Aus mir nicht bekannten Gründen werde ich heute schon deutlich vor 6 wach und starte in den morgendlichen Reboot, obwohl der Wecker erst halb 7 klingelt. Noch eins ungewöhnlicher ist, dass ich schon hungrig bin und kurz nach 6 in der Küche am Herd stehe und mir Porridge koche – mit Butter, Mandelmilch, Zimt, Kardamom und Apfel. Den gibt es dann mit einer Tasse schwarzen Tee auf dem Balkon, in eine Decke gekuschelt.

Dort finalisiere ich den Reboot in aller Ruhe und habe dann immer noch Zeit, mir einen Matcha Latte to go zu machen, mir Kartoffelsalat, Würstchen, geschnittenen Pfirsich und Pistazien einzupacken, mich tagfein zu machen, den Müll wegzubringen und überpünktlich zur Bahn loszugehen. Auf dem Weg telefoniere ich mit dem Liebsten, der gerade erst wach geworden ist.
Ich fahre nach Neukölln zum Kurs und dann gibt es erstmal gemütliches Ankommen und Einchecken mit den anderen, ein Warm-up-Spiel und dann die mir schon von der re:publica und aus dem Tagesworkshop bekannte „Trockenübung“. Nach einer ersten Pause folgt eine große Ladung Theorie, dann die Mittagspause, in der ich mich mit einem Teilnehmer ausführlich über Argentinien (Land, Leute, Geschichte und natürlich Kulinarik und wie all das zusammenhängt) unterhalte.

Es folgt nochmal eine Runde Theorie und dann geht es ans Vorbereiten der praktischen Übungen, die morgen anstehen. Alles sehr aufregend, ich werde berichten.
Zum Feierabend mache ich Foodie-Dinge: Ich verabrede mich mit dem Ex-Mitbewohner für nächste Woche in einem Restaurant um die Ecke, über das wir schon oft gesprochen haben, kaufe mir beim Gemüsehändler spontan zwei Guaven (Neukölln lebe hoch!) und hole mir dann zuhause im Pberg noch gutes Kakaopulver, Erbsenmilch und Sanddornsaft im Supermarkt. Dann ernte ich einen Basilikomtopf ab und mache mir Pesto zum Abendessen.




Der Abend endet mit Liebstentelefonat, der neuen Folge Ted Lasso und ein paar Seiten The Safekeep, bevor ich schon um 22 Uhr hundemüde im Bett liege.