1000 Fragen on the road 4

Der letzte Dienstreisentag für eine Weile und jetzt bin ich wirklich ganz schön müde, deswegen auch heute wieder einfach nur die nächsten der 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Ich könnte jetzt ganz banal sagen: Alles. Denn ich habe ja heute keine Beziehung und früher hatte ich mal eine, sogar mehrere insgesamt. Aber ich weiß ja, wo die Frage hingeht. Ich denke da natürlich gerade recht viel darüber nach, was ich aus der letzten Beziehung gelernt habe und was ich in Zukunft anders machen würde. Mir ist noch nicht viel dazu eingefallen, weil ich das Gefühl habe, dass wir schon vieles richtig oder besser gemacht haben, als das in meinen vorherigen Beziehungen der Fall war. Zum Beispiel, zu versuchen die andere Person so anzunehmen und sein zu lassen, wie sie ist. Sich nicht daran zu halten, was „man“ halt so macht, sondern eigene Wege zu finden. Sich in Konfliktsituationen in die andere Person hineinzuversetzen und versuchen zu verstehen, wie ihre Sicht auf das eigene Verhalten ist. Sich zu erzählen, was im eigenen Leben so vor sich geht, um immer wieder Nähe und Verständnis herzustellen. Bis zu einem gewissen Punkt hat das alles gut geklappt.

 

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Eine Situation wie die in dem Auto, aus dem ich neulich ausgestiegen bin.

 

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?

Situationsabhängig ja. Manchmal siegt dann aber doch die Neugier.

 

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Manchmal muss ich die Meinung anderer hören, um meine eigene herauszufinden oder zu bestätigen, bevor ich eine Entscheidung treffe. Also ich gleiche ab, inwieweit mir die Meinung der anderen zusagt und erkenne dann, wie meine Einstellung dazu ist. Meistens bleibt die Entscheidung am Ende diejenige, die ich aus dem Bauch heraus getroffen hätte, aber ich bin mir dann sicherer dabei.

 

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Ganz eindeutig eine Vergangenheitsträumerin. Gerade im Moment, wo die Zukunft noch reichlich ungewiss ist. Natürlich wäre es am schlausten, weder in der Zukunft, noch in der Vergangenheit zu leben und sich einfach auf das Jetzt zu konzentrieren, aber meine Vergangenheit ist schon sehr stark in mir.

 

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Ich musste beim Lesen der Frage schmunzeln und fühlte mich ertappt. Also ja, tue ich. Wobei es Umstände gibt, in denen ich versuche, mich nicht dazu provozieren zu lassen.

 

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Ich kann mich nicht so tief, ausdauernd und akribisch in ein Thema verbeißen, wie sie. Ich bin weniger aufopferungsvoll als sie. Und ich brauche mehr Zeit für mich und Zeit mit Freund*innen ohne meinen Partner als sie. Oh und ich habe deutlich mehr Erfahrungen im Anbahnen und Beenden von Beziehungen als sie, denn sie ist mit meinem Papa zusammen, seit sie 20 war. 😉 Wenn ich meine Beziehungshistorie hochrechne, werde ich ungefähr 14 davon gehabt haben, wenn ich in ihrem Alter bin.

 

298. Wo bist du am liebsten?

Am Meer/See/Fluss, im Zug/Bus mit Zeit für mich, im Bett, auf der Couch, in der Badewanne, wo es warm ist, wo es gutes Essen gibt, wo ich ich sein kann.

 

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Ganz allgemein: Ja. In manchen Situationen etwas zu viel, von manchen Vertretern etwas zu wenig… Im Schnitt passts.

 

300. Was ist dein Lieblingsdessert?

Wie, Lieblingsdessert?!?! Nur eins?! Auf einer Speisekarte suche ich mir meist das ungewöhnlichste aus, zum Beispiel Vanilleeis mit warmen Feigen und grünem Pfeffer. Oder Mango-Crème-Brûlée. Überhaupt sind mir fruchtige Sachen meist lieber als solche ohne Obst. Aber auch eine gute Mousse au chocolat, ein Flan oder Milchreis mit Rosenwasser kann unglaublich toll sein. Wenn es ein Buffet gibt, versuche ich jedes Dessert zu kosten – außer so Fertigsachen wie Paradiescreme, die verstopfen nur unnötig meine Dessertmagenkapazitäten.

 

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