Der Wecker würde sehr früh klingeln, aber ich bin noch viel früher wach. Unruhige Nacht mit vielen Gedanken (nach gestern unruhiger Nacht mit vielen Katzen, aber die sind wohl von gestern noch müde und haben quasi durchgeschlafen). Irgendwann gegen 3 hatte ich mich überzeugt, dass kein Atomkrieg begonnen hatte, dann konnte ich nochmal bis 5 schlafen. Der Wecker klingelte um 6. Morgendlicher Reboot bis zum Aufstehen gegen 7, dann Katzenversorgung, Anziehen, eine schnelle Banane im Stehen und raus zum ersten Gang des Tages.
Mit zwei Straßenbahnen geht es zum Facharzttermin, während der Wartezeit beim Umsteigen telefoniere ich mit dem Liebsten, der jetzt auch wach ist. Dann Anmeldung, Untersuchung, Blutabnahme, Gespräch. (Zwischendurch ein bisschen länger Gespräch, weil die Fachärztin die beste Freundin ist. Ich darf dabei sein, während sie aus den Fahrradklamotten in die Arbeitsklamotten wechselt. Dann wieder mit zwei Straßenbahnen zurück, unterwegs noch Klopapier kaufen. Zuhause Waschmaschine an, Tee kochen, Müsli zubereiten und ab an den Schreibtisch.
Heute zwei geplante Calls und zwei spontane, dazwischen viel Backend und Koordination. Beim zweiten geplanten Call bekomme ich ein Kompliment für meinen Hoodie, weil da Schwalben drauf sind. Ich finde sie sehr stilisiert, aber der Kollege ist studierter Biologe und kann mir anhand der Form sogar sagen, welche Art Schwalbe es ist (habs wieder vergessen).
In der Mittagspause gehe ich ein paar Kleinigkeiten einkaufen (2. Gang) und eine auch eine große Menge Katzenstreu. Dann noch Katzenklo durchsieben, Pflanzen gießen und Stullen schmieren.

Weiter im Takt bis Feierabend. Dann noch schnell Katzen füttern, Übernachtungsrucksack schnappen und ab nach Südberlin (3. Gang), mit zwei S-Bahnen zum Liebsten, Gepäck abwerfen und dann mit ihm weiter nach Brandenburg (4. Gang). Mit dem Fuß, dem Bus und nochmal dem Fuß über die Stadtgrenze und zum Haus der Teilzeitkindmama, die uns mit Mann und vier Kindern inklusive des Teilzeitkinds zum Angrillen empfängt.

Wir sitzen warm eingepackt draußen, schlemmen und erzählen, bis die Bettgehroutine einsetzt. Das kleinste Kind wird gebettet, alle über 12 räumen den Tisch ab, die zwei dazwischen toben. Dann verabschieden wir uns wieder und nehmen den gleichen Weg zurück nach Südberlin (5. Gang). Auf dem Heimweg nochmal Einkäufe für diesen Haushalt und dann ist nur noch Liegen angesagt (Liegen, Lesen und Osternougateier zum halben Preis). Gegen 22 Uhr schnell Zähne putzen und dann schaffe ich höchstens noch zwei Seiten…











































