Pasquetta heißt der Ostermontag in Italien, wird meist als Picknick oder Grillparty begangen, irgendwo draußen also. Irgendwo draußen (in Brandenburg, unter einem Dach) wache auch ich auf, erst zum aus Versehen nicht ausgestellten Wecker, dann zum Klogang von jemand anders, dann zu meinem eigenen, dann zum Kaffee kochenden Bruder, der den Kaffee auch noch ans Bett bringt. Ich lese das Internet leer und blogge, dann wird der Frühstückstisch gedeckt. Draußen sieht es trügerisch sonnig aus, es ist aber kalt. Also essen wir drinnen.



Danach gibt es für die anderen Garten-, bzw. Waldarbeiter und für mich den Abwasch, ein Telefonat mit dem Liebsten und einen Spaziergang zum See.



Hinterher will ich mich gemütlich mit dem Buch und einer Decke nach draußen setzen, aber durch den Wind und viele Wolken zwischendrin wird es trotz Kuscheldecke schnell zu kalt. Also lege ich mich wieder ins Bett und lese da – bzw. höre Radio, auf radioeins geht es heute um die Nuller Jahre. Zwischendurch essen wir noch den Rest Kuchen von gestern – draußen auf einem sonnigen Fleckchen stehend, dann lege ich mich wieder hin.
Am frühen Nachmittag döse ich nochmal weg und kurz danach ist dann Aufbruchzeit. Wir packen zusammen und fahren mit dem Auto zurück nach Berlin. In Friedrichshain sind der Bruder und die Freundin zuhause, ich nehme noch zwei Straßenbahnen zurück in den Pberg und werde von den Katzen freudig begrüßt.
Erstmal auspacken, Katzen versorgen, Waschmaschine anstellen und dann mache ich mir eine Golden Milk (das volle Programm mit frischem Ingwer und Kurkuma, Zimt, Muskat, Kokosfett, Erbsenmilch, Honig und schwarzem Pfeffer) und esse dazu Schokolade – meine erste Schokolade diese Ostern, am letzten Tag. Schlimm.

Und schon ist Kochzeit. Ich bereite mir das zu, was eigentlich schon am Gründonnerstag geplant war, dann aber durch den Kinobesuch verschoben wurde. Aus einer sehr aromatischen Primo-Fiore-Zitrone koche ich mir ein Zitronenrisotto, dazu gibt es mit Knoblauch und Dill gebackenen Heilbutt.

Nach dem Essen Badewanne, bis der Radio Day vorbei ist und dann liege ich tatsächlich halb 10 im Bett und lese noch ein bisschen, aber gegen 22 Uhr fallen mir doch die Augen zu.





































