16.09.2026 – Büro und Zug

Heute wiederholt sich eine Situation, wie ich sie vor knapp einem Monat schon einmal hatte, morgens ins Büro, nachmittags in den Zug, abends ins Hotel. Da mir die Strecke jetzt öfter bevorsteht, werde ich versuchen zukünftig besser zu planen, die Nachmittage solcher Tage meetingfrei zu halten und nicht erst mitten in der Nacht erschöpft anzukommen.

But first things first, erstmal gibt es eine ganz okaye Nacht mit Noosa, außer, als sie zwischendurch dringend eine Motte jagen muss, die sich frech und prominent durchs Zimmer bewegt. Dann morgendlicher Reboot und Aufbruch mit nur kurzem Liebstentelefonat, weil der auch sehr froh los muss. Mit zwei S-Bahnen nach Friedrichshain, über die Brücke nach Kreuzberg und rin ins Büro.

Schön, die Kolleg:innen seit drei Wochen das erste Mal wieder zu sehen und bei der Gelegenheit gleich ein paar Neue kennenzulernen. Also, einen neuen und zwei, die ich halt vorher noch nie gesehen hatte. Es gibt Milch ins Müsli (mit Hofbirne) und den guten Kaffee. Dann emsiger Arbeitstag mit vier stattfindenden und einem ausgefallenen Meeting. Dazwischen gemeinsame Mittagspause, bei Regen drinnen, mit Pastaresten für mich.

Nach dem letzten Meeting mache ich mich um 16 Uhr auf den Weg zum Hauptbahnhof, habe dann dort noch Zeit, mir Abendbrot zu besorgen und dem Brüderchen kurz vorm Nordpol (man ist gerade bei 84 Grad nördliche Breite) zum Geburtstag zu gratulieren. Ich sinne darüber nach, dass ich 2026 glasklar mit der hohen Arktis telefonieren kann, mein Zug aber trotzdem zehn Minuten zu spät losfährt.

Im Zug arbeite ich dann erstmal noch ein Stündchen Sachen ab, dann zelebriere ich den Feierabend mit dem gekauften Abendbrot.

Sandwich und Mango-Bowl, Chips und Schorle sind für später im Hotel

Dabei höre ich Podcast und irgendwie bleibt es dann beim Podcast Hören und dabei Rätseln, statt mich irgendwann aufs mitgenommene Buch zu verlegen – es gibt so Tage, viele davon.

Mit einer halben Stunde Verspätung fahren wir in Frankfurt ein. Also, in die Stadt. Es dauert dann noch einmal fast eine halbe Stunde länger, bis wir auch wirklich am Bahnhof ankommen und aussteigen dürfen. Fahrgastrechteformular als To-Do für Freitag, denn das Ticket hat die Firma gekauft und morgen ist Team-Tag.

Zum Glück läuft danach alles wie am Schnürchen, zwanzig Minuten später bin ich mit der S-Bahn gen Westen gefahren, zum Hotel gerollkoffert, habe eingecheckt und bin auf meinem Zimmer. Jetzt nochmal längeres Liebstentelefonat, aber wir sind beide schon sehr müde, dann noch fix die Bahnfahrt abduschen und kurz vor 23 Uhr ist schon wieder Licht aus.