Heute Morgen bin ich etwas früher aufgewacht als sonst und als ich im Prinzip fertig war und hätte losgehen können, waren noch 15 Minuten übrig. Ich hatte wenig Lust, mir unterwegs Frühstück zu kaufen, aber auch kein Brot, um mir Stullen zu schmieren. Was ich hatte, waren vier sehr reife Bananen und drei Eier. Die perfekte Kombination für Banana Pancakes!
Autor: loosy83
#12v12 im Juli
Dann gibt es noch ein heißes Bad gegen meine Rückenschmerzen, bevor auch dieser 12. zu Ende geht.
Couscous mit frittierten Artischocken und Kapern
- 1 große Artischocke
- Saft und Schale einer halben Zitrone
- 2 Esslöffel gesalzene Kapern (nicht sauer eingelegte!)
- 100 g Couscous
- 1 Schale Ricotta
- Ausreichend Olivenöl zum Frittieren (ca. 1-2 Tassen*)
*Frittieren mit Olivenöl, fragt Ihr Euch? Ja! Nach einem eindringlichen Appell von Fabrizia bin ich überzeugt: Das ist es wert. Zum Einen frittiert man ja nicht so oft und kann außerdem das Öl 2-3 mal verwenden, so dass sich der finanzielle Aufwand in Grenzen hält. Zum Anderen schmeckt es mit Olivenöl besser und wenn man sich an Fabrizias Anweisungen hält und eben „frittiert, wenn man frittiert“ und nicht in der Gegend herumscharwenzelt, dann raucht da auch nichts und das Öl bleibt verträglich.
Tagebuch-5 im Juli – Ostsee-Edition
Die Heimfahrt dauerte dann wahnsinnige 3,5 Stunden, weil die ersten beiden für uns in Frage kommenden Ausfahrten vom Berliner Ring komplett verstopft waren – die Autos standen schon auf der Autobahn. So fuhren wir also immer weiter gen Süden und enterten die Stadt schließlich via Marzahn. Durch das aufkommende Gewitter fuhren wir dann nach Hause, wo uns die Katzen schon sehnsüchtig erwarteten.
Der Tag des Kuchens
Dieser Tag wird in unserem Büro als „Der Tag des Kuchens“ in die Geschichte eingehen. Seit Monaten beobachte ich ja bereits auf Instagram den Backmarathon, den Luisa für ihr Buch hinlegt. Es wird ein deutsches Backbuch für den amerikanischen Markt und mehrmals die Woche steht Luisa mit ihrer Praktikantin Maja in der Küche und bäckt. Sie backen Unmengen an Kuchen und irgendwer muss den ja dann auch essen.
Auf der Rückreise aus Case Vecchie hat Luisa mir erzählt, dass sie nach all der Zeit keinen Kuchen mehr sehen kann und auch ihr gesamtes Umfeld schon ständig mit Kuchen versorgt. Auch ihr Mann bekommt regelmäßig etwas mit ins Büro. Das brachte mich dann auf die Idee, ihr mit meinen Diensten zu helfen und auch meine Kolleg_innen mal mit frisch Gebackenem von Luisa zu versorgen. Heute brachte dann ein Foto des Apfelstrudels den Stein ins Rollen und so fuhr ich in der Mittagspause in geheimer Kuchenmission nach Wilmersdorf.
Es passiert einem wahrscheinlich nicht allzu oft im Leben, dass man die richtige Station zum Umsteigen verpasst, weil man so in ein Buch versunken ist, das von der Person geschrieben wurde, die man gerade besuchen fährt. Mir ging es heute so. Mir fiel nach dem Sizilien-Trip auf, dass ich Luisas Buch damals in der deutschen Übersetzung gekauft hatte und dann wollte ich auf jeden Fall das Original lesen, deswegen habe ich es seit ein paar Tagen als E-Book auf dem Handy. Es hat mich zum Beispiel dazu inspiriert, gestern eine komplette Paprika in den Backofen zu legen, erst nach 40 Minuten wieder herauszuholen und dann zu schälen und mit den Fingern auseinanderzupflücken. Das mache ich jetzt auf jeden Fall öfter!
Zu den Nebenwirkungen gehört jedenfalls, dass ich jetzt schon zweimal meine Haltestelle verpasst habe, das zweite Mal eben heute auf dem Weg zu Luisa. Und dann stand ich endlich in der berühmten Küche, fachsimpelte über den Bienenstich meiner Oma und den optimalen Rosinengehalt von Stollen. Leider hatte ich nicht allzu viel Zeit, deswegen ging es sehr schnell daran, Kuchen einzupacken. Ich durfte fast den kompletten Apfelstrudel mitnehmen, außerdem ein Viertel Baumkuchen und fast ein halber Zimtkuchen, mehrere Stücke Bienenstich, ein großzügiges Ende Quarkstollen sowie eine dicke Scheibe Haselnusszopf. Wir bedankten uns überschwänglich beieinander – Luisa und Maja dafür, den ganzen Kuchen loszusein und nicht selbst essen oder unter die Leute bringen zu müssen und ich mich für den unverhofften Kuchensegen, der mir und meinen Kolleg_innen den Nachmittag verschönern würde.
Mein unmittelbares Team hatte ich vorher bereits eingeweiht, so dass bei meiner Rückkehr bereits eine Packung Vanilleeis zur Begleitung des Apfelstrudels bereit stand. Gemeinsam bauten wir dann ein Büffet auf und luden den Rest der Abteilung ein – jeder durfte sich nehmen, was er wollte und sollte dafür einzig eine Kritik abgeben, darauf hatte Maja bestanden. Natürlich ließ sich niemand lange bitten und innerhalb kürzester Zeit war alles verputzt (bis auf eine Kostprobe, die ich vorher für den Hasen beiseite geschafft hatte). Es hagelte positive Kommentare, Dank und warme Worte und die Bitte kam auf, das doch jetzt bitte zur Tradition werden zu lassen.
Per Mail bekam ich dann noch ausführlichere Bewertungen, zum Teil sehr elaboriert, die ich an Luisa weitergeleitet habe. Am Ende war noch fast die halbe Packung Eis übrig, die ich mir dann mit einer Kollegin noch teilte. Danach war ich sehr, sehr vollgefressen, komplett genudelt, sozusagen. Heute werde ich nicht mehr viel hinunter bekommen, aber für eine Fortführung dieser neuen Tradition bin ich auf jeden Fall – nicht nur wegen des Kuchens, sondern auch, um mir immer wieder bewusst zu machen, dass ich den Zauber dieser Woche in Sizilien – die Atmosphäre, die Gespräche, die gemeinsame Begeisterung für Essen… Note to self: Ich muss darüber noch ausführlicher bloggen! – mit einer einfach U-Bahnfahrt wieder heraufbeschwören kann. Zum Glück hat Luisa in den nächsten Wochen noch etwa 20 Rezepte vor sich, so dass sich hoffentlich noch mindestens eine weitere Kuchen-Tour ergibt…
Make the best of summer (and save some for winter): Das Kirsch-Massaker
Manchmal passt einfach alles zusammen. Zu meinem Geburtstag letzten Sonntag brachten Freunde uns einen Korb voll Kirschen mit. Wir freuten uns und naschten die ganze Woche davon. Ich dachte an Fabrizias Kirschkuchen in Case Vecchie und las von Marisa McClennans Kirschbutter in Luisas Blog und der Hase dachte an den Weinballon, der nun nach dem Abfüllen des Holunderweins endlich wieder leer war. Gleichzeitig wurde der Korb immer leerer und ich verwarf meine Gedanken schon bald wieder. Nicht so der Hase. Er checkte gestern die Kirschsituation in unserer Umgebung auf mundraub.org und ging dann mit zwei Eimern los, um ein paar Straßen weiter in einen Baum voller reifer Schwarzkirschen zu klettern. Als ich heimkam, erwarteten mich also neben einem besoffenen Kater auch zwei Eimer voller saftiger, süßer Kirschen. Ich durfte mir Kirschen für die Kirschbutter (die zu Hases Enttäuschung gar keine Butter ist) und einen Kuchen abfüllen. Der Rest wird jetzt zu Wein verarbeitet.
Kirschbutter nach Marisa McClennan, gefunden bei Luisa
Ein Foto mit Kirschbutter und Noosa machen.
Ich pinnte Fabrizias Rezept an den Kühlschrank, so hatte ich immer alles im Blick und nichts wurde dreckig. (Ich distanziere mich hiermit von den Bayern-Magneten ;))
Nimbins erstes Mal als Blutspender
Unser kleiner Nimbin hat einen wahrlich abenteuerlichen Tag hinter sich. Als ich gestern morgen das Haus verließ, konnte noch niemand ahnen, dass er an diesem Freitag ein Held werden würde.
Natürlich war Nimbin erstmal verunsichert und gar nicht glücklich darüber, vom Hasen und unserem Freund in eine Kiste gesperrt zu werden und zeigte das auch recht deutlich (der Hase hat nun einen sehr langen, tiefen Kratzer auf dem Unterarm…). Sobald er aber im Auto hockte, war er einigermaßen still und gefasst. In der Klinik wurde er mit offenen Armen empfangen und für seinen Heldenmut gelobt. Dann wurde kurz gecheckt, ob seine Blutgruppe passt und er gesund ist. Alles in Butter. So konnte er sediert und die Blutspende entnommen werden. Danach durfte er sich noch kurz ausruhen, bis es zurück nach Hause ging.
Natürlich war er dann noch den Rest des Tages wackelig auf den Beinen, tapste unbeholfen durch die Gegend (manchmal vorne in eine andere Richtung als hinten) und fiel immer mal wieder um. Irgendwann hatten wir ihn dann aber soweit, dass er sich zu uns auf die Couch legte und seinen Rausch ausschlief und heute Morgen war er dann wieder topfit. Wir sind sehr stolz auf unseren kleinen Blutspender, ich war nur etwas enttäuscht, dass er weder einen Orden noch eine Aufwandsentschädigung für seinen mutigen Einsatz bekommen hat. Hoffen wir, dass sein Blut dem armen kranken Katzentier wieder auf die Beine hilft!
Strawberries
Geburtstagswoche 2015 – Finale
Heute war nun der große Tag, der dank wundervoller Vorbereitung durch den Hasen (inkl. Torte!) sehr entspannt mit einem gemütlichen Frühstück beginnen konnte. Da ich nur noch Panelle machen und Kochbananenchips frittieren wollte, hätte ich sogar noch Zeit, gemütlich in der Badewanne zu liegen. Dann rückten ab 15 Uhr die Gäste an und wir waren draußen auf dem Rasen. Neben wundervollen Geschenken wurden u.a. Salate, Kekse, Kuchen, Himbeer-Quark-Dessert, Holunder-Küchlein, Quiche, Guacamole, Brot, Kräuterbutter und jede Menge Obst mitgebracht. Wir grillten, aßen, unterhielten uns und drei kleine Jungs (knapp ein, anderthalb und zwei Jahre alt) wuselten herum und hielten alle auf Trapp. Später wurde auch noch Kubb gespielt und diverse Pläne für die nächsten Wochen (Spa, Freiluftkino, Karaoke, Paddeln, mehr Kubb, mehr Grillen…) wurden auch geschmiedet.











































































