14.09.2026 – Auf geht’s

Frühes Aufwachen, aber nicht zu früh vor dem Wecker. Dann ein morgendlicher Reboot, nicht ganz vollständig, ein Liebstentelefonat beim Aufstehen und Anziehen, ein Müsli mit Joghurt und ein Mate, beides an den Schreibtisch tragen und dann geht er pünktlich los, der neue Job.

Er beginnt mit einem Anruf von der IT, zur Einrichtung des neuen Laptops. Als der im WLAN hängt, wechseln wir zum Videotelefonat und melden mich an diversen Diensten an. Danach direkt Videotelefonat mit der Personalabteilung zur Einführung in weitere Themen, nebenbei fahre ich Laptop und Handy aus dem alten Job hoch, der mich noch weiter beschäftigten wird.

Kurze Biopause, dann Videotelefonat mit der Person, die mich fachlich einarbeitet und ein kurzer Überblick über das Aufgabengebiet, erste Aufgabenstellungen für heute und morgen und Organisatorisches – eine spontane Dienstreise noch diese Woche steht an und verlangt einiges an Umplanung im Privaten. Hui. Nach drei Stunden schwirrt mir der Kopf und ich brauche eine Bio-Pause und neuen Mate.

Dann erstmal die dringendsten Aufgaben erledigen bis zur eigentlichen Mittagspause. Die verschwimmt mir aber vor lauter noch zu klärenden Dingen, zu lesenden E-Mails in zwei Postfächern, zu beantwortenden Nachrichten in zwei Systemen, noch zu organisierenden Zugängen und technischen Problemen, die einen weiteren Call mit der IT erforderlich machen. Als gute Homeoffice-Katze ist Noosa selbstverständlich in allen Calls dabei und unterhält mich und andere. Ich esse zwischendrin die Reste von gestern (Brokkoli mit Mandeltofu) am Schreibtisch.

Dann ist es schon wieder kurz vor Feierabend und ich lasse die Pause sausen und logge mich früher aus (Nicht nachmachen, liebe Kinder, Pausen gehören nach sechs Stunden gemacht und nicht ausgelassen, das ist heute eine Ausnahmesituation und ab morgen wird das wieder anders!)

Ich erledige ein paar Haushaltsdinge, packe die zwischenzeitlich eingetroffenen Crowdfarming-Mangos aus – alle müssen noch nachreichen, eine gute Nachricht angesichts der anstehenden Dienstreise – telefoniere wieder mit dem Liebsten und breche dann nach Neukölln auf, zum Communityabend im Kursraum. Unterwegs hole ich mir in einer türkischen Bäckerei eine gefüllte Pide mit Kräutern, die ich dann vor Ort esse, bis die anderen eintrudeln.

Es wird ein toller Abend und ich bin sehr froh, mich aufgerafft zu haben und von so vielen tollen Menschen umgeben zu sein, statt zuhause zu hocken, mich über die vielen technischen Hickhacks des Tages zu ärgern und über anstehenden To-Dos zu brüten. Kurz nach 9 werde ich dann aber sehr schnell sehr müde und nach baldiger Verabschiedung fahre ich zurück in den Pberg.

Bis ich im Bett liege ist es halb 11. Noch ein Liebstentelefonat und dann geht es ins Traumland, den Wecker vorsorglich auf eine Stunde später stellend, morgen geht der Arbeitstag entspannter los.