1000 Fragen vor Eric Clapton

Heute Abend streiche ich einen weiteren der alten Helden von meiner To-Do-Liste, allerdings finanziere ich seine rassistischen Einstellungen nicht mit, sondern bin dienstlich da. Weil das aber lange dauern wird, gibt es vorher noch die nächsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

431. Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird?

Kommt darauf an, worum es geht, ob ich mich in dem Thema auskenne und ob etwaige Entscheidungen mich betreffen.

432. Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel?

Nichts, ich glaube nicht, dass es grundlegende und vor allem allgemeingültige Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, die sich zu hinterfragen lohnen.

433. Kannst du dich gut beschäftigen?

Allermeist. Es sei denn ich sitze wie auf Kohlen und warte auf etwas, dann fällt es mir schwer, mich auf anderes zu konzentrieren.

434. Kannst du Dinge leicht von dir abschütteln?

Auch allermeist, es sei denn sie berühren mich emotional besonders stark.

435. Wie voll ist dein Bücherregal?

Wie, Singular? Meine Bücherregale sind gut gefüllt und der Inhalt wächst regelmäßig weiter an.

436. Bist du mit deiner Handschrift zufrieden?

Für kurze Sachen reichts.

437. Können deine Hände machen, was dein Kopf will?

Nicht immer. Zum Beispiel beim Klavier- oder Gitarrespielen oder beim Gebrauch herkömmlicher Zahnseide. Aber dafür gibt es zum Glück Hilfsmittel.

438. Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel?

Vermutlich fast immer, wenn ich an einem vorbeikomme – reines Interesse. 😉

439. Klagst du schnell über körperliche Beschwerden?

Darüber denke ich viel nach, es ist so schwer, Schmerzempfinden zu vergleichen. Manchmal denke ich, so schlimm ist es gar nicht und dann bekomme ich gespiegelt, dass aber doch. Und natürlich hat das ganze noch eine andere Komponente, nämlich wie sehr ich mich in dem Moment körperlich einschränken lassen möchte. Für Dinge, die mir wichtig sind, überschreite ich auch mal Schmerzgrenzen, in anderen Momenten freue ich mich über einen guten Grund, mich zu schonen.

440. Klickst du auf Facebook manchmal auf „gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist?

Nein, meine Likes werden ja von meinen Freunden ggf. gesehen und ich möchte kein falsches Bild vermitteln.

6 thoughts on “1000 Fragen vor Eric Clapton

      1. Etwa, dass er bei einem Konzert im Jahr 1976 in Birmingham ausländerfeindliche Unterstützung für die rechte Partei National Front brüllte. Obwohl er Afro-Amerikaner wie Jimi Hendrix und BB King zu seinen Freunden zählte, brachen damals rassistische Hasstiraden aus ihm heraus, für die sich der geläuterte Musiker 40 Jahre später zutiefst schämt. Er sei ein “Halb-Rassist” gewesen, so Clapton, “was überhaupt keinen Sinn ergab. Die Hälfte meiner Freunde war schwarz, ich war mit einer schwarzen Frau zusammen und ich habe schwarze Musik verfochten.”

        Wie also konnte es zu diesen widersprüchlichen und in Claptons Worten “ekelhaften” Aussagen kommen? Die wilden Siebziger waren für den Sänger geprägt von hemmungslosen Alkohol- und Drogenkonsum, wie die Dokumentation ebenfalls zeigt. Bis zum Mittag hatte Clapton pro Tag eine Flasche Cognac intus, beim Mittagessen gab es zur Nachspeise eine Messerspitze Kokain. Wegen dieses Drogen-Sumpfes war er offenbar nicht mehr Herr seiner Sinne und Aussagen. Doch er bekam die Kurve, wurde clean und soll seit über 30 Jahren keinen Alkohol mehr angerührt haben.

      2. Es ist 43 Jahre her – also älter als du – er schämt sich dessen inzwischen und Alk und Drogen waren im Spiel … alles außer Mord verjährt nach 30 Jahren in Deutschland – aber nicht ein öffentlicher Auftritt unter Drogen.

      3. Erstens ging es nicht nur um einen Auftritt unter Drogen. Zweitens ist schämen das eine, entschuldigen das andere. Siehe mein Link.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s