Ich bin ja ein großer Fan vom Mai, aus Gründen. Die ganzen Feiertage, die ersten richtigen Erdbeeren, die re:publica, das Immergut… Es schleicht sich gar kein richtiger Alltag ein. Wobei mich das diesen Mai ein bisschen stresst, weil so viel Zeug anliegt, für das ich eigentlich Alltag gut gebrauchen könnte. Nicht zuletzt eine kleine niedliche, anhängliche und aufmerksamkeitsheischende Katze, die mich heute Nacht ungefähr jede Stunde wieder wach macht.
Morgendlicher Reboot mit viel Ruhe, teils weil ich die Zeit habe, teils weil ich so müde bin und nicht schneller kann. Dann ist irgendwann Frühstückszeit auf dem Balkon – warm eingepackt bei 9 Grad. Das Wetter ist eine Mischung aus eisheilig und aprilig – Sonne, Regen, Hagel wechseln sich ab.

Vom Balkon geht es dann mit dem Rest Kaffee und einem Podcast in die Badewanne – dazu bin ich gestern Abend irgendwie nicht mehr gekommen. Um 14 Uhr schließlich sitze ich am Schreibtisch und stecke ein paar produktive Stunden in mein Projekt.

Als mir der Kopf raucht und der Regen pausiert, drehe ich eine kurze Runde draußen, bringe eine Retoure zur Packstation und mache mir dann den Rest Bacon-Pommes von gestern warm, dazu Avocado-Tomaten-Salat mit Limettensaft und Koriander.

Am frühen Abend dann noch ein interessanter Videocall und danach ist mein Hirnschmalz für heute auch aufgebraucht. Ich lasse mich ein wenig berieseln (Netflix, TikTok) und falle gegen 23 Uhr ins Bett – Noosa lässt mir ein wenig Platz auf dem Kopfkissen.