11.07.2026 – Reisetag

Natürlich schlafen Noosa und ich nicht durch, aber diesmal bin ich halt auch einfach aufgeregt und kann ihr auch nicht böse sein, weil ich sie jetzt erstmal knapp drei Wochen alleine lasse. Letztes Aufwachen gegen 5, eine halbe Stunde vorm Weckerklingeln. Ich mache mir Kaffee, lese noch ein bisschen im Bett, telefoniere halb 6 mit dem Liebsten und dann geht es los. Aufstehen, anziehen, letzte Sachen packen, Noosa füttern, Pflanzen gießen, Bett machen, Proviant nicht vergessen, nochmal Katze kuscheln und dann los zur Bahn.

Mit dem schweren Koffer dauert das bisschen länger als sonst, aber ich nehme dann an Start- und Endpunkt der S-Bahn den Fahrstuhl und bleibe zweimal nicht stecken, yay! Dann sitze ich 20 Minuten in der Sonne auf dem Bahnsteig bis der Zug kommt. Einsteigen, Plätze suchen, Internet leer lesen. Wir fahren fast pünktlich los. Zwei Stationen später steigen der Liebste und das Teilzeitkind ein und wir frühstücken Iced Matcha Latte bzw. Eiskaffee, Kirschen, Himbeeren, Laugebäck, ein Sandwich für den Liebsten, Kekse und Gummibärchen fürs Kind, Cashews und Cranberries für mich… So rollen wir gen Südwesten.

Ich blogge, mache Französisch und Italienisch, lese ein bisschen und unterhalte mich sehr viel mit dem Teilzeitkind. Unter anderem über einen eventuellen City Trip nach Paris, vielleicht im nächsten Jahr. Mit guten 40 Minuten Verspätung kommen wir in Frankfurt an, nehmen dann den nächstbesten Zug zum Flughafen (11 glorreiche Minuten zu dritt in einem Sechserabteil der 1. Klasse), droppen unser baggage off und haben dann noch gute drei Stunden bis zum Boarding. Wir spazieren ein wenig über den Flughafen, reisen dann aus Deutschland aus (das Teilzeitkind ist jetzt alt genug für die elektronische Passkontrolle, wir müssen uns nicht mehr anstellen, yay!), spazieren noch ein bisschen, gehen durch die Security (nix mehr auspacken und auseinandernehmen, einfach alles aufs Band und dann durch den Nacktscanner, ungewohnt aber schön schnell). Der Liebste und das Teilzeitkind müssen dann trotzdem nochmal ihr Handgepäck aufmachen, weil Dinge verdächtig aussahen, es aber gar nicht sind, und dann sind wir quasi schon am Gate. Noch zwei Stunden rumbringen. Wasserflasche auffüllen, Toilette, Duty-Free- und Souvenirshop erkunden, ohne was zu kaufen…

Ein bisschen Zeit vergeht auch, weil schonmal alle zur Pass- und Bordkartenkontrolle gehen sollen und einen Sticker auf den Pass bekommen. Damit gehen wir dann einfach durch, als das Boarding wirklich startet. Rin ins Flugzeug, gemütlich machen, fast pünktlicher Start. Als wenig später Getränke und Essen serviert werden, sind wir alle drei schon in unseren jeweiligen ersten Film vertieft, meiner ist Song Sung Blue, der anders als erwartet, aber so gut wie medial berichtet ist. Die beiden Hauptdarsteller*innen haben ja neulich zusammen bei mir im Bürogebäude gesungen (als ich noch nicht dort gearbeitet habe).

Caserecce mit Paprikasauce, Gurkensalat, Brötchen mit Butter und Weichkäse, Apfelkuchen. Die beiden anderen haben Hühnchen mit Reis und ich bekomme von beiden Seiten Brokkoli und Weichkäse und von einer Seite Gurkensalat angereicht. Bin dann pappsatt und muss mich mit dem Aufessen sputen, bevor abgeräumt wird.

Nach dem Film bin ich ganz schön müde, ich mache mir erst eine Doku über David Bowie an, Schlafe dabei aber für eine halbe Stunde ein. Dann wechsle ich erst zu einem Bruce-Springsteen-, dann zu einem Iggy-Pop-Konzert, für jeweils ein paar Lieder. Bis ich mich wieder munter genug für einen Film fühle und dann schaue ich Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke, der auch wirklich so gut ist, wie es die Kritiken sagen. Ich muss sehr viel lachen über die Großeltern und kann Parallelen zu Personen meines Umfelds ziehen. Besonders als auf dem Schreibtisch des Großvaters ein Buch liegt, dass der Liebste in der gleichen Ausgabe im Regal stehen hat und auf dessen Autors Knien er schon gesessen hat.

Als der Film zu Ende ist, gibt es eine kleine Margherita-Pizza und für den Liebsten und mich Cola, zur Stärkung für den dritten Teil der Reise. Wir fliegen noch eine knappe Stunde, dabei lasse ich The Devil Wears Prada laufen, der geht immer. Über dem Ozean ist der Himmel fast wolkenleer und wir werden ganz aufgeregt, als wir die Umrisse von Cape Breton sehen und bald darauf über Truro hinweggleiten.

Pünktliche Landung in Halifax, Ortszeit 18 Uhr, in Deutschland jetzt 23 Uhr. Die Einreise geht relativ schnell, die Koffer kommen relativ schnell, beim Mietwagenverleih ist nur eine Person vor uns. 18:45 könnten wir vom Platz rollen, aber der Mietwagen ist noch gar nicht fertig, so schnell waren wir. 19:15 ist es dann aber soweit. Bei strahlendem Sonnenschein geht es auf die letzten anderthalb Stunden Straße. Das Teilzeitkind ist nach gut 20 Minuten eingeschlafen, der Liebste und ich hören Musik, freuen uns, wo wir sind und verfolgen nebenbei im Live-Ticker das Spiel England-Norwegen.

Zehn vor 9 sind wir da, Norwegen ist raus, das Teilzeitkind schläft direkt auf der Couch weiter und wir trinken mit meinen Eltern zum Sonnenuntergang Campari Orange auf der Terrasse, dazu gibt es selbstgemachte Käsestangen mit Knoblauchbutter, immerhin ist Mama ja schon drei Tage vor uns angekommen. 😉

Als die Sonne weg ist, gehen wir rein – es ist so windstill, dass die Mücken sich sehr wohl fühlen. Wir sitzen noch ein wenig zusammen und erzählen, beziehen dann die Betten, das Teilzeitkind zieht ins Bett um und gegen 23 Uhr (vier Uhr in Deutschland), liegen auch wir…

10.07.2026 – Letzter Tag vor Urlaub

Noosa coacht mich weiterhin zum frühen Aufwachen, aber auch heute schlafen wir beide nochmal ein. Dann Wecker, Frühstück auf dem Balkon beim morgendlichen Reboot.

Und dann geht es an den Schreibtisch, letzte Erledigungen, ein letztes Meeting, Abwesenheitsnotiz einrichten, solche Sachen. Nebenbei läuft schon das Urlaubsvorprogramm – Katzenklo runderneuern, Müll wegbringen, Katzenbrunnen reinigen, Packliste überprüfen.

Restemittag

Am Nachmittag treffe ich den Lieblingsnachbarn auf eine Eisrunde, um seinen Geburtstag nachzufeiern. Auf dem Heimweg Proviantkäufe für die Zugfahrt morgen. Teenies brauchen konstanten Zugang zu Nahrung, sonst werden sie schnell ungemütlich!

Bienenstich und Limette-Rosmarin

Zuhause dann endgültiger Abschied von der Arbeit, Dienstlaptop runterfahren, Diensthandy ausschalten. Urlaub!

Ich verschnaufe mich kurz, dann geht es ans Packen, untermalt von den neuen Alben von Jack White und den Stones.

Möglicherweise habe ich zu viele Klamotten dabei, aber so ein großer Koffer verführt halt auch… Während ich mir das Abendbrot warm mache (Reste von gestern, dazu Weinschorle) bespreche ich mit der Mitbewohnerin alles Nötige für meine Abwesenheit.

Zum und nach dem Essen gibt es Fußball (Belgien-Spanien) und danach heißt es straight to bed, denn der Wecker klingelt morgen früh!

09.07.2026 – Der Countdown läuft

Eben Gestern noch einen 3-Tage-Countdown für die Ankunft in der Bucht in die Insta-Story gepostet, heute dann die Frage: „Wann fliegt Ihr?“ schon mit „Übermorgen“ beantwortet. Hui, es wird jetzt wirklich sehr schnell sehr real!

Noosa weckt mich wieder kurz nach 4, diesmal spiele ich ein bisschen mit ihr und dann wird sie wieder müde und ich schaffe es auch, bis zum Weckerklingeln weiter zu schlafen. Dafür dann leicht derangiert während des morgendlichen Reboots. Ich freue mich, bald fast drei Wochen ohne Katze im Bett zu schlafen, dann haben auch meine vielen Kratzwunden (Ich verstehe einfach nicht, wie lieb sie mich hat!) Zeit, mal abzuheilen. Vermissen werde ich die kleine Flauschmaus natürlich trotzdem.

Espresso Tonic, Porridge mit TK-Beeren und Ahornsirup

Frühstück auf dem Balkon, Arbeiten dann heute mal auf der Couch, da ich keinen zweiten Bildschirm, aber Gemütlichkeit brauche. Nebenbei stöbere ich im Project Gutenberg und lade mir weiteren (gemeinfreien) Lesestoff auf den eBook-Reader. Seit ich nicht mehr mit dem Amazon-Produkt unterwegs bin, sind diese Dinge deutlich einfacher geworden.

Für einen Call wechsle ich dann doch nochmal an den Schreibtisch, alles für den professionellen Auftritt! Danach mache ich mir aus Mu-Err-Pilzen, TK-Bohnen und Reis ein feines Fresschen, bevor es noch ein Webinar zum Abschluss gibt.

Seit dem Nachmittag trudeln übrigens sonnige Fotos aus der Bucht ein, die Ellis sind wach, angekommen und waren schon beim Stammbäcker und haben Scones gekauft. Könnte jetzt gut die Uhr noch ein bisschen vordrehen und platziere hier jetzt mal subtil den Wunsch nach Schwarzwälder-Kirsch-Muffins vom Farmstand zum Frühstück am Sonntag, mal gucken, ob das klappt…

Zum Feierabend lege ich mich dann erstmal kurz in die Badewanne und schaue dann frisch duftend Am I OK?, den mir der Indiejunge empfohlen hat und den man wirklich sehr gut gucken kann. Zwischendurch Telefonate mit dem Liebsten und dem Bruder und dann ab 22 Uhr Fußball. Frankreich gegen Marokko und obwohl ich erst für Marokko bin, gewinnt Frankreich dann doch verdient und gnädigerweise in der regulären Spielzeit. Ab ins Bett!

08.07.2026 – Smoother Mittwoch

Der Tag beginnt, als mir gegen 4 eine Katze sehr laut ins Ohr zetert, vermutlich hatte sie einen Albtraum. Ein bisschen Kuscheln, ein bisschen Spielen, aber so richtig schläfrig wird sie erst kurz vor 6 wieder und ich dann gar nicht. Resigniert starte ich also mit knallen vier Stunden Schlaf in den Tag und erwarte einen sehr zähen Tag mit viel Koffein- und Mittagsschlafbedarf, komme dann aber erstaunlich gut durch, mit wenig Koffein und ganz ohne Mittagsschlaf. Na sowas!

Nach dem morgendlichen Reboot gibt es Frühstück auf dem Balkon. Zu diesem Behufe mache ich aus TK-Mango einen Smoothie, außerdem Cappuccino und Brote, eins davon mit dem letzten Ahornaufstrich. Noch drei Tage bis Kanada! Passend dazu kommen bald darauf die Zeugnisfotos vom Teilzeitkind reingeflattert, es sind dann jetzt also Sommerferien.

Emsigkeiten am Schreibtisch zu Musik aus Nova Scotia, zum Mittagessen eine schnelle Ramen-Suppe (die mit Shrimps-und-Zitronengras-Aroma). Am Nachmittag das einzige Meeting des Tages, bei der ich einer Kollegin in Frankreich den Backend-Flöz zeige und wir nebenher über unsere Urlaubspläne und jeweiligen Kanada-Verbindungen sprechen.

Zum Feierabend schaue ich die neue Staffel Sullivan’s Crossing zu Ende und wage dann ein Koch-Experiment. Es müssen noch Käse und Weißwein aufgebraucht werden, warum nicht als Pastasauce? Knoblauch, Petersilie, Pfeffer, Milch kommen auch noch dazu und in der Pfanne wird die Konsistenz ganz gut, auf dem Teller beim Abkühlen dann nicht mehr so, aber was soll’s, der Geschmack ist super. Dazu mehr Weißwein mit Waldmeistersirup aus eigener Herstellung und Mineralwasser – verspätete Maibowle sozusagen, aber Waldmeister schmeckt ja das ganze Jahr über.

Beim Kochen höre ich eine neue Folge vom Bücherpodcast aus (teilweise) Nova Scotia und erweitere meine To-Do-Liste für die nächsten Wochen um mehrere Buchhandlungen. Nach dem Essen befülle ich inspiriert meinen eReader mit Urlaubslektüre, davon zwei Romane, die in Nova Scotia spielen, und dem neuesten Werk von Mike Gayle, bei dem ich eigentlich nur gucken wollte, wann es denn rauskommt und dann ist es schon draußen, huch! Gab diesmal gar keine Book-Release-Watchparty auf Facebook oder Instagram mit den üblichen Verdächtigen!

Den Rest des Abends lese ich also und wechsle dabei gegen 23 Uhr vom Sofa ins Bett, da sind die Protagonist*innen gerade in Amsterdam und meine Eltern sind in der Bucht angekommen.

07.07.2026 – Kein Bürotag

Heute mal außer der Reihe kein Büro trotz Dienstag – ein Wasserschaden mit Stromabschaltung zwingt uns ins Homeoffice. Passt mir ganz gut, weil ich immer noch anerkältet bin, aber es ist trotzdem schade, die Anderen nicht live zu sehen, zumal der Urlaub ansteht und ich also frühestens im August wieder ins Büro kommen werde. Dafür aber gemütlicher morgendlicher Reboot mit niedlicher Katze im Bett.

Pfirsich, Rosinenstuten mit Butterkäse, Iced Matcha mit Tonic statt Latte – aus einem Fachgespräch mit der Bielefelder Freundin entstanden, aber weniger lecker als gehofft

Das Frühstück gibt es dann am Schreibtisch, fürs Aufstehen reicht es heute wieder allemal. Das Vormittagsmeeting hingegen fällt aus, ich kann in Ruhe die Dinge erledigen, die zu erledigen sind.

Mittags esse ich den Rest Gnocchi und Zucchini von gestern und mache dann statt Mittagsschlaf einen Spaziergang zu Drogerie, Apotheke und Haustierbedarf – letzte (?) Besorgungen vor dem Urlaub. Unterwegs nasche ich die erste Brombeere auf freier Wildbahn, ein Tag Sonne mehr hätte ihr noch gut getan.

Das Meeting am Nachmittag fällt dann auch aus, so dass ich überpünktlich Feierabend machen und mit Noosa auf der Couch rumlümmeln kann.

Ich lese Federica Manzons Alma zu Ende (bis zum Ende nicht so richtig warm geworden, zu viel bleibt im Ungefähren oder ich habe nicht gut genug aufgepasst). Jetzt muss ich das nächste Buch strategisch wählen, denn es wird mit in den Urlaub kommen. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist hoch, bzw. sind es aus Statikgründen bereits zwei Stapel, aber das meiste darauf sind Hardcover oder Sachbücher, die mir entweder physisch oder inhaltlich zu schwer sind, um sie mitzuschleppen. Der eReader ist auch schon in Stellung gebracht, mit einem Bibliotheksbuch, das ich pünktlich Freitag ausleihen kann. Entscheiden werde ich mich wohl frühestens morgen, da ist WM-spielfrei.

Heute aber erstmal die letzten beiden Achtelfinalspiele, dazwischen den Rest vietnamesisches Essen von gestern, ein Geburtstagseis vom Lieblingsnachbarn aus dem Tiefkühlfach, weiße Schokolade mit Erdbeeren von der Lichtenberger Freundin, ein bisschen Cola und einen Lillet Wildberry zur Resteverwertung.

Das Spiel Argentinien-Ägypten wird wohl in die Geschichte eingehen, weil Argentinien kurz vor Schluss die vorherige 2:0-Führung der Ägypter innerhalb von 13 Minuten (?) in einen 3:2-Sieg für sich selbst dreht, vorher den Ägyptern ein Tor zu Recht aberkannt wurde und hinterher die Diskussionen hoch her gehen, ob da vielleicht Gelder die Hände gewechselt haben… Ich maße mir da als Laiin kein Urteil an, war aber auch überrascht, dass die plötzlich so viel besser gespielt haben als vorher.

Ich telefoniere nochmal mit den Eltern, bevor die morgen vorfliegen und schaue dann ein bisschen Sullivan‘s Crossing (zu viel seichtes Drama, zu wenig tolle Landschaft!), dann Schweiz-Kolumbien, über mehr als 90 Minuten torlos. Ich nicke schon wieder fast weg und nutze die Halbzeitpause zum ready Machen, wie das Teilzeitkind sagen würde, und gehe in der Pause zur Verlängerung ins Bett. Die Pause der Verlängerung und das Elfmeterschießen verschlafe ich komplett, werde dann aber nochmal kurz wach, um den Laptop auszumachen und das Ergebnis zu registrieren.

Nur noch x mal schlafen, bis Urlaub! (vier Nächte in wer weiß wie vielen Etappen plus etwaige Mittagsschlafe…)

06.07.2026 – Bett-Office mit Katze

Irgendwie manifestiert sich heute Morgen ein schon seit Tagen bemerktes Mattheitsgefühl mit stärker werdendem Halsunwohlsein. Noch nicht wirklich schlimm, aber intensiv genug, um mal einen Test zu machen. Alles negativ, immerhin. Nach ausführlichem morgendlichem Reboot lande ich zunächst am Schreibtisch. Frühstück ist Müsli mit Erbsenmilch und ein Tee aus Thymian und Minze vom Balkon, Zitrone und Tannenspitzenhonig. Ich erledige die dringenden Dinge des heutigen Arbeitstags.

Währenddessen pennt Noosa gemütlich im Bett weiter und mir fällt ein, dass ich nach den dringenden Dingen auch keinen zweiten Bildschirm mehr brauche und dann lege ich mich kurzentschlossen dazu. Gut, dass der eigentlich für heute Abend angesetzte Termin ausfällt, ich fühle mich doch sehr häuslich und angekränkelt. Zum Mittag machen stehe ich das nächste Mal auf und mache mir – heute in der klassischen Topf- und Pfanne-Variante Gnocchi mit Zucchini und telefoniere mit der Freundin in Madrid.

Am Nachmittag höre ich einen dienstlichen Podcast und gebe Feedback, habe ein Meeting mit einer Kollegin und dann gleite ich mit einem Schläfchen in den Feierabend.

Den Rest Gnocchi hebe ich mir dann für morgen auf und bestelle mir stattdessen was Vietnamesisches, den Jieper trage ich auch schon ein paar Tage mit mir herum.

Frühlingsrollen, Papayasalat, Rindfleisch mit Reis und Mango, weiter Tee

Bis das Essen da ist, lese ich ein wenig, dann beginne ich zum Essen die neue Staffel Sullivan‘s Crossing, die kommt rechtzeitig zum Vorfreuen, weil ich da ja Sonnabend hinfliege! Die dritte Folge unterbreche ich dann fürs Fußballspiel Portugal-Spanien, das zum Glück in der regulären Spielzeit endet. Dann noch fix die Folge zu Ende und dann ist kurz nach 23 Uhr auch schon wieder Schlafenszeit.

05.07.2026 – Pods- und Putztag #WMDEDGT

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Ist ja lieb von Noosa, dass sie mich wieder gegen 7 weckt, aber es ist ja eigentlich Sonntag, nicht wahr? Ich lasse mir Zeit mit dem munter werden, lese dann das Internet leer, über Französisch und Italienisch und dann stehe ich auf und mache mir nordisch angehauchtes Frühstück für draußen auf dem Balkon, wo ich dann zum ersten Mal seit Wochen mit Decke sitze. Temperaturenachterbahn.

Ostfriesentee, Rosinenstuten mit Ziegenkäse und Gurken bzw. Ei und Kaviarcreme, überraschend gute weiße Plattpfirsiche – wie die Pfirsiche früher im Garten, nur halt platt

Beim Essen dann Telefonat mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind (Video-Dreierkonferenz, im Hintergrund auch noch die Teilzeitkindmama und das mittlere Geschwister) zu Pack- und Organisationsdetails des anstehenden Urlaubs. Danach mache ich noch die täglichen Rätsel und starte dann in einen Podcast- und Putzmarathon.

Ich höre Mit Ansage und Absicht, was jetzt, wo ich die beiden Moderatorinnen kenne, noch viel unterhaltsamer ist als vorher. Danach eine Folge All Eyes On! über ADHS, bei der ich mal wieder so viele Leute aus meiner Umgebung wiedererkenne und nebenbei an den alten Geisterfahrer-Witz denken muss… Aber selbst bei den Online-Tests, mit denen sich so viele vordiagnostizieren erhalte ich immer nur Mittelfeld-Werte. Und dann höre ich die aktuelle Folge Alles gesagt? mit Lavinia Heisenberg und da sie nicht viel über ihr Privatleben preisgeben will, geht es also stundenlang über Physik. Ich glaube, ich habe mich noch nie so lange am Stück mit Physik beschäftigt. War immer noch richtig, das damals abzuwählen – ich hätte mir sonst die Abinote ordentlich versaut – aber ich verstehe jetzt ein bisschen besser, warum manche Leute das so faszinierend finden.

Während all der Hörerei passiert eine ganze Menge – ich räume auf, bringe Sachen in den Keller, beziehe mein Bett neu, bringe Müll weg, entferne vertrocknete Balkonpflanzen, wasche den Biomüll aus, durchsiebe das Katzenklo, reinige Abflüsse, leere den Staubsauger aus, löse auch da Verstopfungen, sauge die Wohnung durch, putze das Bad und die Küche und wasche eine Ladung Wäsche.

Zwischendurch gibt es immer wieder Pausen. Ich weiß nicht, wie andere Menschen innerhalb von 1-2 Stunden ihre komplette Wohnung sauber kriegen, ich brauche nach fast jedem Schritt eine Pause, trinke Tee, gucke ins Handy und nach etwa vier Stunden gibt es eine längere Mittagspause mit Essen, Nickerchen und Aufwachkaffee, bevor ich weitermachen kann.

Feta aus dem Speiseföhn, diesmal auf Backpapier. Sauberer in der Ausführung aber sieht weniger schön aus
Doppelter Espresso mit Kakao und einem Schluck Erbsenmilch, geröstete baltische Mandeln mit Zimt und Kirschen

Außerdem telefoniere ich zwischendurch noch mit den Ellis und als alle fertig ist erledige ich noch Kram am Laptop. Dann ist auch schon fast Fußballzeit. Weil ich nicht weiß, was ich so spät noch essen möchte, werfe ich mehr Pfirsiche mit Butter, Zucker und Zimt in den Speiseföhn und esse Vanilleeis dazu.

Dann fängt um 22 Uhr das Achtelfinale zwischen Norwegen und Brasilien an und ist so spannend, wie erhofft. Zwar mit jeder Menge drangegebener Nachspielzeit aber ohne Verlängerung und Elfmeterschießen wirft Norwegen die Brasilianer raus und ich kann gegen Mitternacht ins Bett gehen – auf vielfältige Weise kann ich sagen: Alles erledigt.

04.07.2026 – Ganzschönvolltag

Der Wecker steht trotz Sonnabend auf 7:30, Noosa will aber ganz sicher gehen, dass ich nicht verschlafe und schnurrt mir schon gegen 7 ausführlich ins Gesicht. Ich kann mit ziemlicher Sicherheit ausschließen, dass es mir mal wie Lorelai in „The Lorelais‘ First Day at Chilton“ geht, wo sie verschläft, weil ihr Fellwecker nicht geschnurrt hat. Auch mein Wecker ist jedenfalls wegen Elternpflichten gestellt, genauer gesagt Bonusmamapflichten. Damit ich denen nachkommen kann, gibt es erstmal Koffein in Form von Espresso Tonic zum Internet leerlesen und Bloggen im Bett.

Zwischendrin ruft der Liebste an und teilt mit, dass alles noch viel früher losgeht, als gedacht – über die Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten des Teilzeitkinds diskutieren wir dann an anderer Stelle nochmal. Ich schwinge mich also aus dem Bett, ziehe mich schnell an, füttere Noosa, nehme eine Scheibe Rosinenstuten auf die Hand mit und laufe los zur Bahn. Mit S- und U-Bahn geht es in den Nordwesten, nebenbei Französisch und Italienisch erledigend. Dann noch einen guten Kilometer laufen (mit Barfußschuhen auf Kopfsteinpflaster ein ordentliches Workout) und dann bin ich nur kurz nach der offiziellen Eröffnung beim Kindermehrfachwettkampf (?) diverser Westberliner Sportvereine.

Das Teilzeitkind und die zwei älteren seiner jüngeren Geschwister messen sich heute in verschiedenen Disziplinen mit anderen Kindern: Weitsprung, Sprint, Bodenturnen und Reck. Eigentlich wäre noch Schwimmen dabei, aber das Wasser im Pool ist abgelassen, das entzerrt das Ganze ein bisschen, wird aber zumindest das Teilzeitkind wertvolle Punkte kosten. Während es mit cooleren Menschen als uns herumhängt (13, duh!) kümmern der Liebste, die Teilzeitkindmama und ich uns größtenteils um die beiden Kleinen, sprechen Mut zu, trösten, feuern an, reichen Getränke und Essen an. Es ist ganz schön frisch, morgens noch 15, später 19 Grad, und ich leihe dem Liebsten zwischenzeitlich mehrfach meine Jacke. (War nicht vor einer Woche noch Höllenhitze? Das Wetter ist etwas… unausgeglichen, ist es nicht?)

Zwischendurch gibt es lange Wartezeiten, aber irgendwann sind alle drei Kinder mit allen Disziplinen durch. Erstmal Futter!

Dann müssen wir nochmal eine ganze Weile warten, bis alles ausgewertet und alle Urkunden geschrieben sind. Wir müssen die gesamte Siegerehrung durchhalten (es geht von Klein nach Groß und wir haben in beiden Extremen Kinder dabei), während sich der Himmel immer weiter zuzieht und es zum Schluss anfängt zu regnen. Am Ende haben wir ein äußerst zufriedenes Kind, ein sehr trauriges Kind und ein etwas aufgebrachtes Kind, sind aber alle heilfroh, endlich los zu können. Die Reisegruppe Südberlin/Brandenburg steigt ins Auto, ich laufe zurück zur Bahn.

Selber Weg zurück, im Sprühregen. Dann fix was einkaufen und nach Hause. Andere Leute würden sich jetzt ausruhen, ich aber habe gestern noch einen weiteren Programmpunkt zugesagt. Also schnell Handy laden, Essen machen (Gnocchi und Zucchini aus dem Speiseföhn, mit Olivenöl, Parmesan und Basilikum – ziemlich gut aber noch ausbaufähig.), Cola hinterkippen (bin auf dem Rückweg in der Bahn mehrfach fast eingeschlafen) und dann wieder los.

Diesmal geht es mit zwei S-Bahnen nach Kreuzberg, zum Tempodrom. Ich treffe auf die Lichtenberger Freundin und zwei ihrer anderen Freundin und wir schauen uns den Auftritt von Ali Wong (und ihren Opener Sheng Wang, der das macht, obwohl er schon zwei Netflix Specials hat) an. Beide sind natürlich sehr witzig, sie noch etwas mehr als er, hat aber natürlich auch mehr Zeit, eine Story aufzubauen, während er irgendwie Highlights seines Programms lose miteinander verbinden muss. Wahrscheinlich gucke ich nochmal in seine Specials rein, um mir ein endgültiges Bild zu machen.

Ali Wong jedenfalls sehr sehr unterhaltsam, an vielen Stellen provokant und bissig. Bei einem sehr langen Stück frage ich mich die ganze Zeit, ob sie gleich den Bogen zu Trump schlägt, das kommt dann aber leider nicht. Insgesamt mir ein bisschen zu brav, trotz teilweise sehr explizitem Inhalt. Aber ich bin auch nicht die Hauptzielgruppe, das Tempodrom ist voller asiatischstämmiger Menschen (und Müttern in den 40ern) und die haben sich auf jeden Fall alle köstlich amüsiert.

Nach gerade mal anderthalb Stunden war alles schon wieder vorbei – amerikanische Verhältnisse eben, aber diesmal bin ich gar nicht böse drüber, denn seit einer guten halben Stunde spielt Kanada im Achtelfinale gegen Marokko. Da es schon wieder regnet und die anderen keine Anstalten machen, zum Public Viewing zu wollen, mache ich mich auf den schnellsten Weg nach Hause und sitze pünktlich vor der zweiten Trinkpause vor dem Fernseher. Da steht es schon 1:0 für Marokko.

Ich nutze die Trinkpause, um vorhin gekaufte vegane Dingsis mit angeblichem Chimichurri-Geschmack in den Speiseföhn zu werfen. Die gibt es dann mit Gewürzketchup und schmecken ziemlich gut, wenn auch nicht nach Chimichurri. So gestärkt verkrafte ich die nächsten beiden Tore und das erwartbare aber trotzdem traurige Ausscheiden von Kanada. Werde ich sie wohl ab heute in einer Woche in bisschen trösten müssen.

Den Rest des Abends bestreite ich mit Buch, Katze und Wildberry Lillet, bis mir schon wieder die Augen zu fallen und ich gegen 23 Uhr ins Bett krieche, obwohl gleich Frankreich gegen Paraguay spielt…

03.07.2026 – Venezianischer Freitag

Der Tag beginnt als klassischer Rumlümmel-Homeoffice-Freitag. Keine morgendliche Hektik, sondern Frühstück auf dem Balkon und dann entspannt rüber an den Schreibtisch.

Matcha Latte (ohne Iced), Müsli mit Apfel, Brot mit Ziegenkäse, Brot mit Erdnussbutter und Honig, Melone

Am Schreibtisch die üblichen täglichen Dinge, dann ein Call mit Franken, weiterer Kleinkram und dann ein Webinar zu einem Thema, das zum gestrigen Termin passt. Und schon ist wieder Mittagszeit. Es gibt nochmal Brot, diesmal mit Butter, Sardellen, Tomaten und Oregano – irgendwo zwischen Mr. Beans Mittagspause, spanischem Restaurant und sizilianischem Würzverhalten, aber lecker! Dazu eine Mate, denn so richtig wach bin ich nach den Temperaturen der letzten Wochen immer noch nicht.

Den Nachmittag verbringe ich mit beruflichem Recherchieren, Formulieren und Übersetzen – schon ganz schön, diese Momente immer mal wieder. Die englische Übersetzung mache ich selbst, die spanische macht die KI und wird zur Kontrolle nach Mexico geschickt, so viel Zeit muss (noch) sein.

Zum Feierabend versuche ich ein kurzes Schläfchen, aber Noosa legt sich direkt neben mein Gesicht und „Der Atem meiner Katze riecht nach Katzenfutter.“ (Wer kennt das Zitat?), also bleibe ich wach. Muss ja auch bald los! Aber vorher noch in Schale werfen.

Eine Kollegin hat anlässlich ihres Geburtstags zur venezianischen Nacht nach Wilmersdorf geladen. Die Maske und das Mitbringsel habe ich gestern besorgt, beides wandert aber erstmal in den Känguru-Beutel. Dit is zwar Balin, aber ganz alleine fahre ich nicht maskiert mit zwei S-Bahnen in den Westen!

Dort angekommen wird die Maske dann aber aufgesetzt und sowohl vom Geburtstagskind als auch deren Kind gefeiert. Das Kind muss direkt auf meinen Arm und erstmal ne halbe Stunde mit den Federn spielen. Dazu gibt es Bellini und Gegrilltes, während nach und nach immer mehr maskierte und kostümierte Menschen eintrudeln.

Da die Kollegin so großartig ist, überrascht es mich nicht, dass auch die anderen Gäst*innen großartig sind, nicht nur die anderen drei anwesenden Kolleg*innen. Gespräche drehen sich um so prosaisches wie den Berliner Arbeitsmarkt, das Wetter und die KI aber eben auch um „höhere“ Themen, die praktische Umsetzung philosophischer Gedankenexperimente und die Verknüpfung von Shakespeare und Furzwitzen in Letterkenny. Als es dunkel wird, wechseln wir aus dem grünen Innenhof hoch in die Wohnung, die ebenfalls jede Menge venezianische Elemente enthält.

Das Kindelein wird zu Bett gebracht, die Erwachsenen drängen sich um Buffet und Getränke. Ich tausche meine Maske wieder gegen meine Brille und gegen halb 11 läute ich langsam meinen Rückzug ein, nicht ohne noch einen Limoncello aufgedrängt zu bekommen. Gegen 23 Uhr geht es dann wirklich los, den Rückweg bestreite ich mit zwei U-Bahnen und der Straßenbahn. Mitternacht krieche ich in die Federn, Noosa neben mir, und stelle mir für morgen einen frühen Wecker – unverschämt früh für ein reguläres Wochenende, aber immerhin deutlich später als der heute in einer Woche!

02.07.2026 – Premiere

Wie sich gestern Abend schon ankündigte war die Nacht wieder nicht ganz so erholsam, aber immer noch besser als andere. Zwischendrin spiele ich eine Weile mit Noosa und verfolge auch kurz, was beim Fußball passiert, aber immerhin, ohne mich richtig emotional zu investieren. Endgültig vorbei ist die Nacht dann vor dem Weckerklingeln, aber zu einer humanen Zeit.

Es folgt der übliche morgendliche Reboot, dann ein Frühstück auf dem Balkon und ein Sencha To Go, denn heute habe ich einen Termin im Süden. Zum Glück bin ich sehr früh unterwegs, denn aktuell gibt es dort Probleme mit der S-Bahn, deren Umgehung zumindest in der BVG-App nicht realitätsgemäß abgebildet ist. Ich fahre schließlich ganz anders als normal und brauche dementsprechend länger. Trotzdem bin ich immer noch überpünktlich und habe Gelegenheit, mich ausreichend zu sammeln und akklimatisieren.

Der Termin selbst ist dann ein sehr angenehmer und anregender und es wird viel gelacht. Tolle Gesprächspartnerinnen, gerne wieder!

Hinterher nutze ich die örtliche Nähe zu Südberlin und treffe den Liebsten auf ein Mittagseis (Zitrone Primo Fiore, Guave Caribe, Foto irgendwie vergessen). Mit dem Eis geht es in die Liebstenhöhle, in der ich dann weiterarbeite.

Später nehme ich nochmal einen anderen Weg zurück in den Pberg, mit Halten in Mitte und Ecke Schönhauser, um Besorgungen für eine Festivität zu machen.

Zuhause dann erstmal Essen zubereiten, das Mittagseis war lecker aber nicht allzu sättigend. Es ist schon wieder ein ziemlich heißer, wenn auch kein offizieller Hitzetag, drum gibt es die Pasta mit kalten Toppings – eingelegte Artischocken und Kapernäpfel, Roma-Tomaten. Dazu ein Tonic mit Gurkenscheiben als erfrischende Gin-Tonic-Simulation.

Als das Spanien-Österreich-Spiel immer näherrückt, werfe ich gedanklich diverse weitere Essensmöglichkeiten hin und her, irgendwas soll noch hinein in den Magen, aber der eigentlich vorgesehene Wassermelone-Feta-Salat erscheint nicht ganz richtig, Stulle hatte ich heute Morgen schon, was Süßes auch… Ich schleiche mehrmals um verschiedene Bestelldienste herum (Mozzarella-Sticks? Wan Tans? Wareniki?), dann kommt mir die Eingebung: Ich habe da ja diesen Speiseföhn (allgemeingültige Bezeichnung, zumindest in meiner Mastodon-Timeline) zum Geburtstag bekommen und ihn bisher nicht eingeweiht. Wenn ich jetzt den Feta einfach…?

Kurz gegoogelt, beherzt losgelegt! Einfach den kompletten Feta auf die Crisper-Platte, 8 Minuten bei 200 Grad. Die Zeit reicht knapp, um Melone und Minze in verzehrfertige Stücke zu schneiden und mit Olivenöl und Pfeffer zu bewerfen. Dann piept der Föhn auch schon und der „frittierte“ Feta sieht umwerfend aus und riecht auch so. Das Herausholen zerstört die Optik ein wenig (Einkaufsliste: Backpapier in passenden Zuschnitt, dann kann ich ihn nächstes Mal elegant vom Papier auf den Teller gleiten lassen), aber boah ist das lecker!

Ich mampfe die ganze Portion in Rekordzeit weg, als das Spiel angepfiffen wird ist kaum noch was da. Nach Abkühlung kommen Teile des Föhns in die Spülmaschine und ich plane, zukünftig weniger zu kochen und zu bestellen und mehr zu föhnen! Inspirationen dazu gerne in die Kommentare, die Liebstenschwester reichte bereits „in Olivenöl und Parmesan gewälzte Gnocchi“ an.

Das Spiel ist dann ganz nett und endet erwartbar mit einem hohen spanischen Sieg, zu dem ich überraschend leckere gebrannte Mandeln mit Kirsch-Zimt-Bestäubung knabbere, die die Ellis mir aus dem Baltikum mitgebracht haben, die letzte Premiere dieses Tages! Direkt danach wandern Noosa und ich ins Bett weiter.