Wieder kurze, früh beendete Nacht. Aber immerhin ohne nachts aufstehen und mit Noosa spielen zu müssen, es reichte im Bett mit ihr zu kuscheln. Irgendwann dann morgendlicher Reboot inklusive Verbloggen des letzten re:publica-Tages (meine re:publica-Bloggerei wurde mehrfach von Felix Schwenzel zitiert, ich bin Fame! Im Ernst, danke!)
Dann geht es zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten wieder ins Büro. Eine kurze Recherche zeigt, dass mein letzter richtiger Bürotag der 23. April war. Danach war immer irgendwas – zwei Wochen war ich krank, dann ein Handwerkertermin, dann die re:publica. Jetzt aber! Ich freue mich ein bisschen, wieder die Brücke über den Fluss zu nehmen, die Siebträgermaschine zu bedienen und vor allem, die lieben Kolleg*innen in echt zu sehen.


Es gibt viel zu erzählen, dann einen Call mit Frankfurt, dann kommt eine Kollegin in Elternzeit vorbei (bzw. rein rechtlich gesehen noch im Mutterschutz) und hat ihr Baby dabei, das an dem Tag geboren wurde, an dem ich zuletzt im Büro war. Verrückt. Es ist sehr niedlich.
Drei Kolleginnen und ich verlagern danach ein Meeting direkt ins Restaurant und besprechen bei fruchtigen Getränken, Sushi oder Vietnamesischem Dinge im Sonnenschein.

Hinterher geht es nochmal kurz zurück ins Büro, was ausdrucken, alles wichtige einpacken und dann nutze ich die eigentliche Mittagspause, um nach Hause zu fahren. Ich habe am späten Nachmittag noch ein sehr langes Meeting nach dessen Ende eh niemand mehr im Büro wäre und Noosa freut sich auch, wenn ich sie heute mal nicht ganz so lange alleine lasse, wie die letzten Tage.

Als auch das Meeting geschafft ist, telefoniere ich mit dem Liebsten, finalisiere die Pläne fürs Wochenende, telefoniere mit dem Bruder, räume ein bisschen auf, esse den Rest Suppe von gestern, schaue die Colbert-Folge von vorgestern und dann lege ich mich mit Stanley Tucci in die Badewanne, also mit der neuen Staffel seiner Serie Tucci in Italy, bzw. den ersten beiden Folgen davon, die sich praktischerweise um meine beiden Lieblingsregionen, Kampanien und Sizilien drehen. Und was soll ich sagen, in beiden Folgen kommen Lieblingsorte vor!
In Kampanien kehrt Stanley bei Da Girone in Procida ein und isst Pasta mit Procida-Zitronenpesto und Muscheln, wie ich 2022:


Auf Sizilien besucht er den Giardino della Kolymbethra, einen meiner Happy Places, in dem habe ich schon 2014 und 2015 gegessen.


Große Italienvermissung, vielleicht klappt es ja 2027 endlich wieder mal! Aber schön ist: Ich kann der kompletten Doku folgen, auf Englisch UND Italienisch, ohne auf die Untertitel zu achten. Ottimo!