02.10.2026 – Mit links gebloggt…

…weil Noosa seit einer Stunde schon sehr niedlich auf meinem rechten Arm schläft und leise schnarcht:

Der Freitag beginnt nach okayem Schlaf bis kurz vor Wecker mit gemütlichem morgendlichem Reboot im Bett. Heute fange ich mal „erst“ um 9 an und setze mich dazu mit Müsli (Beeren-Bircher, geriebener „neuer“ Apfel, Erbsenmilch) und Golden Chai (Schwarztee, Ingwer, Kurkuma, Kardamom, Kokosöl, schwarzer Pfeffer, Honig, Erbsenmilch) an den Schreibtisch.

Ich verfolge ein paar lose Enden, lektoriere noch ein wenig, habe zwei Meetings und einen ansonsten entspannten Arbeitstag. Die Ruhe vor dem Sturm, bevor nächste Woche die Messe ansteht. Da ich noch nur wenige eigene Projekte habe, ist es für mich ruhig, die anderen haben alle superviel zu tun, können aber auf die Schnelle auch nichts an mich weiterreichen. Naja, das wird bald anders, ich beschwere mich also nicht.

Mittags hole ich bei der Post die extra für die Messe bestellte noch kleinere und mächtigere Powerbank ab und esse ansonsten Stullen, Tomaten und eine inzwischen wirklich sehr sehr reife Kaki, mit dem Löffel. Ein Gedicht!

Nach letztem Zurückspielen eines Projekts verabschiede ich mich gegen 17:30 ins Wochenende. Ich bringe Altglas weg (Der Braunglascontainer ist voll. Es hängt ein QR-Code da, über den man sowas melden soll. Er führt auf die Webseite der Betreiber, kein Kontaktformular. Dann nicht.) und gehe dann noch „eben“ in den Supermarkt und zum Haustierbedarf.

Der Supermarkt überrascht mich. Ja, morgen ist Feiertag, ja es ist Freitagabend, aber dass deswegen die Kassenschlange schon zwischen Obst und Brot beginnt und sich einmal durch den kompletten Markt zieht? Nachdem ich alles, was auf meiner Liste steht im Korb habe, stelle ich mich hinten an und habe dann gute 20 Minuten Gelegenheit, meinen Podcast weiterzuhören (über Trump, Hegseth und die anstehenden Midterms), im Internet herumzulesen und mir die Auslage anzuschauen, interessante Lebensmittel bzw. -werbungen zu fotografieren und evtl. noch ein paar Dinge einzupacken, die gar nicht auf meiner Liste standen. Evtl. ist die Schlange eine gelungene Marketingaktion?

Nach 24 Minuten bin ich dann wieder draußen, hüpfe nebenan in den quasi leeren Haustierbedarf und hole ein bisschen Futternachschub und Katzenstreu und dann geht es wieder nach Hause. Dort bereite ich aus den schon vor einer Weile eingeweichten getrockneten Steinpilzen mit Knoblauch, Pinot grigio, Thymian, Rosmarin, Butter und Parmesan eine Sauce for with pasta zu, dazu gibt es mezze rigatoni und noch ein Glas.

Dann lese ich wieder einen ordentlichen Batzen im Buch, das mich jetzt schon fast einen Monat begleitet – ich muss dringend mehr lesen! – bis mir die Augen zufallen. Gegen 9 ist es da, zu früh um schlafen zu gehen. Ich telefoniere nochmal mit dem Liebsten, gehe dann in die Badewanne und liege schließlich gegen halb 11 im Bett, allerdings schon wieder zu müde, um noch zu lesen. Noch ein wenig TikTok-Berieselung, dann Augen zu gehen 23 Uhr. Das aufregende Freitagabendleben einer Großstädterin!