17.10.2026 – Buchherbsttag

Wieder ordentlich was weggeschlafen, beim letzten Aufwachen ist es schon nach 9, so gefällt mir das! Es folgt ein überaus gemütlicher und langsamer morgendlicher Reboot im Bett bei einer Tasse Tee mit Milch (a cuppa). Als ich dann doch irgendwann aufstehe und mich schließlich mit Frühstück auf die Couch setze ist es halb 1. Es gibt Porridge, mit Kokosöl statt Butter, Erbsenmilch und Zimt, dazu den Rest Apfelmus und Walnüsse, außerdem einen Apfel, eine Birne und Earl Grey. Feeling a bit English this morning, are we?

Irgendwann dann mache ich mich tagfein (mit Wintermantel! Höchsttemperatur heute sind 12 Grad!) und gehe raus zum Einkaufen. Die Apotheke hat da schon zu (es ist nach 14 Uhr), aber zumindest meine Supermarktliste kann ich abarbeiten. Zuhause öffne ich ein Päckchen, das am Vormittag gekommen war – das Rogacki-Kochbuch, das ich per Crowdfunding mit finanziert habe, ist da. Ich setze mich mit einem Kräutertee aufs Sofa und blättere hindurch. Direkt zwei Fehler entdeckt, vielleicht hätten sie doch noch mehr Zeit für Lektorat einplanen sollen… Ansonsten aber ein paar schöne Rezepte und vor allem ein Stück Berliner Kulinarikgeschichte. Schade finde ich, dass bis auf ein ausführliches Vorwort nicht viel zusätzlicher Text drin ist, sondern eben einfach eine Auflistung der Rezepte mit schönen Bildern. Die deutsche Kochbuchtradition ist sehr anders als die anglophone…

Dann noch Katzenklo saubermachen und Dinge zurechtmachen und schon geht es wieder los, durch Herbstregen mit zwei Straßenbahnen nach Friedrichshain. Ein Zwischenstopp beim Szenebäcker mit ordentlich Schlangestehen und dann fünf Stockwerke hoch zum Brüderchen.

Es gibt Tee und Kuchen, Erzählungen und ein Mitbringsel – selbst gewonnenes Meersalz vom 79. Breitengrad. Das verwende ich wohl eher nicht zum Pastakochen, was?

Hinterher kümmern wir uns um Papierkram, bis uns die Köpfe rauchen und wir keine Lust mehr haben und einen Folgetermin ausmachen. Dann probieren wir ein relativ neues vietnamesisches Restaurant in der Nähe aus, das definitiv viele authentische Gerichte auf der Karte hat – mit Hühnerfüßen, Schweinefüßen, gekochtem Blut usw., dazu dann die üblichen Standards plus Ausflüge in japanische, thailändische und chinesische Küche. Wir bleiben eher im uns geläufigen Bereich und ich bestelle eine Pho mit Hähnchen.

Aber im Getränk sind neben den Kumquats auch Salzpflaumen!
Schweinfleisch an Zitronengras, Thunfisch-Avocado-Maki
Loaded Pho

Den ganzen Tag über macht mir die Verschleimung meiner Atemwege weiter zu schaffen und so ruft dann irgendwann die Couch sehr laut und wir verabschieden uns früh. Ich nehme die U-Bahn zum Alex, steige dort mit einer ganzen Völkerwanderung um, warte 9 Minuten auf die Abfahrt der Straßenbahn und bin dann schließlich erst kurz vor halb 10 wieder auf der Couch, jetzt mit heißem Holunder, Katze und Roman. Liest sich wirklich gut weg, aber nach anderthalb Stunden sind wir immer noch mitten im Krieg und mir fallen die Augen zu. Ich putze mir die Zähne, wechsle ins Bett und lese noch ein paar Seiten bis nach dem Attentat auf Heydrich. Dann Schlafenszeit!

16.10.2026 – Softoffice

Jemand in meinem letztes Wochenende abgeschlossenen Kurs nannte das Arbeiten auf dem Sofa Softoffice und das habe ich mir also für heute vorgenommen. Alle meine direkten Kolleg*innen haben frei, viele andere bummeln Überstunden von der Messe ab, es stehen keine Meetings an und alle Deadlines sind für irgendwann nächste Woche. Perfekt, um meine Erkältung weiter auszukurieren.

Nach okayem Nachtschlaf gibt es den morgendlichen Reboot noch im Bett, dann mache ich Frühstück und wechsle auf die Couch.

Brot mit Honig/Pistazienmus/Quittengelee (Dieser Duft!), Apfel, Birne, Satsuma, echter Yerba Mate

Ich mache mir Musik an, habe außer dem Laptop auch Noosa auf dem Bauch und gehe in Ruhe alles durch, was meine Einarbeitung in den letzten fünf Wochen so hervorgebracht hat, sortiere, strukturiere und systematisiere, aktualisiere meine To-Do-Liste und schreibe mir für die Meetings nächste Woche auf, was ich noch brauche, damit ich ab nächsten Donnerstag die Rolle vollumfänglich alleine erfüllen kann. Während ich übrigens abweichend von der Normalität im mir noch unbekannten Münchener Büro bin und dann zwei Tage später auf der Bloglesung, es ist schon wieder alles sehr aufregend.

Irgendwann mache ich Mittagspause und im Zuge dessen eine Art Pellkartoffel-Bowl mit Leinöl, Quark, Spreewaldgurken, Radieschen und veganer Lyoner. Die Kartoffeln sind von der gestrigen Quarkkeulchen-Aktion übrig und werden wieder warmgemacht – eine Umkehrung der natürlichen Folge, in der Quarkkeulchen normalerweise gemacht werden, um Kartoffeln von gestern aufzubrauchen. Aber hey, öfter mal was Neues!

Irgendwann ist dann Feierabend und Wochenende. Ich telefoniere mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind, das ab jetzt Ferien hat, und dann hole ich mir mein Buch ans Sofa und lese mich im Riesengebirge (und Umgebung) weiter durch die Zeiten, jetzt auch bis hinein in den Zweiten Weltkrieg.

Zwischendurch habe ich Hunger und esse überbackene Käsebrote und grünen Salat mit Zucker und Zitrone – auch so ein Kindheitsessen, als Zugeständnis an Geschmack und Nährwert allerdings mit Romanaherz statt Kopfsalat.

Mittendrin ein längeres Update-Gespräch mit der Mitbewohnerin, dann irgendwann Badewanne und gegen 22 Uhr mit Buch ins Bett. Licht aus dann erst gegen Mitternacht, aber es ist ja schließlich Wochenende.

15.10.2026 – Von allem etwas und Quarkkeulchen

Ich schlafe ja sonst meist sehr gut in des Liebsten Bett, aber wenn er nicht dabei ist, geht das offensichtlich nicht so gut. Jedenfalls schlafe ich nach kurz nach 4 dann nicht wieder ein, bzw. gebe ich kurz vor 6 endgültig auf, weil halb 7 eh der Wecker klingelt. So schaffe ich es inklusive morgendlichem Reboot und Frühstück machen zu 8 an seinen Schreibtisch.

Zwei Stunden Arbeit inklusive eines Meetings, dann muss ich auch schon los und fahre mit der S-Bahn nach Mitte zum Arzttermin. Wenn man von Süden kommt, läuft man dann mal eben durchs Regierungsviertel, lerne ich.

Sieht nicht gut aus, um Bildungselite und Wirtschaft, anscheinend.

Beim Arzt dann die Herausforderung, wegen immer noch Schniefnase und Husten insgesamt gute zweieinhalb Stunden mit Maske und Brille und zwischendurch ab und zu Naseputzen und Trinken zu verbringen. Zwischen den komplizierten Bewegungsabläufen lese ich weiter im Riesengebirge herum und bewege mich durch die Zwischenkriegszeit. Dann endlich Behandlung, Terminabsprache, neues Rezept, Blutkontrolle im Labor. Kleiner intellektueller Glitch als die Blutabnehmerin mir erklären will, dass die hartnäckigeren Erkältungen seit der Pandemie an den Impfungen liegen. Die Frau arbeitet in der Charité! Oh well…

Danach geht es mit zwei Straßenbahnen in den Pberg. Noosa füttern, Schnittchenteller und Yuzu-Tee zum späten Mittag und dann auf ins Couch Office.

Vegane Lyoner, Heumilchkäse mit Orangenpfeffer, Gurke, Radieschen, gelbe Karotte

Noch ein Meeting, noch ein wenig Text- und Grafikfeinschliff… Zwischendrin ruft die Ärztin an und fragt, ob ich die Patientin war, die sie krankschreiben sollte für heute, wegen der Behandlung. Als ich verneine, bietet sie es mir an, aber da ist der Arbeitstag bereits fast vorbei. Gut zu wissen aber fürs nächste Mal, vor allem wenn da mit An- und Abreise immer gleich viereinhalb Stunden draufgehen und ich merke schon einige Nachwirkungen…

Deswegen dann auch früher Feierabend, ich habe ja noch Messe-Überstunden abzubummeln. Dann erstmal ausführliches Telefonat mit dem Arktisrückkehrer, bevor es in die Küche ans Abendbrot geht. Morgen jährt sich Omas Todestag und es ist Donnerstag, deswegen gibt es spontan Quarkkeulchen, denn die hat Oma donnerstags immer gemacht. Ich muss nur wenig von ihrem Rezept abweichen, weil mein Mehl zur Neige geht und ich keinen Vanillezucker da habe. Und ich mache das Öl auch nicht so heiß, dass blauer Rauch aufsteigt. Der Apfelmus ist auch nicht selbstgekocht aus frisch gelesenen Äpfeln, sondern kommt aus dem Glas, wenn auch immerhin aus der Lausitz. Schmeckt trotzdem wie früher und ich lasse konsequent jede Menge Familie am Foto teilhaben.

Beim und nach dem Essen Liebstentelefonat. Er ist inzwischen wieder in seiner Wohnung, beklagt sich darüber, dass ich seine Tastatur und seine Maus bewegt habe, aber ist auch froh über das Essen, das ich ihm in den Kühlschrank gestellt habe.

Dann schaue ich die ersten beiden Folgen der neuen Staffel The Diplomat, hänge Wäsche auf, mache die Küche sauber und lege mich beizeiten ins Bett. Im Riesengebirge geht es um die Folgen des Münchener Abkommens, aber ich schlafe dann doch noch vor Kriegsbeginn ein.

14.10.2026 – Comebacks

Das untrügliche Zeichen, dass der Infekt auf dem Weg der Besserung ist: Ich schlafe nachts nicht mehr komatös und liege zwischendurch fast zwei Stunden wach, was nicht speziell an Noosa liegt. Zurück zu Frauen-über-40-Schlafverhalten, I guess. Beim Weckerklingeln bin ich dementsprechend nicht ganz taufrisch, aber Homeoffice-Tage regeln. Rechtzeitig zum Arbeitsbeginn habe ich Frühstück am Bett-Office und dann kann es losgehen.

Ingwertee, Milchkaffee (Erbse), Beerensaft, Müsli mit Joghurt und Trauben

Ich bastele den ganzen Tag an verschiedenen kleinteiligen Dingen herum, unterbrochen nur von zwei Meetings, eins mit dem Ruhrpott und eins mit München und Köln.

In der Mittagspause verlängere ich die gestern übriggebliebene Senfsauce mit Erbsen zu Erbsensuppe und füge noch die letzten Würstchen hinzu, Mehlschwitzenreste also mit der dritten Mahlzeit aufgebraucht. Muss mal recherchieren, wie Mehlschwitze für 1-2 Portionen geht.

Am Nachmittag endlich Liebstentelefonat, als der im tiefen Westen bei der Familie angekommen ist. Bei der Gelegenheit spannende Hintergründe zu einem Berliner AfD-Politiker bekommen, der aus der Liebstenheimat stammt. Schade, dass es damals noch keine Fotos und Videos von wilden Parties gab…

Irgendwann ist Feierabend und dann stehe ich auf, ziehe ich mich an, packe meinen Kram zusammen und mache mich auf den langen Weg in den Süden.

Erstmal gehts nach Mitte, in der Wohnung der Ellis nach dem Rechten sehen. Währenddessen die Nachricht der guten Heimkehr des Brüderchens nach gut zwei Monaten. Jetzt erstmal keine Arktisfotos mehr, dafür aber auch kein wöchentliches Bergsteigen in den 5. Stock!

Aus Mitte fahre ich weiter nach Südberlin, kaufe im dortigen Asialaden Yuzu-Tee (meiner ist fast aus) und Aloe-Vera-Drink für den Abend und laufe dann bei Sonnenuntergang zur leeren Liebstenwohnung.

Dort angekommen schlüpfe ich in seine flauschigen Einhorn-Hausschuhe, bestelle ich mir mexikanisches Essen zum Abendbrot und mache es mir gemütlich. Ganz kurz nach dem Essensliefermenschen klingelt die Liebstenmitbewohnerin, die heute nach fast vier Monaten aus Korea zurückkommt und wegen Zwischenmiete keinen Schlüssel mit hatte. Es gibt ein großes Hallo und sogar Geschenke:

Ich esse, wir quatschen ein wenig und dann lasse ich sie in Ruhe auspacken und telefoniere erst mit dem Liebsten und dann mit den Ellis.

Nachos, Hähnchen mit Mole rojo, Salat und Dips, dazu Aloe-Vera-Drink

Als die Essenslieferung für die Mitbewohnerin da ist (nach vier Monaten nicht in Berlin hat sie sich einen Döner bestellt), gehe ich erst in die Dusche und dann ins Bett.

13.10.2026 – Halb-zurück-Tag

Wieder viel geschlafen und in den letzten Auswüchsen davon, den frühen Morgenstunden also, gemerkt, dass die Nebenhöhlen frei sind und halb gefreut, halb resigniert festgestellt, dass ich dann ja eigentlich wieder arbeiten kann. Gefreut, weil wir ja gerade in der Übergabephase stecken und jeder Tag zählt, resigniert, weil mir ein weiterer Tag Nichtstun auch gut gefallen hätte nach der letzten Woche. Nun denn.

Der richtige Tag beginnt dann mit Liebstentelefonat und morgendlichen Reboot, bevor ich tatsächlich aufstehe, so richtig mit Anziehen, und mich mit dem Frühstück an den Schreibtisch setze. Wenn ich nämlich nicht bettlägerig bin, habe ich Donnerstag einen Arzttermin, für den ich mir heute noch eine Überweisung holen muss, in der Mittagspause. Da kann ich mich nicht erst dann aus dem Bett-Office schälen.

Apfel, Satsuma, Trauben, Müsli mit Joghurt, Beerensaft, Ingwertee

Ich arbeite E-Mails der letzten Tage ab, reiche Verpflegungsmehraufwände ein und plane die Arbeitswoche. Dann Meeting mit dem übergebenden Kollegen in Frankfurt zwecks weiterer Absprachen und kurz danach reguläres Meeting mit Kolleginnen in München. Und schon ist Mittagspause und ich laufe durch schönste Herbstsonne, goldener Oktober und so, zur Straßenbahn.

Noch ganz schön viel Grün fürs Gold, aber das gibt sich bestimmt in den nächsten Tagen. Mit zwei Straßenbahnen geht es zur Praxis der besten Freundin, die den Termin mit mir schnell nach ihrer Mittagspause einschiebt. Ich trage Maske und bin sichtlich erkältet, wir winken uns also nur kurz zu, besprechen kurz Medizinisches und Privates und nach wenigen Minuten bin ich mit Überweisung und E-Rezept wieder draußen. Der Rückweg zur Bahn ist dann schon ganz schön anstrengend und ich bin froh, als ich wieder sitze.

Die ältere (also als ich) Dame gegenüber telefoniert die ganze Fahrt über, schafft es aber, sich darüber aufzuregen, dass die jungen Leute (also ich) in diesem Deutschland gar nicht mehr für ältere Leute (also als sie) aufstehen würden. Die angesprochenen älteren Leute beschwichtigen sie und setzen sich auf die freien Plätze eine Reihe weiter, während ich (erkältet, Maske) und ein stehender nichtkartoffeliger junger Mann uns amüsiert angrinsen.

Wieder zuhause geht es dann mit Schnittchenteller ins Bett-Office für den Rest des Arbeitstages, der aus lauter kleinteiligen Sidequests besteht.

Heumilchkäse mit Orangenpfeffer, veganer Schinken, Tomate, Tee

Kurz nach 16 Uhr nehme ich mir welche von den Messe-Überstunden und mache früh Feierabend. Erstmal ordentlich Mittagsschlaf. Dann dümpel ich so im Bett herum, der Kopf wieder ordentlich verschleimt und denke über Unterhaltung nach. Das Internet empfiehlt die gestrige Hart aber fair-Sendung, die tatsächlich interessant ist, wenn auch nicht besonders ermutigend. Ein paar gute Momente gibt es, von Lauterbach, van Aken, sogar Liminski. Und viel polarisierendes von der anwesenden Journalistin und der anwesenden Frau aus der Wirtschaft. Auch die Politiker haben natürlich polarisierendes mitgebracht und der Job des Moderators ist es natürlich auch. Die einzig durchgehend angenehme Person ist mal wieder Marina Weisband und es ist so schön, dass sie es trotz ihrer Erkrankung immer wieder zu solchen Auftritten schafft und lichte Momente ins Fernsehprogramm bringt.

Dann ist es Zeit fürs Abendbrot. Ich verlängere den Rest Senfsauce von gestern mit Wasser und TK-Erbsen, wärme Kartoffelbrei und Karotten auf. Sehr lecker! Jetzt ist natürlich wieder Erbsensauce übrig, aber ich habe damit schon Pläne für den dritten Akt morgen in der Mittagspause.

Zum und nach dem Essen mal wieder eine deutsche Komödie – der Liebste richtet mir sein Beileid aus. Einfach mal was Schönes ist aber gar nicht soooo schlecht, obwohl es natürlich klamaukig sein muss und mit viel ernsthaftem Drama drin, statt einfach nur klug und witzig. Das kann es aber auch. Und als wäre der Film für Netflix gedreht und nicht fürs Kino, kommen wie selbstverständlich nichtkartoffelige Sidekicks, lesbische Liebe und Menschen mit Behinderung vor. Waren wir vor vier Jahren schon soweit? Wenn ja: Schön. Hoffentlich bleiben wir’s.

Dann ist es gegen 22 Uhr. Letztes Liebstentelefonat, Zähneputzen und dann noch ganz schön lange weiter im Buch, wir schaffen den ganzen Ersten Weltkrieg, bevor mir endlich die Augen zu fallen.

12.10.2026 – Kranktag

Wieder viel geschlafen, trotz kätzischer Unterbrechungen. Beim morgendlichen Liebstentelefonat inklusive gegenseitiger Gratulation zum Siebenjährigen – das verflixte Jahr ist überstanden – dann gemeinsamer Beschluss, dass ich mich heute krankmelde. Erstens huste ich ordentlich viel, zweitens soll der schöne neue Laptop ja nicht mit lauter Schleim verschmutzt werden, der quasi literweise aus mir rauskommt. Ich melde mich also hochoffiziell krank, mache mir dann Frühstück und starte langsam in den Tag.

Ingwer-Kurkuma-Honig-Zitrone, Beerensaft, Blutorange, Satsuma, Weintrauben

Der morgendliche Reboot zieht sich, ein verschleimter Kopf denkt langsamer. Im Weltgeschehen heute wichtig: Von der Ukraine bombardiertes brennendes russisches Datencenter scheint dafür zu sorgen, dass viel weniger Trollbots in den sozialen Medien unterwegs sind, kollektives Aufatmen in eben diesen. Dazu mehr Raum für das heutige Thanksgiving (Kanada) und den Indigenous Peoples Day (ganz Turtle Island). In deutschen Nachrichten der Rücktritt von Bärbel Bas und in der Folge noch mehr Spannung auf der Koalition. Insgesamt alles eher unschön hier.

Ich verbringe viel Zeit mit Reaction-Videos auf Queen-Songs und Auftritte, da ist southpark Schuld. Dann gibt es zum frühen Mittagessen Kartoffelbrei mit sauren Eiern und AirFryer-Karotten mit Thymian und Estragon, und zwar draußen auf dem Balkon in der Sonne!1elf

Eigentlich hätte ich ja jetzt Zeit zu lesen, aber der verschleimte Kopf will das nicht. Stattdessen binge ich die Miniserie Below, und zwar nur, weil sie auf Neufundland spielt. Ansonsten wäre das jetzt genremäßig nicht so meins, lässt sich aber dann doch überraschend gut gucken. Geht nämlich auch um das Schicksal eines kleinen Fischerdorfs, die Machenschaften Superreicher, den Klimawandel… Und irgendwie haben sie noch untergebracht, dass eine Hauptfigur ADHS hat. Netflix halt, immer am Puls der Zeit. Nebenbei denke ich öfter an das andere Schiff, das gerade aus dem Eis zurückkommt, für die Besatzung wäre die Serie auch was, aber erst im sicheren Hafen.

Zwischendurch schlafe ich einmal ziemlich lange ein, telefoniere mehrmals mit dem Liebsten, bringe einmal todesmutig den Müll nach unten, mache mir Vanilleis mit heißen Kirschen und Walnüssen und Schnittchen zum Abendbrot.

Heißes Kirschkompott, Vanilleeis, Walnüsse
Veganer Schinken mit Meerrettich, Ziegenkäse, Radieschen, Gurke

Aus allen diesen Gründen ist es dann schon 22 Uhr, als die letzte Folge vorbei ist und ich gehe direkt in den Nachtschlaf über. Beste Medizin!

11.10.2026 – Letzter Kurstag

Mal ordentlich was weggeschlafen diese Nacht, wenn auch Noosa immer wieder zwischendurch prüft, ob ich noch lebe. Ich starte mit etwas mehr Energie in den Tag und bastle mir rechtzeitig zum Kursbeginn um 9 ein vitaminreiches Krankenfrühstück.

Kaffee mit Sahne, Ingwer-Kurkuma-Honig-Zitrone, O-Saft, Croissant mit Pistaziencreme, Birne, Apfel, Trauben, Blutorange, Satsuma

Dann wie gestern – Kurstag im Bett, zum Glück mit viel Frontalunterricht und wenig Reden, denn über den Tag hin zieht sich mein Kopf schon wieder zu. Trotzdem kein Mittagsschlaf in der Mittagspause, sondern da erst die Finalisierung des morgendlichen Reboots und außerdem ausführlicheres Telefonat mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind.

In der Kaffeepause gibt’s dann noch die gestern mitbestellte Johannisbeer-Streuselschnecke und im letzten Kursabschnitt ein Ü-Ei, das wir für die Abschlussrunde brauchten und mir ebenfalls gestern mitgeliefert wurde – es lebe die Zukunft!

Gegen 17 Uhr ist der Kurs vorbei, aber nächste informelle Treffen und eine Chatgruppe sind bereits in Planung, zum Glück, es würde dann doch etwas fehlen.

Ich kümmere mich um ein frühes Abendbrot, packe Broccolini in den AirFryer (der Packungsangabe folgend, aber wohl doch etwas zu lange oder zu heiß), die gibt es mit Knoblauch, Peperoncini, Zitrone und Olivenöl, dazu Tomaten und eine Büffelburrata.

Ich setze mich zum Essen kurz aufs Sofa, dann aber ruft die Badewanne laut und hinterher das Bett wieder. Nochmal Liebstentelefonat, noch ein bisschen Internet und dann lese ich noch bis kurz nach 21 Uhr, bevor mir endgültig die Augen zufallen. Verflixter Messeschnupfen…

10.10.2026 – Vorletzter Kurstag

Dass ich überhaupt gestern schon von der Messe zurückgekommen bin, liegt auch mit daran, dass an diesem Wochenende die letzten Kurstage sind, bevor dieses Kapitel nach gut zwei Monaten offiziell zu Ende geht. (Inoffiziell geht es mit den Themen und Treffen trotzdem weiter, dann aber nicht mehr formell und strukturiert, sondern selbst organisiert und absehbar in loserer Folge).

Statt also, wie es mein Körper sich wünschen würde, das ganze Wochenende durchzuschlafen, klingelt der Wecker halb 8 und ich bin auch erst ganz kurz davor wach. Langsamer morgendlicher Reboot im Bett, ich komme geradeso bis „Bloggen“, dann muss ich schon aufstehen, Frühstück zubereiten und Laptop und Unterlagen ans Bett holen – das Bett ist nach den letzten Tagen unverhandelbar, findet Noosa auch.

Es gibt Beerenmüsli und geriebenen Apfel, Matcha Latte zum Wachwerden, Orangensaft für das luxuriöse Gefühl und heißen Ingwer-Kurkuma-Zitrone-Honig gegen den aufkommenden Messevirus, der sich jetzt langsam in meinem Körper ausbreitet.

Ganz kurzes Liebstentelefonat, dann starten wir über Zoom in den Kurs und es ist sehr schön, endlich mal wieder alle auf einem Haufen wiederzusehen. Mein Kopf ist allerdings wie Watte, ich sage wenig und muss mich sehr anstrengen, um alles mitzubekommen. Zum Glück gibt es Pausen.

In der ersten davon bestelle ich Lebensmittel – Obst, Gemüse und Milchprodukte brauche ich, aber niemand geht hier heute noch aus dem Haus. Da es für kostenlose Lieferung einen Mindestbestellwert braucht, kaufe ich dann auch noch andere Dinge auf Vorrat und stöbere so richtig herum. Unter anderem gibt es für mich völlig überraschend bereits Satsumas (wobei die ja immer die ersten Zitrusfrüchte der Saison gibt) und sogar Tarocco-Blutorangen – hat es in Sizilien denn schon Nachtfröste gegeben ganz oben am Ätna? Oder hat jemand die nötigen Verhältnisse irgendwo künstlich nachgestellt? Ich werde nochmal recherchieren müssen. Auch bei Birnen und Äpfeln gibt es erfreulicherweise meine Lieblingssorten – Cox Orange und Gute Luise.

In der zweiten kurzen Pause mache ich Französisch und Italienisch, in der langen Mittagspause räume ich meinen Koffer aus und mache einen Mittagsschlaf, mit Wecker auf 5 Minuten bevor es weitergeht. Dann koche ich mir noch einen schwarzen Tee zum Überstehen des Nachmittags.

Zum Glück machen wir schon gegen 16:30 Schluss mit dem Lernen, einige bleiben dann aber noch eine Weile im Zoom und quatschen, darunter auch ich. Gegen 17 Uhr verabschieden wir uns bis morgen. Ich telefoniere nochmal länger mit dem Liebsten und schaue dann das Staffelfinale (evtl. auch Serienfinale, man weiß es noch nicht) von Ted Lasso.

Kurz nach 17:45 klingelt es dann und es kommen zeitgleich sowohl der Lebensmittellieferbote als auch der mit meinem Abendbrot an, sie finden es genauso witzig wie ich. Ich verräume die Lebensmittel und nehme dann das Abendbrot wieder mit ins Bett. Es gibt handgezogene chinesische Nudeln mit Aubergine, veganem Hack und scharfer Sauce, außerdem Wantans mit Schweinefleisch, Kohl und Pilzen und zerschmetterten Gurkensalat, dazu Yuzu-Tee. Sehr lecker alles und die Schärfe ist genau richtig für die Halsschmerzen und die immer doller laufende Nase.

Nach dem Aufessen gibt es das nächste Schläfchen und dann habe ich nochmal Energie für den Einstieg in ein neues Buch, nämlich Alice Horáčková – Geteiltes Haus. Der Anfang spielt im Riesengebirge zu k.-u.-k.-Zeiten aus der Erzählperspektive von Kindern, das Inhaltsverzeichnis lässt vermuten, dass sie die Protagonist*innen bleiben und durch das 20. Jahrhundert hindurch mit seinen verschiedenen politischen Systemen immer älter werden. Ich freue mich drauf.

Nach fast 80 Seiten mache ich gegen 22 Uhr das Licht aus, es dauert aber noch viel Podcast und diverse Medikamente, bis sich Erkältungssysteme und Kopf soweit beruhigt haben, dass ich einschlafen kann.

09.10.2026 – Messetag 3

Wecker auf 8, aufwachen halb 7, Nacht unruhig… Was soll ich sagen. Nach dem morgendlichen Reboot geht es zum Frühstück, wo ich direkt lieben Kolleg*innen über den Weg laufe und wir uns nett unterhalten, während mich das Frühstück am nun dritten Tag inzwischen ganz schön anödet.

Dann heißt es, mich nicht nur in Messeschale schmeißen, sondern auch das Hotelzimmer zu räumen, also den ganzen Wust an Zeug, der in den letzten Tagen jeden Quadratzentimeter des Zimmers eingenommen hat, irgendwie sinnvoll auf Koffer und Laptoptasche zu verteilen. Ein ganz schöner Akt. Ich gebe den Koffer an der Rezeption in Aufbewahrung und laufe zur Messe. Erstmal Jacke abgeben (Es ist frisch geworden!), dann zum Stand, mein Namensschildchen anfriemeln und die Lage checken. Viele andere sind noch müder als ich, weil sie eben nicht um Mitternacht im Bett lagen.

Wir sammeln uns kurz und dann geht es zu einer der Bühnen, wo wir einen Award verleihen, wobei meine Rolle hauptsächlich darin besteht, Fotos zu machen und auf Social Media zu posten. Dann geht es mit einer Kollegin weiter zu einer anderen Bühne, wo eine andere Kollegin spricht, auch hier wieder: Fotos posten.

Dann ist es Zeit, der Zitroneneisstand öffnet und diesmal habe ich Erfolg. Das Zitrone-Tahini-Olivenöl-Meersalz-Eis ist wirklich, wirklich gut.

So ein Eis als Vorspeise ist ja schön, aber danach geht es mit Kolleg*innen noch zur Eröffnung der Kürbissuppensaison. Evtl. habe ich es mit dem Kürbiskernöl leicht übertrieben…

Hinterher nochmal kurz Durchschnaufen und Fachgesprächen von Kollegen lauschen, dann muss ich mich auf meinen eigenen Auftritt vorbereiten. Letzte Änderungen veratmen und umorganisieren, dann erstmals ein Headset angeklebt bekommen und erstmals ein Diskussionspanel moderieren. Scheinbar habe ich es ganz gut gemacht, die drei Hauptpersonen reden eloquent und interessant, ich mache ein paar Witze und am Ende liegen wir genau in der Zeit und es gibt Applaus. Die nächsten drei Stunden über verfolge ich weitere Talks und mache Fotos, zwischendurch bauen Kolleg*innen und ich noch Getränke für den Empfang hinterher auf und dann ist irgendwann Durchatmen und Bellinitrinken angesagt.

Gefühlt ist der Messetag jetzt vorbei und viele sind sogar schon abgereist, während die Messe für Besucher*innen heute erst losgeht und einige Kolleg*innen auch am Wochenende noch zu tun haben (oder am Montag abbauen). Die Stimmung ist trotzdem locker. Dann beginne ich, mich zu verabschieden. Nochmal eine Runde durch die Halle, überall Tschüß sagen, dann Jacke abholen, zum Hotel laufen, Koffer abholen, zum Bahnhof laufen, es klappt alles überraschend schnell und reibungslos. Ich habe noch Zeit für ein Abendessen im Sitzen (Mango-Kokos-Curry und Mango-Kokos-Wasser) und dann kann ich auch schon in den Zug steigen.

Die Bahn ist voller Messeheimkehrer*innen mit großen Koffern und vielen Büchern. Relativ schnell legt sich der Geschnatter und es wird viel geschlafen. Ich döse auch erstmal eine Stunde weg. Dann beschäftige ich mit dem Internet und der aktuellen Granta-Ausgabe (nachdem die Kaltmamsell davon immer so schwärmt) und höre, als ich nicht mehr aufnahmefähig bin, Musik.

Mit einer Viertelstunde Verspätung kommen wir in Berlin an, ich fahre mit der S-Bahn nach Hause und werde von einer aufgeregten Noosa freudig begrüßt. Dann minimalste Abendroutine bevor ich kurz nach Mitternacht ins Bett falle, vielleicht schaffe ich es ja heute Nacht mal bis zum Weckerklingeln…?

08.10.2026 – Messetag 2

Schön, wenn man länger schlafen sollte, aber vor lauter Eindrücken im Kopf einfach wieder ungefähr um die gleiche Zeit aufwacht wie sonst. Nicht. Es folgt der morgendliche Reboot im Hotelbett, dann Duschen, in Frühstücksklamotten werfen und runter zum Buffet. Heute insgesamt trotzdem später als gestern und dadurch mit mehr Kolleg*innenbegleitung und Gespräch, während draußen eine krasse Regenfront vorbeizieht.

Danach ziehe ich die sauberen Klamotten an und mache mich gutkapuzt auf den Weg zur Messe. Zum Glück regnet es jetzt nur noch leicht, ich bin aber trotzdem froh, einen großen Teil des Weges unter dem Dach einer Mall zu bewältigen. Dort kaufe ich mir auch gleich noch Lutschtabletten gegen einsetzende Heiserkeit und mit lauter Dingen, die gut für die Abwehr sein sollen. Auf der Messe angekommen hole ich mir einen Gratistee („Matcha Energy“), gebe meine Jacke, laufe zu unserem Stand, trockne meine Brille und starte in den Arbeitstag.

Bald darauf haben mein Team und ich einen Termin mit zwei lieben Geschäftspartnern und bekommen dabei O-Saft und Süßigkeiten. Danach laufe ich ein wenig durch mir noch unbekannte Gebiete der Messe, um zwei ehemalige Kolleg*innen zum ersten Mal zu treffen, zu umarmen und Neuigkeiten auszutauschen, bevor ich einen Bühnenauftritt eines aktuellen Kollegen verfolge und für die sozialen Medien festhalte.

Dann wird es Zeit fürs Mittagessen, ich hole mir einen ungesunden Hot Dog und einen gesunden Smoothie und setze mich kurz raus in die inzwischen auch ihre Aufwartung machende Sonne. Dabei treffe ich zufällig auf zwei Leute, denen ich gestern kurz im Fahrstuhl begegnet bin und wir kommen ins Plaudern. Zufälle gibt’s.

Die nächste Veranstaltung, die ich besuchen will, finde ich nicht – Einladung und Messe-App zeigen unterschiedliche Orte an, den Ort in der Einladung gibt es im Hallenplan nicht… Stattgefunden hat alles aber, ich sehe später auf Instagram Fotos davon. Egal, dafür habe ich während der Suche einen Stand mit Kochbüchern entdeckt, an dem auch Eis nach Ottolenghi-Rezept verteilt wird. Dahin kehre ich noch einmal zurück und stelle mich in die lange Schlange. Die Wartezeit wird durch Wolf Biermann verkürzt, der am Stand nebenan Biermannige Geschichten ins Mikrofon deklamiert.

Die Person vor mir in der Schlange ist dann die letzte, die noch Eis bekommt, ich soll es morgen ab 12 wieder versuchen. Hmpf. Werde ich natürlich.

Also wieder zurück zu den Kolleg*innen, ein paar Absprachen, ein paar Gespräche. Ich treffe auf eine der Teilnehmer*innen des Panels, das ich morgen moderieren werde und kann schon mal persönlich Kontakt aufnehmen.

Dann gibt es Sekt und Häppchen an einem Stand, der zu Jeff Bezos‘ Imperium gehört. Ich beschränke mich auf Häppchen.

Direkt danach gibt’s nämlich nochmal das Gleiche nebenan, bei einer Organisation in der meine Firma Mitglied ist. Dort nehme ich dann ein Glas und freue mich nebenbei sehr, noch eine weitere ehemalige Kollegin treffen und in die Arme schließen zu können.

Dann heißt es, den Stand für heute dicht zu machen (bei der Gelegenheit bekomme ich ein Gratis-Buch, das eine Besucherin mitgebracht hatte – junge Frauen rächen sich an Milliardären und Essen spielt eine Rolle, what’s not to love? – und zur Location für den Abend aufzubrechen, wieder mit der S-Bahn. Wir kommen an, legen unsere Sachen ab, checken kurz die Lage (die Band macht Soundcheck, der DJ ist da, alles sieht gut aus) und gehen dann nebenan endlich wirklich chinesisch (bzw. eigentlich uigurisch) essen. Ich nehme eine Rindersuppe mit handgemachten Nudeln und Pak Choi und dazu einen unchinesischen Matcha Latte mit Erdbeeren und Tapioka, der Abend wird schließlich noch lang.

Dann geht es gerade rechtzeitig zurück zur Location, bevor schon die ersten Gäst*innen eintrudeln.

Ich habe meine frühe Einlassschicht wieder mit einer Kollegin getauscht, diesmal eine, deren Weg nach Hause länger ist und die morgen früher wieder am Stand sein muss. Also habe ich erstmal Zeit, ein wenig zu socializen und immer noch weiter Menschen kennenzulernen – sowohl neue Kolleg*innen als auch generell Leute aus der Branche. Dann folgt meine Einlassschicht, die ebenfalls von vielen Gesprächen begleitet ist. Kurz vor 23 Uhr werde ich abgelöst. Ich setze mich noch ein Weilchen zu ehemaligen Kolleginnen, trinke einen Maracujasaft und lausche der Band, dann schreit mein Körper nach dem Bett und ich laufe durch das Bahnhofsviertel zurück ins Hotel, diesmal auf hell erleuchteten Straßen während noch jede Menge „normale“ Menschen unterwegs sind, das macht es angenehmer. Gegen Mitternacht liege ich im Bett und mache direkt das Licht aus.