24.09.2026 – Bereit für Winterschlaf?

Gar nicht so viele Unterbrechungen diese Nacht, aber ich drehe mich beim Aufwachen zur üblichen Weckerzeit doch nochmal um und ratze eine weitere Stunde weg bis zur tatsächlichen heutigen Weckerzeit. Überhaupt ist das mit dem Munterwerden heute dann so eine Sache, den ganzen Tag über.

Der Arbeitstag beginnt mit Tiramisù-Müsli, Joghurt und Birne, dazu echtem Mate. Mein Kalender weist keine Meetings auf, ich will eigentlich einfach nur Dinge abarbeiten und mich dann weiter in die neuen Gelegenheiten einlesen, idealerweise nachmittags auf dem Balkon.

Nun, es stellt sich heraus, dass ein Meeting irgendwie aus technischen Gründen nicht in meinem Kalender steht, aber aufploppt, als es losgeht. Zu einem weiteren war vergessen worden, mich einzuladen und bei einem dritten bittet man mich spontan dazu, um mit brainzustormen. Statt keinem Meeting heute also drei, sämtlich unvorbereitet und jeweils kurz nach Beginn ins kalte Wasser (und vor neue Gesichter) gestoßen. Ist dann aber menschlich und inhaltlich alles sehr OK, ich hätte mich gegebenenfalls aber gerne vorher kamerafein gemacht, zum Glück legen da aber weder die Tech-, noch die Buchbranche gesteigerten Wert drauf.

Mittags gibt es Couscous, Feta aus dem Speiseföhn und einen Apfel-Möhren-Salat mit Koriander, Petersilie und Zitrone – als Bowl angerichtet und mit Walnüssen und Granatapfelsirup garniert. Sehr lecker, sehr sättigend und mit direkter Weiterleitung ins Couscous-Koma. Mangels Sonne und Temperatur lande ich am Nachmittag dann mit dem Laptop nicht auf dem Balkon, sondern auf der Couch, um endlich die geplanten Dinge zu tun. Textarbeit, Grafikarbeit, Organisatorisches… Und ein wenig Einlesen passt auch noch ins Ende des Arbeitstages.

Nach Feierabend dann etwas zielloses durchs Internet ziehen und nochmal ausführlicher mit dem Liebsten telefonieren. Um 19 Uhr dann Telefonat mit meiner Kurs-Coachee und hinterher noch ein wenig Kurs-Hausaufgaben, bevor ich es mir mit einem Schnittchenteller und meinem Buch gemütlich mache und endlich mal ein signifikantes Stück in die Geschichte hineinfinde – fast 100 Seiten, damit kann ich arbeiten!

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