Mehrfach von Noosa unterbrochene Nacht plus längere Wachphase in den Morgenstunden – zum Frühstück nach dem morgendlichen Reboot gibt es erstmal einen starken Matcha Latte. Dann pünktlicher Arbeitsanfang um 9 mit erheblichem Frust über LinkedIn, das nicht so funktioniert wie es soll. Aber ich wäre ja kein Digital Native, wenn ich nicht ihrendwann einen zufriedenstellenden Workaround finden würde…

Der Rest des Arbeitstages ist dann unauffällig – ein Meeting mit London, eins mit Berlin, zwischendurch Urlaubsübergaben, Abwesenheitsnotizen, Terminabsagen… Nebenbei noch Noosa bespielen, Grill aus dem Keller holen, Sachen packen, Katzenklo durchsieben, Pflanzen gießen… Am frühen Nachmittag sind alle beruflichen und privaten Vorbereitungen abgeschlossen und ich verabschiede mich in eine Woche Urlaub.


Der beginnt mit einer voll bepackten Fahrt mit zwei S-Bahnen nach Südberlin. Das Teilzeitkind holt mich ab und hilft mir tragen, während der Liebste seinen Arbeitstag ebenfalls beschließt und nebenbei das Auto packt. Letzter Kontrollgang durch die Wohnung und dann sind wir auf dem Weg zum Arsch der Heide.
Knappe vier Stunden Autofahrt später, die wir mit Musik und Känguru bestreiten, rollen wir auf den Hof unseres diesjährigen Pfingstdomizils. Da sich dieses direkt neben einem Militärstützpunkt befindet, gibt es keinen Telefonempfang und das angebotene WLAN ist so schwach und spotty, das nur selten eine Nachricht durchdringt. Eher semipraktisch für eine Reisegruppe aus um die 30 Erwachsenen, 13 Kindern und einem Hund, die sich auf 6 Hütten und mehrere Camper auf einem riesigen Gelände mit diversen anderen Menschen verteilen. Wir schaffen es dann aber doch, uns halbwegs zu koordinieren und irgendwann steht der Grill.

Der Abend vergeht wie immer mit Grillen, Erzählen und Wiedersehensfreude. Die Musikauswahl ist eingeschränkt, da wir auf bereits runtergeladene Songs angewiesen sind. Hitster spielen wird dieses Wochenende wohl auch nichts und fürs Bloggen und die Duolingo-Streaks werden wir wohl immer ins Eiscafé im nächsten Ort fahren müssen… Es ist geradenach ein Elend!
Gegen 11 zieht es die letzten, größten Kinder ins Bett, zu denen auch das Teilzeitkind gehört, und mich dann auch.