12 von 12 im März

Heute morgen machte ich die Vorhänge auf und dachte: Läuft. Direkt mal Urlaubsstimmung.

Im Bad dann das allmorgendliche Stereostreicheln mit Nimbin…
…und Noosa.
Auf dem Weg zur Bahn: Ja, wirklich Frühling!

Am Alex sah es dann tatsächlich nach Hochsommer und Reiseprospekt aus:
Aber eine muss ja arbeiten. Ich wollte allerdings nicht wie all die armen verlorenen Seelen vor dem Fahrstuhl stehen und nahm heute zum ersten Mal seit der OP wieder die Treppen in den 5. Stock.
Oben angekommen gab es Frühstück mit extra von einem Kollegen aus London mitgebrachten Ben’s Cookies. War kurz davor ihn zu heiraten!
Zwischendurch ein kurzes Meeting in der Kantine…

Mittags ging es dann mit einer Riesenschüssel Salat, einer Decke und dem Mann in den Park.

Danach unterschrieben wir noch schnell für den Erhalt des Wochenmarktes auf dem Hausvogteiplatz. War nämlich immer lecker gewesen.

Apropos lecker, nach meiner Heimkehr gab es natürlich zuerst die Fütterung der halb verhungerten Raubtiere.

Danach machten wir drei es uns auf der Couch gemütlich und schauten die neusten Folgen von Call The Midwife (Staffelfinale), Switched At Birth und New Girl.

ÖPNV-Odyssee oder Warum die BVG die S-Bahn kaufen soll

Heute musste ich mir einen Bubble Tea kaufen. Es ging einfach nicht anders, knappe 90 Minuten lang ging eine Sache nach der anderen schief und ich brauchte dringend etwas, um mich wieder aufzumuntern. Jasmin-Tee mit Guavensirup und Litschi-Bobas does the trick – erinnert mich nämlich an den tollen Sommer vor der fiesen Schmierenkampagne, in dem ich in jeder Mittagspause in den wundervollen Laden um die Ecke gehen konnte… Aber ich schweife ab.

Heute also Megastress wegen den Öffis. Letzten Freitag wurde ich in der Bahn ohne meine Monatskarte „erwischt“, die ich dem Mann geliehen und dann irgendwie vergessen hatte. Naja, macht ja nix, 7 € halt, hab ich mir gedacht. Heute also machte ich mich in der Mittagspause auf den Weg, meine Schulden zu bezahlen (warum man nicht online einfach ein Formular ausfüllt, bzw. die Kontrolleure einfach mal übers Netz abfragen können, ob ich eine Karte für den entsprechenden Monat habe, ist mir ein Rätsel). 
Dummerweise liegen Arbeit und BVG so ungünstig zueinander, dass man nur mit Umsteigen und/oder beachtlichem Fußweg hinkommt. Also schonmal ungünstig, wenn man nur eine Stunde Zeit hat und ausgerechnet heute der Mann mal nicht mit meinem Fahrrad ins Büro gefahren ist. Also stiefelte ich zum Bus, mit drei Minuten Puffer. Als aber nach acht Minuten immernoch kein Bus im Sicht war, gab ich auf und stieg in die U2 und später in die U8 (Berliner wissen, wie weit man dazwischen laufen muss). Von der Jannowitzbrücke lief ich zur BVG und wurde dort von dem nächsten Bus der Linie (also mehr als 20 min später) überholt. Grmpf. 
Der „nette“ Mann von der BVG schüttelte nur sekundenlang vielsagend den Kopf, anstatt zu sagen, was Sache ist: Ich war in der S-Bahn kontrolliert worden, also müsse ich auch zur S-Bahn, um zu bezahlen – am Ostbahnhof. Da dachte ich das erste Mal: Drecksläden! Dann spielte ich mit dem Gedanken, zurück zur Jannowitzbrücke zu laufen, um dann eine (in Worten: eine) Station mit der S-Bahn zum Ostbahnhof zu fahren. Nix da! Das kann ich auch laufen.
Alter Schwede, die Strecke zieht sich, vor allem, wenn man unter Zeitdruck steht. Kurz vor dem offiziellen Ende meiner Mittagspause kam ich an und durchsuchte das Gebäude erstmal nach dem richtigen Schalter. Da legte ich dann meinen Zettel und die tolle Plastikkarte vor und was macht der Typi? Nicht etwa einscannen oder meine Daten in seinen Computer geben, nein, er RUFT BEI DER BVG AN, gibt meine Kundennummer durch und lässt nachgucken, bis wann die Karte gültig ist. Doppelgrmpf!
Dann habe ich bezahlt und einen Beleg bekommen, den ich noch ein halbes Jahr aufheben soll, falls in ihrem System (welches System?) ein Fehler auftritt und ich eine Mahnung bekomme. Yippieh. Jetzt aber schnell zurück ins Büro, auf dem dann schnellsten Weg: Mit der S-Bahn zurück zum Alex und dann wie üblich mit der U2 weiter. Also in diesem Ostbahnhof erstmal das S-Bahngleis gesucht: Na logisch, komplett am anderen Ende. (Wahnsinn, wie das früher mal ein funktionierender Hauptbahnhof gewesen ist, bei der Übersichtlichkeit und Erreichbarkeit).
Sagte ich „das S-Bahngleis“? Ha! Es führt nur eine S-Bahnstrecke da durch, in zwei Richtungen. Vernünftige Planer würden also beide Richtungen am selben Bahnsteig abfertigen, schon aus Benutzerfreundlichkeit. Machen die am Ostbahnhof aber nicht. Habe ich natürlich erst bemerkt, als ich die Treppen hochgelaufen war und nur eine S-Bahn raus in die östlichen Prärien vorfand. Dreifachgrmpf.
Also Treppe runter, Treppe hoch, zwei Stationen S-Bahn, elendlanger Umsteigeweg zur U2 (unterwegs dann zwangsläufig der Bubble Tea am einzigen noch erhaltenen Laden entlang meines täglichen Weges und gefühlt auch sonst im Stadtzentrum, mit den extrem arbeitsunfreundlichen Öffnungszeiten 12-19 Uhr) und dann die vier Stationen zurück ins Büro. Nach 90 Minuten völlig abgekämpft, frustriert und mit drückender Blase wieder zurück in den heiligen Hallen. Bubble Tea-Anstich.
All das hätte ich mir sparen können, wenn BVG und S-Bahn für ihre gemeinsamen Tickets auch ein gemeinsames System hätten. Vorzugsweise übers Netz nutzbar, damit man wegen so Popelkram nicht persönlich erscheinen muss. Und superduperdoll wäre, wenn der Kontroletti einfach auf dieses System zugreifen könnte, dann wüsste er, dass ich bezahlt habe und alles wäre dufte und unkompliziert. 
Getrennte Systeme waren in dieser Stadt noch nie eine gute Idee. Es ist 2014. Nach 25 Jahren ist es Zeit für den nächsten Mauerfall. (Und die Nutzung der uns zur Verfügung stehenden Technik.)
Amen. Und Prost.

Couchlife

Seit meiner OP verbringe ich meine Tage auf der Couch. Bis auf wenige Ausnahmen, wie einen Spaziergang zum Weißen See inklusive Himbeerbrause in der Strandbar oder den einen oder anderen Krankenbesuch, nutze ich die Zeit, um Serien zu gucken und die Beziehung zu den Katzen zu intensivieren. Das Ergebnis: Masters of Sex, Call the Midwife und Bunheads durchgeschaut, bei allen derzeit laufenden Serien auf dem neusten Stand, Noosa kommt freiwillig zum Streicheln und Nimbin schläft den halben Tag auf mir. Kranksein lohnt sich.

Über das Zusammentreffen mit diesen Leuten

Früher war das mit dem Kennenlernen von Menschen über das Internet zwar eine aufregende Sache, aber von der Komplexität her relativ überschaubar. Man traf sich aufgrund ähnlicher Interessen (Musik, Serien, eigene Homepages) in einem Chatroom oder einem Forum zu einem bestimmten Thema und wenn man sich sympathisch war, wurden daraus E-Mails, auch mal Briefe, dann Telefonate und irgendwann stand dann mal ein Treffen an.

Zu Beginn meiner Internetzeit, in den späten 90ern, lernte ich so diverse Leute kennen, zu denen ich heute größtenteils immer noch (sporadischen) Kontakt halte. Einer wurde mein erster Freund; ein anderer war der Grundstein mehrerer Entwicklungen, die dazu führten, dass ich heute mit dem Mann zusammen bin; noch andere habe ich irgendwann über Facebook wiedergefunden und wir schreiben uns ab und zu zum Geburtstag oder schicken uns Leben bei Candy Crush.
Dann kamen die 2000er und ich lernte dank Uni und Auslandsaufenthalt eine Menge Leute im Real Life (heute sagt man wohl „Meatspace“) kennen, mit denen ich zwar auch über das Internet kommunizierte, die ich aber von Anfang an „kannte“.
Und dann ging es mit dem Web 2.0 richtig los, ich fing an zu bloggen (2005) und zu twittern (2008, vorher gehörte ich leider zu den Nicht-Verstehern) und auf einmal war da diese Masse an Menschen, die ich las, denen ich folgte, deren Podcasts ich hörte und an deren Leben ich virtuell teilnahm. Ich bekam mit, was sie bewegte, woran sie arbeiteten, mit wem sie zusammenkamen, von wem sie sich trennten. 
Schnell bekam man mit, wer wen kennt und folgte denen auch. Ganze Freundeskreise finden vor meinen Augen statt. Wie eine Soap Opera, nur eben mit realen Menschen. Seit ich in Berlin wohne, besteht ständig die Möglichkeit, ihnen auf der Straße zu begegnen.
Das passiert dann auch ab und zu. Da erkennt man jemanden im Park (@bosch und @mathiasrichel), beim Burrito-Essen (@343max und @gernot) , oder knutschend im U-Bhf (@hermsfarm und @kleinexeule). Dann steht man da, beobachtet ganz aufgeregt (und unauffällig) und traut sich nicht, was zu sagen. Hinterher vergewissert man sich bei Twitter, Instagram, Facebook oder Foursquare, das man sich nicht getäuscht hat und kommt sich dabei vor, wie ein blöder Fan.
Noch extremer ist es bei Begegnungen im natürlichen Umfeld „dieser Leute“: Twitter-Lesung, re:publica, Jour Fitz, Buchpremierenparty… Man sieht sich um und tuschelt mit der Begleitung: „Guck mal, da ist @mspro!“, „Der @diplix ist auch da!“ oder „Der da ist @maltewelding, die daneben seine Frau und der mit der Mütze ist sein bester Freund.“ Man fühlt sich wie ein Paparazzi, als Eindringling, Stalker oder Fan, selbst wenn man in einigen Fällen online schon stundenlang kommuniziert hat. Man grüßt und wird halbherzig zurückgegrüßt, ein richtiges Gespräch kommt nicht zustande, zu groß ist der Vorsprung an Wissen, das man über das „berühmte“ Gegenüber hat.
Und dann gibt es die Momente, wo man sich auf Augenhöhe begegnet. Als mir zum Beispiel ein gemeinsamer Bekannter @niggi vorstellte, mit dem ich mir dann eine Zeit lang das ehemalige Büro des Bildblogs teilte. Irgendwann kam ich dort an und @saschalobo saß telefonierend an meinem Schreibtisch. War auch im ersten Moment merkwürdig, aber sehr viel entspannter, ich gehörte eben dahin und dazu.
Am besten funktioniert das Ganze bisher bei den #ironblogger-Treffen, denn obwohl auch da der Bekanntheitsgrad unterschiedlich ist, trifft man sich eben unter gleichen Voraussetzungen, als Gleiche unter Gleichen und kann sich so tatsächlich kennenlernen. 
Ich hoffe, dass sich das so fortsetzt und ich irgendwann auch mit den anderen „Promis“ so ungezwungen umgehen kann, aber „irgendwo muss man ja anfangen“, wie Michi sagte 😉

Faule Bettler

Heute habe ich die bereits neulich erwähnten Lazy Beggars gesehen und kann Euch ein Foto und die Backstory liefern… Übrigens kann man auch Facebook mit ihnen befreundet sein, es gibt mehrmals täglich Status Updates, was ja auch recht bemerkenswert ist. Sie scheinen wirklich viel Kohle zu machen… (Von mir gabs 2 €, da ich die anderen 276 nicht zahlen wollte, habe ich das Bild abgeschnitten ;))

Artikel in der Morgenpost:

Nobelviertelblüten, Yoga-Revival und Katzvergleich

Im Zuge meines Vorsatzes, mich mehr zu bewegen, spazierte ich heute nach dem Mittagessen noch ein wenig durch die nähere Ungebung des Büros. Auf der Friedrichstraße sah ich einen Obdachlosen mit Schildern, auf denen er sich auf Deutsch und Englisch als ehrlicher Bettler vorstellte, der Geld tatsächlich für Bier haben wollte. Leider habe ich nicht rechtzeitig das Handy gezückt, denn ich glaube es gab da auch noch ne URL oder ein Hashtag oder so etwas. Hab’s aber nur aus den Augenwinkeln gesehen. (Edit: Inzwischen weiß ich mehr)

Um die Ecke bei Porsche unter den Linden fiel mir ein Zitat des Firmengründers ins Auge – ebenfalls zweisprachig: „Wir stellen Autos her, die keiner braucht, aber jeder will.“ Auch ehrliches Betteln – und in der Kombination mit dem Obdachlosen irgendwie zynisch.
Ein paar Häuser weiter bei Microsoft werden Menschen zum Nachdenken, Relaxen, Arbeiten, Reden und mehr ins Kaffee eingeladen. Ganz dick steht da: Don’t procrastinate! Ist ja was dran, aber in dem Moment fühlte ich mich schon etwas bevormundet.
Heut Abend dann zum ersten Mal seit drei Monaten wieder Yoga und die Einsicht, noch weit entfernt von wieder fit zu sein. Meine Kräfte sind quasi nicht mehr existent und eine Menge Positionen und Abläufe konnte ich wegen Schmerzen und Blockaden nicht mitmachen. Mal sehen, ob ich nächste Woche wieder hingehe, oder doch erstmal mit Spazieren, Treppensteigen und vielleicht Schwimmen wieder Muskeln aufbaue… Die Endentspannung war hingegen mal wieder der Hammer, obwohl ich nicht schmerzfrei auf dem Rücken liegen kann. Zwischendurch war ich tatsächlich kurz „weg“. Alleine dafür haben sich die zehn Euro dann doch gelohnt.
Beim Yoga trafen wir auch auf Lucy und Marley, die einen Monat älteren Ziehgeschwister von Noosa und Nimbin. Sie sind wesentlich entspannter und zutraulicher, aber auch gar nicht mehr größer als unsere beiden. Sie sind eher lang und dünn mit kürzeren Haaren, während unsere etwas kompakter daherkommen, was aber auch noch von den deutlich längeren, flauschigeren Haaren unterstützt wird.

Then he took Berlin

Ich übernehme mal eben die Formulierung einer Kollegin, die gestern Abend ebenfalls bei Leonard Cohen in der o2 World war, weil sie den Abend perfekt zusammenfasst.

Nun, „er“ ist nicht ganz richtig, denn obwohl olle Leonard ungefragt der Star, der Held, der Meister des Abends war und obwohl seine Stimme einem jederzeit durch Mark und Bein geht – und dass trotz seiner 78 Jahre (und nicht 80, wie gestern mehrfach zu hören war) – stammte für mich ein großer Teil des Zaubers von seinen Bandmitgliedern, die jedes für sich virtuose, großartige Musiker waren und von dem lazy bastard Leonard (living in a suit) immer wieder wundervoll in Szene gesetzt wurden.
Ich hatte schon recht früh einmal überlegt, mir das Konzert anzusehen, war aber vom stolzen Preis und der bekanntlich schlechten Akustik in der o2 World abgeschreckt. Dann hat ganz kurzfristig ein Freund gefragt, ob ich nicht doch mitkommen will und ich ließ mich relativ leicht überreden. Obwohl ich kein riesiger Cohen-Fan war und aus dem Stegreif nur zwei oder drei Lieder von ihm hätte nennen können, wusste ich doch, dass ein großer Abend bevorstand.
Bei den meisten Konzerten, bei denen ich nicht viel über die Künstler weiß und nur wenige Songs kenne, schweife ich irgendwann mit den Gedanken ab, finde viele der mir unbekannten Songs weniger interessant und bereue zwischendurch auch mal kurz den finanziellen Aufwand – nicht so gestern Abend. Zwar waren meine Gedanken all over the place, aber das lag nicht daran, dass die Musik mich nicht gefesselt hätte. Sie wurden vielmehr von der Musik und den Lyrics getragen und machten sich immer wieder im besten Sinne selbständig.
Nebenbei habe ich dann doch festgestellt, dass ich einige Songs mehr kannte als ich erwartet hätte, mich über die teilweise sehr humorvolle Anordnung der Setlist gefreut, ab und an Tränen in den Augen gehabt und ganz allgemein den alten Halunken Leonard bewundert. Ich werde mich noch viel weiter in sein Œuvre einarbeiten und wünsche ihm noch einige Jahre Gesundheit, musikalische Grandezza und finanzielle Sicherheit für den dann wirklich allerletzten Lebensabschnitt.
Übrigens hat sich noch nie ein Musiker in meinem Beisein so aufrichtig, herzlich und sympathisch bei seinem Publikum, seinen „Friends“, bedankt wie Leonard Cohen. Danke Leonard, ich bin jetzt auch ein Friend!

Tagebuch-5 im Juli

Der Wecker klingelt heute eine Stunde früher, damit ich eine Stunde früher arbeiten, nach Hause gehen und losfahren kann. In die mecklenburgische Provinz nämlich, um dort mit meinem Zwillings-Cousin, seinem besten Freund, der unser Alter teilt, sowie Freunden und Familie seinen 30. Geburtstag zu feiern. Angekündigt sind viel Natur, Zelten, Musik, Grillen, Angeln, Draußensein. Genau das Richtige für ein Sommerwochenende, bei dem endlich mal kein Regen angekündigt ist also.

Zum Frühstück im Büro gibt es ob der Frühe der Situation ausnahmsweise mal Kaffee – bzw. Eine Tasse mit 1/3 Kaffee und 2/3 kalter Milch. So richtig Kaffee mag ich ja nur als Espresso und bei der Hitze hier im Offixe heute morgen ist so ein Eiskaffee genau richtig. Dazu Apfel, Birne und Pfirsich aus der Biokiste.
Im Gegensatz zu den stressigen letzten Wochen ist es im Büro heute endlich mal eher ruhig. Sehr angenehm als Einstieg ins Wochenende und man kann endlich mal wieder in Ruhe Dinge mit den Kollegen besprechen a.k.a. rumblödeln und Strukturen anpassen. Nebenbei habe ich mich noch schnell bei Iron Blogger Berlin angemeldet – den Druck erhöht, sozusagen.

Zum Mittagessen gehen der Mann und ich auf den Markt und holen schnell noch etwas Gemüse, Taboulé und  Schafskäse und dann machen wir uns einen Monstersalat, den wir nicht einmal zu zweit komplett schaffen. Zudem hatten wir noch eine tolle Idee für unser Sonntag-Abend-Essen, das ich hoffentlich dann auch schaffen werde, zu verbloggen.

Nach der Arbeit schnell nach Hause und Sachen gepackt – ich verabschiede mich ins Wochenende…

All you can eat im Sen Restaurant im Viethaus

In unregelmäßigen Abständen besuchen der Herr Sehnenreizung und ich in der Mittagspause dieses Restaurant und schlagen uns beim All you can eat (für Insider kurz AYCE) die Bäuche voll. Früher taten wir das jeden Donnerstag, jetzt nur noch ab und zu – 9,90 € inkl. Softdrink ist ja auch Geld und so variabel ist das Angebot nun auch nicht. 
Aber lecker ist es eigentlich immer. Als jemand, die höchstens mal Biofleisch oder Wild isst, kann man manchmal auch Pech haben und nur wenige der Gerichte essen können, heute war die Auswahl aber recht ordentlich, so dass mein Teller drei mal voll an den Tisch zurückkehrte – den Nachtisch natürlich nicht mitgerechnet…
Als Vorspeise Sommerrollen mit Tofu, vegetarische Frühlingsrollen und der umwerfende Mangosalat (Teller 2.0, daher schon etwas weniger voll)
Als Hauptgang gedünsteter Pak Choi, Gemüsereis mit Ei und Tofu, gedünsteter Tofu in scharfer Sauce, Broccoli und Blumenkohl.
Zum Nachtisch Melone, Mango, Litschi, Ananas und Karamellpudding,
Durch die Lage im Viethaus teilt man sich den Gastraum oft mit vietnamesischen Handelsdelegationen und Reisegruppen, was ja auch irgendwie für die Authentizität der Küche spricht. Zum Mittag ist es toll und auch die Karte für das Essen à la carte hat eine Menge zu bieten. Für einen Restaurant-Abend ist mir die Atmosphäre aber leider etwas zu sozialistische Gaststätte für die oberen 10.000. Da empfehle ich dann lieber das (sehr familiäre, enge und günstige) Com Viet, das fast rein-vegane Samādhi oder das Onkel Ho.

12 von 12 Juni

Ich hangle mich derzeit wirklich mit „Krücken“ durch die Bloggerei, ich weiß. Aber an diesem 12. Juni gibt’s jetzt eben 12 Fotos von heute:

Beim Stullenschmieren von den Farben überwältigt: Papayango- und Rote Beete-Aufstrich.
Belegt mit rotem Kopfsalat, Käse und Kresse bzw. Gurke.

Direkt nach der Weisheitszahn-OP wär das nicht gegangen, aber morgen kommen schon die Fäden raus.

Gegessen wurde aufm Sonnendeck bei uns im Büro.

Dann kam das Foto von dieser Miez, für deren Junge wir gerade Abnehmer suchen. Zum Glück ist nur noch bei einem dir Zusage wackelig.

Beim Einkaufen mit diesen beiden Steppkes geschäkert.

Im Briefkasten ein Bußgeldbescheid fürs Falschgrillen.

Zuhause dann Erdbeeren in den Mixer verfrachtet.
Erdbeer-Shake

Zum Abendbrot Rote Beete-Carpaccio mit Büffelmozzarella, Olivenöl mit Zitrone, Fleur de sel, Pfeffer und Basilikum

Der letzte Haps.