27.05.2026 – Off Day, Bienenstich, Projekt

Noosa ist sehr erfreut, dass ich wieder da bin, und lässt mich das die ganze Nacht über immer wieder wissen. Entsprechend gerädert bin ich am Morgen, aber ich habe ja zum Glück frei. Ausführlicher morgendlicher Reboot, dann Frühstück auf dem Balkon mit Restekuchen und Espresso Tonic. Es hochsommert immer noch, aber bei Temperaturen, die eher zum Mai passen.

Gegen Mittag bin ich bereit für einen kleinen Ausflug in die Stadt. An der Straßenbahnhaltestelle krabbelt mich etwas im Nacken und als ich es wegwedeln will, sticht mich die Biene in den linken Ringfinger. Hmpf. Leicht panisch entferne ich den Stachel schnell mit dem Finger, aber es scheint nochmal gut gegangen zu sein, der Finger schwillt nur in erträglichem Maße an und mit Kühlung durch eine kalte Dose Oolong-Pfirsich-Tee aus dem Asiamarkt geht es bald wieder. Trotzdem ein unnötiger Schreck und Schmerz und Bienentod.

Im Asiamarkt hole ich außerdem Dashi, im Sportladen eine neue Trinkflasche und ein neues Bikini-Oberteil. Eine Trinkflasche ging letzte Woche auf dem Heimweg von der re:publica Verschütt, die andere liegt beim Liebsten und morgen brauche ich eine. Das Bikini-Oberteil passt jetzt in der dritten Größe wirklich. So langsam ist ja jetzt auch Saison, vielleicht bekomme ich inzwischen online auch nochmal Alternativen zum Wechseln. Auf jeden Fall für nächsten Dienstag wieder Wasserstrampeln gebucht (für das Planschen im See zu Pfingsten reichte noch das ausgeleierte).

Auf dem Rückweg Proviantkäufe fürs Festivalwochenende. Wieder zuhause setze ich mich an mein Projekt und komme den Nachmittag über sehr gut voran. Dann Tratsch mit der Mitbewohnerin und letzte Kartoffeln, Quark und Leinöl, dazu Balkonkräuter.

Es folgt eine frühe Badewanne und dann ein weiterer italienischer Film, diesmal Il Treno dei Bambini, der in der Nachkriegszeit spielt und zeigt, wie die Kommunist*innen im Norden arme Kinder aus dem Süden zu sich einluden, um sie aufzupäppeln und welche emotionalen Nachwirkungen das für alle Beteiligten hatte. Schön zu sehen auch die verschiedenen Dialekte und Kulturen, damals noch viel ausgeprägter als heute.

Letztes Liebstentelefonat für heute, frühes Schlafengehen. Die ersten drei Stunden klappen ohne Unterbrechung…

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