Das war es also mit dem Wochenende, jetzt erstmal wieder 5-Tage-Woche, huch. Ich wache um Punkt 5 Uhr neben dem Liebsten auf, was die Vermutung nahelegt, dass irgendwo im Haus ein Wecker geklingelt hat. Einschlafen geht nicht mehr, also lese ich still das Internet leer und fange an zu bloggen, während ich meiner Blase signalisiere noch auszuhalten, damit der Liebste bis zum Weckerklingeln halb 7 schlafen kann. Das klappt. Dann gibt es Kaffee im Bett und eine gute halbe Stunde später lassen wir dem Teilzeitkind eine Weckung angedeihen. Es wechselt zu uns ins Bett und döst weiter, während sein Vater bald darauf aufsteht und seine Sachen für die Dienstreise packt.
Wir anderen bleiben liegen, lösen Rätsel und verabschieden ihn dann zum Bahnhof. Dann noch Französisch und Italienisch, paralleles bzw. verschobenes Fertigmachen und kurz nach halb 9 chillt das Kindelein mit Tee und kalter Pizza von gestern in seinem Zimmer und ich gehe Klopapier kaufen. Die glamourösen Momente des Alltags. Um 9 sitze ich dann selbst mit Müsli, mehr Kaffee und Apfel (die Hälfte hat das Teilzeitkind bekommen) an des Liebsten Schreibtisch und arbeite. Krasses Cockpit, die Gamerhöhle!

Am späten Vormittag bricht das Teilzeitkind auf und nimmt den Bus zu Mama. Ich nutze meine Mittagspause, um zurück in den Pberg zu fahren und unterwegs noch Eier zu kaufen. Dann gibt es am heimischen Schreibtisch wieder Arbeit und dazu Thai-Curry mit Reis von vorgestern.

Nach Feierabend kommt das bisschen Haushalt dran – heute mit Wäsche und Müll (und natürlich Katzen-Maintenance).

Zum Abendbrot dann schnelles Lieblingsessen – Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl, heute mit Spreewaldgurken und Kresse – und dann der Gesamtsituation in der Welt angemessen einfach nur ein paar Folgen Letterkenny und gegen halb 11 ist nach Liebstentelefonat dann Schlafenszeit.
