St. Patrick’s Day und 1000 Fragen

Eigentlich wollte ich ja auch dieses Jahr den St. Patrick’s Day wieder ganz dezidiert begehen und hatte mir für gestern Abend eine Art Reinfeier-Veranstaltung in einem Pub ausgesucht. Dann aber kamen die Halsschmerzen und ich verbrachte den Abend im Bett. Witzigerweise kam der Hase ausgerechnet gestern auf die Idee, eine Kohlsuppe zu kochen, die schon fast als Irish Stew durchgeht. Das WG-Statut erlaubt mir, davon so viel zu essen wie ich möchte. Und so esse ich die jetzt also, wieder im Bett, und gucke mir dazu einen relativ passenden Film an – der spielt auch in Irland und unter Iren und irischen Amerikanern, es kommen Pubs und Livemusik und irisches Bier vor… Passt. 😉 Für Euch gibts in der Zwischenzeit wieder 1000 Fragen – direkt unter diesem Bild:

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit mir selbst. Wenn dann noch paar Stunden mit guten Freund*innen dabei sind, macht es den Tag perfekt, aber ich kann auch den ganzen Tag alleine sein, das wird auch toll.

 

172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Schwierige Frage. Vielleicht, mir keine Sorgen um das viele Geld zu machen und zum Language of Food Workshop zu fahren, das kam damals (2015)  gleich von mehreren Leuten und war definitiv eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Es gab sicherlich noch viele andere sehr gute Ratschläge in viel entscheidenderen Dingen, aber ich treffe wichtige Entscheidungen nicht nur, weil mir jemand dazu rät, insofern wäre es falsch, irgendeinen dieser Ratschläge mit einer so großen Bedeutung aufzuladen und als den besten zu deklarieren.

 

173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?

Barfuß durchs Gras zu laufen. Als Kind in unserem Garten, später auf Campingplätzen, Festivals, einer Hochzeit in einer italienischen Villa oder heutzutage meist in Parks oder im Hinterhof.

 

174. Wie duftet dein Lieblingsparfum?

Ich habe keins und trage keins. Vermutlich wäre es irgendwas orangig-zitroniges, das mich an den Giardino della Kolymbetra erinnert.

 

175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Es ist ein bisschen unfair, da ich inzwischen weiß, dass dieser Satz nicht genau so gemeint war, wie er gefallen ist und immer (später erklärten Kontext) machte er durchaus auch ein bisschen Sinn, aber: „Ich kann gar nicht genug rauchen, um mich auf Dein Niveau runterzukiffen.“ ist schon sehr weit oben.

 

176. Wie findest du dein Aussehen?

Wenn es mir gut geht (gesund, ausgeschlafen, ausgeglichen): Super. Wenn es mir nicht so gut geht (kränklich, übermüdet, ausgelaugt): Geht so. Aber ich weiß dann immer, dass es wieder besser wird. Also insgesamt ziemlich gut 🙂

 

177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Fast immer. Und wenn ich es nicht tue, erinnern mich meine Freund*innen, wieder daran, das ist toll!

 

178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Höchstwahrscheinlich nicht. Ich kann mir allerdings inzwischen Szenarien vorstellen, in denen ich mich dafür entscheiden würde – allerdings nur, um einen Zustand zu erhalten oder zurück zu erlangen nicht um irgendwie anders auszusehen. Und ganz sicher nicht wegen Falten, Gewicht und anderen Alterserscheinungen.

 

179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Da gibt es so viele – ich schaue Filme, die ich mag, immer wieder und wieder. Aussagekräftig wäre das wohl erst bei mindestens 30 mal.

 

180. Füllst du gern Tests aus?

Ja, aber nur, wenn die Antwortmöglichkeiten so sind, dass sie gut zu mir passen und ich mich nicht nur irgendwie annähern muss.

Freizeitstressbedingte 1000 Fragen

Ich bin mir relativ sicher, dass die Katzen ihre neu gewonnenen Rechte weidlich ausgenutzt haben und diese Woche deutlich mehr Zeit in meinem Bett verbracht haben, als ich selbst. Schon alleine, weil ich ja selbst kaum drin lag. Jeden Abend war etwas los und das geht jetzt auch zumindest heute und morgen noch so weiter. Deswegen fällt langes Bloggen weiterhin aus und es gibt wieder 1000 Fragen – direkt unter dem Kater…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Ich habe mich über die Jahre von einem auf dem Land leben wollenden Hundetyp zu einem in der Stadt leben wollenden Katzentyp entwickelt. Passiert.
162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Anlächeln ist glaube ich ein relativ universal verständliches Signal, oder? Anlächeln und in Gespräche einbeziehen bzw. das Gespräch suchen, wenn ich mich traue. Wenn die Situation es hergibt auch gerne: Mich als Verbündete zu erkennen zu geben.
163. Isst du eher, weil du Hunger oder Appetit hast?

Ich glaube Appetit habe ich deutlich häufiger als Hunger und da ich regelmäßig und gerne esse, muss da schon rein rechnerisch der Appetit vornliegen.
164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Ein Gute-Laune-Tänzchen ab und zu ist schon drin.
165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

Puh. Das kommt wie immer ganz darauf an, wie „andere Menschen“ definiert sind. Ich bin zum Beispiel kommunikativer (vor allem in den neuen Medien) als manche Leute in meinem Umfeld, aber auf keinen Fall als viele andere in meiner Filterblase. Ich trinke weniger Alkohol als viele Leute und höre vor allem damit meist auf, bevor ich betrunken bin. Ich kann stundenlang rumliegen, ohne dass mein Körper nach Aktion und Bewegung schreit. Ich mache mir deutlich weniger Gedanken über Kalorien, Frisuren, Mode, Make-up, Körbchengrößen, Styling-Trends, Markenklamotten etc. als weite Teile meines Umfelds (männlich wie weiblich). Dafür versuche ich, dass jede Mahlzeit, die ich zu mir nehme, irgendwie was Besonderes ist – selbst, wenn’s ne schnöde Stulle ist und es ist mir ganz und gar nicht egal, was ich esse. Mir wurde gesagt, ich sei immer ich selbst, egal, mit wem ich gerade spreche. Dem würde ich nicht so ganz zustimmen, denn natürlich habe auch ich diverse Rollen, die ich einnehme. Aber ich setze vielleicht weniger Masken auf als andere. Ich habe weniger Spaß an Nervenkitzel als viele,  Geschwindigkeit, Achterbahnen, Horrorfilme und Co. reizen mich überhaupt nicht. Trotzdem folge ich relativ oft meinem Bauchgefühl und bringe mich damit auch ab und zu in brenzlige Situationen. Ach, es ist ein weites Feld…
166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Definiere Jugendfilm… An Kinderfilmen natürlich Ronja Räubertochter, Nonni und Manni oder Homecoming. An „Jugendfilmen“ kann man mit Crazy wohl nicht allzu viel falsch machen.
167. Bleibst du bei Partys bis zum Schluss?

Das kommt ziemlich oft vor. Wenn die Partys gut sind und es mir gut geht, warum sollte ich etwas davon verpassen wollen?
168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Wie jetzt, ein Song?!?! Ich höre im Moment sehr sehr viel Musik. Lieblingsliederplaylists, Song-Radios zu Songs, die ich beim konspirativen Musizieren oder beim Karaoke gehört habe oder und/oder mit bestimmten Menschen verbinde… Ich kann da doch keinen einzelnen rausgreifen!
169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ich muss zum Glück selten telefonieren. Das sind meist Gespräche mit irgendwelchen Dienstleistern, da hilft es, die wichtigen Infos parat zu haben, oder kurze organisatorische Gespräche mit Freunden, für die es keine Vorbereitung braucht.
170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Tränen in den Augen hatte ich in letzter Zeit ziemlich oft vor anderen. Richtig geweint vor etwa drei Wochen.

#12v12 im März 2019

Es ist der 12. und halb Blogdeutschland dokumentiert seinen Alltag wieder in zwölf Bildern. Meine zwölf findet Ihr hier, die anderen gibt es hier.

Bevor ich los ins Büro gehe, mache ich noch ein Foto davon, wie mein „neues“ Zimmer so aussieht. Das Bett wird vermutlich noch ausgetauscht und evtl. kommt noch etwas Deko hinzu, aber so ungefähr wird es dann wohl werden. Eigentlich hätte ich gerne noch ein Foto gemacht, in dem der Laptop besser aussieht und mein Bein nicht so sehr im Weg ist (ich sitze im Schaukelstuhl), aber der Kater kam halt auch nur genau in diesem Moment unter dem Bett hervor…

 

Und so sieht die Ecke aus, in der ich gesessen habe. Hmm, den Spiegel könnte ich mal wieder putzen…

 

Im Büro angekommen stelle ich mir wie eigentlich jeden Morgen mein Frühstück vom Obstbuffet zusammen.

 

Dann gehts mit dem Team zum Kaffee holen, außerdem stehen Ginger Ale und Earl Grey bereit, um mich durch die ersten Arbeitsstunden zu begleiten.

 

Nach zwei Stunden habe ich eins meiner wöchentlichen Meetings, bei dem ich das Protokoll führe, wofür ich meinen Laptop hole, der sonst unter Verschluss ist.

 

Mittags gehe ich mir was aus dem Supermarkt holen.

 

Dann esse ich gemeinsam mit dem Team. Es gibt einen Süßkartoffel-Kichererbse-Eintopf und dazu ein Börek mit Spinat-Feta-Füllung.

 

Zum Feierabend hin wird noch schnell konspirativ Gemüse geschnippelt.

 

Dann treffe ich mich mit einer lieben Freundin beim Georgier. Es gibt natürlich Rotwein und die typischen Pasten als Vorspeise, dazu auch das traditionelle Brot mit Käse und Dumplings mit Pilzen. Soooo lecker. Hinterher nehmen wir einen Absacker in einer nahe gelegenen Craft Beer Bar:

Asiatische Lebenshilfe und 1000 Fragen

Nachdem es gestern mit der fernöstlichen Unterstützung schon so gut geklappt hat und mein heutiger Tag schon ziemlich toll war – mein Schlafdefizit ist fast weg, ich habe meditiert und Dinge erledigt, die Arbeit war entspannt und hat Spaß gemacht und nebenbei habe ich wieder gute Gespräche geführt und positive – oder zumindest konstruktive – Erkenntnisse gewonnen – habe ich große Hoffnungen, dass es genauso weitergeht.

Gerade sitze ich in einem Café und genieße zum Feierabend meine liebste taiwanesische Spezialität: Den Bubble Tea. Und zwar nicht diese quietschbunte, knallsüße Zeug, aufgrund dessen Ihr Euch ja fast zu Recht wundert, dass es Bubble Tea noch gibt, sondern authentischen, Tee-farbenen und normalsüßen (hätte auch wenig oder keinen Zucker bestellen können, aber da ich etwas hungrig bin…). Ich habe mich für gerösteten Oolong-Tee mit Aloe-Vera-Stückchen als Topping entschieden. Und jetzt findet Ihr Bubble Tea plötzlich auch wieder ganz verlockend, oder?

Und gleich treffe ich mich dann mit einer koreanischen Freundin zum koreanischen Essen. Das wird bestimmt auch wieder sehr super – und das erste einer langen Reihe von Dinner Dates diese Woche. Deswegen gibt es jetzt auch nur noch den nächsten Teil der 1000 Fragen für Euch…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Oh, eine ganze Menge! In Europa alleine fehlen mir noch Portugal, Finnland, Griechenland und weite Teile Ost- und Südosteuropas. In Nord- und Mittelamerika warten Mexiko und Kuba noch auf mich sowie Teile der USA (vor allem die Westküste, der Südosten und Hawaii). In Kanada wäre die Westküste auch irgendwann mal dran und ich hätte auch nichts daran, nochmal nach Jamaika zu kommen… In Südamerika lockt mich vor allem Peru, schon aus kulinarischen Gründen, und von Chile und Argentinien kenne ich bisher auch nur den äußersten Süden… In Afrika fände ich vor allem die Gegenden spannend, in denen der Verein aktiv ist, für den ich mich engagiere, ich bin aber sichtbar, das vieles anderes auch toll wäre. In Asien locken mich vor allem Indien, Sri Lanka und der Südosten – wiederum vor allem aus kulinarischen Gründen. Außerdem ist eine liebe Freundin gerade nach Nepal gezogen und vielleicht besuche ich sie da einfach! Irgendwann würde ich gerne auch nochmal mehr von Australien sehen und wenn ich schon dabei bin vielleicht doch mal nach Neuseeland. Achja und Fiji wäre ganz schön, irgendwann…

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?

Beamen, das würde vieles (u. a. die obige Antwort) viel leichter machen.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Neulich gab es da so eine Situation auf einer Parkbank, aber nur für eine Zehntelsekunde. Danach wurde alles sehr entspannt. Eine ernsthaft hochnotpeinliche Situation fällt mir grad nicht ein, ich bin da recht schmerzbefreit.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Tonight I Have To Leave It von den Shout Out Louds wirkt wirklich jedes einzige Mal.

145. Wie flexibel bist du?

In den allermeisten Dingen bin ich sehr flexibel (also außer körperlich), in einigen sehr sehr wenigen gar nicht – daraus resultiert auch die Entwicklung der letzten Wochen.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern magst?

Brot mit Quark, Ketchup und Kräutern der Provence. Brot mit Teewurst und dazu Obstsalat. Überhaupt Obst in der Kombination mit Herzhaftem – alles aus der Richtung Toast Hawaii (mit Salami und Apfel, Apfelsine oder Pfirsich unter dem Käse) zum Beispiel. Und natürlich Ananas und anderes Obst auf Pizza (außer auf italienischer, ich bin ja keine Barbarin).

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Wozu habe ich ein Smartphone? An der Supermarktkasse sonst auch gerne die Einkäufe der Anderen analysieren.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Eindeutig im Spiegel. Bewegte Bilder sind besser für meinen Look als Momentaufnahmen. Und mein Gesicht gefällt mir spiegelverkehrt auch besser, aber das geht uns ja vermutlich allen so – eine Frage der Gewöhnung.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Weder noch!

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Mit zunehmendem Alter wird man wunderlich;)

Farbcodes und blinde Flecken, Nostalgie und 1000 Fragen

Heute habe ich auf Arbeit an einem Respectful Workplace Training teilgenommen. Der interessanteste Teil davon war, dass uns Situationen präsentiert wurden, die wir per Farbcode einschätzen sollten – Grün für unproblematisch, Gelb für potenziell kritisch und Rot für ein „No-No“ (das Ganze fand auf Englisch statt). Aus den individuellen Einschätzungen ergaben sich dann spannende Diskussionen, deren Grundtenor war: Es kommt halt immer auf die Umstände und den Kontext an, trotzdem ist es wichtig, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass jeder Mensch in jeder Situation andere persönliche Schwellen hat, ab denen es für ihn*sie problematisch wird und deswegen dann besonders im professionellen Kontext (aber natürlich auch überall sonst) mit Bedacht zu kommunizieren. In den allermeisten Punkten war meine Einschätzung konform mit der der Trainerin, ich glaube ich bin durch fast 11 Jahre Twitter schon ziemlich gut sensibilisiert. 😉 Interessant war es dann, diese Thematik mit in die Pause zu nehmen und Kolleg*innen davon zu berichten, die nicht am Training teilgenommen hatten. Der Farbcode fand dann sofort auch in den Pausengesprächen Anwendung und da musste ich dann feststellen, dass trotz aller Sensibilisierung auch ich blinde Flecken habe – mindestens ein Gelb und sogar ein Rot (allerdings ging es dabei um keinen der üblichen -ismen) wurden mir berechtigterweise entgegengebracht und ich bin da sehr dankbar für, da es mich wachsam und achtsam hält.

*

Heute vor genau 23 Jahren besuchte ich nach der Schule eine Klassenkameradin und wir sahen uns das folgende Video (natürlich auf VHS) an, das mich sofort, nachhaltig und für immer in Sachen Street Credibility versaut hat. Was soll ich sagen: 23 Jahre später bin ich noch da, die Band ist noch da, und auch dieses Jahr werde ich sie wieder live sehen, da hilft es auch nicht, dass mein erstes selbstgekauftes Album Planet Punk von Die Ärzte war.

*

Nach einer ganzen Woche täglichen Bloggens gibt es dann heute endlich die nächste Runde der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Beides ist schon vorgekommen, manche Zeiten verlangen, dass man die Arbeit über der Liebe etwas vernachlässigt, manche Zeiten verlangen auch mal das Gegenteil. Zum Glück war ich nie in der Situation, mich ganz absolut für eines von beiden entscheiden zu müssen, das stelle ich mir sehr schwer vor (zumindest in meiner Situation, in der ich eben auch meinen Job sehr liebe).

 

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Dafür, relativ behütet und sorgenfrei aufgewachsen zu sein. Dafür, dass ich mein Studium und die erste Zeit danach dank ihrer Unterstützung unbelastet von finanziellen Zwängen leben und mich ausprobieren konnte (und nach meinen Interessen studieren konnte, ohne mich von wirtschaftlichen Überlegungen einschränken zu lassen). Dafür, dass sie in jeder Situation bedingungslos für mich da sind und zu mir stehen. Und für die seltenen Momente, in denen sie einsehen, dass ich spätestens jetzt mit Mitte 30 auch einfach Entscheidungen treffen darf, ohne dass sie diese gutheißen müssen 😉

 

123. Sagst du immer, was du denkst?

Fast immer. Es gibt Situationen, in denen es besser ist, die Klappe zu halten, gerade im beruflichen Kontext. Im Privaten hingegen nehme ich meist kein Blatt vor den Mund und das Leben beweist mir immer wieder (zum Beispiel in den letzten paar Tagen sehr deutlich), dass das das richtige Vorgehen ist.

 

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Nein. Manchmal nutze ich gleichzeitig auch noch einen Second (Handy) oder gar Third Screen (Laptop oder Tablet), aber wenn mich das, was der Fernseher zeigt so wenig interessiert, dann mache ich ihn einfach aus, ich brauche ihn nicht als Hintergrundrauschen.

 

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Da gibt es tatsächlich mehrere. Solche, die schon viele Jahre zurückliegen und solche, die erst in den letzten paar Monaten und Jahren hinzukamen. Das wird auch eine Aufgabe für die nächste Zeit, mich damit intensiv auseinanderzusetzen.

 

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?

Was zu essen.

 

127. Verliebst du dich schnell?

Ja, nicht immer ernsthaft und nicht immer nachhaltig, aber das Grundgefühl erreiche ich sehr schnell.

 

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Meistens lese, höre oder schaue ich dabei etwas, damit ich eben gerade nicht denke, sonst wird es schwer mit dem Einschlafen. Ansonsten ist natürlich alles im Zusammenhang mit Frage 127 immer gern genommen. Oder Urlaubserinnerungen.

 

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Es war lange der Sonnabend (ausschlafen UND lange aufbleiben und dann auch noch so viel freie Zeit!), dann lange der Dienstag (während des Studiums, Club-Programm-bedingt). Seit einigen Jahren habe ich da aber keinen Favoriten mehr und selbst Montage jagen mir keinen Schrecken ein.

 

130. Was würdest du als deinen grössten Erfolg bezeichnen?

Gut durchs Leben gekommen zu sein, ohne mich allzu sehr zu verbiegen oder von Schicksalsschlägen gebrochen zu werden.

 

Tagebuch-5 im März 2019 #WMDEDGT

Es ist mal wieder der 5. des Monats und Frau Brüllen fragt: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Die anderen Antworten gibt es drüben, meine steht hier:

Ich wache, wie eigentlich immer dieser Tage, viel zu früh auf. Schon um 5 Uhr morgens ist die Nacht vorbei, der Kopf ist an, die Gedankenspirale dreht sich. Ich lese mich durch Messages, Feeds und Timelines, grüble ewig über gestern und in den letzten Tagen Gesagtes, kuschle mit den Katzen (die links und rechts an mir dran klebend die Nacht verbracht haben) und schaue, ob mich die Müdigkeit noch einmal übermannt. Als das ausbleibt, gebe ich kurz nach 6 auf, werfe den Laptop an und beginne diesen Blogpost. Um die Zeit bis zum Aufstehen weiter sinnvoll zu nutzen, mache ich mich an das Aufsetzen eines Untermietvertrags, denn voraussichtlich ab Mitte April werde ich eine neue Mitbewohnerin haben. Dann sortiere ich noch ein paar wichtige Gedanken in eine Nachricht und stehe dann gegen halb 8 auf.

Ich mache mich und die Katzen fertig für den Tag, stecke mir ein wenig Kuchen vom Wochenende als Frühstück fürs Büro ein und mache mich zunächst auf den Weg zu einer ärztlichen Routineuntersuchung. Für mich überraschend ist Schienenersatzverkehr angesagt, so dass ich sowohl zeit- als auch streckentechnisch einen ziemlichen Umweg mache – wäre ich mal auf meiner Stammstrecke geblieben und wäre einfach paar Meter weiter gelaufen als sonst. So aber wirkt sich das ja wenigstens mit auf mein Tagesschrittziel aus und dass ich später ins Büro komme als sonst hatte ich sowieso eingeplant. Leider verpasse ich so unsere morgendliche Team-Kaffeerunde, aber irgendwas ist ja immer. Noch im Wartezimmer erreicht mich eine sehr aufmunternde Reaktion auf meine vorhin formulierte Nachricht und auf einmal ist der Tag viel sonniger.

Der Arztbesuch verläuft unspektakulär, danach geht es noch kurz in die Apotheke und dann ins Büro. Dort erwartet mich bereits ein Päckchen: Am Wochenende habe ich mir Visitenkarten designt und bestellt, die ich demnächst im privaten bzw. virtuellen Rahmen brauchen werde. Sie sehen toll aus und sind mangogelb. ❤

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Auf eine abgespeckte Kaffeerunde zu dritt folgt erst normales Arbeiten, dann ein längeres Meeting mit Vor- und Nachbereitung und dann ist es schon Mittag und ich gehe  mit der besten Kolleginnenfreundin nach draußen in die Pause. Der März hat sich am Faschingsdienstag als April verkleidet: Blauer Himmel, Sonne, Regen, Graupel… Alles innerhalb der einen Stunde, die wir draußen verbringen. Den Teil mit der Sonne nutzen wir für leckere Pasta auf einer Bank am Gendarmenmarkt. Der Nachmittag im Büro plätschert recht ereignislos vor sich hin, begleitet von vielen E-Mails und Abstimmungen mit Kolleg*innen vor Ort und in diversen anderen Ländern. Die vielen internationalen Kolleg*innen, die wegen der ITB in der Stadt sind, bringen etwas zusätzliche Farbe in den Büroalltag, ebenso das gesharete Dokument mit Bild und Text, an dem ich zusammen mit diversen anderen Kolleg*innen gleichzeitig arbeite.

Am späteren Nachmittag wird ein zweiter Kaffee nötig, weil der Tag ja doch recht früh begann. Nebenbei koordinieren der Hase und ich unsere Abendplanung und wer wann was mit der Waschmaschine anstellen sollte, damit er für seinen Wochenendtrip nach Prag saubere und trockene Klamotten hat – die Freuden des neuen Beziehungs- bzw. WG-Status‘. Den Feierabend verbringe ich dann mit einer lieben Kollegin zunächst mit Heißgetränken und Baklava, dann mit vietnamesischen Tapas und einem Cocktail – kein einziges Foto wird davon gemacht. Natürlich wird auch wieder sehr viel geredet, aber das ist trotz teilweise schwierigen Inhalts sehr sehr angenehm und toll. Wir wohnen ungefähr in derselben Gegend, deswegen haben wir noch eine ganze Strecke Heimweg zusammen und auch sie kennt jetzt mein Stammcafé und weiß, wo mein Haus wohnt 😉

Gegen 11 bin ich zuhause, kaufe mir schnell noch ein Tickets fürs diesjährige 20. Immergut (Boah bin ich alt!) und gehe dann hundemüde ins Bett.

 

Im März werde ich…

  • mir vor allem sehr viel Gutes tun, in jeglicher Hinsicht, und gut auf mich achtgeben
  • ein mir sehr wichtiges Gespräch führen und dabei die besten Kekse der Welt teilen (Check)
  • viel Organisatorisches zu klären haben (erste Schritte sind bereits gemacht)
  • viel sortieren – Gefühle, Gedanken, Gegenstände, Geldangelegenheiten…
  • endlich Georgisch essen gehen
  • drei weitere Tierarztbesuche absolvieren (lassen)
  • evtl. eine Pressekonferenz besuchen
  • nicht nach Prag fahren
  • den Frauentag in irgendeiner anderen Form begehen
  • mit zwei meiner Cousinen ihre Geburtstage nachfeiern
  • hoffentlich noch ein weiteres Mal konspirativ musizieren, bzw. dabei zuhören
  • das beste Fräulein der Welt endlich wiedertreffen
  • ein weiteres Mal Karaoke singen gehen – hoffentlich wird es genauso großartig wie beim letzten Mal
  • den St. Patrick’s Day in irgendeiner Form begehen
  • viel arbeiten – im Job, im Ehrenamt und auch zuhause
  • viele Freunde treffen, bzw. mit ihnen kommunizieren
  • vielleicht mal ein Wochenende wegfahren
  • weiterhin die Nächte mit den zwei schnurrenden Fellknäueln verbringen

 

(Inspiriert von Frische Brise, die diese Tradition meines Erachtens angefangen hat. In meinem Feedreader macht das außerdem auch Frau Brüllen regelmäßig.)

Wie der Februar riecht

Inspiriert vom allerliebsten Fräulein, das Monat vor Monat dazu ermutigt, olfaktorische Erinnerungen aufzuschreiben und zu teilen, geht es am letzten Tag des Monats darum, wie mein Februar gerochen hat.

Der Februar beginnt mit dem durchdringenden Duft von Waffeln im ganzen Büro und dem Kribbeln der Sektperlen in der Nase. Er riecht zudem nach frisch gebackenem Kuchen und sonntäglicher Gemütlichkeit ebenso, wie nach unzähligen Mittagspausen und typischen Mittagspausengerichten. Er riecht nach einem veganen vietnamesischen Abend (knuspriger Reismehlpfannkuchen, samtig-würzige Suppe, herzhaft-süße gebackene Mango mit Erdnüssen!) und aufregend neuen Poké-Bowls. Nach jeder Menge Knoblauch riecht er auch, wie eigentlich jeder Monat. Dazu kommt der Duft von kiloweise gekugelten Früchten und einem daraus resultierenden erschöpften Handgelenk. Nach indischen Leckereien und den besten Keksen der Welt.

Der Februar duftet nach Babyköpfchen, Katzenplüsch, Hundefell, Popcorn, Tee und den Tulpen auf Mamas Geburtstagstisch. Nach Noosas Angstschweiß beim Tierarztbesuch, nach Currywurst und Turnhalle. Der Februar riecht nach Abenteuer, Piratengeschichten und jeder Menge Adrenalin. Nach lauter Musik und verschwitzten Menschen in stickigen Räumen, nach verräucherten Kneipen und Glück und Unglück ganz nah beieinander.

Nach Sonnenschein im Gesicht duftet der Februar ganz besonders stark, nach frischer Luft und freiem Ausschreiten – in Berlin wie in London. Nach Tee mit Milch und Flugzeugatem. Nach dem eigentlich köstlichen koreanischen Gericht, zu dem ich eingeladen wurde und in dem ich zwei Mittagspausen lang vergeblich herumstocherte, weil plötzlich alles andere wichtiger war als Essen. Der Februar duftet nach Trauer und Abschluss ebenso wie nach Aufbruch und Neuanfang. Nach vielen emotionalen Gesprächen, ein paar salzigen Tränen und jeder Menge Wärme und Freundschaft und Nähe.

Nach einem wilden Mix aus Sicherheit und Unsicherheit duftet der Februar, nach schlaflosen Nächten und anstrengenden Tagen, nach ganz erwachsenen Entscheidungen und Teenie-haften Albernheiten. Und nach Hoffnung, Zuversicht und Vorfreude duftet er auch. Versprochen.

1000 Fragen in London 3

Auch der dritte Tag in London ist voller Meetings, deswegen gibt es noch eine weitere Runde Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

111. Bist du stolz auf dich?

Nicht immer und natürlich nicht auf alles, aber grundsätzlich ja.

 

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich weiß heute noch die Geburtstage der Stars, die ich als Teenie toll fand. Ebenso wie die von vielen ehemaligen Klassenkamerad*innen usw. Zu jedem Datum fallen mir als erstes die Leute ein, die da Geburtstag haben (sofern ich welche kenne). Was aber nicht heißt, dass ich dann an genau diesem Tag auch wirklich daran denke, ihnen zu gratulieren 😉

 

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Ja.

 

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?

Ich trinke Alkohol, wenn es zur Stimmung bzw. Situation passt. Zu gutem Essen oder in einer gelösten Situation mit Anderen, meist aus Geselligkeit. Es kommt eigentlich nie vor, dass ich mich mit Absicht betrinke, um zu vergessen oder einen bestimmten Zustand zu erreichen. Ich trinke keinen Alkohol, wenn es mir körperlich nicht so gut geht oder ich die Befürchtung habe, dass es mir mit (mehr) Alkohol körperlich schlechter gehen könnte. Generell ist mein Trinkverhalten ziemlich gemäßigt.

 

115. Welche Sachen machen dich froh?

So langsam wiederholen sich hier einige Fragen, habe ich das Gefühl. Aber gut: Sonnenschein, das Meer, die richtige Musik, die richtigen Leute, niedliche Tiervideos, gutes Essen, Lachen…

 

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?

Ja, ich glaube das tue ich jeden Tag, wenn auch nicht bewusst.

 

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

Irgendwie, quasi, oder so.

 

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Kommt auf die Situation an. Wenn ich gerade etwas bedeutsames erzähle und dabei nicht das Gefühl habe, ins Schwimmen zu kommen oder mich zu verhaspeln, dann klar, gerne. Wenn ich gerade unsicher bin in dem was ich tue, dann natürlich nicht. In vielen Momenten tue ich, was ich tue (z. B. tanzen oder Karaoke singen), weil ich Lust darauf habe, und nicht um im Mittelpunkt zu stehen.

 

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Selbstreflektion und das Verarbeiten von schwierigen Erlebnissen.

 

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ich glaube schon, frage mich dann aber doch, was mit einigen passiert ist…

1000 Fragen in London 2

Immer noch in London, immer noch alles voller Termine. Deswegen wieder vorbereitete Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Sehr viele davon, ja.

 

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Kann man gar nicht so leicht sagen, meine Klamotten sind ziemlich bunt. Es gibt schon viel blau, grün und rot, aber dazwischen auch Knalligeres und Gedeckteres. Ich muss mal wieder ein paar mehr gelbe Sachen kaufen, davon hatte ich mal deutlich mehr und ich vermisse das.

 

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Auf Reisen meist schon, da gibt es oft einen ziemlich strikten Plan, damit ich alles schaffe, was ich schaffen will. Im Alltag eher nicht.

 

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmässig?

Es ist mir fast ein bisschen peinlich, aber wenn ich meinen aktuellen Serien-Wochenplan so ansehe, komme ich auf 12 wöchentliche Serien. Nicht immer gibt es jede Woche eine neue Folge, dafür gucke ich dann aber auch öfters noch andere Serien am Stück weiter…

 

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?

Wenn ich krank bin und mich um nichts kümmern müssen möchte.

 

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Wenn es unbedingt sein muss, ja. In meinem normalen Alltag nicht (zum Beispiel arbeite ich ja auch im Internet).

 

107. Wer kennt dich am besten?

Meine engsten Freund*innen.

 

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?

Kochen, Backen, Abwaschen, Aufräumen (wenn es einen Platz für alles gibt und man nur sortieren muss). Wäsche aufhängen oder zusammenlegen ist auch voll OK. Blöd finde ich vor allem alles, was mit Putzen zu tun hat.

 

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Natürlich.

 

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Die Sonne scheint. Ich schlafe lange. Ich verbringe den Tag mit verschiedenen gemischten Aktivitäten – faul sein, spazieren gehen, Freund*innen treffen, kreativ sein.