01.05.2026 – Neuer Monat, neues Glück?

Ich schlafe gut, bis Nimbin mir gegen halb 5 eine Pfote ins Gesicht steckt, was mich erstaunlich glücklich macht, denn erst will er kuscheln und dann will er was fressen. Halb verschlafen setze ich mich zu ihm auf den Küchenboden und biete verschiedenes an. Mehrere Sorten Nass- und Trockenfutter, Thunfisch, drei Sorten Schleckies… Nichts schlägt an, aber er bleibt freundlich interessiert. Am Ende knabbert er ein bisschen an ein paar Snacks und legt sich dann wieder hin. Ich mich auch, er kuschelt sich an mich ran und wir schlafen nochmal einige Stunden weiter.

Halb 10 bin ich dann richtig wach und telefoniere mit dem Liebsten, der sich schon wundert, dass ich so lange schlafe. Dann langsamer morgendlicher Reboot und gegen halb 12 Frühstück auf dem Balkon.

Zwischendrin versuche ich nochmal, Nimbin zum Essen zu überreden, er schlabbert ein bisschen Thunfischwasser. Aber immerhin springt er mir für ein paar Momente auf den Schoß und geht immer wieder zum Katzengras und frisst das – lösungsorientierter Kater. Er fühlt sich nicht wohl und weiß, dass Kotzen normalerweise hilft. Allerdings unterdrückt das Medikament gegen Übelkeit halt auch seinen Würgereflex und so kommt er damit nicht weiter. Ich denke darüber nach, ihm heute keine Tablette zu geben, damit er sich vielleicht später Erleichterung verschaffen kann.

Selbst bin ich immer noch ganz schön platt und lege mich nach dem Frühstück wieder ins Bett, die Katzen dazu. Ich beschäftige mich mit allen möglichen Dingen und dann längere Zeit am Stück geistig am Laptop. Dabei kann ich mich erstaunlich gut konzentrieren und bin richtig produktiv.

Darüber vergeht der Tag und plötzlich ist es Abendbrotzeit. Kein Erfolg bei Nimbin, also beschließe ich, ihm doch eine Tablette zu geben, damit ihm wenigstens weniger übel ist. Das geht heute deutlich schlechter als gestern, da ich ihn nicht mit Schleckies bestechen kann. Er ist dann auch sehr empört und unglücklich und speichelt sehr viel, rennt vor mir weg… Ich fühle mich furchtbar.

Kurz danach aber kommt er wieder kuscheln, frisst nochmal Katzengras, trinkt, geht aufs Klo… Und legt sich dann wieder hin, ohne was essen zu wollen. Ich habe ob der Situation auch kaum Appetit und schaufle mir gedankenlos die Reste von gestern rein.

Noosa ist von dem Ganzen reichlich unbeeindruckt, ignoriert den Zustand ihres Bruders, frisst sich am Buffet rund und verlangt ständig nach meiner Aufmerksamkeit.

Ich höre mein Hörbuch über die Manns in Sanary zu Ende (empfehlenswert!) und mache mich dann früh bettfertig. Nimbin kommt mehrfach zu mir kuscheln, wird aber bald von Platzhirschin Noosa verdrängt und bleibt dann eher apathisch am Fußende. Bis Licht aus kein Interesse mehr an Futter.

Mich erreicht kurz vor Lichtaus die E-Mail mit der Tierarztrechnung und ich muss ganz schön dolle schlucken und mache mir dann noch ewig Gedanken, über die Katergesundheit, den Tierarztbesuch morgen und was da noch alles an Kosten auf mich zukommen mag… Rat an alle, die sich frisch junge Katzen anschaffen: Versicherung ist ne gute Idee, jetzt mit den 13jährigen lohnt es sich vermutlich finanziell nicht mehr, damit anzufangen…

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