1000 Fragen beim Konspirativen Musizieren

Heute kann ich nicht bloggen, denn es wird konspirativ musiziert, so konspirativ wie noch nie, denn nicht einmal alle Musiker wussten davon. Aber ich, denn es war meine Idee ­čśë Hier daf├╝r 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erkl├Ąrung bei sich immer sch├Ân zusammen:

Die Fragen stammen ├╝brigens ├╝brigens urspr├╝nglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine pers├Ânliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

361. Was war deine schlimmste L├╝ge?

Ich bin sehr ehrlich, mitunter mehr als gut f├╝r mich ist. Maximal lasse ich Information weg, aber ich l├╝ge nie schlimm. Welche von den kleinen Notl├╝gen die schlimmste war, vermag ich nicht zu sagen.

 

362. Erweiterst du deine eigenen Grenzen?

Ja, immer wieder mal.

 

363. Kannst du gut Witze erz├Ąhlen?

Ich konnte sie mir fr├╝her zumindest immer sehr gut merken, das hat aber nachgelassen. Ob ich sie gut erz├Ąhle wei├č ich nicht, ich kenne aber auf jeden Fall Leute, die das mit Spannungsbogen und Timing besser drauf haben als ich.

 

364. Welches Lied handelt von dir?

“z. B. Susann” von City? Naja nicht wirklich, aber das dachte ich sehr lange und durchaus berechtigt, denn besagte Zeile trifft auf mich zu und wurde von einem sehr guten Freund meiner Eltern kurz nach meiner Geburt geschrieben. Davon abgesehen finde ich durchaus ab und zu Situationen oder Empfindungen aus meinem Leben in Songtexten wieder, aber mir f├Ąllt spontan kein Lied ein, das hundertprozentig auf mich passt.

 

365. Welche kleinen Dinge kannst du geniessen?

Die Liste w├Ąre endlos.

 

366. Wof├╝r darf man dich nachts wecken?

Bitte nur in Notf├Ąllen oder bei wirklich, wirklich guten Nachrichten. F├╝r alles (!) andere bin ich aus dem Tiefschlaf gerissen nicht zu gebrauchen.

 

367. Was w├╝rdest du gern an deinem ├äusseren ├Ąndern?

Da k├Ânnte ich jetzt entweder eine Liste von relativ unwichtigen Kleinigkeiten aufz├Ąhlen oder gr├Â├čer denken und sagen: Gar nichts.

 

368. Was soll bei deiner Beerdigung mal ├╝ber dich gesagt werden?

“Hoffentlich h├Ârt sie jetzt mit der Klugschei├čerei auf.”

 

369. L├Ąsst du dich leicht zum Narren halten?

Ich hoffe doch nicht. Wenn es so w├Ąre, w├╝sste ich es aber vermutlich nicht.

 

370. Was w├╝rdest du gerne einmal tun, vorausgesetzt dass es nicht schiefgehen wird?

Die Pausetaste meines Lebens hier dr├╝cken und f├╝r ein paar Monate woanders hingehen. Dann aber wiederkommen und mein altes Leben genau so wieder aufnehmen k├Ânnen. ­čśë

1000 Fragen an Tag X

Tag X stellte sich dann irgendwie doch nur als Tag X1 heraus, X2 folgt zeitnah. Also noch kein echter Start in die neue ├ära, daf├╝r einfach die n├Ąchsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erkl├Ąrung bei sich immer sch├Ân zusammen:

Die Fragen stammen ├╝brigens ├╝brigens urspr├╝nglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine pers├Ânliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

351. Wie eitel bist du?

Was mein Aussehen angeht, nur sehr wenig – also ich freue mich, wenn ich gut aussehe oder f├╝r gut aussehend gehalten werde, das Gegenteil l├Ąsst mich aber relativ kalt. Anf├Ąlliger bin ich da schon in den Bereichen “Wissen” und “K├Ânnen”.

 

352. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?

Aus dem Bauch heraus w├╝rde ich sagen, dem Herzen ­čśë Es gibt aber auch Situationen, wo der Verstand gro├če Stop-Schilder aufstellt und ich die auch beachte. Gelingt mir aber nicht immer.

 

353. Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?

Ich habe ein paar dieser Stop-Schilder missachtet und das ging nicht besonders gut f├╝r mich aus. Aber auch nicht so schlecht, dass ich nachhaltig was draus lernen werde, glaube ich.

 

354. ├ťbernimmst du h├Ąufig die Gespr├Ąchsf├╝hrung?

Kommt drauf an, wer mein Gegen├╝ber ist und wie dominant sein*ihr Gespr├Ąchsverhalten ist. Ich f├╝hle mich in beiden Rollen ganz wohl.

 

355. Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ├Ąhnelst du?

Ich glaube ich trage Aspekte von sowohl Lorelai als auch Rory in mir. Mit ein bisschen Jess (aber aus New Girl).

 

356. Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?

Die richtige Musik. (Und wenn es nicht erst sp├Ąt am Abend anf├Ąngt: Gutes Essen.)

 

357. F├Ąllt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?

Ich glaube sie manchmal nicht, aber wenn ich sie nachvollziehen kann, freue ich mich schon sehr.

 

358. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?

Bis auf gelegentliche Unvern├╝nftigkeiten wie das Durchtanzen von N├Ąchten oder viele N├Ąchte mit wenig Schlaf hintereinander, weil der soziale Kalender so voll ist: Ziemlich gut. Ich ├╝bertreibe es nicht mit Alkohol und Drogen, ern├Ąhre mich meist ziemlich gesund und ausgewogen, trinke meist ausreichend und wenn ich abends nichts besonderes vor habe, gehe ich deutlich vor Mitternacht ins Bett und wache morgens vor dem Weckerklingeln auf. Besonders letzteres habe ich mir in den letzten Jahren m├╝hsam antrainiert, weil ich sonst recht anf├Ąllig f├╝r allerlei Krankheiten bin.

 

359. Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?

Da gibt es solche und solche Phasen.

 

360. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?

Ich bin am liebsten unterwegs und reise von einem Ort zum Anderen, sammle neue Eindr├╝cke und esse mich durch die lokalen Spezialit├Ąten. Wenn es dann noch nicht zu kalt ist, das Meer in der N├Ąhe ist und ich ab und zu mal auch einfach nur faul rumliegen und lesen kann, bin ich hochzufrieden.

1000 Fragen an Papas Geburtstag

Papa hat Geburtstag, ich muss feiern statt zu bloggen. Deswegen wieder 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erkl├Ąrung bei sich immer sch├Ân zusammen:

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341. Wor├╝ber kannst du dich immer wieder aufregen?

Das merkw├╝rdig r├╝cksichtslose Verhalten anderer Mitfahrenden im ├Âffentlichen Personennahverkehr. Vor freien Sitzpl├Ątzen rumstehen, ein- oder aussteigen und erstmal stehenbleiben… Sowas halt.
342. Kann jede Beziehung gerettet werden?

Nein.
343. Mit welchem K├Ârperteil bist du total zufrieden?

Ich find meine Finger ziemlich gut.
344. Womit h├Ąltst du dein Leben spannend?

Das ist von ganz alleine spannend, da muss ich selbst gar nicht viel tun. Wenns allzu langweilig wird, dann suche ich mir neuen Input (Musik, Reisen, Essen, B├╝cher, Veranstaltungen…)
345. Kannst du unter Druck gute Leistungen er bringen?

Sogar mitunter besser als ohne.
346. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?

Die Unizeit, wer nicht? Wenig Stress und Verpflichtungen, jede Menge Freiheit und Input, viel Zeit mit Freund*innen… und das Meer quasi vor der Haust├╝r.
347. Findest du andere Menschen genauso wertvoll wie dich selbst?

Vom humanistischen Ansatz her und aus juristischer Sicht nat├╝rlich ja. Aber insgeheim gibt es schon ein paar Exemplare, die ich pers├Ânlich f├╝r weniger wertvoll halte.
348. Hast du immer eine Wahl?

Philosophisch gesehen ja, lebenspraktisch gesehen bleiben einige T├╝ren wohl f├╝r immer verschlossen.
349. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Mitte April bis Mitte September. Den Rest k├Ânnte man ruhig auf 1-2 Monate zusammenschrumpfen.
350. Wie w├╝rdest du hei├čen, wenn du deinen Namen selbst h├Ąttest aussuchen d├╝rfen?

Kommt drauf an, wann ich das h├Ątte aussuchen d├╝rfen. Irgendwas nicht ganz allt├Ągliches, aber trotzdem einfaches und mit maximal drei Silben. Ein bisschen habe ich mir ja Loosy ausgesucht… Das passt ganz gut auf die Kriterien.

1000 Fragen vorm Konzert

Heute geht es direkt nach der Arbeit mit Kolleg*innen zu einem Konzert, deswegen bleibt keine Zeit f├╝r viele Worte, sondern nur f├╝r 1000 Fragen…

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331. Wonach sehnst du dich?

Wieder mehr innere Ruhe und besseren Schlaf zu haben und, dadurch gest├Ąrkt, schwierige Situationen wieder besser zu meistern.

 

332. Bist du mutig?

Bis zu einem gewissen Grad sehr, aber es gibt Grenzen, ├╝ber die ich nicht hinweggehe.

 

333. Gibt es f├╝r alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?

Die Frage ist wahrscheinlich eher, ob es f├╝r manche Dinge falsche Orte und falsche Zeitpunkte gibt und das w├╝rde ich bejahen, und daran arbeiten, diese Situationen zu erkennen und dann auch entsprechend zu handeln.

 

334. Wof├╝r bist du dir zu schade?

Zu viele Gedanken darauf zu verschwenden, ├äu├čerlichkeiten zu optimieren.

 

335. K├Ânntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?

Ein Jahr ist eine lange Zeit. Wahrscheinlich k├Ânnte ich das, wenn ich B├╝cher etc. h├Ątte, um mich zu besch├Ąftigen. Ich w├╝rde mich der Welt aber vermutlich sehr entfremden und der Wiedereinstieg k├Ânnte erstmal schwierig werden.

 

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?

Als ich am Freitag den Bus nach Rostock noch bekommen habe, obwohl ich wirklich verdammt sp├Ąt dran war.

 

337. Bist du noch die Gleiche wie fr├╝her?

In der Mehrzahl der Dinge ja, in einigen gar nicht mehr. Zum Gl├╝ck.

 

338. Warum hast du dich f├╝r die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Ich wollte “irgendwas mit Internet” machen, mochte das Umfeld und brauchte das Geld.

 

339. Welche schlechte Angewohnheit hast du?

Ich hole das Smartphone zu oft raus, manchmal selbst in Situationen, in denen es eigentlich auch ohne spannend genug w├Ąre. Das kommt mitunter unh├Âflich r├╝ber, ist aber nie so gemeint.

 

340. Verfolgst du deinen eigenen Weg?

Ja, wenn auch nicht immer mit einem konkreten Ziel vor Augen.

1000 Fragen am Strand

Heute habe ich am Strand gelegen. Im April. In der Sonne. Und ich brauchte Sonnencreme. Keine Zeit zum Bloggen, nur f├╝r 1000 Fragen.

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321. Was gibt dem Leben Sinn?

Die guten Momente. In der Sonne sitzen und die richtige Musik im richtigen Moment h├Âren. Menschen, mit und bei denen man sich zuhause f├╝hlt. Aufs Wasser starren und lauschen. Sonnenwarme Erdbeeren im Mund zerdr├╝cken, so dass der Saft einem beinahe aus dem Mund rinnt. Das passende Wort im passenden Moment… Sowas halt. F├╝r diese Momente lohnt sich der Rest und sie geben Kraft f├╝r die schwierigen.

 

322. Was h├Ąttest du gern fr├╝hzeitiger gewusst?

Welche K├Ąmpfe solche gegen Windm├╝hlen sind. Es gibt Dinge, die h├Ątte ich im Nachhinein vielleicht fr├╝her aufgeben sollen, dann w├Ąre mir viel Frust erspart geblieben und ich h├Ątte mich fr├╝her in den Alternativen einrichten k├Ânnen, die gar nicht so unattraktiv sind. Aber man lernt ja aus diesen Situationen auch und wahrscheinlich w├╝rden mir wichtige Erfahrungen fehlen, ohne die ich jetzt ├Ąrmer dran w├Ąre.

 

323. Wie alt f├╝hlst du dich?

Deutlich j├╝nger als ich es auf dem Papier bin. Irgendwas in den Zwanzigern scheint mir meist realistisch.

 

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Das kommt auf den Winkel an, meistens mich.

 

325. Kannst du gut zuh├Âren?

Meistens ja. Nur manchmal bin ich gerade so viel mit mir selbst besch├Ąftigt, dass ich davon abgelenkt bin oder schon Antworten formuliere, w├Ąhrend die andere Person noch spricht.

 

326. Welche Frage wurde dir schon zu h├Ąufig gestellt?

“Wie das Auto?” “Und was macht man dann damit?”

 

327. Ist alles m├Âglich?

Mathematisch gesehen bestimmt, aber f├╝r manche Dinge sind die Wahrscheinlichkeiten so gering, dass sie effektiv unm├Âglich sind.

 

328. H├Ąngst du an Traditionen?

Inzwischen immer weniger an den allgemeing├╝ltigeren, wie allem, was mit religi├Âsen Festen zu hat, die f├╝r uns sowieso immer nur eine kulturelle Bedeutung hatten. Manche lokale Traditionen habe ich mir abgew├Âhnt, nachdem ich die Lokalit├Ąt gewechselt habe  – scheinbar hat jede Tradition ihre Zeit. Andere Traditionen habe ich mir selbst ├╝ber die Jahre geschaffen – wie, dass ich immer wenn ich in Rostock bin an den Strand muss, in der richtigen Eisdiele ein Eis essen, im T├Ârtchenlokal ein T├Ârtchen essen (wenn es ge├Âffnet ist) und dass ich bei dieser einen Party immer bleibe, bis das Licht angeht. Bei manchen Traditionen bin ich sehr strikt, bei anderen ist es OK, sie mal ausfallen zu lassen oder anders zu machen. Zum Beispiel habe ich dieses Jahr aus Gr├╝nden die Oscarverleihung nicht gesehen, obwohl ich das eigentlich so gut wie jedes Jahr mache und mir daf├╝r sogar Urlaub nehme. Das Immergut habe ich fr├╝her jedes Jahr besucht, dann viele Jahre nicht und seit letztem Jahr ist die Tradition wieder da. Neulich ist mir hingegen aufgefallen, dass das dieses Jahr schon meine 6. re:publica wird… Ich merke, ich komme zu keiner allumfassenden Antwort.

 

329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Ja, einige.

 

330. Wie sieht f├╝r dich der ideale Partner aus?

Ich habe absolut keine Ahnung.

1000 Fragen vor dem Tanzen

Ein voll gepackter Tag in Rostock, mit Familie, Freunden, Sonne, Wasser… Und gleich gehts zum Tanzen. Deswegen habe ich auch heute wieder keine Zeit zum Bloggen und serviere stattdessen die n├Ąchsten der 1000 Fragen.

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311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-do-Liste?

Auf der kurzfristigen To-Do-Liste stehen jede Menge organisatorische Dinge, aber ich vermute, dass es hier eher um eine mittel- bis langfristige Liste geht, eher so Richtung Bucket List? In dem Fall habe ich keine Antwort, im Moment ist in der Zukunft alles verschwommen, wie in einem Traum, wenn man versucht, etwas zu lesen, dessen Inhalt man nicht kennt. Ich m├Âchte da auch im Moment gar nicht weiter drauf rumgr├╝beln, sondern lieber im Hier und Jetzt leben. Vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben.

 

312. Hegst du oft Zweifel?

Das kommt schon ab und an vor, aber meistens ignoriere ich diese Zweifel dann und mach’s trotzdem.

 

313. Womit bist du unzufrieden?

Oh mit einigem, von den gro├čen weltpolitischen Problemen bis zu den kleinen zwischenmenschlichen und nat├╝rlich auch einigem an mir selbst. H├Ąlt mich aber nicht davon ab, eine positive und optimistische Grundeinstellung zum Leben zu haben.

 

314. Mit welchem Gef├╝hl besteigst du ein Flugzeug?

Meistens sowas wie “Endlich ist die Wartezeit vorbei.” oder “Puh, gut dass ich das noch geschafft habe.” Also eher logistisches, bezogen auf die Stresssituation, die Reisen mitunter bedeutet. Manchmal ist da auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich aus Zeitgr├╝nden fliege, statt den Zug zu nehmen oder zwei Fl├╝ge nehme, weil das Buchungstool auf Arbeit mir keinen Direktflug geben m├Âchte. Wenn ich von der Reisesituation nicht so gestresst bin und der Flug privat ist, dann ist da meist auch Vorfreude – auf das Lesen, Filme gucken, chillen und irgendwann an einem aufregenden Ort ankommen.

 

315. Gilt f├╝r dich die Redensart ÔÇ×Eine Hand w├Ąscht die andereÔÇť?

Nicht grunds├Ątzlich, aber in manchen Situationen hat das schon gut gepasst und weitergeholfen.

 

316. Bist du schon mal schikaniert worden?

Zu Schulzeiten ist das mitunter vorgekommen, ja.

 

317. Wie spontan bist du?

Im Normalfall plane ich gerne ein bisschen vor – wenigstens die Grundz├╝ge einer Reise oder die n├Ąchsten 2-3 Tage. Ich kann dann aber auch Pl├Ąne ├╝ber den Haufen werfen und Dinge ganz anders machen. Und es gibt durchaus auch Situationen, in denen ich komplett spontan und impulsiv bin.

 

318. Unterst├╝tzt du bestimmte Menschen bedingungslos?

Ja.

 

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgef├╝hle?

Keine, die ich ├Âffentlich diskutieren wollen w├╝rde – und ich bin zu faul, mir eine harmlose Episode aus l├Ąngst vergessenen Zeiten rauszusuchen ­čśë

 

320. Wie viele Jahre schon dauert deine l├Ąngste Freundschaft?

Man m├╝sste bei unseren Eltern nochmal die genauen Details erfragen, denn wir wuchsen an verschiedenen Orten auf. Aber die beste Freundin ist jetzt 35, also ungef├Ąhr so lange.

1000 Fragen kurz vor Ostern

Heute ist nach der Arbeit Hektik angesagt, ich muss noch einiges erledigen, bevor ich mit einer lieben Freundin in dieses Osterwochenende tanze. Deswegen gibt es schnelle 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erkl├Ąrung bei sich immer sch├Ân zusammen:

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301. Worin bist du ein Naturtalent?

Ich lerne schnell Sprachen, vorausgesetzt sie sind germanischen oder romanischen Ursprungs. F├╝r slawische fehlt mir leider trotz famili├Ąrer Wurzeln scheinbar ein Gen oder so und andere Sprachfamilien habe ich noch nicht ernsthaft versucht.

 

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven ver├Ąndert?

Es ist ja immer die Frage, ob sich wirklich die Person positiv ver├Ąndert hat oder ob sich nur meine Wahrnehmung positiv ver├Ąndert hat. Mir f├Ąllt aber eine Kollegin ein, f├╝r die meines Erachtens beides zutrifft.

 

303. In welcher Situation warst du unfair?

Ich glaube, ich kann erst in ein paar Monaten ernsthaft einsch├Ątzen, ob ich mich in der aktuellen Situation fair verhalten habe, aus heutiger Sicht finde ich schon, deswegen f├Ąllt mir auf die Schnelle auch keine Antwort auf diese Frage ein.

 

304. F├╝hlst du dich fit?

Ich habe mich schon weniger fit gef├╝hlt, aber wenig Schlaf und Erk├Ąltungsreste machen, dass ich mich im Moment auch nicht zum B├Ąume ausrei├čen f├╝hle.

 

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?

Zumindest habe ich dank der aktuellen Situation einen sehr guten ├ťberblick.

 

306. Von welchem Buch warst du entt├Ąuscht?

Ich habe gerade Lukas Rietzschels ÔÇ×Mit der Faust in die Welt schlagenÔÇť zu Ende gelesen und war ungef├Ąhr die erste H├Ąlfte entt├Ąuscht, weil ich mir aufgrund der Grundkonstellation und enthusiastischer Empfehlungen mehr versprochen hatte. Insgesamt war das Buch aber dennoch gut.

 

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?

Da sind der Hase und ich zusammengezogen. Seine Wohnung war zu klein f├╝r zwei, meine w├Ąre gr├Â├čentechnisch gerade so gegangen, hatte aber keinen Balkon.

 

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?

Eher nicht.

 

309. Was f├╝hlst du, wenn du verliebt bist?

Die Person ist in meinen Gedanken und in meinem Blickfeld omnipr├Ąsent. Ich sehe sie in Passanten, ich sehe sogar die Welt ab und zu aus ihren Augen, bzw. stelle mir vor, wie die Welt aus ihren Augen wohl aussieht. Ansonsten das ├╝bliche… Adrenalin aka Schmetterlinge, mit wenig Schlaf und wenig Nahrung auskommen usw.

 

310. Geh├Ârt es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?

Nein, aber mit ist es noch sch├Âner (also mit Essen, das Trinken finde ich weniger wichtig).

1000 Fragen on the road 4

Der letzte Dienstreisentag f├╝r eine Weile und jetzt bin ich wirklich ganz sch├Ân m├╝de, deswegen auch heute wieder einfach nur die n├Ąchsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erkl├Ąrung bei sich immer sch├Ân zusammen:

Die Fragen stammen ├╝brigens ├╝brigens urspr├╝nglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine pers├Ânliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

291. Was hast du fr├╝her in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Ich k├Ânnte jetzt ganz banal sagen: Alles. Denn ich habe ja heute keine Beziehung und fr├╝her hatte ich mal eine, sogar mehrere insgesamt. Aber ich wei├č ja, wo die Frage hingeht. Ich denke da nat├╝rlich gerade recht viel dar├╝ber nach, was ich aus der letzten Beziehung gelernt habe und was ich in Zukunft anders machen w├╝rde. Mir ist noch nicht viel dazu eingefallen, weil ich das Gef├╝hl habe, dass wir schon vieles richtig oder besser gemacht haben, als das in meinen vorherigen Beziehungen der Fall war. Zum Beispiel, zu versuchen die andere Person so anzunehmen und sein zu lassen, wie sie ist. Sich nicht daran zu halten, was ÔÇ×manÔÇť halt so macht, sondern eigene Wege zu finden. Sich in Konfliktsituationen in die andere Person hineinzuversetzen und versuchen zu verstehen, wie ihre Sicht auf das eigene Verhalten ist. Sich zu erz├Ąhlen, was im eigenen Leben so vor sich geht, um immer wieder N├Ąhe und Verst├Ąndnis herzustellen. Bis zu einem gewissen Punkt hat das alles gut geklappt.

 

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Eine Situation wie die in dem Auto, aus dem ich neulich ausgestiegen bin.

 

293. Gilt f├╝r dich das Motto ÔÇ×Was ich nicht weiss, macht mich nicht heissÔÇť?

Situationsabh├Ąngig ja. Manchmal siegt dann aber doch die Neugier.

 

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Manchmal muss ich die Meinung anderer h├Âren, um meine eigene herauszufinden oder zu best├Ątigen, bevor ich eine Entscheidung treffe. Also ich gleiche ab, inwieweit mir die Meinung der anderen zusagt und erkenne dann, wie meine Einstellung dazu ist. Meistens bleibt die Entscheidung am Ende diejenige, die ich aus dem Bauch heraus getroffen h├Ątte, aber ich bin mir dann sicherer dabei.

 

295. Bist du ein Zukunftstr├Ąumer oder ein Vergangenheitstr├Ąumer?

Ganz eindeutig eine Vergangenheitstr├Ąumerin. Gerade im Moment, wo die Zukunft noch reichlich ungewiss ist. Nat├╝rlich w├Ąre es am schlausten, weder in der Zukunft, noch in der Vergangenheit zu leben und sich einfach auf das Jetzt zu konzentrieren, aber meine Vergangenheit ist schon sehr stark in mir.

 

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Ich musste beim Lesen der Frage schmunzeln und f├╝hlte mich ertappt. Also ja, tue ich. Wobei es Umst├Ąnde gibt, in denen ich versuche, mich nicht dazu provozieren zu lassen.

 

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Ich kann mich nicht so tief, ausdauernd und akribisch in ein Thema verbei├čen, wie sie. Ich bin weniger aufopferungsvoll als sie. Und ich brauche mehr Zeit f├╝r mich und Zeit mit Freund*innen ohne meinen Partner als sie. Oh und ich habe deutlich mehr Erfahrungen im Anbahnen und Beenden von Beziehungen als sie, denn sie ist mit meinem Papa zusammen, seit sie 20 war. ­čśë Wenn ich meine Beziehungshistorie hochrechne, werde ich ungef├Ąhr 14 davon gehabt haben, wenn ich in ihrem Alter bin.

 

298. Wo bist du am liebsten?

Am Meer/See/Fluss, im Zug/Bus mit Zeit f├╝r mich, im Bett, auf der Couch, in der Badewanne, wo es warm ist, wo es gutes Essen gibt, wo ich ich sein kann.

 

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Ganz allgemein: Ja. In manchen Situationen etwas zu viel, von manchen Vertretern etwas zu wenigÔÇŽ Im Schnitt passts.

 

300. Was ist dein Lieblingsdessert?

Wie, Lieblingsdessert?!?! Nur eins?! Auf einer Speisekarte suche ich mir meist das ungew├Âhnlichste aus, zum Beispiel Vanilleeis mit warmen Feigen und gr├╝nem Pfeffer. Oder Mango-Cr├Ęme-Br├╗l├ęe. ├ťberhaupt sind mir fruchtige Sachen meist lieber als solche ohne Obst. Aber auch eine gute Mousse au chocolat, ein Flan oder Milchreis mit Rosenwasser kann unglaublich toll sein. Wenn es ein Buffet gibt, versuche ich jedes Dessert zu kosten – au├čer so Fertigsachen wie Paradiescreme, die verstopfen nur unn├Âtig meine Dessertmagenkapazit├Ąten.

 

1000 Fragen on the road 3

Schon wieder bin ich auf Dienstreise, es ist quasi wie verhext. Deswegen heute auch wieder kein ausf├╝hrlicher aktueller Blogpost, sondern die n├Ąchste Runde der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erkl├Ąrung bei sich immer sch├Ân zusammen:

Die Fragen stammen ├╝brigens ├╝brigens urspr├╝nglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine pers├Ânliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?

Die Redensart impliziert f├╝r mich, dass man das gegen├╝ber anderen Menschen tut – halt ein Bild malt, was andere sehen. In diesem Sinne tue ich das selten, ich glaube die meisten Menschen sehen mich immer als Optimistin. Innerlich gibt es allerdings durchaus Situationen, in denen ich mir Szenarien deutlich schlimmer ausmale, als sie dann tats├Ąchlich sind.

 

282. Was schiebst du zu h├Ąufig auf?

Ich war diese Woche zum ersten Mal seit ungef├Ąhr 10 Jahren beim Augenarzt. Au├čerdem auch gerne Papierkram oder Haushaltsaufgaben, die ├╝ber das hinausgehen, was unbedingt notwendig ist, aka f├╝r einen ausreichenden Vorrat an sauberer Kleidung, sauberem Geschirr und Besteck, Katzenfutter und Katzenstreu zu sorgen.

 

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?

Ich glaube, dass es bestimmte Tiere gibt, die f├╝r bestimmte Menschen einen ebenso hohen oder gar h├Âheren Wert als Menschen haben. Ich selbst hatte noch nie so eine Beziehung zu einem Tier, auch wenn ich die jeweils in meinem Haushalt lebenden Tiere schon immer schrecklich lieb habe. Auf einer abstrakteren Ebene muss ich wohl Tiere unwichtiger finden als Menschen, ich esse sie schlie├člich und konsumiere Dinge, die sie mit ihrem K├Ârper produzieren. Das tue ich mit Menschen nicht.

 

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?

Mal mehr, mal weniger, so achtsamkeitstechnisch. Oder ich verstehe die Frage nicht.

 

285. Was war ein unvergesslicher Tag f├╝r dich?

Am meisten wei├č ich ├╝ber die Tage, die irgendwelche einschneidenden Ver├Ąnderungen in mein Leben brachten, weniger ├╝ber solche, die einfach sch├Ân waren. Von denen bleibt meist eher so ein allgemein wohliges Gef├╝hl, auch wenn ich die Details des Ablaufs eher vergessen habe. Ein solch einschneidender Tag war der Frauentag 2006, an dem meine erste Beziehung offiziell beendet war. Da kann ich mich noch sehr genau an alles m├Âgliche erinnern – Zeitabl├Ąufe, Gef├╝hle, Worte, Gesten, mit wem ich wann dar├╝ber gesprochen habe, der Abdruck des Ringes auf meinem nun leeren Finger, die Reaktionen der Anderen etc. etc.

 

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Die Schw├Ąchen, die ich eventuell nicht beheben werde k├Ânnen.

 

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?

Das sind ziemlich viele, je nach Gem├╝ts- und Hormonzustand gibt es einfach R├╝hrungstr├Ąnen. Und manchmal ist dann etwas auch wirklich sehr traurig – wenn etwas endg├╝ltig vorbei ist oder scheint. Zum Beispiel gegen Ende von Before Sunrise, wenn Jesse und Cecile auf ihre Verabschiedung zusteuern. Oder 9 Jahre sp├Ąter in Before Sunset, wenn herauskommt, dass das damals verabredete Treffen h├Ątte stattfinden k├Ânnen und sie sich verpasst haben. Oder wenn Peter in Finding Neverland auf der Parkbank sitzt und um seine Mutter weint. Oder wenn in Love Actually bei der Trauung pl├Âtzlich die Bl├Ąser aufstehen. Oder, oder, oderÔÇŽ

 

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Im richtigen Moment aus einem Auto auszusteigen.

 

289. Welche Geschichten w├╝rdest du gern mit der ganzen Welt teilen?

Die, die ich hier verblogge. Und vielleicht schaffe ich es irgendwann einmal auf einigen roten F├Ąden meines Lebens etwas gr├Â├čeres zu spinnen.

 

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Im Normalfall schon. Oder ich kann zumindest wieder normal mit ihnen umgehen, auch wenn einige Wunden noch lange bleiben werden.

1000 Fragen zum Sonntag

Heute wird ein voller Tag – erst helfe ich einer Freundin mit ihrem Flohmarktstand, dann treffe ich mich mit der zuk├╝nftigen Mitbewohnerin und abends geht es auf einen Besuch zum Lieblingsnachbarn. Deswegen wird es heute wieder nix mit auf├╝hrlicher Bloggerei, stattdessen folgt die n├Ąchste Runde der 1000 Fragen…

Der Jawl fasst die Erkl├Ąrung bei sich immer sch├Ân zusammen:

Die Fragen stammen ├╝brigens ├╝brigens urspr├╝nglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine pers├Ânliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

271. Denkst du intensiv genug ├╝ber das Leben nach?

Puh… Wieviel ist denn genug? Und ist das nicht eine Frage, die einem sofort wieder vermittelt, man w├Ąre ungen├╝gend? Nunja. Ich denke relativ viel ├╝ber Dinge nach (ob das nun “das Leben” ist oder nicht, sei dahingestellt), bin dabei aber nicht besonders gr├╝blerisch oder verkopft. Das Nachdenken findet eher nebenbei oder im Hintergrund statt, als dass es mich davon abhalten w├╝rde, Dinge zu tun oder Entscheidungen zu treffen. M├Âglicherweise ist es daher manchmal auch nicht intensiv genug.

 

272. F├╝hlst du dich manchen Leuten gegen├╝ber sehr unsicher?

Ja, das kommt vor. Ich bin aber in vielen Situationen ziemlich gut darin, die Unsicherheit zu ├╝berspielen oder eher zu ├╝bergehen und einfach trotzdem das zu tun und zu sagen, was ich m├Âchte.

 

273. Bist du autorit├Ątsgl├Ąubig?

Nicht per se, aber es gibt durchaus Autorit├Ąten, denen ich gerne glaube – auch, weil das eine gewisse Sicherheit gibt und ich nicht die Kraft und Energie habe, ALLES zu hinterfragen. Wissenschaftliche Institutionen stehen relativ oben auf der Liste, auch wenn ich nicht alles blind glaube, was “amerikanische Wissenschaftler herausgefunden haben” oder jeder Studie blind vertraue. Bei Journalist*innen, Politiker*innen und sonstigen meinungsmachenden Personen kommt es ganz individuell auf die Person an, wieviel ich relativ unhinterfragt einfach glaube.

 

274. Bist du gern allein?

Ja, das kann ich ziemlich gut und gibt auch immer wieder viel Kraft. Das Gef├╝hl, einsam zu sein oder ohne den Kontakt zu anderen in einem tiefen Loch zu versinken habe ich sehr, sehr selten. Und in diesen F├Ąllen l├Ąsst sich das dank Smartphone auch immer gleich relativ schnell beheben. Ohne Empfang in der Pampa k├Ânnte ich wahrscheinlich auch ein paar Tage oder Wochen gut auskommen, vorausgesetzt ich habe vielleicht das eine oder andere Buch dabei.

 

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Das finde ich schwer zu beantworten. Mir f├Ąllt auf, dass ich in Freundschaften und Beziehungen ziemlich oft meine eigenen Interessen durchsetze, aber gar nicht mal unbedingt bewusst, sondern die anderen wollen entweder das Gleiche oder es ist ihnen weniger wichtig oder vielleicht beugen sie sich auch irgendeinem Druck, den ich vielleicht unbewusst aufbaue. Ich bin jedenfalls dann oft immer ganz ├╝berrascht, dass wir genau das machen, was ich mir insgeheim gew├╝nscht habe. Ich bin mir selten einer Manipulation bewusst, wenn Euch da was auff├Ąllt, sagt gerne Bescheid!

 

276. Welchen guten Zweck f├Ârderst du?

Ich bin Mitglied in zwei Vereinen, dem LOHRO F├Ârderverein und dem Bonfaremo e.V.. Ersterer unterst├╝tz das freie, nicht kommerzielle Lokalradio in Rostock, bei dem ich zu Unizeiten auch mitgemacht habe und ├╝ber das ich viele meiner heutigen Rostocker Freund*innen kennengelernt habe. Letzterer unterst├╝tzt Bildungsprojekte in Kenia und Tansania und wird ebenfalls von Freund*innen gef├╝hrt. Dort werde ich dann demn├Ąchst auch mehr Arbeit und nicht nur Geld hineinstecken. Die finanzielle Unterst├╝tzung des F├Ârdervereins meiner ehemaligen Schule habe ich inzwischen aufgegeben. Zum einen hat sie diese Unterst├╝tzung nicht mehr unbedingt n├Âtig, da der F├Ârderverein inzwischen (immerhin ist mein Abi auch schon 17 Jahre her) sowohl finanziell gut aufgestellt als auch bestens institutionell vernetzt ist. Zum anderen hat meine Verbundenheit zu der Region, in der ich aufgewachsen bin, stark abgenommen – es wohnen zwar noch einige Verwandte (Tanten, Cousinen und die jeweiligen Anh├Ąnge) dort, aber ich bin nur noch sehr selten da und die meisten Freund*innen sind auch weggezogen.

 

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Ich scheue mich eigentlich vor der Arbeit, die in so einem Haus steckt. Aber wenn ich mir die wegdenke, dann ist das ein Haus mit einem gro├čen Garten, vielen hohen B├Ąumen drum herum, einem Kamin, einer Bibliothek, einer Terrasse mit gro├čem Esstisch, einem Platz f├╝r eine H├Ąngematte und am bestem an einem See oder dem Meer gelegen und mit einem Kanu oder Boot am Anleger. Je nach Lust und Laune steht es mal in eher gem├Ą├čigtem Klima, dann ist da ├╝berall viel Holz und die Einrichtung ist eher skandinavisch, oder in eher warmem Klima, dann besteht es nat├╝rlich aus viel (hellem) Stein und eher minimalistisch-rustikaler Einrichtung. Achja und es gibt nat├╝rlich Breitband-Internet, wo k├Ąmen wir sonst hin?

 

278. Machst du leicht Versprechungen?

Nur wenn ich sicher sein kann, sie einhalten zu k├Ânnen.

 

279. Wie weit gehst du f├╝r Geld?

Die Fahrt zur Arbeit dauert je nach Verkehrslage zwischen 30 und 40 Minuten und meine Steuererkl├Ąrung ungef├Ąhr 2 Stunden im Jahr ­čśë Ansonsten nicht besonders weit, nein. Es gibt wichtigeres.

 

280. Bist du h├Ąufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Ist mir so noch nicht aufgefallen, vermutlich weil sich die Nachteiligkeit meistens erst viel sp├Ąter herausstellt.