1000 Fragen am Strand

Heute habe ich am Strand gelegen. Im April. In der Sonne. Und ich brauchte Sonnencreme. Keine Zeit zum Bloggen, nur für 1000 Fragen.

Der Jawl fasst die Erklärung bei sich immer schön zusammen:

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

 

321. Was gibt dem Leben Sinn?

Die guten Momente. In der Sonne sitzen und die richtige Musik im richtigen Moment hören. Menschen, mit und bei denen man sich zuhause fühlt. Aufs Wasser starren und lauschen. Sonnenwarme Erdbeeren im Mund zerdrücken, so dass der Saft einem beinahe aus dem Mund rinnt. Das passende Wort im passenden Moment… Sowas halt. Für diese Momente lohnt sich der Rest und sie geben Kraft für die schwierigen.

 

322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?

Welche Kämpfe solche gegen Windmühlen sind. Es gibt Dinge, die hätte ich im Nachhinein vielleicht früher aufgeben sollen, dann wäre mir viel Frust erspart geblieben und ich hätte mich früher in den Alternativen einrichten können, die gar nicht so unattraktiv sind. Aber man lernt ja aus diesen Situationen auch und wahrscheinlich würden mir wichtige Erfahrungen fehlen, ohne die ich jetzt ärmer dran wäre.

 

323. Wie alt fühlst du dich?

Deutlich jünger als ich es auf dem Papier bin. Irgendwas in den Zwanzigern scheint mir meist realistisch.

 

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Das kommt auf den Winkel an, meistens mich.

 

325. Kannst du gut zuhören?

Meistens ja. Nur manchmal bin ich gerade so viel mit mir selbst beschäftigt, dass ich davon abgelenkt bin oder schon Antworten formuliere, während die andere Person noch spricht.

 

326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

“Wie das Auto?” “Und was macht man dann damit?”

 

327. Ist alles möglich?

Mathematisch gesehen bestimmt, aber für manche Dinge sind die Wahrscheinlichkeiten so gering, dass sie effektiv unmöglich sind.

 

328. Hängst du an Traditionen?

Inzwischen immer weniger an den allgemeingültigeren, wie allem, was mit religiösen Festen zu hat, die für uns sowieso immer nur eine kulturelle Bedeutung hatten. Manche lokale Traditionen habe ich mir abgewöhnt, nachdem ich die Lokalität gewechselt habe  – scheinbar hat jede Tradition ihre Zeit. Andere Traditionen habe ich mir selbst über die Jahre geschaffen – wie, dass ich immer wenn ich in Rostock bin an den Strand muss, in der richtigen Eisdiele ein Eis essen, im Törtchenlokal ein Törtchen essen (wenn es geöffnet ist) und dass ich bei dieser einen Party immer bleibe, bis das Licht angeht. Bei manchen Traditionen bin ich sehr strikt, bei anderen ist es OK, sie mal ausfallen zu lassen oder anders zu machen. Zum Beispiel habe ich dieses Jahr aus Gründen die Oscarverleihung nicht gesehen, obwohl ich das eigentlich so gut wie jedes Jahr mache und mir dafür sogar Urlaub nehme. Das Immergut habe ich früher jedes Jahr besucht, dann viele Jahre nicht und seit letztem Jahr ist die Tradition wieder da. Neulich ist mir hingegen aufgefallen, dass das dieses Jahr schon meine 6. re:publica wird… Ich merke, ich komme zu keiner allumfassenden Antwort.

 

329. Kennt jemand deine finstersten Gedanken?

Ja, einige.

 

330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?

Ich habe absolut keine Ahnung.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s