schnell Handy laden, Essen machen (Gnocchi und Zucchini aus dem Speiseföhn, mit Olivenöl, Parmesan und Basilikum – ziemlich gut aber noch ausbaufähig.), Cola hinterkippen (bin auf dem Rückweg in der Bahn mehrfach fast eingeschlafen) und dann wieder los.

Diesmal geht es mit zwei S-Bahnen nach Kreuzberg, zum Tempodrom. Ich treffe auf die Lichtenberger Freundin und zwei ihrer anderen Freundin und wir schauen uns den Auftritt von Ali Wong (und ihren Opener Sheng Wang, der das macht, obwohl er schon zwei Netflix Specials hat) an. Beide sind natürlich sehr witzig, sie noch etwas mehr als er, hat aber natürlich auch mehr Zeit, eine Story aufzubauen, während er irgendwie Highlights seines Programms lose miteinander verbinden muss. Wahrscheinlich gucke ich nochmal in seine Specials rein, um mir ein endgültiges Bild zu machen.

Ali Wong jedenfalls sehr sehr unterhaltsam, an vielen Stellen provokant und bissig. Bei einem sehr langen Stück frage ich mich die ganze Zeit, ob sie gleich den Bogen zu Trump schlägt, das kommt dann aber leider nicht. Insgesamt mir ein bisschen zu brav, trotz teilweise sehr explizitem Inhalt. Aber ich bin auch nicht die Hauptzielgruppe, das Tempodrom ist voller asiatischstämmiger Menschen (und Müttern in den 40ern) und die haben sich auf jeden Fall alle köstlich amüsiert.

Nach gerade mal anderthalb Stunden war alles schon wieder vorbei – amerikanische Verhältnisse eben, aber diesmal bin ich gar nicht böse drüber, denn seit einer guten halben Stunde spielt Kanada im Achtelfinale gegen Marokko. Da es schon wieder regnet und die anderen keine Anstalten machen, zum Public Viewing zu wollen, mache ich mich auf den schnellsten Weg nach Hause und sitze pünktlich vor der zweiten Trinkpause vor dem Fernseher. Da steht es schon 1:0 für Marokko.

Ich nutze die Trinkpause, um vorhin gekaufte vegane Dingsis mit angeblichem Chimichurri-Geschmack in den Speiseföhn zu werfen. Die gibt es dann mit Gewürzketchup und schmecken ziemlich gut, wenn auch nicht nach Chimichurri. So gestärkt verkrafte ich die nächsten beiden Tore und das erwartbare aber trotzdem traurige Ausscheiden von Kanada. Werde ich sie wohl ab heute in einer Woche in bisschen trösten müssen.

Den Rest des Abends bestreite ich mit Buch, Katze und Wildberry Lillet, bis mir schon wieder die Augen zu fallen und ich gegen 23 Uhr ins Bett krieche, obwohl gleich Frankreich gegen Paraguay spielt…

03.07.2026 – Venezianischer Freitag

Der Tag beginnt als klassischer Rumlümmel-Homeoffice-Freitag. Keine morgendliche Hektik, sondern Frühstück auf dem Balkon und dann entspannt rüber an den Schreibtisch.

Matcha Latte (ohne Iced), Müsli mit Apfel, Brot mit Ziegenkäse, Brot mit Erdnussbutter und Honig, Melone

Am Schreibtisch die üblichen täglichen Dinge, dann ein Call mit Franken, weiterer Kleinkram und dann ein Webinar zu einem Thema, das zum gestrigen Termin passt. Und schon ist wieder Mittagszeit. Es gibt nochmal Brot, diesmal mit Butter, Sardellen, Tomaten und Oregano – irgendwo zwischen Mr. Beans Mittagspause, spanischem Restaurant und sizilianischem Würzverhalten, aber lecker! Dazu eine Mate, denn so richtig wach bin ich nach den Temperaturen der letzten Wochen immer noch nicht.

Den Nachmittag verbringe ich mit beruflichem Recherchieren, Formulieren und Übersetzen – schon ganz schön, diese Momente immer mal wieder. Die englische Übersetzung mache ich selbst, die spanische macht die KI und wird zur Kontrolle nach Mexico geschickt, so viel Zeit muss (noch) sein.

Zum Feierabend versuche ich ein kurzes Schläfchen, aber Noosa legt sich direkt neben mein Gesicht und „Der Atem meiner Katze riecht nach Katzenfutter.“ (Wer kennt das Zitat?), also bleibe ich wach. Muss ja auch bald los! Aber vorher noch in Schale werfen.

Eine Kollegin hat anlässlich ihres Geburtstags zur venezianischen Nacht nach Wilmersdorf geladen. Die Maske und das Mitbringsel habe ich gestern besorgt, beides wandert aber erstmal in den Känguru-Beutel. Dit is zwar Balin, aber ganz alleine fahre ich nicht maskiert mit zwei S-Bahnen in den Westen!

Dort angekommen wird die Maske dann aber aufgesetzt und sowohl vom Geburtstagskind als auch deren Kind gefeiert. Das Kind muss direkt auf meinen Arm und erstmal ne halbe Stunde mit den Federn spielen. Dazu gibt es Bellini und Gegrilltes, während nach und nach immer mehr maskierte und kostümierte Menschen eintrudeln.

Da die Kollegin so großartig ist, überrascht es mich nicht, dass auch die anderen Gäst*innen großartig sind, nicht nur die anderen drei anwesenden Kolleg*innen. Gespräche drehen sich um so prosaisches wie den Berliner Arbeitsmarkt, das Wetter und die KI aber eben auch um „höhere“ Themen, die praktische Umsetzung philosophischer Gedankenexperimente und die Verknüpfung von Shakespeare und Furzwitzen in Letterkenny. Als es dunkel wird, wechseln wir aus dem grünen Innenhof hoch in die Wohnung, die ebenfalls jede Menge venezianische Elemente enthält.

Das Kindelein wird zu Bett gebracht, die Erwachsenen drängen sich um Buffet und Getränke. Ich tausche meine Maske wieder gegen meine Brille und gegen halb 11 läute ich langsam meinen Rückzug ein, nicht ohne noch einen Limoncello aufgedrängt zu bekommen. Gegen 23 Uhr geht es dann wirklich los, den Rückweg bestreite ich mit zwei U-Bahnen und der Straßenbahn. Mitternacht krieche ich in die Federn, Noosa neben mir, und stelle mir für morgen einen frühen Wecker – unverschämt früh für ein reguläres Wochenende, aber immerhin deutlich später als der heute in einer Woche!

02.07.2026 – Premiere

Wie sich gestern Abend schon ankündigte war die Nacht wieder nicht ganz so erholsam, aber immer noch besser als andere. Zwischendrin spiele ich eine Weile mit Noosa und verfolge auch kurz, was beim Fußball passiert, aber immerhin, ohne mich richtig emotional zu investieren. Endgültig vorbei ist die Nacht dann vor dem Weckerklingeln, aber zu einer humanen Zeit.

Es folgt der übliche morgendliche Reboot, dann ein Frühstück auf dem Balkon und ein Sencha To Go, denn heute habe ich einen Termin im Süden. Zum Glück bin ich sehr früh unterwegs, denn aktuell gibt es dort Probleme mit der S-Bahn, deren Umgehung zumindest in der BVG-App nicht realitätsgemäß abgebildet ist. Ich fahre schließlich ganz anders als normal und brauche dementsprechend länger. Trotzdem bin ich immer noch überpünktlich und habe Gelegenheit, mich ausreichend zu sammeln und akklimatisieren.

Der Termin selbst ist dann ein sehr angenehmer und anregender und es wird viel gelacht. Tolle Gesprächspartnerinnen, gerne wieder!

Hinterher nutze ich die örtliche Nähe zu Südberlin und treffe den Liebsten auf ein Mittagseis (Zitrone Primo Fiore, Guave Caribe, Foto irgendwie vergessen). Mit dem Eis geht es in die Liebstenhöhle, in der ich dann weiterarbeite.

Später nehme ich nochmal einen anderen Weg zurück in den Pberg, mit Halten in Mitte und Ecke Schönhauser, um Besorgungen für eine Festivität zu machen.

Zuhause dann erstmal Essen zubereiten, das Mittagseis war lecker aber nicht allzu sättigend. Es ist schon wieder ein ziemlich heißer, wenn auch kein offizieller Hitzetag, drum gibt es die Pasta mit kalten Toppings – eingelegte Artischocken und Kapernäpfel, Roma-Tomaten. Dazu ein Tonic mit Gurkenscheiben als erfrischende Gin-Tonic-Simulation.

Als das Spanien-Österreich-Spiel immer näherrückt, werfe ich gedanklich diverse weitere Essensmöglichkeiten hin und her, irgendwas soll noch hinein in den Magen, aber der eigentlich vorgesehene Wassermelone-Feta-Salat erscheint nicht ganz richtig, Stulle hatte ich heute Morgen schon, was Süßes auch… Ich schleiche mehrmals um verschiedene Bestelldienste herum (Mozzarella-Sticks? Wan Tans? Wareniki?), dann kommt mir die Eingebung: Ich habe da ja diesen Speiseföhn (allgemeingültige Bezeichnung, zumindest in meiner Mastodon-Timeline) zum Geburtstag bekommen und ihn bisher nicht eingeweiht. Wenn ich jetzt den Feta einfach…?

Kurz gegoogelt, beherzt losgelegt! Einfach den kompletten Feta auf die Crisper-Platte, 8 Minuten bei 200 Grad. Die Zeit reicht knapp, um Melone und Minze in verzehrfertige Stücke zu schneiden und mit Olivenöl und Pfeffer zu bewerfen. Dann piept der Föhn auch schon und der „frittierte“ Feta sieht umwerfend aus und riecht auch so. Das Herausholen zerstört die Optik ein wenig (Einkaufsliste: Backpapier in passenden Zuschnitt, dann kann ich ihn nächstes Mal elegant vom Papier auf den Teller gleiten lassen), aber boah ist das lecker!

Ich mampfe die ganze Portion in Rekordzeit weg, als das Spiel angepfiffen wird ist kaum noch was da. Nach Abkühlung kommen Teile des Föhns in die Spülmaschine und ich plane, zukünftig weniger zu kochen und zu bestellen und mehr zu föhnen! Inspirationen dazu gerne in die Kommentare, die Liebstenschwester reichte bereits „in Olivenöl und Parmesan gewälzte Gnocchi“ an.

Das Spiel ist dann ganz nett und endet erwartbar mit einem hohen spanischen Sieg, zu dem ich überraschend leckere gebrannte Mandeln mit Kirsch-Zimt-Bestäubung knabbere, die die Ellis mir aus dem Baltikum mitgebracht haben, die letzte Premiere dieses Tages! Direkt danach wandern Noosa und ich ins Bett weiter.

01.07.2026 – Auf ein Neues

Heute Morgen fühle ich mich wie neu geboren. Die Nacht war so kühl, dass ich unter der Decke bleiben konnte, ein Puffer zwischen mir und Noosas Krallen, und dass auch Noosa ordentlich geschlafen hat. Herausgekommen ist eine Nacht mit quasi Durchschlafen, wann hatten wir das bitte zuletzt? Nach dem Reboot im Bett gibt’s das Frühstück auf dem Balkon, im To-Go-Becher ist Milchkaffee, denn gleich geht’s nach draußen.

Ich fahre mit S- und U-Bahn zur Fachärztin nach Moabit und erledige auf der Fahrt und im Wartezimmer Telefonate und E-Mails. Dann Apotheke, Supermarkt, Drogerie und gegen Mittag sitze ich dann final am Schreibtisch. Noosa passt auf, dass ich mich nicht überarbeite. Und dann erstmal Kalender umblättern, neuer Monat, neues Quartal, neues Halbjahr!

Ich bearbeite verschiedene Projekte, dann ist es Zeit für die Mittagspause. Es gibt einen improvisierten Kichererbsensalat mit Gurke, Orange, Kapern und Oregano – sizilianische Richtung, irgendwie. Gestern gelesen, dass Kapern gut sind (also nicht nur nicht schlecht) bei Histaminintoleranz, ebenso wie Blaubeeren und Äpfel, guck an!

Beim Essen telefoniere ich mit der Freundin in Frankreich, die viele spannende neue Dinge zu erzählen hat. Dann geht es zurück an den Schreibtisch, in den Backend-Flöz und an die Urlaubsvorbereitung. Abwesenheit vorankündigen, Termine umschichten, Aufgaben umverteilen usw. Damit bin ich bis zum späten Meeting mit México und Edinburgh beschäftigt. Danach bleibt gerade noch Zeit, den Rest Kartoffeln zu Pellkartoffeln zu machen (wir sind schon in der Resteoptimierungsphase vor Urlaub, noch 9 Tage bis Abreise!), bevor das Spiel England-DR Kongo losgeht.

Das Spiel selbst wird interessant, als sehr früh die Kongolesen in Führung gehen. Wie oft in dieser WM drehen die Engländer dann aber kurz vor Ende das Spiel und gewinnen doch noch. Gut für mein Tippspiel, aber ein weiteres Favoritenrauskicken wäre auch witzig gewesen. Apropos witzig, passend zum Canada Day wird heute verkündet, dass Kanada nach dem Beitritt zur EBU jetzt auch seine Teilnahme am ESC angekündigt hat – bis zum EU-Beitritt kann es dann ja eigentlich nicht mehr weit sein, wir warten gespannt!

Da das Spiel so früh vorbei ist und ich nicht vorhabe, das nächste zu gucken, hänge ich noch ein wenig auf TikTok herum und gehe dann mit einem neuen Hörbuch in die Badewanne und ins Bett. Heute Abend ist Noosa wieder ein bisschen aktiver, ich bekomme also doch noch mit, dass Belgien gegen Senegal gewinnt (wieder spät gedreht!) bevor ich einschlafe.

30.06.2026 – Monatsende Hitzeende?

Ich bin ja gestern sehr früh ins Bett gegangen, werde dann aber mitten in der Nacht (im Dunkeln, die Phase ist in dieser Jahreszeit ja eher kurz) von Gejubel geweckt, das aus irgendeinem der vielen offenen Fenster im Innenhof schallt. Mehrere Stimmen sind das, ich vermute also im Noch-Halbschlaf, dass Deutschland wohl beim Fußball gewonnen hat. Ich drehe mich um, versuche nochmal einzuschlafen, aber dann drückt die Blase und ich werde richtig wach. Ein Blick aufs Telefon zeigt, dass ich mich geirrt habe: Paraguay hat gewonnen, Deutschland ist draußen und ich habe eine interessantere Nachbarschaft als gedacht.

Inzwischen ist Noosa auch wach und ich spiele ein bisschen mit ihr, um mir hoffentlich weitere Schlafzeit zu erkaufen. Bald darauf ist es kurz vor 3 und ich treffe die fragwürdige Entscheidung, jetzt das Niederlande-Marokko-Spiel laufen zu lassen und dabei hoffentlich wieder einzuschlafen. Die Temperaturen, eine kleine Katze und das wirklich spannende Spiel sehen das anders. Draußen dämmert es langsam und als dann kurz vor 5 der Ausgleich fällt und es in die Verlängerung geht, ist klar, dass bis zum Weckerklingeln kein Schlaf mehr zu haben ist. Gegen 6 sind auch die Niederlande im Elfmeterschießen ausgeschieden (Langsam ist es vielleicht Zeit für eine neue Lieblingsmannschaft?) und ich starte den morgendlichen Reboot.

Internet leer lesen, Bloggen, Französisch, Italienisch, Rätsel (gelernt, dass nicht nur der Spelling Bee erst um 9 verfügbar ist, auch die anderen NYT Rätsel gibt es erst, wenn in den USA der neue Tag wirklich begonnen hat). Dann stehe ich auf, mache mir einen vorbeugenden Matcha Latte und ein Müsli, telefoniere mit dem Liebsten und frühstücke auf dem Balkon.

Dann geht es mit Umweg über den Bäcker (Meine Abteilung ist heute mit dem Frühstück dran.) mit S-Bahnen und einer U-Bahn ins Büro, für den Fußweg über die Brücke bin ich heute zu müde, nach der zweiten viel zu kurzen Nacht. Im Büro eine Mate, erste Verrichtungen und Begrüßungen, dann wird das Frühstück vorbereitet und genossen, inkl. Sekt zur Feier eines Kolleginnengeburtstags.

Es folgt das einzige Meeting des Tages (mit Frankfurt), dann weitere Erledigungen. Dann bricht ein Großteil des Teams zu einer Dienstreise auf und der Rest von uns vernichtet den Rest vom Buffet zum Mittagessen. Ich trinke aus Notwehr. Cola, um wachzubleiben.

Währenddessen wird es immer heißer im Büro, es ist nicht gut isoliert und draußen ist die Sonne wieder so richtig am Start. Wir beschließen, in unsere jeweiligen Homeoffices zu wechseln. Diesmal nehme ich den Weg über die Brücke, dort weht nämlich eine angenehme Brise!

Ich beschließe den Arbeitstag auf dem Balkon und falle dann in einen komatösen Nachmittagsschlaf. Danach werde ich nicht mehr ganz fit. Mit Hörbuch auf den Ohren (Ich beende heute Svea Mausolfs Image – sehr zu empfehlen, wie schon auf dem Immergut gemerkt) koche ich mir Abendbrot. Weil mir die Energie fehlt, nochmal einkaufen zu gehen, improvisiere ich aus dem was da ist einen Kartoffelbrei mit Schnittlauch, dazu Erbsen und hartgekochte Eier – keine Geduld für Senfsauce, aber es geht auch so.

Die WM hat heute Abend Elfenbeinküste-Norwegen zu bieten und das schaue ich mir dann auch an. Zum Glück braucht es keine Verlängerung! Norwegen ist weiter und wird auf Brasilien treffen, Kanada auf Marokko. Das wird dann wohl für Beide das letzte Spiel werden, fürchte ich. Danach ist die WM (für mich) nicht mehr so spannend, aber dann bin ich ja auch schon fast im Urlaub und habe Besseres zu tun (Grüße gehen raus.)

Es ist also erst 21 Uhr, als das Spiel vorbei ist. Ich setze mich noch ein bisschen auf den Balkon und lese mein Papierbuch weiter (Federica Manzon – Alma), bis es dort zu dunkel wird und mir eh schon wieder die Augen zu fallen. Ich nehme mir ganz fest vor, weitere heute Nacht angesetzte Fußballspiele zu ignorieren und liege gegen 22 Uhr im Bett – mit Bettdecke am weit offenen Fenster, weil es endlich kühl genug dafür ist.

29.06.2026 – Cooldown

Die Nacht zählt schlaftechnisch kaum – weil ich ja auf der Decke liege, bin ich Noosas Annäherungsversuchen mit kralligen Pfoten quasi schutzlos ausgeliefert, außerdem schalte ich den Ventilator mehrmals an und aus, gehe mehrfach aufs Klo… Am Ende bin ich ziemlich früh endgültig wach und das Schlafzimmer ist immerhin 1-2 Grad kälter als gestern Abend noch. Dafür aber draußen Wolken und nur knapp über 20 Grad am Morgen, das gibt gleich ganz neue Energie!

Nach dem morgendlichen Reboot mache ich mir Iced Coffee Latte und Müsli mit Aprikosen und richte mich zum ersten Mal seit ewigen Zeiten im Balkonoffice ein, für das es heute schon morgens kühl genug ist.

Ein fleißiger Arbeitsmorgen und ein Meeting mit „tief im Westen“, dann ist auch schon Zeit für die Mittagspause. Zum ersten Mal seit langem koche ich mir was Warmes – Spaghetti mit einer Butter-Knoblauch-Sauce, viel Parmesan und Petersilie. Danach Mittagsschlaf.

Am frühen Nachmittag verliert das Balkonoffice dann seinen Zauber, als Noosa bei einem Sprung aus dem Blumenkasten hinter mir selbigen umwirft und dabei mich, mein Getränk und meinen Laptop großflächig mit Blumenerde bestäubt. Ich gehe dann also nochmal duschen, denn die Erde hat alle Klamottenschichten durchdrungen und sitzt mir auch in den Haaren. Die Nachmittagsmeetings (Berlin-Frankfurt bzw. deutschlandweit) mache ich dann drinnen am Schreibtisch.

Zum Feierabend ein bisschen aufräumen, Müll wegbringen und Rezept in der Apotheke einlösen, dann fahre ich nach Kreuzberg und treffe den Liebsten, die Liebstenschwester, das Teilzeitkind und das Nifftenkind in einem arabischen Restaurant zum Abendbrot. Drei davon waren am Nachmittag im Zoo und haben einiges zu erzählen.

Und danach geht’s weiter zum sizilianischen Eisladen, so will es das Gesetz! Für mich gibt es heute Zitrone und salzige Pistazie.

Dann verabschieden wir uns – die Liebstenschwester und das Nifftenkind mit „Bis in zwei Wochen in Kanada!“. Die anderen fahren mit dem Doppeldeckerbus (Premiere fürs Nifftenkind!) und ich nehme U-Bahn und S-Bahnen zurück nach Hause. Noch Noosa füttern, kurz verschnaufen und dann gehe ich gegen 10 ins Bett, Schlaf nachholen…