Tagebuch-5 im April 2019 #WMDEDGT

Es ist mal wieder der 5. und wie jeden Monat fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Meine Antwort folgt, die anderen gibt es hier.

Ich wache ziemlich genau um 5 zum ersten Mal auf, weil irgendein Katz anfängt, meine Laptop-Schutzhülle als Kratzunterlage zu verwenden. Also kurz mal die Augen aufmachen, die Hülle in Sicherheit bringen und bei der Gelegenheit aufs Klo gehen. Dann mache ich mir einen Podcast an und schlafe nochmal gute zwei Stunden ein. Kurz nach 7 findet der Kater, ich könne jetzt mal langsam das Frühstück servieren, lässt sich aber mit einem Gang auf den frühlingshaften Balkon noch einmal besänftigen. Ich kuschele mich noch einmal ins Bett und gucke auf dem Smartphone nach, ob die Welt noch steht. Gegen halb 8 gebe ich dem Drängen dann nach, füttere die Miezen und gehe ins Bad. Kurz nach 8 verlasse ich das Haus und laufe unter Blätter und Blüten sprießenden Bäumen zur Tram.

Im Büro beginnt der Tag mit dem monatlichen Brunch und tollen Gesprächen mit Kolleginnen (heute kein Sternchen nötig). Später gibt es ein Kick-off-Meeting für ein neues Projekt. Danach kümmere ich mich um die Reisekostenabrechnung für die letzten beiden Tage und dann wird es ein eher ruhiges Abarbeiten ins Wochenende hinein. Statt Mittagessen gibt es eine nachmittägliche Kuchenpause mit Brunch-Resten. Zum Feierabend liefere ich mir noch ein spannendes Tischtennis-Match mit einem Kollegen, das ich aber leider knapp verliere. Fühlt sich trotzdem gut an und ich nehme mir wie jedes Mal vor, jetzt wieder öfter zu spielen…

Nach der Arbeit gehe ich in einen Elektrofachmarkt, Kühlschränke angucken. Ich brauche nämlich bis Mitte April einen neuen. Leider ist mein Wunschmodell in der Realität weniger schön als auf den Fotos im Internet und außerdem auch zu klein. Ich schaue mir ein paar Alternativen an, mache Fotos und vertage die Entscheidung auf morgen.

Dann geht es nach Hause, die Katzen füttern, Abendbrot essen (es gibt aufgewärmte Reste), das Katzenklo sauber machen und mich für den Abend umziehen. Mit einer Freundin gehe ich auf ein Konzert mit anschließender Party bis tief in die Nacht – zur Einstimmung aufs Immergut, aufs Wochenende und auf hoffentlich viele weitere gemeinsame Ausgehabende…

1000 Fragen on the road 2

Der zweite Dienstreisetag, an dem ich zwar abends wieder in Berlin bin, dann aber auch direkt noch eine quasi dienstliche Abendveranstaltung habe. Also wieder nur die 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Essen steht ziemlich weit oben auf der Liste, ebenso wie die Sachen, mit denen ich mich sonst im Alltag (vor allem der Freizeit) beschäftige – also z. B. die Themen, die grad bei Twitter durchrauschen, Kulturgüter, die ich konsumiere oder was grad so politisch los ist. Wenn ich mich mit guten Freunden unterhalte natürlich auch gerne persönliches und emotionales und alles, was mir hilft, mich selbst und andere besser zu verstehen. Nicht so gerne unterhalte ich mich über Klischee-Smalltalk-Themen („Was machst Du so?“ „Und, hast Du einen Urlaub geplant?“ (Es sei denn, ich habe wirklich grad einen tollen Plan direkt vor mir.) „Es gibt ja kaum echte Berliner.“ etc.), Reality-Shows, Z-Promis, „die Männer“, „die Frauen“  oder „die Politiker“.

 

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Nein. Aber ich übe mich darin und werde immer besser.

 

263. Was möchtest du nie mehr tun?

Alle echten Antworten, die mir spontan dazu einfallen, gehören nicht in ein öffentliches Blog. Also sage ich: Mit dem Wochenendticket zur Karnevalszeit nach Köln fahren, das war echt anstrengend.

 

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Relativ ausgeglichen, gelassen und vorsichtig optimistisch.

 

265. Sagst du immer die Wahrheit?

Nein. Aber ich würde vermuten, dass ich seltener lüge, als der Durchschnitt. Die Unwahrheit entsteht bei mir eher durch das Weglassen als durch bewusste Falschaussagen und bei vielen Dingen erlaube ich mir selten den leichteren Weg sondern sage lieber direkt, was Sache ist.

 

266. Was bedeutet Musik für dich?

Der Soundtrack meines Lebens, höhö. Ich höre sehr viel Musik, meistens allerdings eher im Hintergrund – bei der Arbeit zum Beispiel. In bestimmten Situation nutze ich sie, um mich zu motivieren (z. B. morgens beim Aufstehen oder wenn ich was im Haushalt durchziehen will) oder um eine bestimmte Stimmung hervorzurufen oder zu verstärken (Nostalgie, Melancholie oder um in Partystimmung zu kommen). Außerdem habe ich Phasen, in denen ich auf viele Konzerte und Parties gehe und finde diese Phasen dann auch immer supertoll.

 

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht vielleicht schonmal ein Weinen stärker performt habe, als es war, um deutlich zu transportieren, wie meine Gefühle in einer bestimmten Situation sind. Wenn ist das aber schon viele viele Jahre her und fand in meiner ersten Beziehung statt.

 

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Beides – ich habe gern ein Team um mich und vieles wird leichter, wenn man zu mehreren daran arbeitet. Aber einige Sachen mache ich dann doch lieber ganz alleine. Ich habe da eine gute Mischung, zum Glück.

 

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Gar keinen.

 

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selber nicht?

Auch keine. Selbst bei den allerabstrusesten Menschen in die ich je verliebt war, finde ich mindestens eine Kleinigkeit, die mich anzieht – und wenns was Optisches ist. 😉

1000 Fragen on the road

Heute und morgen bin ich dienstlich unterwegs und komme nicht zum ausführlichen Bloggen. Deswegen gibt es wieder schnelle 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Am ehesten noch im Tischtennis, ich würde sagen, da bin ich besser als der Durchschnitt derjenigen, die nicht professionell spielen. Also inklusive derer, die gar nicht bis selten spielen. Sprich: In Freizeitrunden kann ich ziemlich gut mithalten und durchaus mal gewinnen. Sind Profis am Werk, habe ich hingegen kaum eine Chance.

 

252. Heuchelst du häufig Interesse?

Häufig würde ich nicht sagen, denn ich bin nicht besonders gut darin. Man merkt mir schnell an, wenn ich nicht interessiert bin und ich bin dann in Gedanken auch ganz schnell woanders. Sollte ich mich also in einer Situation wiederfinden, in der ich Interesse heuchle, versuche ich normalerweise, diese so schnell wie möglich zu beenden und authentisch zu bleiben.

 

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Komischerweise erscheint mir das eine Fähigkeit, die bei mir mit zunehmendem Alter abnimmt. Ich ringe inzwischen öfter mit den richtigen Formulierungen und damit, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Vielleicht, weil die Geschichte in meinem Kopf ja schon fertig ist und ich nicht die Geduld habe, sie neu aufzubauen. Oder weil ich zu viel nachdenke. Oder weil mir wichtiger ist, dass wirklich alle Informationen drin sind, als dass die Form stilistisch packend ist.

 

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Ich bin geizig mit meiner Gunst. Oder sehr wortklauberisch. Das Allerbeste gönne ich nur denjenigen, die es verdient haben. Kleinen Kindern zum Beispiel, die noch nicht viel falsch gemacht haben im Leben. Das Beste hingegen gönne ich allen, die ich mehr mag als den Durchschnitt. Wobei man überlegen könnte, dass wenn alle das Beste hätten, sicherlich auch alle bessere Menschen wären, weil die Motivation zu Schlechtem fehlen würde. Also vielleicht sollte ich doch allen das Beste oder sogar das Allerbeste gönnen.

 

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Ungefähr ein Jahr lang die Treffen des konspirativen Musizierens. Und jetzt ist es wohl vorbei. Die beiden Male, bei denen ich dabei war, waren allerdings großartig.

 

256. Kannst du dich gut ablenken?

Von unbefriedigenden Allgemeinzuständen ja – mit Medienkonsum. Wenn es um ganz konkrete und akute bedrohliche Szenarien geht, fällt mir das eher schwer oder klappt nur in kurzen Zeiteinheiten.

 

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

In bequemer. Jeans und Hoodie im Winter, nicht zu eng sitzendes Kleid im Sommer. Und dazwischen was dazwischen.

 

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Die medizinischen Ereignisse der letzten 2-3 Jahre.

 

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Nicht mehr. Als kleines Kind fand ich das Leben der Jungen attraktiver als das der Mädchen. Inzwischen bin ich sehr zufrieden, solange ich mich von Geschlechterstereotypen fernhalten kann und halt mein eigenes Ding mache.

 

260. Wer nervt dich gelegentlich?

Menschen im öffentlichen Nahverkehr. Neulich zum Beispiel war während des Streiks die S-Bahn extrem voll. Eine Dame stand kurz nach Verlassen eines Bahnhofs von ihrem Sitzplatz auf und stellte sich schonmal in Position, um im nächsten auszusteigen. Die Folge war, dass für die nächsten 4 Minuten alle anderen noch gedrängter standen als vorher, ich und ein anderer Fahrgast uns nirgends mehr festhalten konnten, weil sie vor der Haltestange stand und ihr Sitzplatz leer blieb, weil niemand dorthin gelangen konnte. Ich kenne Menschen, die in dieser Situation ausgerastet wären.

Alles gar nicht so einfach

Ach, das ist alles gar nicht so einfach innen drinnen, wie es von außen die meiste Zeit über aussieht. Müsst Ihr mir jetzt einfach mal so glauben, ich werde das nicht detailreich hier ausführen, auch wenn mir manchmal vorgeworfen wird, ich würde zu persönlich bloggen. Auf jeden Fall wird das heute eher ein ruhiger, nach innen gekehrter Abend werden, mit viel Seelenstreichelei durch niedliche Katzen und eine warme Badewanne. Und dann werde ich früh ins Bett gehen, mir die Decke über die Ohren ziehen und vielleicht einen traurigen Film gucken. Muss auch mal sein. Und bevor ich zu sehr in dieser Stimmung versinke, denke ich dann daran, dass Frühling ist und da wird ja dann eigentlich alles immer wieder besser, oder? Also, durchhalten, Ihr auch!

 

Im April werde ich…

  • beruflich nach Hamburg, Bochum, München und Nürnberg reisen
  • Bob Dylan mal wieder live sehen
  • mit einer Freundin eine Aufwärmparty zum Immergut besuchen
  • mit Nimbin nochmal zum Tierarzt gehen und seine Zähne versorgen lassen
  • mein neues Bett geliefert bekommen
  • mit einer Freundin nach der Arbeit tanzen gehen
  • evtl. über Ostern nach Rostock fahren
  • meinen Personalausweis und meinen Pass verlängern lassen
  • wahrscheinlich Karaoke singen gehen
  • weiter in der Wohnung rumwerkeln und -räumen
  • hoffentlich den Frühling in Berlin genießen können
  • Bärlauch und Rhabarber essen – und Fava-Bohnen!

Wie der März riecht

Inspiriert vom Lieblingsfräulein gibt es auch hier zum Abschluss des Monats wieder ein paar olfaktorische Notizen…

Der März riecht immer noch nach großer Veränderung. Nach energischem Aufstehen und Durchschütteln und Umschauen und Ärmelhochkrempeln und nach neu zu findenden Wegen.

Nach apulischen Olivenölen und Weinen und frisch gedruckten Visitenkarten duftet der März ebenso wie nach warmem Katzenfell und sehr, sehr viel aufgewirbeltem Staub. Nach Schweiß vom Möbelrücken und nach Bubble Tea.

Nach sehr sehr viel gutem Essen duftet der März – Koreanisch (gleich dreimal!), Georgisch, Laotisch, Sushi, Potato Skins, Kohlsuppe, Vietnamesisch, Törtchen, Käse, Marzipan, Poké Bowl, Ofenkäse, Quarkkeulchen, Sachertorte, Pancakes und erstem Draußen-Eis.

Nach sizilianischem Wein und Schweizer Schokolade und viel Lachen und ein wenig Weinen duftet der März. Nach Meeresluft und Ostseewind, nach durchtanzter Nacht und guten Freunden. Nach wiedergefundenem vertrautem Duft zwischen Kaffee und Jasmintee duftet der März auch.

Nach weißem Pfirsich und Sonnenblumen auf der Haut, nach Sonne und Licht und Weite. Nach frischem Holz und Frühlingsbrise. Mit Forsythien und Kirschblüten drin und einer Ahnung von allem, was kommt.

 

Ein Stück Rostock in Berlin

Heute war so ein Tag, der dringend ein paar warme Worte in Rostocker Dialekt und den Blick auf große Wasserflächen brauchte. Allerdings konnte ich so spontan nicht in den Zug oder Bus steigen und das wäre auch mit meinen sonstigen Plänen kollidiert. Stattdessen traf ich mich mit einer lieben Rostocker Freundin, die ebenfalls in Berlin wohnt, an der Rummelsburger Bucht zum Quatschen. Wenn schon nicht ganz nach Ostsee, so fühlt es sich dort beim heutigen Frühlingswetter samt sanfter Brise doch zumindest ein wenig nach Stadthafen an, vor allem mit dem passenden Dialekt im Ohr. Danke meine Liebe, das war sehr nötig und sehr schön!

 

Schnelle 1000 Fragen mal wieder

Heute geht es direkt nach der Arbeit zum Mobster Dinner und die Erfahrung lehrt, dass ich dann nie vor Mitternach zuhause bin. Deswegen auch heute wieder nur 1000 Fragen – morgen gibt es dann vielleicht einen fluffigen Text zu koreanischem Essen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Nein.

 

242. Bist du nach etwas süchtig?

Am ehesten noch nach dem Internet/meinem Smartphone. Ich kann auch gut Serien oder Spiele suchten oder für einen gewissen Zeitraum nach gewissen Personen süchtig sein. Mit entsprechender Cold-Turkey-Phase oder wenn anderes wichtiger wird, klingt das alles aber wieder recht schnell ab. Nach Zucker, Alkohol, Drogen, Glücksspiel etc. bin ich kein bisschen süchtig.

 
243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Vermutlich der meiner Oma väterlicherseits.

 
244. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?

„Ich glaube, das ist gut genug so“

 
245. In welchem Masse entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Das ist tagesformabhängig, wobei ich mich an den meisten Tagen schon ganz gut finde und an weniger Tagen noch großen Verbesserungsbedarf sehe.

 
246. Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn es keine gemeinsame Perspektive mehr gibt, für die es sich zu arbeiten/kämpfen lohnt.

 
247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Sehr wichtig, sie ist einer der Hauptgründe, wegen denen ich mir momentan nicht vorstellen kann, aus Berlin wegzuziehen, auch wenn manchmal die Ferne (oder die Ostsee) lockt.

 
248. Was würdest du gern gut beherrschen?

Singen, Gitarre spielen, Italienisch, Putzen, Empathie… Und zu schweigen, wenn es besser für mich ist.

 
249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein.

 
250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Ich habe ja aktuell keinen, aber rückblickend bereue ich keinen der vergangenen, sie waren alle für ihre Zeit richtig (wenn auch manche Zeiten im Nachhinein länger bzw. kürzer hätten sein können).

Produktiver Donnerstag und 1000 Fragen

Kaum zu glauben, nach dem gestrigen Kleiderschrank entrümpeln habe ich heute direkt weitergemacht: Klamotten zur Kleidersammlung gebracht, ein Päckchen verschickt, Staub gesaugt, Bad geputzt, abgewaschen, Küche geputzt, weiter entrümpelt… So langsam ist die Erkenntnis eingesunken, dass dieser komische Zwischenzustand in der Wohnung noch eine ganze Weile anhalten wird. Also kann ich es mir hier auch schön machen und muss nicht im Dreck leben. Und gleichzeitig hilft das tägliche Räumen und Sortieren, den Zeitraum zu verkürzen, bis sich die Wohnsituation hier verändert. Die Katzen haben dadurch auch täglich Neues zu entdecken, besonders Noosa hat viel Spaß daran, Schranktüren aufzubasteln und zu gucken, was sich dahinter verbirgt. Und Produktivität lenkt ja auch von doofen Gedanken ab, voll super also. Deswegen gibts jetzt hier auch wieder einfach „nur“ die 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

231. Was willst du einfach nicht einsehen?

Für einige Leute scheint es wirklich schwer zu verstehen zu sein, dass wir mit winzig kleinen Veränderungen, zum Beispiel in unserer Sprache, dafür sorgen können, dass wirklich viele Menschen sich willkommener, angenommener und sichtbarer fühlen, bzw. weniger verletzt werden. Dass so viele, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, wie sie etwas anders sagen könnten/sollten, das nicht ernstnehmen, es verlachen oder aus Trotz dann erst Recht machen, das will ich nicht einsehen, nein.

 

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Wie ich als 10jährige auf Island mal bei einer Wanderung durch ein Lavafeld vorausgelaufen bin, irgendwo eine andere Abzweigung genommen habe, als die anderen und dann am Ende eben nicht dort war, wo ich erwartet wurde. Mit den Folgen, die das hatte.

 

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?

Die meisten Tage sind ja nicht von morgens bis abends nur toll, insofern fällt mir kein perfekter Tag zum noch einmal Erleben ein. Eher so Tage, die ich noch einmal durchleben und dabei etwas anders machen würde. Oder allgemein Ereignisse, die mir fehlen und so nicht wiederkommen werden. (Überhaupt ist ja in der Wiederholung alles anders als beim ersten Mal, man steigt nie zweimal in den selben Fluss.)

 

234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Kurzfristig und auf absehbare Zeit würde mir mehr Zeit mehr helfen als mehr Geld. Wobei, mit sehr viel mehr Geld hätte ich auch sehr viel mehr Zeit…

 
235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Wenn überhaupt, dann nur sehr punktuell. Ich finde es aber gerade unheimlich entspannend und spannend gleichzeitig, nicht zu wissen, was die Zukunft bringt.

 
236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Definieren ist das eine, das kann ich glaube ich – für mich – relativ gut. Sie dann auch zu behaupten, wenn es ernst wird, ist ein ganz anderer Schnack.

 
237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Spontan fallen mir zwei ein. Als Beifahrerin gegen die Leitplanke fahren, quer über drei Spuren über die Autobahn und in den Graben schlittern, dort anderthalb mal mit dem Auto überschlagen und kopfüber stehen bleiben zum Beispiel. Oder beim Baden auf Jamaika von der Strömung raus aufs Karibische Meer gezogen werden, so dass wir mit Seilen gerettet werden mussten. Interessanterweise haben beide mit dem Hasen zu tun, ich versuche, das nicht überzubewerten. (Es gab auch noch drei Autounfälle als Kind, bei denen zwei Autos und ein LKW jeweils an der Stelle auf unser Auto aufgefahren sind, an der ich saß.)

 
238. Hast du einen Tick?

Ich kann nicht räumlich sehen, das ist wahrscheinlich der Grund, weswegen ich ständig unwillkürlich meinen Kopf hin und her bewege: Bilddaten sammeln und mir ein 3D-Bild errechnen.

 
239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Letzteres.

 
240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Im Moment würde ich sagen: In den vorletzten Minuten würde ich mich gerne von allen meinen Lieben verabschieden. In den letzten Minuten wäre ich gerne allein und Noosa soll sich neben mein Gesicht legen und mich so lange in Trance schnurren, bis ich weg bin.

Ein aufgeräumter Schrank und 1000 Fragen

Da ich den ganzen Abend damit verbracht habe, meine Klamotten aus- und den Kleiderschrank neu zu sortieren und ich aber nicht schon wieder nicht bloggen möchte, heute wieder Fastfood: 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Wenn nicht auf den ersten, so gibt es zumindest welche, die sich in allerkürzester Zeit entwickeln. Bei mir reichte schon öfter ein einziger Abend.

222. Gönnst du dir selbst regelmässig eine Pause?

Ja.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Na klar. Unerwidertes Verliebtsein macht nicht immer nur Spaß und manchmal verliebte ich mich auch in Menschen, die es nicht wert waren, ich konnte es aber trotzdem nicht abstellen.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ja. Und ich hoffe, ich lasse sie auch alle wieder raus, wenn die Zeit gekommen ist.

225. Welches Geräusch magst du?

Meeresrauschen, Katzenschnurren, das Tippgeräusch auf meinem Laptop, Regen auf dem Fensterbrett… Die fallen mir spontan ein und sind jugendfrei 😉

226. Wann warst du am glücklichsten?

Vielleicht damals im Juni in Case Vecchie.

227. Mit wem bist du gern zusammen?

Blöde Frage, mit allen, die ich mag.

228. Willst du immer alles erklären?

Sehr oft will ich alles und vor allem mich und meine Beweggründe erklären. Wenn ich hingegen irgendetwas anderes immer wieder erklären soll, wird mir langweilig und ich werde ungehalten.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Im Trennungsgespräch mit dem Hasen. In geringerem Maße auch beim Kekse essen auf der Parkbank und beim Drücken eines Klingelknopfes.

230. Was war deine grösste Jugendsünde?

Das kommt ganz darauf an, wie man Jugendsünde definiert. Im Sinne von leichtsinnigen Handlungen sicherlich der Roadtrip von Toronto nach Chicago mitten in der Nacht, zusammen mit 4 Jungs, von denen ich keinen länger als 6 Wochen kannte und zwei erst auf dem Trip kennengelernt habe.