Zweimal dachte ich in den letzten Tagen daran, eine Situation zu verbloggen. Dann war aber grad keine Zeit und später der Moment irgendwie weg. Deswegen jetzt einfach mal kurz und schmerzlos:
Autor: loosy83
Faule Bettler
Heute habe ich die bereits neulich erwähnten Lazy Beggars gesehen und kann Euch ein Foto und die Backstory liefern… Übrigens kann man auch Facebook mit ihnen befreundet sein, es gibt mehrmals täglich Status Updates, was ja auch recht bemerkenswert ist. Sie scheinen wirklich viel Kohle zu machen… (Von mir gabs 2 €, da ich die anderen 276 nicht zahlen wollte, habe ich das Bild abgeschnitten ;))
Bibimbap loosy-Style
Seit ein paar Tagen hatte ich Lust auf Bibimbap, wahrscheinlich lag es an dem Post über die Abundance Bowls von Sarah, der mich irgendwie an mein Stammessen beim Koreaner um die Ecke vom Büro erinnerte.
- Basmati- und Wildreis, für bessere Authentizität (und weil ich die falsche Platte runtergedreht hatte) etwas angebackst
- Rohe Möhren, in Stiften
- Saure Gurken als Kimchi-Ersatz, längs in Scheiben geschnitten
- Salat aus frischen Gurken mit Salz, Reisessig und schwarzem Sesam
- Eine Hand voll Feldsalat
- Ein Spiegelei (von den Hühnern des Bruders des Mannes)
- Ein paar Spritzer Sriracha-Sauce
Menü für die (römischen) Götter
Am Donnerstag trafen wir uns mit Freunden zum gemeinsamen Kochen und Essen. Ich war zuständig für die Menüplanung und habe dementsprechend nur meinen persönlichen Geschmack berücksichtigt. Konnte ja keiner ahnen, dass der so gut ankommt…
Fest entschlossen, mich direkt an der Gemüsetheke im Biomarkt inspirieren zu lassen und mit meiner Chefkoch-App bewappnet, machte ich mich also auf den Weg zum Einkauf. Als erstes lachte mich ein Romanesco an. Eine kurze Rezeptsuppe führte mich zu einem „scharfen Süppchen für kalte Tage“ – perfekt! Mit Ziegenkäse kriegt man mich ja sowieso fast immer. Wir hatten übrigens keinen Pürierstab, aber auch mit dem Kartoffelstampfer zermatscht war es sehr lecker.
Und wenn ich schon einmal experimentierfreudig bin, dann gleich richtig und zwei Artischocken eingepackt. Die habe ich zwar schon einmal zubereitet, aber ich stelle ja auch gerne meine Mitschmauser vor neue Herausforderungen. Um ganz sicher zu gehen, machte ich dazu keine Sauce Béarnaise, sondern einen recht einfachen Dipp mit Saurer Sahne und Joghurt aus der Region, Senf und verschiedensten Gewürzen.
Nobelviertelblüten, Yoga-Revival und Katzvergleich
Im Zuge meines Vorsatzes, mich mehr zu bewegen, spazierte ich heute nach dem Mittagessen noch ein wenig durch die nähere Ungebung des Büros. Auf der Friedrichstraße sah ich einen Obdachlosen mit Schildern, auf denen er sich auf Deutsch und Englisch als ehrlicher Bettler vorstellte, der Geld tatsächlich für Bier haben wollte. Leider habe ich nicht rechtzeitig das Handy gezückt, denn ich glaube es gab da auch noch ne URL oder ein Hashtag oder so etwas. Hab’s aber nur aus den Augenwinkeln gesehen. (Edit: Inzwischen weiß ich mehr)
Tagebuch-5 im Januar
Ein Sonntag, wie er im Buche steht. Gegen 10 aufgewacht und erstmal entspannt das Internet leergelesen. Alles wie immer, nur dass diesmal nicht der Mann neben mir lag (Biathlonwochenende in Oberhof…), sondern eine gute Freundin. Das lag daran, dass wir gestern erst ihr Geburtstagsgeschenk von 2012 (Tropical Island!) und danach gleich noch einen Teil desjenigen von 2013 (monatliche gemeinsame Abende) eingelöst haben. Ja, so sieht Zeitmanagement bei modernen Großstadtfrauen aus!
Wir beschließen den Abend mit „Lachsfischen im Jemen“ und einer Folge „Inspektor Barnaby“ – Ein Sonntag, wie er im Buche steht eben.
Die Wände haben Augen
Kleine Fortschritte
Nimbin und Noosa gewöhnen sich langsam, ganz langsam, an ihr neues Zuhause. „Die kleine Fressmaschine“, wie wir Nimbin liebevoll nennen, kommt inzwischen ganz von alleine ständig an und erzählt uns was oder möchte bespielt werden. Seit kurzem schnuppert er auch an meiner Hand und ließ sich heute auch ein wenig streicheln. Es kommt aber ganz auf seine Laune an.
Vorsätze und Silvestermenü
1. Mehr Süßigkeiten essen (Der Schrank quillt über…)
Alle Jahre wieder – Jahresendstöckchen 2013
Zugenommen oder abgenommen?
Nicht, dass ich wüsste.
Haare länger oder kürzer?
Länger, war ewig nicht beim Friseur.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine Veränderung.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Zwei lange Überseeurlaube und ein Umzug…
Der hirnrissigste Plan?
Selbst Laminat verlegen. An einem Wochenende. Zum Pizzaessen nach Neapel fahren. (War aber toll und die 4 Stunden Zugfahrt hin und zurück wert!
Die gefährlichste Unternehmung?
Nachts mit Bauchkrämpfen aufstehen, ohne den Mann zu wecken.
Die teuerste Anschaffung?
Laminat, Kaution, Flugtickets (gesammelt)
Das leckerste Essen?
Schwierig wie immer. Das Frühstück bei Mitzi’s in Toronto, die Artischocken-Ravioli von Freitag, das Auberginen-Soufflé von Mama?
Das beeindruckendste Buch?
Gute Frage. Vielleicht „600 Hours of Edward“ und die Fortsetzung, „Edward Adrift“.
Der berührendste Film?
„Take This Waltz“.
Das beste Lied?
„Suzanne“ von Leonard Cohen live.
Das schönste Konzert?
Leonard Cohen, Jimmy Kelly & The Street Orchestra und Katzenjammer.
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Dem Mann. (Gleich danach: Serien gucken.)
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Reisen.
Vorherrschendes Gefühl 2013?
Aufbruchstimmung.
2013 zum ersten Mal getan?
Den Fuß auf den asiatischen und den australischen Kontinent gesetzt. Etwas gebrochen (mit 30 Jahren!). Eine Location für eine Party gemietet. Laminat verlegt. IronBlogger geworden.
2013 nach langer Zeit wieder getan?
Mit einem Mann zusammengezogen, Katzen angeschafft, Roadtrip mit Freunden. Weisheitszähne rausnehmen lassen. Krankenhausaufenthalt. Ein neugeborenes Baby gesehen und gehalten. Umgezogen. Rom und Neapel besucht.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:
Krankenhausaufenthalt und die Gründe. Angst um Kranke. Umzug während Rippenfraktur.
2013 war mit einem Wort…?
Aufregend.













