"Bugger bugger buggedybuggedybuggedybug fuck fuck fuck arse shit tits"

  • Colin hat gewonnen, voll verdient, endlich, glamourös und umwerfend. Auch in seiner Dankesrede stylisch, großartig, witzig – die nächsten Tage werden sehr Firth-lastig in unserem DVD-Player!

  • The Social Network hätte noch beste Regie und besten Film gewinnen müssen.
  • Trotzdem waren meine Vorraussagen ziemlich gut. Bei unserem Home Ballot hatte ich in 8 von 19 Kategorien Recht und belegte gemeinsam mit einer Mit-Oscar-Zirklerin Platz 2. Der Erstplatzierte schaffte 9 Übereinstimmungen. Nicht schlecht für meine erste Teilnahme.
  • Die Oscars nicht alleine zu gucken ist eine hervorragende Idee, die Zeit vergeht schneller, ich bin nicht eingeschlafen, es gab nette Gespräche am Rand und gutes Essen.
  • Egal zu wievielt man ist, es ist immer immer immer zu viel Werbung, gefühlt ungefähr 2:1 gegenüber dem tatsächlichen Geschehen.
  • Montag morgens um 6 ist in der U-Bahn mehr los als Sonntag abends halb 11. Verwirrend 😉
  • Gut, dass ich heut frei habe.

Trivia

Was man nicht alles findet in den Archiven der Daily Show. In diesem Interview von 2001 reden Jon Stewart und Owen Wilson über Kate Hudson, die damals noch ein relativ neuer Stern am Hollywood-Himmel war. Owen findet sie “ganz lustig”. Interessant, wenn man an die darauf folgende On-Off-Beziehung mit Suizidversuch denkt….

Colin Firth und Jon Stewart

Zwei meiner liebsten Leute aus Film und Fernsehen sorgen für einige der schönsten Szenen im Fernsehen.

Alle Besuche von Colin Firth – future Oscar winner – in der Daily Show. Man beachte das sich durch alle Interviews ziehende Sex-Thema, das England-Bashing, das Hugh Grant-Bashing und die Veränderungen in Haartracht und Gewicht bei Herrn Stewart und wie Colin Firth einfach immer nur großartig aussieht und ist 🙂

This is the Daily Show with Jon Stewart – my guest tonight: The great Colin Firth:

PS: Love the idea of an annual Firth-film-festival… (5. Video)

PPS: Jon Stewart ist AUCH immer großartig!

3. Juni 2002: The Importance of Being Earnest

6. November 2003: Love Actually

4. April 2008: Then She Found Me

19. Januar 2010: A Single Man

11. Januar 2011: The King’s Speech

Film und Preis

Wie versprochen, Post Nr. 2 zum Filmthema 😉

Es ist wird Oscar-Nacht sein. Seit einigen Jahren verfolge ich das Geschehen ja gerne live am Fernseher. Diesmal wird es das erste Mal kein einsames Vergnügen und damit wahrscheinlich auch das zweite Mal, dass ich komplett durchhalte, ohne zwischendurch einzuschlafen.

Der exklusive Filmzirkel Friedrichshain lud mich zu seinem alljährlichen Oscar-Bankett ein. Es gibt Essen und Oscar-Musik, Geläster und ernsthafte Diskussionen, eigene Prognosen und wer weiß was noch alles. Halb elf gehts los, vorbei ist es wohl wie immer gegen 6 Uhr morgens.

Zur Vorbereitung des Abends gab es die Hausaufgabe, sich möglichst alle zehn Nominierten in der Kategorie Bester Film vorher anzusehen. Sechs habe ich geschafft – immerhin. Über Toy Story 3, The Fighter, 127 Hours und Black Swan kann ich mir leider kein Urteil erlauben.

Ich halte dann jetzt hier mal meine Favoriten in den wichtigsten Kategorien (aka die Kategorien, die ich irgendwie beurteilen kann) fest und bin gespannt wie ein Flitzebogen.

loosy’s Oscar goes to:

Beste Nebendarstellerin: Hailee Steinfeld in True Grit (Helena Bonham-Carter wäre auch ok, aber wo ist Julianne Moore bitte in der Liste?)

Bester Nebendarsteller: John Hawkes in Winter’s Bone (freue mich auch über Mark Ruffalo oder Geofffrey Rush)

Bestes Originaldrehbuch: The Kids Are All Right

Bestes adaptiertes Drehbuch: The Social Network

Beste Hauptdarstellerin: Jennifer Lawrence in Winter’s Bone (Natalie Portman nicht gesehen)

Bester Hauptdarsteller: Colin Firth in The King’s Speech (gleich für A Single Man im letzten Jahr mit, Jesse Eisenberg war auch toll, James Franco nicht gesehen)

Bester Film: The Social Network, gefolgt von The King’s Speech und Winter’s Bone

Film und Schrott

Zwei Dinge, die erstaunlich viele Berührungspunkte haben. Hier soll es jetzt jedoch nicht um schlechte Filme gehen, sondern ums Entrümpeln. Decluttering heißt das bei der FlyLady. Die Logik dahinter ist, sein Leben (und seine Wohnung) nur mit den Dingen zu füllen, die man wirklich liebt und die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Das reduziert die Menge an Zeug, verschafft gute Laune und lässt sich leichter aufräumen und saubermachen. Eine Situation voller Wins also.

Im Zuge des Declutterings habe ich schon etliche Tüten voller Klamotten und “Zeug” entsorgt, zur Kleiderspende gebracht oder zum Verschenken zurechtgestellt. Eine Kiste Bücher wandert im Laufe der Woche jetzt zum Café Tasso. Oh war das schwer, Bücher zu entrümpeln. Deswegen ist auch nur etwa ein Zwanzigstel aller Bücher in die Kiste gewandert. Bücher machen nun einmal glücklich und sind auch noch unheimlich dekorativ.

Das nächste Projekt waren die Filme. Hier ist es mir gelungen, mich von VHS-Kassetten zu trennen, wenn ich die Filme bereits auf DVD habe oder seit Jahren weder gesehen noch vermisst habe. Nichtsdestotrotz bleiben noch etwa 20 Videos übrig. Von DVDs ganz zu schweigen, denn davon mag ich keine einzige entbehren. Zumal ja monatlich durchschnittlich ungefähr zehn dazukommen (Angebotskäufe, selbstverständlich, keine meiner DVDs hat mehr als 10 Euro gekostet, die meisten gabs für unter 7 Euro).

Bleiben aber noch die Unmengen an aus dem Fernsehen mitgeschnittener Filme. Dazu muss man wissen, dass meine Eltern es geschafft haben, mir bis ich 17 war die Freuden (?) des Privatfernsehens vorzuenthalten. Es gab zwei, später drei, später vier öffentlich-rechtliche Fernsehsender. Und es gab Videos. Und es gab die Möglichkeit, tolle Spielfilme aufzunehmen, wenn sie spät in der Nacht liefen. Oder wenn sie einfach so großartig waren, dass man sie öfter sehen wollte. Oder wenn Schauspieler mitspielten, die toll waren. Oder wenn Freunde die Filme toll fanden. Oder wenn die BRAVO die Filme toll fand.

Wie auch immer – massenhaft selbstbespielte VHS-Kassetten, ordentlich durchgenudelt vom Immer-Wieder-Sehen, versetzt mit Werbung, teilweise verlorenen Enden und Anfängen etc. etc. Auch durch diese Regalbretter bin ich gerade durchgegangen. Ergebnis: Ungefähr 5 Videos einfach so entsorgt. Bei den anderen Abgleich mit der DVD-Sammlung, wieder einige entsorgt. Alles andere wanderte auf den Amazon-Wunschzettel und einiges wurde sofort bestellt. Da sind so viele “Klassiker”. Nicht unbedingt gute Filme, aber Filme die ich tausendmal gesehen habe, die ich mitsprechen kann und die meine Kindheit und Jugend geprägt haben.

Ja, es gibt Streams, ja man kann sich Filme herunterladen, ja es gibt Videotheken. Aber mal ehrlich – bei Büchern und Filmen gilt: Besitzen! Hoffen wir nur, dass sich DVD noch eine Weile gegen Blu-ray behaupten kann und nicht demnächst das nächste tolle, praktische und formschöne Medium auf uns zurollt. Sowas kann echt teuer werden…

PS: Zum Thema Film gibt es demnächst noch einen Post – hat mit heute Nacht zu tun.

PPS: Das Aufwachsen mit wenigen Fernsehsendern hat mir nur insofern geschadet, als dass ich bis heute bei gewissen Gesprächen einfach nicht mitreden kann – ich habe diese ganzen Serien einfach nie gesehen! Gleichzeitig hat es eine gewisse Nerdigkeit was Filme, Musik und das Internet angeht befördert – ob das positiv oder negativ ist, mögen meine Mitmenschen entscheiden…

Zwei Neue in der Blogroll

Nachdem ich Noah Sows Deutschland Schwarzweiß verschlungen habe – dank an die Pixelamazone für den Hinweis – möchte ich sowohl das Buch als auch den Blog der Autorin allen ans Herz legen, die nein, allen. Das Blog gibts hier.

Und ein tolles neues Comic-Blog habe ich über Facebook gefunden – könnt Ihr sofort in Euren Reader übernehmen. 🙂 A Byoo-ti-ful Day.

Und wo ich gerade am Empfehlen bin – seit einer guten Woche gibt es in Mitte ein neues Café, das Café International – nur ein paar Schritte vom gleichnamigen Kino entfernt in einem typischen DDR-Baracken-Bau, riesige Fenster, gemütliches Interieur, selbstgebackene Leckereien, interessante Zeitschriftenauswahl, superfreundliches Personal. Alle mal hin da! (Muss mal eruieren, ob sie da auch WLAN haben…)

Half awake in a Fake Empire

Gestern war der Tag aller Tage für einen Großteil der Berliner Musikliebhaber (Wenn man mit Musik aktuelle Popmusik der ernsthafteren und künstlerisch wertvollen Art meint) – The National spielten in der Columbiahalle. In den Wochen davor hörte man es an allen Ecken und Enden, wer da alles hinwill. Und scheinbar ging es nicht nur mir so. Auch einer meiner Lieblingsblogger und twitterer, Herm von Herm’s Farm muss ähnliches erlebt haben – zumindest twitterte er einen Veranstaltungshinweis ausdrücklich an “alle, die heute nicht zu The National gehen”.

Unsere Karten hatten wir jedenfalls schon seit Dezember, denn der Zufall wollte es, dass das Konzert ausgerechnet am Geburtstag des Liebsten stattfinden sollte – das perfekte Weihnachtsgeschenk also 😉 OK, so logisch ist das gar nicht, hat aber gepasst. Blöd wäre jetzt gewesen, wenn wir die Karten in den langen Wochen dazwischen irgendwie verloren hätten. Und so gerieten die letzten Tage ein wenig zur Zitterpartie.

Dazu muss man wissen, Weihnachten waren wir in Italien. Es gab viele Geschenke. Einige groß und unübersehbar, einige klein und unscheinbar – wie etwa papierne Konzertkarten und ein iTunes-Gutschein. Dazu kam, dass andere Weihnachtsgeschenke auf dem Postweg nach Italien aufgehalten wurden (erinnert sich noch wer an das Winterchaos?) – diese erreichten mich auch erst diese Woche in einem Fress-CARE-Paket der lieben “Schwiegereltern”.

Großes Durcheinander also, zwei verschiedene Abflugtage, wer nimmt was mit usw. Und nun vor ca. 10 Tagen plötzlich die Frage: “Wo sind eigentlich die The National-Karten?” Nach einigem “Die hab ich Dir doch gegeben” “Aber es sind doch Deine Karten, die sind bestimmt auf Deinem Schreibtisch” “Wo haben wir die damals eigentlich reingetan?” “Bist Du sicher, dass Du sie nicht eingesteckt hattest?” folgten hektische Suchaktionen. Nackte Panik, dass beim Entrümpeln von zahllosen Pizzakartons und Magazinen die Karten irgendwie dazwischen gelandet sein könnten. Anrufe in Italien. Durchsuchen sämtlicher damals mitgenommener Taschen, Bücher, etc. “Welche Bücher haben wir denn noch geschenkt bekommen?”

Alles hatten wir durchgesucht. Alles. Dann erste vorsichtige Anfragen im Freundeskreis, ob nicht vielleicht noch jemand eine Karte übrig hätte? (Schließlich seit Wochen ausverkauft!). “Nur mal gucken” und erschrecken bei eBay….

OK, durchatmen. Gibt es noch irgendetwas, das wir übersehen haben?

Moment, der Liebste bekam von seinem Bruder doch noch ein Buch. Was war das noch? Irgendetwas, das nicht auf dem “Zu lesen”-Stapel landete, sondern gleich im Regal. Mal überlegen.

Ein letztes Aufbäumen der Hoffnung. Ich rannte zum Regal, fand nach kurzem Suchen das Buch. Und. Da. Drin: 2 Stück Papier. Bestimmt Werbung. Doch nein – es waren DIE THE NATIONAL-KARTEN!!!!! Woooohooo. Eine Geröllhalde fiel mir vom Herzen.

Konzert gerettet, Geburtstag gerettet, Weihnachten gerettet.

Achja und das Konzert war dann auch noch großartig 😉

Kleiner Eindruck, danke YouTube:

Und noch ein riesiges Buon Compleanno an den Liebsten, auch von dieser Stelle 🙂