Heute ist Urlaubsbergfest, zumindest für die Reisegruppe Berlin, wir überqueren den Buckel des Urlaubs. Auf Englisch ist die Mitte der Woche der Hump Day. Ein guter Tag, uns nach Buckelwalen/Humpback Whales umzusehen, oder?
Nach dem Frühstück packen wir unseren Kram zusammen und fahren einmal quer durchs Landesinnere der Halbinsel an die andere Küste. Dort Mittagsstopp und Proviantfassen bei Tim Hortons. Der Liebste besorgt auch noch Bier und Snacks für uns und ein Sandwich für die Liebstenmama.

Wir checken in unserem Hotel ein, stellen sicher, dass die Liebstenmama einen gemütlichen Platz zum Lesen hat und dann fährt die U51-Generation weiter auf die Inseln.

Eine Fährfahrt, einmal Tickets abholen, warm anziehen, ein Stündchen warten (und dabei einen Weißkopfseeadler beobachten) und schon sind wir auf unserem Whalewatching-Boot, gemeinsam mit Schiffshund Hank.

Während wir raus in die Bucht fahren, wackelt es ordentlich, einige von uns haben mit Übelkeit zu kämpfen, es bleibt aber alles drin. Als das Nifftenkind erstmal gecheckt hat, wie gut so ein Blick auf den Horizont tut, ist es sehr angetan vom Bootfahren – mehr als einige der Anderen.

Dann das erste Highlight: Delfine begleiten unser Boot – mit bloßem Auge viel beeindruckender, als es die Handykamera vermuten lässt.

Das zweite Highlight sind dann aber wirklich Buckelwale, auch hier wieder: Die Handykamera wird dem Ganzen nicht gerecht und ich bin eh nicht schnell genug.




Wir lernen nebenbei viele Buckelwalfakten und haben auch einiges zu lachen. Dann sind die nächsten Boote dran und wir machen uns auf den langen Weg zurück, begegnen auch nochmal den Delfinen…
Nach drei Stunden stehen wir wieder auf wackeligen Beinen an Land, fahren zurück zur Fähre und dann zurück ins Hotel. Die Liebstenmama sitzt mit ihrem Neufundland-Krimi zufrieden in der Lobby, nachdem es draußen am Wasser zu kühl und dunkel wurde.

Es gibt noch Bier oder Cider vor der Tür, dann werden die Mücken zu nervig und ich gehe ins Bett.
