Frühes Aufwachen in der Hütte, der Liebste ist schon wieder im Abreisemontag, lässt sich aber noch eine ganze Weile mit Kaffee im Bett halten. Dann aber bewegen wir uns alle drei nacheinander durchs Bad und wer nicht im Bad ist, packt und räumt. Beim Ausräumen des Kühlschranks wird ein Rühreibeschluss gefasst und Kuchen ist auch noch da – es gibt also noch zusätzliche Frühstücksgäste.

Danach geht das Rückbauen der Hütten in den Originalzustand weiter, es ist ganz erstaunlich, wie sehr wir uns in nur vier Tagen breitgemacht haben. Irgendwann ist alles fertig, wir checken aus und treffen uns mit dem Rest der Bande erst auf dem Campingplatz und kurz darauf am See, der heute ohne Feiertag schön leer ist.

Der Liebste und das Teilzeitkind gehen nochmal bis zu den Knien rein, dann verabschieden wir uns endgültig und steigen ins Auto. Da wir diesmal direkt zu mir fahren, ist die Route komplett anders als auf der Hinfahrt. Es geht eine lange Zeit über Land hinüber nach Mecklenburg und dann nähern wir uns Berlin von Norden über die Autobahn. Gegen 16 Uhr hilft mir der Liebste mein Gepäck hoch tragen und verabschiedet sich dann für die Weiterfahrt nach Südberlin.
Noosa bleibt unterm Bett, bis ich fast mit dem Auspacken fertig bin (die Mitbewohnerin ist auch gerade am Räumen und raschelt mit großen Mülltüten, das ist alles unheimlich) und die Waschmaschine läuft, kommt dann aber raus und dann wird erstmal gekuschelt und gespielt, als gäbs kein Morgen. Wir halten fest: 4 Tage weg ist machbar, wenn die Mitbewohnerin zuhause ist.


Ich erledige meinen morgendlichen Reboot am frühen Abend und bestelle mir dann hitzeentsprechend vietnamesisches Essen. Dazu gibt es der Wissenschaft halber nochmal Regionalfernsehen aus Westdeutschland, zum Vergleich.

Irgendwann will Noosa dann die große Kuschelspielwiese und wir wandern vom Balkon aufs Bett. Da kann sie sich richtig an mir austoben und ich nebenbei den Film Mio Papà sehen (auf Italienisch, aber mit englischen Untertiteln, weil der Dialekt ziemlich stark ist und ich alles mitbekommen will), der ganz gut ist, mich aber mit einem offenen Ende ziemlich irritiert zurück lässt.
Dann noch ein letztes Telefonat mit dem Liebsten und dem Teilzeitkind und dann ist für alle auch schon Schlafenszeit.