Trotz fehlender Katze zwischen 4 und 5 aufgewacht, aber dann zumindest nochmal nachhaltig weggedöst. Nächstes Aufwachen gegen 7, als das Teilzeitkind aufsteht und anfängt, die Terrasse aufzuräumen, bis es für halb 8 zum Joggen verabredet ist. Die Jugend von heute! Ungefähr da steht dann auch der Liebste auf und macht Kaffee und die nächste Stunde über werde ich dann langsam richtig wach. Leider ohne Internet, was den Prozess des Aufstehens womöglich beschleunigt.
Gegen 9 geht der Liebste die bestellten Brötchen und Croissants abholen, dann treffen wir uns mit Liebstenschwester, deren Mann und dem Nifftenkind zum Frühstück. Der Vormittag vergeht so vor sich hin. Wir versuchen, in der Nähe der Rezeption ausreichende WLAN-Abdeckung zu finden, was aber scheitert, und gehen dann eine Weile an den See.

Baden hebe ich mir aber noch für morgen auf. Dann große Runde über den Platz, überall nach Einkaufsbedürfnissen fragen. Der Liebste und ich fahren in die Stadt und kaufen in zwei verschiedenen Supermärkten ein, bevor wir ins Eiscafé einkehren und ich endlich den morgendlichen Reboot nachholen kann – bzw. die wichtigsten Teile davon: Internet leer lesen, Bloggen und die Streaks von Duolingo und Babbel retten.

Danach geht es zurück zum Platz, Einkäufe werden verräumt und verteilt, erste alkoholische Getränke gereicht und ein Rasen-Boccia gespielt, das man sich im Sitzen spielen kann, was unserem Energielevel sehr zugute kommt.

Um 17 Uhr gibt es dann eine Geburtstagskuchenrunde an einer der Hütten, bei der sich herausstellt, dass dort ein WLAN-Repeater ist und es tatsächlich Internet gibt. Wir bleiben den Rest des Abends da, spielen Hitster, Grillen und haben es schön. Eine Runde gewinne ich, die andere die Liebstenschwester. Das Gleichgewicht im Universum bleibt ungestört und so kann ich gegen 1 zufrieden ins Bett fallen.

Das mit dem Funkloch kenne ich.
Als ich 2003 nach Lutterloh gezogen war man auch was Wlan oder Handy anging im Tal der Ahnungslosen.
Hier wurde erst vor ein paar Jahren in den Wälder von Lutterloh ein Handymast aufgestellt.
Arne Wilhelm