Nimbin und Noosa gewöhnen sich langsam, ganz langsam, an ihr neues Zuhause. „Die kleine Fressmaschine“, wie wir Nimbin liebevoll nennen, kommt inzwischen ganz von alleine ständig an und erzählt uns was oder möchte bespielt werden. Seit kurzem schnuppert er auch an meiner Hand und ließ sich heute auch ein wenig streicheln. Es kommt aber ganz auf seine Laune an.
Vorsätze und Silvestermenü
1. Mehr Süßigkeiten essen (Der Schrank quillt über…)
Alle Jahre wieder – Jahresendstöckchen 2013
Zugenommen oder abgenommen?
Nicht, dass ich wüsste.
Haare länger oder kürzer?
Länger, war ewig nicht beim Friseur.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine Veränderung.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Zwei lange Überseeurlaube und ein Umzug…
Der hirnrissigste Plan?
Selbst Laminat verlegen. An einem Wochenende. Zum Pizzaessen nach Neapel fahren. (War aber toll und die 4 Stunden Zugfahrt hin und zurück wert!
Die gefährlichste Unternehmung?
Nachts mit Bauchkrämpfen aufstehen, ohne den Mann zu wecken.
Die teuerste Anschaffung?
Laminat, Kaution, Flugtickets (gesammelt)
Das leckerste Essen?
Schwierig wie immer. Das Frühstück bei Mitzi’s in Toronto, die Artischocken-Ravioli von Freitag, das Auberginen-Soufflé von Mama?
Das beeindruckendste Buch?
Gute Frage. Vielleicht „600 Hours of Edward“ und die Fortsetzung, „Edward Adrift“.
Der berührendste Film?
„Take This Waltz“.
Das beste Lied?
„Suzanne“ von Leonard Cohen live.
Das schönste Konzert?
Leonard Cohen, Jimmy Kelly & The Street Orchestra und Katzenjammer.
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Dem Mann. (Gleich danach: Serien gucken.)
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Reisen.
Vorherrschendes Gefühl 2013?
Aufbruchstimmung.
2013 zum ersten Mal getan?
Den Fuß auf den asiatischen und den australischen Kontinent gesetzt. Etwas gebrochen (mit 30 Jahren!). Eine Location für eine Party gemietet. Laminat verlegt. IronBlogger geworden.
2013 nach langer Zeit wieder getan?
Mit einem Mann zusammengezogen, Katzen angeschafft, Roadtrip mit Freunden. Weisheitszähne rausnehmen lassen. Krankenhausaufenthalt. Ein neugeborenes Baby gesehen und gehalten. Umgezogen. Rom und Neapel besucht.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:
Krankenhausaufenthalt und die Gründe. Angst um Kranke. Umzug während Rippenfraktur.
2013 war mit einem Wort…?
Aufregend.
Briefe von Nimbin
Liebe Mamamiez,
Nimbin und Noosa
Heute sind sie eingezogen. So ganz zuhause fühlen sie sich noch nicht. Noosa liegt schon seit drei Stunden in der Transportbox und traut sich nicht hinaus.
Nur folgerichtig
Als ich vor fünfeinhalb Jahren nach Berlin zog, zum ersten Mal ganz allein in eine eigene Wohnung, ohne Mitbewohner, da war eines der Highlights meiner Nachbarschaft die Plansche. Kaum kam die Sonne länger raus, sprudelte dort das Wasser und kleine Kinder tobten und lärmten und bespritzten sich. Ein Traum. Bei jedem Vorbeikommen streifte ich die Flip Flops ab und watete selbst hindurch.
Möhrensuppe Carribean Style
Heute Abend bin ich allein zuhause und habe mir aus den Vorräten mal eben ein Süppchen zusammengerührt – frei Schnauze, so dass ich Euch nur die Zutaten, nicht aber die Mengen nennen kann. Die Suppe ist unglaublich lecker, sieht farblich aber wenig spektakulär aus (aufgrund der Kombination von lila und gelben Möhren wird das irgendwie… bräunlich), deswegen gibt’s auch keine Fotos. Here goes:
Ein neues Kapitel
Heute ist der erste komplette Tag in unserer neuen gemeinsamen Wohnung. Noch ist eine ganze Menge zu tun. Alles steht voller Kisten. Ein ganzer Raum ist noch so gut wie nicht betretbar und steht voller Möbel und Zeug (und Kisten). Wir haben ungefähr eine doppelte Kücheneinrichtung, deren Quintessenz gefunden werden und dann in der leider nur einfachen Küche Platz finden muss. In beiden alten Wohnungen stehen noch ein paar Dinge, die wir in den nächsten Wochen holen müssen, ein IKEA-Besuch steht definitiv an und auch der Baumarkt wird nochmal heimgesucht werden müssen. Und heute in drei Wochen ziehen dann Noosa und Nimbin, unsere neuen kleinen Miezen hier ein.
Timing, Universum, Schicksal
Schicksal ist ja manchmal ne Bitch, zusammen mit dem Universum und Timing hat es sich einfach mal gegen mich verschworen. Nachdem ich neulich schon ein Weilchen mit Schmerzen durch die Gegend lief, arbeiten ging und sogar Yoga machte, ging ich doch mal zum Arzt und ließ mich krankschreiben. Es wurden ein paar Untersuchungen angesetzt, aber so richtig gefunden wurde nix. Ich hätte halt Stress, physisch würde mir nix fehlen. In der Nacht vor dem Ende meiner Krankschreibung dann plötzlich so starke Krämpfe, dass ich von ihnen ohnmächtig wurde, dummerweise dabei auf den Rand meiner heißgeliebten Badewanne gefallen bin (was hab ich der bitte getan?) und mir dabei zwei Rippen brach.
Abgesehen davon, dass mein erster Bruch in immerhin 30 Jahren schon ein Erlebnis war und dieses ganze Nachts-in-die-Notaufnahme-fahren auch spannend und interessant, hätte ich mir das doch irgendwie gerne erspart. Ein paar Tage Krankenhaus waren ja irgendwie auszuhalten (Scrubs-Marathon auf dem iPhone, dafür dann auch zum ersten Mal in meinem Leben gedrosselt worden…), aber dass darauf Wochen von neuen Schmerzen und unbedingte Schonung folgen mussten war schon irgendwie doof. Der Bruch ereignete sich nämlich genau eine Woche, bevor wir den Schlüssel für die neue Wohnung bekamen, in der dann noch gemalert und Laminat verlegt werden musste. Und genau einen Monat, bevor wir unsere beiden Wohnungen zusammenpacken und in die neue verlagern wollen. Großes Kino, da mal eben komplett auszufallen!
Aber hilft ja nix. Also muss organisiert werden, und das ne Menge. Farben und Laminat aussuchen ging so halbwegs auch von der Couch. Genügend Leute zusammentrommeln, um die Arbeiten auszuführen ist da schon ein wenig schwieriger. Die Momente, in denen ich mal kurz selbst den Pinsel schwingen wollte bescherten nur massenhaft neue Schmerzen, deswegen habe ich das schnell wieder gelassen. So langsam ist zum Glück inzwischen ein Ende in Sicht, aber die nächste Woche wird auf jeden Fall auch noch einmal spannend und stressig. Der Mann verbringt im Moment nämlich alle Freizeit in der neuen Wohnung, wo noch Scheuer- und Abschlussleisten angebracht und die Spuren der beiden Arbeits-Großeinsätze beseitigt werden müssen, damit nächste Woche dann die Möbel kommen können. Das bedeutet für ihn wenig Schlaf und für mich, dass ich alles Packen hier in meiner Wohnung mit Freunden und meinen Eltern bewältigen muss – vom Sofa aus. Klappt zum Glück ganz gut, so dass meine Wohnung wohl nächsten Sonnabend rechtzeitig für alle Schandtaten bereit sein wird. Seine Wohnung hingegen… Uiuiui. Nun ja, kommt Zeit kommt Rat.
Aber zurück zu Schicksal, Universum und Timing. Nachdem ich nun langsam die Schmerzmittel etwas reduzieren konnte und die Rippen scheinbar ganz gut zusammenwachsen, fiel meinem Körper auf, dass da ja noch andere Schmerzen sind. Die von vorher nämlich. Zum Glück nehmen mich die Ärzte inzwischen etwas ernster und geben sich Mühe. Bis jetzt haben sie schon zwei Ursachen gefunden. Für die eine muss ich zum Chiropraktiker, um mich „entkanten“ zu lassen. Für die andere muss ich ins Krankenhaus und eine kleine OP über mich ergehen lassen. Der Haken an der Sache? Beides geht erst, wenn die Rippen wieder anständig und stabil verheilt sind. Also vielleicht im Januar oder so. Man stelle sich hier einen mittleren Wutausbruch meinerseits vor.
So. Einmal durchatmen und träumen: Was wäre, wenn man mich gleich vernünftig untersucht hätte? Man hätte die beiden Dinge gefunden, mich sofort entkanten und dann kurz ins Krankenhaus schicken können. Wochen voller Schmerzen wären mir erspart geblieben und rechtzeitig zum Umzug wäre ich wieder voll einsatzfähig gewesen… Und ich hätte vielleicht noch weitere 30 Jahre bruchfrei bleiben können. Aber… Timing, Universum, Schicksal…
A bis Z
Nachdem da jetzt schon eine ganze Reihe an Leuten mitgemacht haben, war ich auch neugierig: Was passiert, wenn man nur einen Buchstaben in die Browser-Zeile eingibt? Bei mir:


