Immer am 12. eines Monats machen hunderte Blogger 12 Fotos ihres Alltags und verlinken das Ganze dann bei Caro. Hier sind meine #12von12 vom April:
1) Ich schmiere mir heute Stullen fürs Büro. Es gibt das selbstgebackene Sauerteigmischbrot mit Leinsamen, einmal mit Bratwurst und einmal mit mittelaltem Gouda.
2) Wie immer bei der Essenszubereitung habe ich neugieriges Publikum.
3) Auf dem Weg zur Tram drängen sich mir die Forsythien (auf Anhieb richtig geschrieben puh!) ins Blickfeld und brüllen: Frühling!
4) Am Alex wird der Ostermarkt endlich abgebaut. Am Bauzaun hängt noch Kabelbinder, mit dem sich die Krähen beschäftigen. Frage: Ist das jetzt schön und ein lustiges Spiel, oder denken sie, das wären Zweige und sie könnten sich damit ein Nest bauen und das ganze ist unendlich traurig?
5) Ich hole mir im Café neben dem Büro noch schnell ein Schokobröt.
6) Dazu gibt es dann Chai Latte und Obst am Schreibtisch.
7) Heute ist Meeting-Tag. Beim ersten stelle ich mir die Frage, wie oft wohl auf so ein Flipchart geblutet wird…
8) Im zweiten Meeting freue ich mich über den ausgegebenen Leitsatz für die bevorstehenden Aufgaben.
9) Nach drei Stunden Meeting ohne Pause gibt es endlich meine Stullen und dazu Salat, den ich ebenfalls von Zuhause mitgebracht habe. Der Hase hatte Wildkräuter gekauft und eine Vinaigrette aus Sesamöl und Himbeeressig angerührt – zum Reinlegen gut! Die Kollegen gucken neidisch.
10) Kurz vor Feierabend werden dann noch die Telefone ausgetauscht. Das links im Bild hatte ich bis vorhin, rechts ist das Neue. Da ich sowieso im Durchschnitt weniger als einmal die Woche telefoniere, lässt mich das relativ kalt. Die Tastatur zeigt hingegen Details aus dem Büroalltag: Zur WM wurden von einer Kollegin Fahnenaufkleber verteilt und ich bekam aus Gründen einen von Oranje. Das zweite Schild ist mein Cocktailname, jeder in unserem Mini-Team bekam einen – da war ich allerdings krank 😉
11) Nach der Arbeit habe ich noch einen Termin und gehe auf dem Rückweg noch fix was einkaufen. An der Kasse hängt diese… Kaufempfehlung?
12) Zuhause wird dann haushaltsmäßig rumgekruschelt und nebenbei aus den Vorräten ein mediterraner Bohneneintopf zum Abendbrot gekocht – mit grünen TK-Bohnen aus Hasenbruders Garten, Kartoffeln vom Markt, sizilianischer Salami und passierten Tomaten.
Der Hasenwecker klingelt um 6, aber da er ganz leise ist, schlafe ich heute wieder ein und wache erst eine Stunde später auf. Das lässt mir genug Zeit, um noch ordentlich das Internet leer zu lesen, bis mein eigener Wecker halb 8 klingelt. So startet es sich doch recht entspannt in den Tag und ich kann in Ruhe duschen, Frühstück einpacken, Katzen kuscheln und den Müll runterbringen.
In der Bahn stelle ich mal wieder fest, dass Passagierkompetenz nicht gleichverteilt ist, aber andererseits ist ja auch der wärmste Tag des Jahres und eindeutig Frühling und da lasse ich mir die Laune nicht von Idioten, die im Weg stehen verderben. Der nächste Versuch kommt dann vom Bürofahrstuhl, der einfach mal morgens zur Rush Hour den Geist aufgibt. Hat aber auch nicht funktioniert – ich laufe hoch in den 5. Stock. Allerdings bin ich nach der Anstrengung auf leeren Magen so außer Puste, dass ich beschließe, dringend etwas an meiner Fitness machen zu müssen. Ab jetzt gilt Fahrstuhl- und Rolltreppenverbot (bis auf Widerruf). Während der Rechner hochfährt koche ich mir die erste Kanne Tee des Tages, schäle mir eine Papaya und kippe nach dem Fotomachen Aprikosen-Rosen-Joghurt darüber. Der Joghurt hilft über die pfeffrige Schärfe der Kerne hinweg, die ich so in all ihrer gesundheitsfördernden Pracht mitessen kann.
Ich arbeite eine Weile fleißig vor mich hin und höre dabei den neulich bei der Kaltmamsell eingesammelten Podcast Schwester Doris – Braumeisterin, in dem sich Holgi mit einer bayerischen Nonne und Bierbrauerin unterhält. Sehr hörenswert mit interessanten Einblicken ins Klosterleben und Hintergundinformationen zur bayerischen Biertradition und ihrem Verhältnis zum aktuellen Craft Beer-Trend.
Um 11 wird es Zeit für die Betriebsratssitzung, bei der ich heute aufgrund der Krankheit meiner Kollegin Protokoll führe. Ich schaffe es gleich am Anfang, meinen Tee über Laptop, Handy, Anwesenheitsliste, Tagesordnung und Anträge zu verteilen, aber zum Glück bleibt die Technik innerlich trocken und der Papierkram kann durch auf-die-Heizung-legen gerettet werden. Der Rest der Sitzung verläuft dann unspektakulär (und vertraulich).
Kurz nach 12 bin ich zurück an meinem Arbeitsplatz und wurschtele dort weiter fleißig vor mich hin. Zwei Stunden später gehe ich dann mit einer guten Freundin (und Kollegin) zum ersten Mal dieses Jahr für die Mittagspause in den Park. Ich habe Reste von gestern dabei (Nudeln mit Spinat, Fava-Bohnen, Bärlauch und Ricotta) und für hinterher gibt es ein Erdbeertörtchen – die Saison fängt ja schließlich bald an, da kann ich mich schon mal fast guten Gewissens ein bisschen einstimmen. Zwischendurch geht mir auf, dass ja heute der 5. ist und ich wohl mal bisschen aufpassen muss, was ich heute so tue.
Nach der Pause verlege ich meinen Arbeitsplatz ins Betriebsratsbüro und stelle das Protokoll fertig, das dann anschließend ausgedruckt und mit Kopien der Einladung, Tagesordnung, Anwesenheitsliste, Anträgen und Beschlüssen abgeheftet werden muss. Die deutsche Gesetzgebung sorgt so dafür, dass ich im Büro regelmäßig Papier in die Hand nehme und ab und zu auch an Drucker und Kopierer stehe. Für meinen eigentlichen Job braucht es all das nämlich nicht. Als das Protokoll fertig ist, bespreche ich noch meine Aufgaben für den Rest der Woche mit dem Vorsitzenden. Da diese recht umfangreich sind, ist es fast 18 Uhr, als ich zurück an meinen Schreibtisch komme – Zeit für den Feierabend. Ich frage den Hasen, was er heute Abend gerne essen möchte und fahre dann nochmal schnell einkaufen.
In der Tram ist wieder ein sehr intelligente Mitfahrer unterwegs. Erst regt er sich lautstark (und allein) über die zwei Fahrradfahrer auf, die ihre Gefährte in der Tram untergebracht haben, dann holt er eine Packung Tsatsiki hervor und verzehrt sie vor unseren Augen. Ich bin nicht traurig, die Tram dann zu verlassen, auch wenn ich selbst vermutlich auch ein wenig nach Bärlauch rieche. Am Planetarium ist der Frühling ausgebrochen und in der BioCompany gibt es heute Mispeln.
Zuhause angekommen füttere ich als erstes die Katzen. Dann räume ich die Einkäufe weg, setze eine Waschmaschinenladung an und mixe mir einen Spritz. Den gibt es dann zusammen mit ein paar Taralli als Aperitivo auf dem Balkon. Es ist nämlich der kurze Moment im Jahr, an dem es abends noch warm genug zum Draußensitzen ist, aber der Hase den Balkon noch nicht in einen unbegehbaren Dschungel verwandelt hat. Die vorgezogenen Tomaten, Paprika und Chilis warten noch brav drinnen aufs Auspflanzen.
Während ich draußen sitze mache ich die Post auf, die sehr vielversprechend aussah. Ich war schon in freudiger Erwartung einer Nachbarschaftsparty oder Hausgeburtsankündigung, aber in dem handschriftlichen Umschlag befand sich dann doch nur ein Gutschein. Immerhin ist der für das neue Kosmetikstudio bei uns im Haus, aber ich bin da nicht Zielgruppe. Möchte vielleicht jemand von Euch den lokalen Handel in der Wohnstadt Carl Legien stärken?
Die Katzen finden die Post ebenfalls langweilig und zeigen das durch desinteressierte Gesichter und demonstratives Blumenerdepinkeln. Immerhin dorthin, wo noch nichts gepflanzt ist und die Erde noch zusätzlichen Dünger gebrauchen kann.
Als der Hase nach Hause kommt, bereiten wir uns ein schnelles Abendessen aus Salat, Spiegelei, Käse und Taralli und bringen uns auf den neusten Stand über das Tagesgeschehen. Zum Nachtisch gibt es Mispeln, eine Premiere für den Hasen. Danach kümmert er sich um das Ziehen weiterer Chilipflanzen (er hat neun verschiedene Samensorten aus dem Pfefferhaus am Alex mitgebracht. Ich mache indes den Abwasch und hänge die Wäsche auf. Dann noch schnell das hier bloggen, während er das Katzenklo saubermacht und dann fallen wir um halb 11 ins Bett…
12 Bilder vom 12., diesmal sämtlich aus den eigenen vier Wänden. Den Rest gibt es wie immer hier.
Ich wache früher auf als der Hase und bin in seiner Umarmung auch etwas bewegungseingeschränkt. Aber es reicht, um zum Handy zu greifen, das Internet leer zu lesen und dieses Foto zu machen.
Ich habe mal wieder Lust auf diesen Schwarztee mit Mango. Den haben mir meine Eltern ursprünglich mal aus Malaysia mitgebracht – inzwischen habe ich ihn natürlich schon mehrfach nachbestellt.
Auf dem Tisch sammeln sich Blumen – rechts der Frauentagsstrauß, den der Hase mir geschenkt hat, links die Lilien, die er für sich selbst gekauft hat.
Frühstück für Zwei…
…oder Drei?
Später dann ausgiebiges Couchen – eigentlich wollte ich ganz viel schaffen, aber dann sagte mein Körper „Nein!“ und ich entschied mich, auf ihn zu hören.
Nachmittags bringt der Hase Kuchen mit – deutsche Spritzringe und italienische Patisserie aus dem Café um die Ecke.
So gestärkt klappten die Sorbisch-Hausaufgaben gleich nochmal so gut – nur mit dem Instrumental habe ich noch Probleme, also schreibt am besten nicht ab!
Ich nutze die Gelegenheit, endlich die zweite Staffel Transparent zu gucken.
Die Mieze findet Ihre Schattenspiele spannender.
Zum Late-Night-Snack gönne ich mir eine übrig gebliebene Kartoffel und einige Scamorzette.
Schön, wenn der 12. auf ein Wochenende fällt und es nicht nur Bürofotos gibt. Heute ist außer Katzen- sogar auch noch Kinder-Content dabei. Die übrigen Beiträge sammelt wie immer Caro.
Als ich aufwache, schläft der Hase noch. Ich bleibe also ganz still und lese mich völlig uneigennützig erstmal durch meine Timeline.
Nach dem Aufstehen machen wir erstmal unsere Adventskalender auf. Er hat einen mit Trüffel von Fassbender und Rausch und teilt jeden Morgen mit mir.
Deswegen darf er auch von meinem Tee trinken 😉
Die Tomatenpflanzen sind proppenvoll mit reifen Früchten. 22 zählen wir.
Während der Hase Frühstück holt, meditieren wir drei anderen.
Zum Frühstück gibt es dann für mich den superleckeren Avocado-Bagel aus dem Stammcafé.
Danach massiert der Hase den Kater…
…während ich ein paar Punkte verbinde.
Dieses Geschenk bekommt mein Lieblingszweijähriger nachträglich zum Geburtstag.
Er freut sich, findet aber auch den Katzentunnel und vor allem die Katzen spannend.
Zum Glück mag er auch meine Plätzchen.
Und auf die Tomaten fährt er dann total ab.
Tja, da waren es schon 12, dabei haben wir noch nichtmal Abendbrot gegessen…
Ich wache das erste Mal gegen halb 8 auf, weil der Hase aufstehen muss. Er fährt über das Wochenende zu seinen Eltern. Dort muss der Garten umgegraben werden und die Haseneltern sind wegen Hand bzw. Rücken derzeit nicht selbst dazu in der Lage. Außerdem ist dann wohl auch noch Preisskat vom Angelverein, was man eben so hat, wenn man als Dorfkind aufgewachsen ist. Zum Glück bin ich ja ein Waldkind und habe keine größeren Verpflichtungen dieser Art, so dass ich mich einfach umdrehen und weiterschlafen kann. Für mich steht ein gemütliches Sturmfreie-Bude-Wochenende an.
Gegen 10 wache ich auf wird das Nachbarskind so laut, dass ich es nicht mehr ignorieren kann. Ich lese mich durch meine morgendliche Timeline und stehe erst auf, als die Blase drückt. Dann hole ich den Faulenzer-Tee aus meinem Adventskalender („Wie passend!“ denke ich.) und koche mir eine Tasse davon.
Derweil bekommen die Katzen ihr Frühstück verabreicht. Ich setze mich aufs Sofa und verbringe 10 Minuten mit Meditation. Nein, wirklich. Ich hab mir da schon vor einiger Zeit eine App heruntergeladen und werde das jetzt wirklich mal durchziehen – zumindest die 10 Minuten pro Tag, 10 Tage lang, um zu schauen, ob das was für mich ist. Die erste Session war schon mal sehr gut. Der Tee ist inzwischen ausreichend abgekühlt, so dass ich ihn gemütlich trinken kann, während ich mir To-Do-Listen und Einkaufszettel aus den Rippen sauge. Nikolaus, Geburtstage, Redaktionsbrunch, eine Hochzeit, Weihnachten, Silvester… Da kommt einiges zusammen und dieses Wochenende ist eine der wenigen Gelegenheiten, etwas vorzubereiten.
Währenddessen hat die Katze auf meinem Schoß Platz genommen, weswegen ich natürlich nicht sofort mit meinen To-Dos loslegen kann -Ihr kennt das. Ich nehme mir also meine neueste nicht-digitale Lieblingsbeschäftigung hervor und zeichne das Taj Mahal. Diese Punkte-verbinden-Bilder habe ich schon als Kind total gerne gemacht, mit Zahlen bis 400 und mehr und evtl. zusätzlichen Buchstaben-Linien macht das dann auch in meinem Alter noch Spaß. Ich muss mich etwas bremsen, sonst habe ich das Buch bald durch. Mittendrin klingelt es an der Tür und der Paketbote bringt eine neue Jeans für den Hasen. Ein guter Anlass, jetzt doch mal den Arsch hochzukriegen, sich anzuziehen und zu frühstücken.
Es gibt zwei Kartoffelpuffer und Apfelmus, beides selbstgemacht und Reste, und hinterher noch eine Apfelsine. Dazu trinke ich den Holunder-Minze-Tee aus dem 4. Türchen, lese in meinem Feedreader und höre die wunderbaren Talking To Turtles, die übrigens nächsten Freitag im Lido spielen. Als ich schließlich zum Einkaufen aufbreche ist es nach halb 2. Keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist. 😉
Anderthalb Stunden später sind die Einkäufe eingeräumt. Ich habe Back-, Koch- und Smoothie-Zutaten für eine ganze Kompanie gekauft, außerdem Füllung für den Nikolausstiefel des Hasen und Geschenkpapier für die drei Geburtstage nächste Woche. Jetzt bin ich platt und gönne mir erstmal eine Verschnaufpause mit Tee und Schmusekatzen auf dem Sofa. Dazu höre ich das Album von Evil Pink Machine, dem Projekt meines Freundes Igor und seiner Liebsten. Scheinbar ist heute Tag der Pärchenbands… Die Mieze hat sich auf meinem Schoß eingerollt und schläft, der Kater liegt neben mir auf dem Rücken, streckt alle Viere in die Luft und lässt sich laut schnurrend den Bauch kraulen. Wieder aufstehen geht also erstmal nicht. Zum Glück habe ich keinen Termindruck.
Bernd hält die Kräuter frisch, die ich für das Redaktionsbrunch am Dienstag brauche – besonders glücklich sieht er dabei aber nicht aus.Nach einer Stunde gleite ich vorsichtig unter den kuschelnden Katzen hervor und schleiche mich in die Küche. Die Vorbereitung aufs Plätzchenbacken umfasst drei Schritte: Butter aus dem Kühlschrank holen, Tee kochen (Grüner Tee aus Indien) und Abwaschen. Dann kann die wilde Backerei auch schon losgehen. Ich habe mir für dieses Wochenende zwei Rezepte von Italy On My Mind vorgenommen, nämlich die Taralli al Limone und die Biscotti. Taralli liebe ich ja in jeder Geschmacksrichtung und Zitronen machen mich seit meinen Besuchen an der Amalfi-Küste und auf Sizilien auch zuverlässig glücklich. Es war also klar, dass ich diese beiden Dinge in Kombination definitiv probieren musste:
Taralli al Limone
Zitroniger Teig, zitroniger Guss, was will man mehr? Sie sind wirklich unglaublich köstlich geworden. Für die Biscotti ging es danach auch zitrussig weiter – je zwei Orangen, Zitronen und Limetten mussten geschält werden, was ganz schön lange gedauert hat. Dazu kamen dann noch Mandeln (für dieses eher rustikale Rezept ausnahmsweise mal ungeknipst), Pistazien, Vanille und ein kräftiger Schluck Strega. (Im Rezept stand Sambuca, aber den hatte ich nicht da und Strega benutzt man eh nur alle Jubeljahre mal zum Backen, da freute ich mich über die Gelegenheit, ihn mal wieder zu verwenden – passte auch sehr gut, denn neben tausend anderen Sachen ist da ja auch Fenchel mit drin, der die Anisnote des Sambuca zumindest nachempfindet.)
Nackte Zitrusfrüchte
Die Klamotten der Zitrusfrüchte, plus Mandeln und Pistazien
Fertige Biscotti – zu Deutsch so viel wie „zweimal gebacken“ – macht aber bisschen mehr her, als ein profaner Zwieback, oder?
Weil vom Biscotti-Backen noch zwei Eiklar übrig waren und ich vom Taralli-Verzieren noch einen Rest Puderzucker hatte, verbrauchte ich schnell noch sämtliche Reste mit ein paar leckeren Kokos-Vanille-Makronen. Die brachten mich dann gedanklich noch fix nach Jamaika, was ja im dunklen Dezember auch nicht zu verachten ist.
Bei all der Bäckerei samt Kosten bekam ich irgendwie gar keinen richtigen Hunger, so dass ich mir nur schnell zwischendurch noch einen kleinen Rest Nudeln mit Tomatensauce warm machte. Morgen wird dann wieder etwas aufwendiger gekocht, denke ich. Als alles fertig gebacken, die Küche wieder in Ordnung gebracht und dieser Blogpost geschrieben ist, ist es schon 22 Uhr. Ich werde mir jetzt noch ein paar Folgen Friends reinziehen, dabei ein paar weitere Punkte verbinden, und dann nicht allzu spät ins Bett verschwinden. Backen macht müde und morgen muss noch jede Menge gebastelt und verpackt werden!
Wie jeden 5. fragt Frau Brüllen auch dieses Jahr wieder WMDEDGT? und ich antworte brav:
Anders als an den letzten Tagen, an denen ich morgens ganz gemächlich in den Tag starten konnte, quäle ich mich heute erst um 8, also auf den allerletzten Drücker aus dem Bett. Zum Glück steht auf dem Wohnzimmertisch direkt der Quark-Birnen-Kuchen, den der Hase gestern Abend gebacken hat und von dem ich mir ein dickes Stück fürs Frühstück einpacke.
Außerdem wandert auch ein kleines Glas Birnenkompott, das beim Einkochen nicht richtig zugegangen ist, als Nachmittagssnack in meinen Beutel. Wir hatten hier in den letzten Wochen nämlich eine regelrechte Birnenschwemme in der Nachbarschaft. Der Hase hat dreimal Kuchen gebacken, zwei groß angelegte Kompottaktionen durchgeführt und unzählige Liter Saft gepresst, von denen wir vielleicht 5 oder 6 getrunken haben, der Rest gärt gerade fröhlich im Weinballon vor sich hin. Gestern wurde dann allerdings Rasen gemäht und mit Birnen aufsammeln ist dann jetzt wohl Schluss.
Ich ziehe mir den kuscheligen #rp15-Hoodie über, füttere die Katzen und koche mir noch meinen Standard-„Tee“ für unterwegs: frischer Ingwer, überbrüht mit kochendem Wasser und gesüßt mit jamaikanischem Honig, über den ich demnächst nochmal gesondert schreiben muss. Da ich gestern noch Curcuma gekauft habe, wandert auch endlich wieder ein Stück davon in den Tee und ich laufe heute wieder mit gelben Fingern durch die Stadt. Gelb macht ja gute Laune und Curcuma-Gelb ist neben Mango-Gelb meine Lieblingsfarbe (ja, ich bin eine Essensfetischistin, aber das wusstet Ihr ja bereits).
Auf dem Alex läuft mir dann übrigens ein Pärchen über den Weg, bei dem beide die gleiche Jacke in eben jenem Gelb tragen. Das scheint ja gerade sehr in zu sein, gelbe Klamotten könnten mir auch gefallen. Wenn der Hase aber dann das Gleiche anziehen wollte, müssten wir uns wohl drum prügeln. Zum Glück ist seine Lieblingsfarbe Blau.
Im Büro angekommen checke ich meine Mails und fange dann an zu arbeiten, während ich den äußerst leckeren Kuchen frühstücke. Ich werde kurz unterbrochen, als ein Kollege und Freund mir sein diesjähriges Geburtstagsgeschenk übergibt – haltet Euch zurück mit Gratulationen, mein Geburtstag war im Juni und die Verspätung angekündigt. Ich habe nun also ein Buch, von dem ich noch nicht genau weiß, was ich damit anstelle. Also, außer lesen natürlich. Es handelt sich um einen dystopischen Roman aus den 70ern, der gerade von der rechten Szene hoch gelobt wird. Mein Freund und Kollege, der sich in seinem Studium auf Dystopien spezialisiert hat, hat es mir sozusagen aus literaturwissenschaftlichen Aspekten geschenkt (und auch, weil er es selbst lesen möchte ;)) und thematisch hat es viel mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun.
Leider hat er mir nun, ohne es zu bemerken, ein frisch erschienenes Exemplar aus einem Verlag bestellt, der eindeutig der rechten Szene zuzuordnen ist und ärgert sich nun natürlich darüber. Und ich mich auch, denn so ein Buch möchte ich mir nun nicht ins Regal stellen, aber eben auch nicht einfach so weitergeben. Ein zerfleddertes antiquarisches Exemplar wäre uns beiden lieber gewesen.
Ich werde das Buch nun also erstmal unter rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten lesen – zuhause, wo es keiner mitbekommt, und nicht etwa in der Bahn. Vielleicht kann man dann ja noch den Kaufpreis für ein Flüchtlingsprojekt spenden, oder direkt der Antifa? 😉 Vielleicht habt Ihr ja noch eine Idee für mich, was ich mit dem Buch hinterher anstellen kann? (Bücherverbrennung ist keine Option, der Hase schlug jedoch Büchervergrabung vor…)
Mit Musik auf den Ohren groove ich mich durch den Vormittag. Mittags gehe ich nach draußen, wo die Sonne am wunderbaren blauen Novemberhimmel strahlt, und hole mir ein leckeres Kichererbsencurry.
Dann geht es mit Tee, Schoki und Birnenkompott sowie mehr Musik auf den Ohren in den Nachmittag. Zwischendurch habe ich eine großartige Idee, wie ich relativ spontan ein Konzert besuchen und damit noch mehreren Leuten eine Freude machen kann – das muss ich aber heute Abend noch zu Ende ausbaldowern.
Kurz vor Feierabend besucht mich eine Kollegin, die gerade aus dem Londoner Büro zu Besuch ist und früher zu meinen regelmäßigen Mittagspausenpartnerinnen hier in Berlin gehörte. Wir plauschen kurz und verabreden uns für die morgige Pause. Dann geht es zum quartalsmäßigen Global All Hands Meeting. Hinterher ist der Arbeitstag zwar vorbei, aber eine Freundin und Kollegin hat noch ihre Urlaubsfotos aus Südafrika dabei, so dass wir zu dritt noch „Überstunden“ machen und über Elefanten, Warzenschweine und Giftschlangen staunen.
Als ich zuhause ankomme hat der Hase den Kartoffel-Brokkoli-Auflauf schon fast fertig. Ich mache noch schnell einen Salat dazu und dann essen wir uns erzählen uns von unserem Tag. Unter anderem zeigt er mir das Foto eines Babies, das heute im Freundeskreis geboren wurde und erzählt außerdem von seinem Arbeitseinsatz im Flüchtlingsheim. Dort haben heute drei der Bewohner eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis bekommen, sehr schön! Zum Nachtisch essen wir jeder noch ein Stück vom leckeren Kuchen und zwei Freunde schneien für ein paar Minuten herein. Dann heißt es nur noch abwaschen, Katzenklo saubermachen und diesen Text fertig schreiben, bevor es pünktlich um 10 „mit Buch ins Bett“ geht, wie Herr Buddenbohm zu sagen pflegt.
Wie immer am 5. eines Monats fragt Frau Brüllen auch im Oktober wieder: WMDEDGT und ich antworte, auch wie immer. Diesmal ist der 5. seit gefühlt langer Zeit mal wieder ein stinknormaler All- und Arbeitstag…
Der Wecker des Hasen klingelt früh, weil er einen Termin hat. Ich werde so halbwach und entdöse mich so ganz allmählich aus dem Traumland hinaus und in die harte, vor allem kalte – brrr – Realität. Als Augen und Gehirn wach genug sind, checke ich meine Mails auf dem iPhone und lese mich durch meine Timelines und Filterblasen. Gegen 8 stehe ich dann auch auf, füttere die Katzen und mache mich fertig für den Tag. Einen Becher voller weißem Tee mit Zitrone in der Hand laufe ich alsdann durch die buntblättrige Umgebung und freue mich über den hohen Prozentsatz an Ahornbäumen in unserer Nachbarschaft. Solange der Herbst noch bunt und sonnig ist, kann ich die fehlenden Grade auf dem Thermometer einigermaßen verschmerzen.
In der Bahn lese ich dann in meinem Buch weiter. The Duppy von Anthony C. Winkler handelt von einem jamaikanischen Ladenbesitzer, der stirbt und dann in den Himmel kommt. Es ist in der Ich-Perspektive und schönstem jamaikanischen Patois geschrieben und versetzt mich direkt zurück in unseren Jamaika-Trip im Februar. Immer wieder muss ich vor mich hinschmunzeln und einmal fast laut lachen – da beschreibt Winkler wie sein Protagonist Taddeus Baps als frisch verstorbene herumwandernde Seele frohen Mutes über Stock und Stein hüpft „wie eine Ziege, die einen Ganja-Strauch leergefressen hat“ [meine Übersetzung]. Durch diese Metapher beflügelt laufe ich nun deutlich wacher und motivierter ins Büro.
Kurz nach 9 möchte ich runter ins Foyer und mir einen Grießbrei mit Kirschen zum Frühstück kaufen. Das stellt sich als ein langwierigerer Ausflug heraus, als sonst, weil einer der beiden Fahrstühle defekt ist und der andere darauf scheinbar nicht eingestellt. Mehrfach beobachte ich, wie er bis zum Stockwerk unter meinem und dann wieder nach unten fährt. Insgesamt warte ich etwa 7 Minuten, bis er es endlich bis zu mir schafft. Natürlich hätte ich in der Zeit auch die Treppe hinunter und wieder herauf nehmen können, aber ich wollte das Schauspiel weiter beobachten und evtl. hinter den gestörten Rhythmus kommen. Hat aber nicht geklappt.
Mit Grießbrei und mehr Tee gestärkt mache ich mich ans Tagwerk, das relativ ereignislos verläuft und deswegen hier nicht näher beschrieben werden muss. Mittags hole ich mir einen Reisbandnudelsalat mit Frühlingsrollen und dann geht es weiter. Nebenbei höre ich mich weiter durch den Gilmore Guys-Podcast, morgen oder übermorgen spätestens habe ich die Jungs wohl eingeholt und kann die Episoden dann direkt hören, wenn sie erscheinen und mich an den Diskussionen beteiligen. Heute vor 15 Jahren lief übrigens die erste Folge Gilmore Girls im amerikanischen Fernsehen. Am selben Tag bekam ich meinen ersten Kuss, was der Beginn meiner ersten Beziehung war. Zufall? Aber klar doch 😉
Nach der Arbeit gehe ich zur Wohnung meiner Eltern, hole die Post aus dem Briefkasten und gieße die Blumen. Auf dem Heimweg von dort kaufe ich unterwegs noch ein paar leckere Dips. In der Bahn sitzt ein kleines Kind neben mir, dass von einem äußerst wackeligen Pappteller Kartoffeln mit Quark isst, während seine Mutter Taschen und das Kinderfahrrad in Schach hält, indem sie sich einfach draufsetzt.
Zuhause erwartet mich der Hase mit Ofengemüse aus Kartoffeln, Roter Beete, Kohlrabi und Möhren mit Stangenselerie und frischen Kräutern. Die Dips passen gut dazu (außer der mit Feta, Ananas und Datteln – merkwürdige Kombinaton, finden wir beide) und wir haben ein sehr leckeres Abendbrot.
Die Wohnung steht derweil voller Eimer mit Birnen und Äpfeln von den uns umgebenden Hinterhöfen, denn der Hase ist heute groß in die Birnenwein-Produktion eingestiegen. Zehn Liter frisch entsafteter Most gären nun fröhlich im Weinballon vor mich hin.
Ich schreibe schnell diesen Blogpost, dann werde ich noch etwas aufräumen, mit dem Hasen eine Folge Bunheads gucken und mir dann vor dem Schlafengehen noch ein Bad gönnen. Nebenbei durchzieht die Wohnung neben Knoblauch- und Birnenduft nun auch noch eine Brise Brot aus dem Backofen. So lässt es sich leben!
Ab und zu sagen Menschen, dass sie Blogs so spannend finden, weil sie einen Einblick in das Leben fremder Leute bieten. Ich hoffe das stimmt, denn passiert ist heute nichts Spannendes. Da aber der 12. ist, bekommt Ihr natürlich trotzdem eine Zusammenfassung meines langweiligen Zuhause-Sonnabends. Hier sind meine #12v12 – die anderen gibt es wie immer hier.
Frühstück mit Haferflocken, Kokosraspel, Blaubeeren, Weintrauben und Pflaumen.Zu trinken gibt es JasminteeHoodie an und ran an den SchreibtischMan könnte mal die Fenster putzen. Könnte…Noosa schläft auf meiner MaushandMit Zuschauern arbeitet es sich schnellerFeierabend, Wäsche abnehmenGilmore Guys Podcast hörenAbendbrot Mal wieder Fruit Ninja spielenNimbin ist meine WärmflascheMein Ausblick heute Abend
Ich erwache kurz vor 9 und checke mich erstmal kurz durch: Der Rücken tut weh, ich muss wohl merkwürdig gelegen haben. Außerdem lässt mich ein Traum nicht so recht los, den ich eben hatte. Ich bin mit meinen Eltern verabredet, wir wollen zu einem Konzert, aber gerade als ich den Laptop zuklappen will, sehe ich, dass noch Arbeit hereingekommen ist. Und zwar komplizierte, zu kompliziert, um pünktlich loszukommen, zumal die Technik streikt. Meine eine Hälfte ist wach und hat Rückenschmerzen, die andere will noch schnell zu Ende träumen und das Problem lösen, damit es mich nicht den ganzen Tag lang verfolgt. Die wache Hälfte zwingt die andere, einzusehen, dass das nur ein Traum ist und aufwachen keine schlimmen Konsequenzen hat. Also außer die Rückenschmerzen. Oh und Halsschmerzen. Oh und immer noch eine verstopfte Nase samt dickem Kopf. Hmpf. Nach drei Tagen im Bett sollte das jetzt langsam mal ausgestanden sein, finde ich. Ich habe doch so vieles vor!
Die Benutzeroberfläche der Wohnung braucht dringend eine Generalüberholung, alle Haushaltssysteme warten auf einen Reboot. Außerdem möchte ich kochen und backen und mir schöne Sizilien-Erinnerungen zubereiten. Und schließlich Montag wieder fit sein, es warten Arbeit, Blogprojekte, Essensprojekte und unser Vorhaben, unser Gästezimmer für geflüchtete Menschen zur Verfügung zu stellen. Mit Rotzeschädel mag ich mir all das nicht zumuten. Die Aufgabe für heute wird also sein, aktiv weiter zu gesunden. Aber erst, wenn der Hase auch wach ist, der soll davon nicht gestört werden. Ich kuschele mich also nochmal mit meinem Buch ins Bett: Freitags isst man Fisch von Bohnet Pleitgen, nur unterbrochen von gelegentlichem Naseschnauben und Husten.
Gegen 10 ist man sich in Katzenkreisen einig, das nun Frühstückszeit sei und ich unterbreche meine Lektüre, um eine halbe Dose „Rind und Lamm“ auf die Näpfe zu verteilen und mir eine Lutschtablette zu genehmigen. Kurz danach wacht der Hase auf und macht Frühstück (Rührei, Grapefruit, selbstgebackenes Brot, Ingwertee), während ich das Buch schnell zuende lese. Beim Frühstück hören wir Radio und beobachten die Katzen beim Herumtoben. Danach widme ich mich der Küche und wasche ganze drei Ladungen ab. Dabei höre ich eine Folge Gilmore Guys. Hinterher bin ich rechtschaffen kaputt und ziehe mich mit Pia Ziefles Suna wieder ins Bett zurück. Während ich so liege und lese, ruft eine liebe Freundin an und erzählt, dass sie sich verlobt hat. Leider ist ihr Akku bald alle, so dass wir nur kurz reden. Ich berichte dem Hasen und wir freuen uns sehr.
Auf Seite 38 schlafe ich ein. Als ich nach einer guten Stunde wieder erwache geht es mir eher schlechter als vorher, so dass ich vorerst Tee trinkend im Bett bleibe, weiter lese und zwischendurch den Herbststurm da draußen beobachte. Typisch, dass ich krank werde, wenn der Sommer vorbei ist. (Liegt aber vor allem am Stress und Schlafmangel der vergangenen Wochen und war eigentlich schon lange abzusehen.)
Bei Seite 134 bekomme ich Hunger und mache mir die Reste von gestern Abend warm, es gibt Reisnudeln mit Möhren, Zucchini, Ingwer, Knoblauch und Kokosmilch. Der Hase hat keinen Hunger, die Erklärung liefern eine leere Chipstüte und Schokoladenpapier. Er ist mit Fernsehen, Computerspielen und Mieze streicheln komplett ausgelastet. Der Kater hat das Zweitsofa ganz für sich alleine und schläft. Ich sichere mir schnell ein paar Stücken Schokolade (Plantagenschokolade von Rausch, mit 75, 70, 47 und 43 Prozent Kakao) und kehre zurück zu meinem Buch, während es draußen weiter regnet.
Kurz nach halb 8 habe ich Suna ausgelesen – das zweite Buch heute – und geselle mich zum Hasen und den Miezen aufs Sofa. Wir wollen Filme schauen und einigen uns zunächst auf Pretty in Pink – eine Premiere für den Hasen. Dazu gibt es für ihn Omelette und für mich die Reste des chinesischen „Gurke mit Knoblauch“ von gestern Abend und zum Nachtisch selbst gemachten Apfelmus aus den Äpfeln vom Baum unten im Hof. Wir beschließen den Abend stilecht mit Clueless – vielleicht ist ja dann morgen eine Teeniekomödie mit verrückten Outfits aus den Nuller Jahren dran 😉
Wieder ein Zwölfter, wieder zwölf Bilder, die anderen gibt es wie immer bei Caro.
Die Katzen wünschen einen guten Morgen!
In unserem Kiez sind die Straßen nach Antifaschisten benannt, seit ein paar Tagen hängen überall auf meinem Weg zur Tram diese Texte über Erich Weinert.
Wie lange wird es wohl noch Erdbeeren geben? Ich kaufe gleich mal ein Kilo. Die Frau da trägt den gleichen Rock, den ich gestern anhatte.
Im Konferenzraum im Büro läuft grad ein Video vom Auftritt der Beatles im Shea Stadium. Wahrscheinlich nur, um den Sound zu testen, aber hey, so kann der Tag doch gut anfangen.
Ich kaufe mir beim Brötchenmann eine Quark-Stulle mit Gemüse und einen Grießbrei mit Kirschgrütze
In der Mittagspause laden mich die Eltern auf ihren Balkon ein. Es gibt Zucchini mit Ei und zum Nachtisch frisch gebackenen Pflaumenkuchen.
Feierabend-Fahrstuhl-Füße
In der U-Bahn noch ein Rock, den ich mal besessen habe (also das Modell), wer mich aus Rostocker oder Torontoer Zeiten kennt, erinnert sich vielleicht noch.
Ich fahre vom Büro aus wie gestern an den Weißen See und gehe schwimmen.
Nach einer knappen halben Stunde werden mir die Arme schwer – temperaturmäßig hätte ich noch gekonnt, das Wasser war toll! Ich setze mich noch mit ein paar Erdbeeren ans Ufer und blicke auf den See hinaus.
Im Park am Weißen See stehen diese beiden Arbeiter rum, muss mal recherchieren, wer die sind…
Diese kleine niedliche Apotheke in der Berliner Allee ist mir gestern schon aufgefallen. Direkt gegenüber befindet sich übrigens der Kinderladen Miekematze.
Zuhause gibt es ein schnelles, sehr leckeres Abendbrot: Spaghetti mit Tomatensaucenresten, Pecorino fresco, Oliven und Artischocken.