13.07.2026 – Kopf langsam runterfahren

Das zweite Aufwachen im Haus in der Bucht, heute schon etwas später und nach mehr Schlaf. Dafür vergeht der Tag dann auch schneller, Gewöhnung setzt ein, Gedankenkarussell von Zuhause rückt in den Hintergrund.

Wir frühstücken später als gestern, an einem anderen Platz auf der Terrasse. Danach Bloggen mit Meerblick, Französisch, Italienisch. Kurz bevor ich mich dazu durchringe, evtl. die Yogamatte zu benutzen schlägt der Liebste einen Ausflug vor und schon sind wir zu dritt wieder on the road.

Wir fahren die Küste entlang und fachsimpeln über die vielen Geocaches entlang der Strecke und welche wir schon gefunden haben. Obwohl es drei Jahre her ist, dass die beiden hier waren, erinnern sich der Liebste und das Teilzeitkind erstaunlich gut.

Wir kehren im Stammcafé ein, trinken Blaubeerlimonade und essen Cinnamon Bun (Teilzeitkind), Lemon Square (Liebster) und Butter Tart (ich).

Dann geht es an den nächsten Strand, den kennen die zwei noch nicht, weil hier die letzten Male noch Orkanschäden behoben worden, ich war hingegen vor zwei Jahren schon da. Ähnlich wie gestern ist der Strand ziemlich voll, zumindest am Aufgang. Es ist aber auch windiger und das Wasser hat nur 15 Grad, deswegen hält heute nur der Liebste die Füße ins Wasser und das Teilzeitkind hat heute keine Lust zu baden.

Spazieren ist aber auch schön und auf dem Rückweg nehmen wir den Boardwalk durchs Naturschutzgebiet.

Wieder zuhause ist dann der Kuchen schon fertig – mehr Quarktorte, Erdbeerkuchen, Kaffee mit Vanilleeis.

Nach dem Essen geht es wieder los – einmal das Cottage abchecken, in dem die Liebstenschwester, der Liebstenschwager und das Nifftenkind unterkommen werden. Zehn Minuten Fahrt mit dem Auto, gehört zum selben Dorf ist quasi direkte Nachbarschaft.

Alles sieht gut aus, es ist genug Bettzeug für alle da, der Strom geht auch, die Familie kann anreisen!

Nächster Stop sind weitere Nachbarn, von denen wir uns ein Kanu leihen werden, da unseres aktuell nicht fahrtüchtig ist. Der Liebste und das Teilzeitkind werden es überführen, aber nicht heute, heute ist zu viel Gegenwind.

Noch ein kurzer Schnack mit den Nachbarn, dann fahren wir wieder heim und der Liebste und ich stellen uns in die Küche und bereiten aus Hirschhackfleisch von noch einem anderen, jagenden, Nachbarn, eine Bambi-Bolognese zu.

Hinterher lümmeln wir zu fünft im Wohnzimmer rum, verteilt auf verschiedene Sofas und Sessel, und schauen in Bücher oder Endgeräte. Ab und an liest jemand was vor, ansonsten genießen wir die Stille. Ab 22 Uhr tröpfeln wir nacheinander in die Betten, der Jetlag ist immer noch stark in uns…

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