Alles neu?

Heute ist Frühlingsanfang, in Nepal und Indien das hinduistische Frühlingsfest (Holi), im Iran persisches Neujahr (Nouruz). Das schreit doch geradezu nach einem echten Neuanfang, oder? Deswegen stecke ich jetzt meinen erkälteten Körper ins Bett und hoffe, dass diese doch recht winterliche Narretei morgen endlich auskuriert ist und dann auch für mich alles neu und Frühling wird. Dazu passend gab es heute noch eine Pho Ga (Hühnersuppe hilft ja sehr gut gegen Erkältungen, sagt man) mit viel Chili drin und jede Menge Tee. Drückt mir die Daumen!

 

 

1000 Fragen zum Feierabend

Heute Abend ist Team-Event, deswegen gibt es nur ein Foto vom Essen und ansonsten wieder 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?

Nur für einen begrenzten Zeitraum, um mir das mal anzugucken. Ansonsten war wahrscheinlich keine frühere Zeit besser als unsere heutige.

 

182. Wie egozentrisch bist du?

Mehr als mir lieb ist, aber immer noch sozialverträglich, würde ich denken.

 

183. Wie entspannst du dich am liebsten?

Rumliegen ist schon mal ziemlich super – in der Wanne, auf dem Sofa, im Bett, am Strand, auf der Wiese, am See… Realistischerweise lesend oder andere Medien konsumierend. Je nach Situation funktioniert aber auch ein Spaziergang in der Natur sehr gut.

 

184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Natürlich, wer nicht?

 

185. Worüber grübelst du häufig?

Ich neige nicht zu ausführlichem Grübeln, möglicherweise ist das schlecht.

 

186. Wie siehst du die Zukunft?

Optimistisch.

 

187. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Wem? 😉 Meinem Ex-Partner wohl zuerst bei einem zufälligen Zusammentreffen nach Feierabend vor dem Büro.

 

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Rein optisch meiner Mama, schätze ich und wird mir immer mal wieder gesagt. Es gibt aber noch jede Menge anderer Familienmitglieder – speziell Tanten und Cousinen – mit denen man mir Ähnlichkeiten nachsagt. Charakterlich liege ich wohl irgendwo zwischen Mama und Papa mit einem Schuss was Eigenem. 😉

 

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?

Siehe 183. Alternativ kochend/essend mit Freund*innen oder bei irgendwas mit Musik.

 

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Finanziell zum Glück ziemlich unabhängig. In meinen Entscheidungen auch seit neustem wieder deutlich mehr als vorher. Trotzdem gibt es natürlich eine Menge Einflussfaktoren und Abhängigkeiten, die immer mitgedacht werden wollen. Zwei davon maunzen und schnurren sehr viel.

Bewegung gegen Stillstand

Manche Dinge gehen nicht schnell genug, andere können ruhig noch eine ganze Weile länger dauern, als es momentan den Anschein hat. Für manches möchte ich die Uhr vordrehen, für anderes verlangsamen. Gleichzeitig geht das beides nicht und wenn man es recht bedenkt, geht es ja auch ganz realistisch sowieso nicht. Was bleibt, ist, es sich im Hier und Jetzt so schön zu machen wie möglich. Und Bewegung zu planen und sich auf Dinge vorzufreuen. So habe ich heute Bildungsurlaub für die re:publica eingereicht und außerdem vorsichtige Reiseplanungen für die nächsten Monate begonnen. Und jetzt blogge ich mal nicht weiter, sondern gehe schnell ins Bett, damit ich am Wochenende fit genug bin, um die Herzheimat besuchen zu können. Es wird.

St. Patrick’s Day und 1000 Fragen

Eigentlich wollte ich ja auch dieses Jahr den St. Patrick’s Day wieder ganz dezidiert begehen und hatte mir für gestern Abend eine Art Reinfeier-Veranstaltung in einem Pub ausgesucht. Dann aber kamen die Halsschmerzen und ich verbrachte den Abend im Bett. Witzigerweise kam der Hase ausgerechnet gestern auf die Idee, eine Kohlsuppe zu kochen, die schon fast als Irish Stew durchgeht. Das WG-Statut erlaubt mir, davon so viel zu essen wie ich möchte. Und so esse ich die jetzt also, wieder im Bett, und gucke mir dazu einen relativ passenden Film an – der spielt auch in Irland und unter Iren und irischen Amerikanern, es kommen Pubs und Livemusik und irisches Bier vor… Passt. 😉 Für Euch gibts in der Zwischenzeit wieder 1000 Fragen – direkt unter diesem Bild:

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit mir selbst. Wenn dann noch paar Stunden mit guten Freund*innen dabei sind, macht es den Tag perfekt, aber ich kann auch den ganzen Tag alleine sein, das wird auch toll.

 

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Schwierige Frage. Vielleicht, mir keine Sorgen um das viele Geld zu machen und zum Language of Food Workshop zu fahren, das kam damals (2015)  gleich von mehreren Leuten und war definitiv eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Es gab sicherlich noch viele andere sehr gute Ratschläge in viel entscheidenderen Dingen, aber ich treffe wichtige Entscheidungen nicht nur, weil mir jemand dazu rät, insofern wäre es falsch, irgendeinen dieser Ratschläge mit einer so großen Bedeutung aufzuladen und als den besten zu deklarieren.

 

173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?

Barfuß durchs Gras zu laufen. Als Kind in unserem Garten, später auf Campingplätzen, Festivals, einer Hochzeit in einer italienischen Villa oder heutzutage meist in Parks oder im Hinterhof.

 

174. Wie duftet dein Lieblingsparfum?

Ich habe keins und trage keins. Vermutlich wäre es irgendwas orangig-zitroniges, das mich an den Giardino della Kolymbetra erinnert.

 

175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Es ist ein bisschen unfair, da ich inzwischen weiß, dass dieser Satz nicht genau so gemeint war, wie er gefallen ist und immer (später erklärten Kontext) machte er durchaus auch ein bisschen Sinn, aber: “Ich kann gar nicht genug rauchen, um mich auf Dein Niveau runterzukiffen.” ist schon sehr weit oben.

 

176. Wie findest du dein Aussehen?

Wenn es mir gut geht (gesund, ausgeschlafen, ausgeglichen): Super. Wenn es mir nicht so gut geht (kränklich, übermüdet, ausgelaugt): Geht so. Aber ich weiß dann immer, dass es wieder besser wird. Also insgesamt ziemlich gut 🙂

 

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Fast immer. Und wenn ich es nicht tue, erinnern mich meine Freund*innen, wieder daran, das ist toll!

 

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Höchstwahrscheinlich nicht. Ich kann mir allerdings inzwischen Szenarien vorstellen, in denen ich mich dafür entscheiden würde – allerdings nur, um einen Zustand zu erhalten oder zurück zu erlangen nicht um irgendwie anders auszusehen. Und ganz sicher nicht wegen Falten, Gewicht und anderen Alterserscheinungen.

 

179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Da gibt es so viele – ich schaue Filme, die ich mag, immer wieder und wieder. Aussagekräftig wäre das wohl erst bei mindestens 30 mal.

 

180. Füllst du gern Tests aus?

Ja, aber nur, wenn die Antwortmöglichkeiten so sind, dass sie gut zu mir passen und ich mich nicht nur irgendwie annähern muss.

Zeit für ne Pause

Montag gab es ein koreanisches Essen mit einer Freundin und ihrem Freund.

Dienstag gab es ein georgisches Essen und hinterher Craft Beer mit einer Freundin.

Mittwoch gab es ein laotisches Essen mit einem Freund und hinterher konspiratives Musizieren.

Donnerstag gab es ein japanisches Essen mit einer Freundin.

Freitag gab es ein Bier am Kiosk und dann ein amerikanisches Essen mit drei Freund*innen.

Heute gab es Kuchen mit einer Freundin und ihrem Freund.

Und jetzt brauch ich einfach mal ein bisschen Pause und wieder mehr Zeit für mich, sagt mein weher Hals.

Freizeitstressbedingte 1000 Fragen

Ich bin mir relativ sicher, dass die Katzen ihre neu gewonnenen Rechte weidlich ausgenutzt haben und diese Woche deutlich mehr Zeit in meinem Bett verbracht haben, als ich selbst. Schon alleine, weil ich ja selbst kaum drin lag. Jeden Abend war etwas los und das geht jetzt auch zumindest heute und morgen noch so weiter. Deswegen fällt langes Bloggen weiterhin aus und es gibt wieder 1000 Fragen – direkt unter dem Kater…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Ich habe mich über die Jahre von einem auf dem Land leben wollenden Hundetyp zu einem in der Stadt leben wollenden Katzentyp entwickelt. Passiert.
162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Anlächeln ist glaube ich ein relativ universal verständliches Signal, oder? Anlächeln und in Gespräche einbeziehen bzw. das Gespräch suchen, wenn ich mich traue. Wenn die Situation es hergibt auch gerne: Mich als Verbündete zu erkennen zu geben.
163. Isst du eher, weil du Hunger oder Appetit hast?

Ich glaube Appetit habe ich deutlich häufiger als Hunger und da ich regelmäßig und gerne esse, muss da schon rein rechnerisch der Appetit vornliegen.
164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Ein Gute-Laune-Tänzchen ab und zu ist schon drin.
165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

Puh. Das kommt wie immer ganz darauf an, wie “andere Menschen” definiert sind. Ich bin zum Beispiel kommunikativer (vor allem in den neuen Medien) als manche Leute in meinem Umfeld, aber auf keinen Fall als viele andere in meiner Filterblase. Ich trinke weniger Alkohol als viele Leute und höre vor allem damit meist auf, bevor ich betrunken bin. Ich kann stundenlang rumliegen, ohne dass mein Körper nach Aktion und Bewegung schreit. Ich mache mir deutlich weniger Gedanken über Kalorien, Frisuren, Mode, Make-up, Körbchengrößen, Styling-Trends, Markenklamotten etc. als weite Teile meines Umfelds (männlich wie weiblich). Dafür versuche ich, dass jede Mahlzeit, die ich zu mir nehme, irgendwie was Besonderes ist – selbst, wenn’s ne schnöde Stulle ist und es ist mir ganz und gar nicht egal, was ich esse. Mir wurde gesagt, ich sei immer ich selbst, egal, mit wem ich gerade spreche. Dem würde ich nicht so ganz zustimmen, denn natürlich habe auch ich diverse Rollen, die ich einnehme. Aber ich setze vielleicht weniger Masken auf als andere. Ich habe weniger Spaß an Nervenkitzel als viele,  Geschwindigkeit, Achterbahnen, Horrorfilme und Co. reizen mich überhaupt nicht. Trotzdem folge ich relativ oft meinem Bauchgefühl und bringe mich damit auch ab und zu in brenzlige Situationen. Ach, es ist ein weites Feld…
166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Definiere Jugendfilm… An Kinderfilmen natürlich Ronja Räubertochter, Nonni und Manni oder Homecoming. An “Jugendfilmen” kann man mit Crazy wohl nicht allzu viel falsch machen.
167. Bleibst du bei Partys bis zum Schluss?

Das kommt ziemlich oft vor. Wenn die Partys gut sind und es mir gut geht, warum sollte ich etwas davon verpassen wollen?
168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Wie jetzt, ein Song?!?! Ich höre im Moment sehr sehr viel Musik. Lieblingsliederplaylists, Song-Radios zu Songs, die ich beim konspirativen Musizieren oder beim Karaoke gehört habe oder und/oder mit bestimmten Menschen verbinde… Ich kann da doch keinen einzelnen rausgreifen!
169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ich muss zum Glück selten telefonieren. Das sind meist Gespräche mit irgendwelchen Dienstleistern, da hilft es, die wichtigen Infos parat zu haben, oder kurze organisatorische Gespräche mit Freunden, für die es keine Vorbereitung braucht.
170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Tränen in den Augen hatte ich in letzter Zeit ziemlich oft vor anderen. Richtig geweint vor etwa drei Wochen.

Ein rundherum toller Tag

Obwohl das heute ein sehr müder Tag war, bin ich doch rundherum zufrieden mit ihm. Weil ich morgen erst so spät zuhause war, habe ich heute morgen erst die Post aufgemacht – darin einerseits ein wichtiges Papier, dass zur Organisation der nächsten Wochen hier benötigt wird und andererseits mein Ticket fürs Immergut. Vorfreude!

Auf dem Weg ins Büro schickt mir die zukünftige Mitbewohnerin Fotos aus Frankreich, von Kaffee und Gebäck. Natürlich muss ich mir dann auch gleich selbst was Süßes vom Bäcker holen, womit ich dann im Büro gleich Neid unter meinen zuckerfastenden Kolleg*innen hervorrufe. Selbst Schuld, Ihr Lieben 😉

Mittags hole ich mir im Supermarkt ein Süppchen. Anders als sonst gehe ich aber an den klassischen Mittagspausensnackangeboten vorbei und schaue mal, was sich bei den Konserven verbirgt. Und siehe da: Dort gibt es Bio-Suppen im Glas, zum gleichen Preis wie die Nicht-Bio-Suppen vorne in den Plastikverpackungen. Ich gönne mir eine Erdnusssuppe und dazu ein Mango-Lassi (das leider noch nicht ohne Plastik erhältlich ist, aber dringend sein muss – überhaupt gibt es trinkbaren Joghurt irgendwie nirgends im Glas…). Das Ganze esse ich dann mit zwei lieben Kollegen bei netten Gesprächen.

Nach der Arbeit lese ich zum ersten Mal seit Wochen in einem Buch – nämlich auf dem Weg, um mich dann endlich einmal wieder mit dem besten aller Fräuleins, diesmal auf eine große Portion Sushi, und natürlich wird es ein ganz zauberhaft wundervoller Abend und Mensch, bin ich dankbar, dass ich dieses Fräulein allzeit in meinem Team habe ❤

Und dann bin ich doch tatsächlich um 10 schon wieder zuhause und habe noch Zeit, in Ruhe zu duschen und Haare zu waschen, zu bloggen und trotzdem früh genug im Bett zu liegen, um den fehlenden Schlaf der letzten Nacht noch aufzuholen. In diesem Sinne: Gute Nacht!

Einfach nur 1000 Fragen

Heute ist wieder ein ganz besonders voller Tag, so dass ich nicht zum Bloggen kommen werde, deswegen habe ich einfach wieder die nächsten Fragen für Euch…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

151. Wofür wärst du gern berühmt?

Ich wäre ungern berühmt, freue mich aber, wenn mich jemand aufgrund dieses Blogs kennt und schätzt. Ansonsten vielleicht höchstens für irgendetwas, womit ich die Gesellschaft oder gar die Menschheit entscheidend weitergebracht hätte.

 

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Das kommt ganz darauf an, in welcher Sache und wie sehr man diese Sache wollte, oder? Ich habe da von “Schulterzucken und Weitermachen” bis “Weltuntergang” glaube ich schon die komplette Bandbreite an Gefühlen durch. Weltuntergang ist aber schon sehr lange her (ziemlich genau 13 Jahre) und lag vor allem auch an den Begleitumständen.

 

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Menschen, die ich schon ein bisschen kenne, sehr sympathisch finde und in denen ich das Potenzial sehe, sehr gute Freund*innen zu werden.

 

154. Duftest du immer gut?

Natürlich! Ich schwitze nie, esse nur wohlriechende Dinge, bewege mich nie in der Umgebung von Rauchenden, pupse nur Rosenduft und kacke nur Schmetterlinge!

 

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Das schwankt sehr. In den letzten Jahren waren es weniger als früher, weil ich mehr online lese. Letztes Jahr waren es knapp über 30, das hielt ich schon für ziemlich gut. Dieses Jahr stehe ich aktuell bei 5, habe aber bereits seit Wochen aus Gründen nicht mehr weitergelesen.

 

156. Googelst du dich selbst?

Ab und zu mal, immer dann, wenn ich neue Leute kennenlerne und mich frage, welches Bild sie von mir erhalten, wenn sie mich googeln. Denn das macht man doch mit neuen, interessanten Leuten so, oder? Ich zumindest…

 

157. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?

Das Konzert von Bruce Springsteen auf der Radrennbahn Weißensee am 19. Juli 1988. Ich war 5, also haben mich meine Eltern logischerweise nicht mitgenommen. Aber es waren immerhin mindestens 160.000 andere Leute da – das größte Konzert der DDR-Geschichte und eines der größten und natürlich politisch und gesellschaftlich bedeutendsten überhaupt. Mein Onkel war da und ist wieder gegangen, weil es ihm zu viele Leute waren – das kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Ein anderer wichtiger Mensch in meinem Leben war als 18jähriger dabei und ich werde bis heute neidisch, wenn er das erwähnt. Auf YouTube gibt einen unvollständigen Konzertmitschnitt, den ich alle paar Monate mal wieder ansehe. Artikel über das Konzert hingen meine ganze Kindheit über in meinem Zimmer an der Wand und die Tickets haben meine Eltern bis heute – ebenfalls an der Wand hängen. Die Rennbahn gibt es heute nicht mehr, aber ich denke trotzdem jedes Mal daran, wenn ich mit der M13 dort vorbeifahre. Bruce Springsteen habe ich dann später zweimal live gesehen – besonders 2012 war großartig.

 

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Das probiere ich in wenigen Wochen zum ersten Mal aus. Mit vielen könnte ich es sicherlich nicht, insofern habe ich Glück, dass ich es mit einer ausprobieren kann, von der ich denke, dass das klappt.

 

159. Sprichst du mit Gegenständen?

Nur, wenn sie mich schlecht behandeln.

 

160. Was ist dein grösstes Defizit?

Ist das hier ein Bewerbungsgespräch? Ich habe natürlich überhaupt gar keine Defizite! 😉

#12v12 im März 2019

Es ist der 12. und halb Blogdeutschland dokumentiert seinen Alltag wieder in zwölf Bildern. Meine zwölf findet Ihr hier, die anderen gibt es hier.

Bevor ich los ins Büro gehe, mache ich noch ein Foto davon, wie mein „neues“ Zimmer so aussieht. Das Bett wird vermutlich noch ausgetauscht und evtl. kommt noch etwas Deko hinzu, aber so ungefähr wird es dann wohl werden. Eigentlich hätte ich gerne noch ein Foto gemacht, in dem der Laptop besser aussieht und mein Bein nicht so sehr im Weg ist (ich sitze im Schaukelstuhl), aber der Kater kam halt auch nur genau in diesem Moment unter dem Bett hervor…

 

Und so sieht die Ecke aus, in der ich gesessen habe. Hmm, den Spiegel könnte ich mal wieder putzen…

 

Im Büro angekommen stelle ich mir wie eigentlich jeden Morgen mein Frühstück vom Obstbuffet zusammen.

 

Dann gehts mit dem Team zum Kaffee holen, außerdem stehen Ginger Ale und Earl Grey bereit, um mich durch die ersten Arbeitsstunden zu begleiten.

 

Nach zwei Stunden habe ich eins meiner wöchentlichen Meetings, bei dem ich das Protokoll führe, wofür ich meinen Laptop hole, der sonst unter Verschluss ist.

 

Mittags gehe ich mir was aus dem Supermarkt holen.

 

Dann esse ich gemeinsam mit dem Team. Es gibt einen Süßkartoffel-Kichererbse-Eintopf und dazu ein Börek mit Spinat-Feta-Füllung.

 

Zum Feierabend hin wird noch schnell konspirativ Gemüse geschnippelt.

 

Dann treffe ich mich mit einer lieben Freundin beim Georgier. Es gibt natürlich Rotwein und die typischen Pasten als Vorspeise, dazu auch das traditionelle Brot mit Käse und Dumplings mit Pilzen. Soooo lecker. Hinterher nehmen wir einen Absacker in einer nahe gelegenen Craft Beer Bar:

Asiatische Lebenshilfe und 1000 Fragen

Nachdem es gestern mit der fernöstlichen Unterstützung schon so gut geklappt hat und mein heutiger Tag schon ziemlich toll war – mein Schlafdefizit ist fast weg, ich habe meditiert und Dinge erledigt, die Arbeit war entspannt und hat Spaß gemacht und nebenbei habe ich wieder gute Gespräche geführt und positive – oder zumindest konstruktive – Erkenntnisse gewonnen – habe ich große Hoffnungen, dass es genauso weitergeht.

Gerade sitze ich in einem Café und genieße zum Feierabend meine liebste taiwanesische Spezialität: Den Bubble Tea. Und zwar nicht diese quietschbunte, knallsüße Zeug, aufgrund dessen Ihr Euch ja fast zu Recht wundert, dass es Bubble Tea noch gibt, sondern authentischen, Tee-farbenen und normalsüßen (hätte auch wenig oder keinen Zucker bestellen können, aber da ich etwas hungrig bin…). Ich habe mich für gerösteten Oolong-Tee mit Aloe-Vera-Stückchen als Topping entschieden. Und jetzt findet Ihr Bubble Tea plötzlich auch wieder ganz verlockend, oder?

Und gleich treffe ich mich dann mit einer koreanischen Freundin zum koreanischen Essen. Das wird bestimmt auch wieder sehr super – und das erste einer langen Reihe von Dinner Dates diese Woche. Deswegen gibt es jetzt auch nur noch den nächsten Teil der 1000 Fragen für Euch…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Oh, eine ganze Menge! In Europa alleine fehlen mir noch Portugal, Finnland, Griechenland und weite Teile Ost- und Südosteuropas. In Nord- und Mittelamerika warten Mexiko und Kuba noch auf mich sowie Teile der USA (vor allem die Westküste, der Südosten und Hawaii). In Kanada wäre die Westküste auch irgendwann mal dran und ich hätte auch nichts daran, nochmal nach Jamaika zu kommen… In Südamerika lockt mich vor allem Peru, schon aus kulinarischen Gründen, und von Chile und Argentinien kenne ich bisher auch nur den äußersten Süden… In Afrika fände ich vor allem die Gegenden spannend, in denen der Verein aktiv ist, für den ich mich engagiere, ich bin aber sichtbar, das vieles anderes auch toll wäre. In Asien locken mich vor allem Indien, Sri Lanka und der Südosten – wiederum vor allem aus kulinarischen Gründen. Außerdem ist eine liebe Freundin gerade nach Nepal gezogen und vielleicht besuche ich sie da einfach! Irgendwann würde ich gerne auch nochmal mehr von Australien sehen und wenn ich schon dabei bin vielleicht doch mal nach Neuseeland. Achja und Fiji wäre ganz schön, irgendwann…

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?

Beamen, das würde vieles (u. a. die obige Antwort) viel leichter machen.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Neulich gab es da so eine Situation auf einer Parkbank, aber nur für eine Zehntelsekunde. Danach wurde alles sehr entspannt. Eine ernsthaft hochnotpeinliche Situation fällt mir grad nicht ein, ich bin da recht schmerzbefreit.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Tonight I Have To Leave It von den Shout Out Louds wirkt wirklich jedes einzige Mal.

145. Wie flexibel bist du?

In den allermeisten Dingen bin ich sehr flexibel (also außer körperlich), in einigen sehr sehr wenigen gar nicht – daraus resultiert auch die Entwicklung der letzten Wochen.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern magst?

Brot mit Quark, Ketchup und Kräutern der Provence. Brot mit Teewurst und dazu Obstsalat. Überhaupt Obst in der Kombination mit Herzhaftem – alles aus der Richtung Toast Hawaii (mit Salami und Apfel, Apfelsine oder Pfirsich unter dem Käse) zum Beispiel. Und natürlich Ananas und anderes Obst auf Pizza (außer auf italienischer, ich bin ja keine Barbarin).

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Wozu habe ich ein Smartphone? An der Supermarktkasse sonst auch gerne die Einkäufe der Anderen analysieren.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Eindeutig im Spiegel. Bewegte Bilder sind besser für meinen Look als Momentaufnahmen. Und mein Gesicht gefällt mir spiegelverkehrt auch besser, aber das geht uns ja vermutlich allen so – eine Frage der Gewöhnung.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Weder noch!

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Mit zunehmendem Alter wird man wunderlich;)