Ohne Katzenhilfe aufwachen, Podcast anmachen, nochmal umdrehen und weiterschlafen, bis der Liebste aufsteht und Kaffee macht. Schön. Gemütlicher Morgen im Bett, mit Reboot und Buchung der diesjährigen November-Wellness. Dann ist es gegen 10 und wir stehen auf und machen Frühstück. Also der Liebste und ich decken den Tisch und das Teilzeitkind macht Rührei und brät Würstchen und Chorizo, während wir alle zu lauter Musik durch die Küche tanzen. Dann essen in quasi völliger Stille, nur mit ein wenig Gespräch.

Das satte Teilzeitkind zieht sich in seine Gemächer zurück, während wir noch fertig essen und hochpolitische Gespräche führen. Dann wird, wieder zu dritt, der Tisch abgeräumt, bevor die beiden Einheimischen sich ans Putzen machen, während ich nochmal gemütlich im Bett liege und faulenze. Also, bis um 12 dann eine Stunde Zoom-Call mit dem Kurs ist.
Dann ist es irgendwann Zeit, ernsthaft in den Tag zu starten, mit der Liebstenmama zu telefonieren, diverse Planungen zu machen und schließlich raus in die Septembersonne zu gehen – 24 Grad! Wir beginnen den Ausflug erstmal standesgemäß mit einem Eis – für mich Erdnuss und Pflaume-Zimt, himmlisch gut!

Dann fahren wir mit der S-Bahn noch weiter raus, bis zum Schlachtensee, und laufen eine Runde drumherum, genau wie halb Berlin auch. Wobei, einige von denen schwimmen auch oder sonnen sich nach dem Schwumm, laut Wetter-App hat das Wasser 20 Grad. Soweit haben wir nicht vorausgedacht und das Ganze Herbstgerede tat sein Übriges. Also kein Schwumm, aber viel Schön:



Die Runde rum dauert ganz schön lange, das vergisst man ja leicht, wenn man nur so selten da ist, aber so haben wir viel Zeit für Gespräche. Und danach fahren wir dann rechtschaffen kaputt zurück, ohne noch in eins der vollgepackten Ausflugslokale einzukehren. Zuhause nochmal kurz ausruhen, dann bringt mich der Liebste zur Bahn und holt für sich und das Teilzeitkind Döner. Ich fahre zurück in den Pberg, nicke unterwegs beim Lesen ein, komme dann aber doch an und wärme mir die indonesischen Reste von Freitag auf und mache dazu einen Salat aus Karotten, Gurken, Avocadoöl und Zitrone, dazu gibt’s Joghurt und Yuzu-Tee.

Hinterher schaue ich Little Lorraine, einen Indie-Film aus Nova Scotia über Drogenschmuggel in den 80ern auf Cape Breton Island. Auch dabei nicke ich wieder ein und muss zurückspulen. Beim zweiten Versuch schaffe ich dann den ganzen Film, der ziemlich interessant endet. Danach aber ab ins Bett!








































