07.07.2026 – Kein Bürotag

Heute mal außer der Reihe kein Büro trotz Dienstag – ein Wasserschaden mit Stromabschaltung zwingt uns ins Homeoffice. Passt mir ganz gut, weil ich immer noch anerkältet bin, aber es ist trotzdem schade, die Anderen nicht live zu sehen, zumal der Urlaub ansteht und ich also frühestens im August wieder ins Büro kommen werde. Dafür aber gemütlicher morgendlicher Reboot mit niedlicher Katze im Bett.

Pfirsich, Rosinenstuten mit Butterkäse, Iced Matcha mit Tonic statt Latte – aus einem Fachgespräch mit der Bielefelder Freundin entstanden, aber weniger lecker als gehofft

Das Frühstück gibt es dann am Schreibtisch, fürs Aufstehen reicht es heute wieder allemal. Das Vormittagsmeeting hingegen fällt aus, ich kann in Ruhe die Dinge erledigen, die zu erledigen sind.

Mittags esse ich den Rest Gnocchi und Zucchini von gestern und mache dann statt Mittagsschlaf einen Spaziergang zu Drogerie, Apotheke und Haustierbedarf – letzte (?) Besorgungen vor dem Urlaub. Unterwegs nasche ich die erste Brombeere auf freier Wildbahn, ein Tag Sonne mehr hätte ihr noch gut getan.

Das Meeting am Nachmittag fällt dann auch aus, so dass ich überpünktlich Feierabend machen und mit Noosa auf der Couch rumlümmeln kann.

Ich lese Federica Manzons Alma zu Ende (bis zum Ende nicht so richtig warm geworden, zu viel bleibt im Ungefähren oder ich habe nicht gut genug aufgepasst). Jetzt muss ich das nächste Buch strategisch wählen, denn es wird mit in den Urlaub kommen. Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist hoch, bzw. sind es aus Statikgründen bereits zwei Stapel, aber das meiste darauf sind Hardcover oder Sachbücher, die mir entweder physisch oder inhaltlich zu schwer sind, um sie mitzuschleppen. Der eReader ist auch schon in Stellung gebracht, mit einem Bibliotheksbuch, das ich pünktlich Freitag ausleihen kann. Entscheiden werde ich mich wohl frühestens morgen, da ist WM-spielfrei.

Heute aber erstmal die letzten beiden Achtelfinalspiele, dazwischen den Rest vietnamesisches Essen von gestern, ein Geburtstagseis vom Lieblingsnachbarn aus dem Tiefkühlfach, weiße Schokolade mit Erdbeeren von der Lichtenberger Freundin, ein bisschen Cola und einen Lillet Wildberry zur Resteverwertung.

Das Spiel Argentinien-Ägypten wird wohl in die Geschichte eingehen, weil Argentinien kurz vor Schluss die vorherige 2:0-Führung der Ägypter innerhalb von 13 Minuten (?) in einen 3:2-Sieg für sich selbst dreht, vorher den Ägyptern ein Tor zu Recht aberkannt wurde und hinterher die Diskussionen hoch her gehen, ob da vielleicht Gelder die Hände gewechselt haben… Ich maße mir da als Laiin kein Urteil an, war aber auch überrascht, dass die plötzlich so viel besser gespielt haben als vorher.

Ich telefoniere nochmal mit den Eltern, bevor die morgen vorfliegen und schaue dann ein bisschen Sullivan‘s Crossing (zu viel seichtes Drama, zu wenig tolle Landschaft!), dann Schweiz-Kolumbien, über mehr als 90 Minuten torlos. Ich nicke schon wieder fast weg und nutze die Halbzeitpause zum ready Machen, wie das Teilzeitkind sagen würde, und gehe in der Pause zur Verlängerung ins Bett. Die Pause der Verlängerung und das Elfmeterschießen verschlafe ich komplett, werde dann aber nochmal kurz wach, um den Laptop auszumachen und das Ergebnis zu registrieren.

Nur noch x mal schlafen, bis Urlaub! (vier Nächte in wer weiß wie vielen Etappen plus etwaige Mittagsschlafe…)