Heute ist der letzte volle Tag hier, danach ist wieder Reisen angesagt. Wir beginnen erstmal ganz gemütlich mit Reboot im Bett und einem gemütlichen Frühstück.

Dann drehen der Liebste und das Teizeitkind eine erste kleine Runde mit dem Kanu auf der Bucht. Bald darauf trifft der Rest der Sippe ein und der Liebste wird zum Kanuführer – erst mit Liebstenschwester und Nifftenkind raus zu den Robben, dann mit Liebstenschwager und Nifftenkind eine kurze Proberunde, bevor das Nifftenkind wieder abgesetzt wird und die beiden Herren das Kanu die Küste entlang zu seinen Besitzern zurückpaddeln. Die Kinder und die Liebstenschwester baden dann noch in der Bucht, während Papa, die Liebstenmama und ich mit dem Auto hinüberfahren, die Herren einzusammeln und Mama unsere Zugtickets ausdruckt.



Wieder zurück zuhause gibt es Muffins, Danishes, Kaffee und Tee auf dem Deck, bevor wir uns für den heutigen Ausflug fertigmachen.
Der beginnt mit einem Ausflug zum Postamt, dem Kauf von diversen Briefmarken für die Postkarten von Liebstenmama, Liebstenschwester und Nifftenkind und einem ausführlichen Schnack mit der Postbeamtin über die verschiedenen Strände in der Umgebung. Dann geht es weiter zum General Store, Milch und ein paar Snacks kaufen und ein paar obligatorische Erinnerungsfotos auf der Brücke machen.


Und dann zum Strand, dem schönsten in ganz Nova Scotia, allerdings am etwas volleren und etwas weniger schönem Ende, weil das der besser Zugängliche Teil mit der besseren Infrastruktur ist.

Es wird durchs flache, eisigkalte Wasser spaziert, es werden Sandburgen gebaut und zwei wagemutige Herren trauen sich sogar komplett in die Fluten.

Dann wieder entsanden, umziehen und die Küste ein Stück hinauf zum Abschlussabendessen zu neunt im Catskills-artigen Resort mit den vielen Kaninchen und Wellen. Wir müssen erstmal alles angucken, bevor wir uns an den reservierten Tisch setzen.





Zu Essen gibt es dann für die einen vom Buffet, für die anderen à la carte. Ich entscheide mich für gebratenen Heilbutt mit Kräuterkruste an Artischocken, Muscheln, grünem Spargel und Kartoffeln (sehr lecker!) und ein Dessert mit Pistazien-Mousse und Fruchtspiegel, das leider wenig pistazig und fruchtig ist. Dafür gibts diverse Dessertpröbchen zu kosten, die vom Buffet auf Umwegen auf meinem Teller landen.



Zum Ende hin haben wir noch viel Spaß mit der One-Man-Cover-Band nebenan und bringen das Teilzeitkind mit unseren Dance Moves zum Lachen, bevor wir wieder nach Hause fahren. Wir verabschieden die Liebstenschwester samt Familie, die noch etwas länger bleibt, aber morgen andere Pläne hat, checken für unseren Flug ein und sitzen zur Feier des letzten Abends diesmal sogar noch bis fast Mitternacht zusammen…