30.09.2026 – Quartalsende

Bereits deutlich vorm Weckerklingeln wach (so eine Stunde…), aber da ich bis dahin durchgeschlafen habe, fühle ich mich deutlich frischer als an den letzten Morgenden und verkneife mir nur knapp, mit Noosa abzuklatschen (die hat ja Krallen). Entspannter morgendlicher Reboot im Bett, der trotzdem die gesamte Zeitspanne einnimmt, bis ich aufstehen muss – es ist ein merkwürdiges Ding mit dieser „Zeit“.

Dann aufstehen, fertig machen, packen, losgehen und auf dem Weg zur S-Bahn mit dem Liebsten telefonieren. Heute geht es ausnahmsweise mal mittwochs statt dienstags ins Büro, da es der letzte Tag des Monats ist und damit für eine ganze Reihe Kolleg*innen der letzte Arbeitstag, bevor für sie neue Kapitel anbrechen. Mit zwei Bahnen nach Friedrichshain, über die Brücke nach Kreuzberg, Podcast auf den Ohren.

Im Büro angekommen gibt es den guten Kaffee, dazu ein gestern gekauftes Bienenstichgebäck und eine klein geschnittene Crowdfarming-Mango. A mango a day und so…

Ein merkwürdiger Tag zwischen viel menschelnden Gesprächen mit den anwesenden Kolleg*innen und diversen Meetings mit nicht-anwesenden. Drei davon nehme ich mit Spreeblick war.

Nach dem letzten der Reihe, das sich mit der Mittagspause der anwesenden Kolleg*innen überschneidet, hole ich mir in der Markthalle ein milanesisches Sandwich (Farcita) mit Artischockencreme, Spinat, Oliven und Datterini und genieße die Herbstsonne.

Dann nochmal zwei Meetings, diesmal in einer Telefonbox und dann ist früher Feierabend, ich habe noch Überstunden abzubummeln.

Schon während der Meetings trudelten viele Abschiedsmails von Kolleg*innen ein, die Stimmung ist emotional. Als ich aus dem letzten rauskomme, ist bereits eine Prosecco-Flasche geöffnet worden. Wir verbringen noch eine ganze Weile zusammen, es werden Abschiedsgeschenke, Anekdoten und Umarmungen ausgetauscht.

Irgendwann mache ich mich auf den Heimweg und freue mich auf meine heimische Couch. Dort noch ein Liebstentelefonat, die aktuelle Folge Ted Lasso und dann geht es zeitnah ins Bett, meine Arbeitswoche zieht sich ja noch ein bisschen.