Markttag, Mispeln und mal wieder Pizza

Was macht man so an einem Sonnabend in der Toskana? Richtig, man geht auf den Markt. Hierzu fahren wir nach Volterra, wo der Wochenmarkt direkt neben den Ruinen des römischen Theaters stattfindet. Zu fast 90% besteht er aus Ständen mit Kleidung, Schuhen, Haushaltstextilien und anderem für uns uninteressanten Zeug, aber entlang zweier Seiten finden sich die spannenden Lebensmittelstände.

Bereits seit San Gimignano vor einer Woche gelüstet es dem Hasen nach Porchetta (Spanferkel), heute werden wir endlich fündig (vorher sah es immer entwedernicht so lecker aus oder wir hatten gerade gegessen.) Er nimmt also eine Porchetta im Panino und ich darf kosten. Wir finden es lecker, aber er noch ein bisschen mehr als ich 😉

Am nächsten Stand kaufen wir Wildschweinsalami und pikante Salami, am übernächsten Fenchelsalami (Finocchiona), wie sie Das Nuf immer für ihre Kinder bestellt. Dort kosten wir außerdem noch einen Schinken, entscheiden uns dann aber gegen den Kauf.

Gegenüber fotografiere ich den Fischstand – leider sind wir nicht mehr lange genug hier, um welchen zu verarbeiten. Am Gemüsestand bewundere ich Artischocken und Zucchiniblüten, aber mangels Kochchancen kaufen wir dann doch nur Marmande-Tomaten, Mispeln und Erdbeeren.


Einen Brotstand gibt es nicht, aber wir finden noch einen Bäcker, bei dem es außer Brot und Pizza sogar auch Kuchen und Kekse gibt – in Italien findet man die sonst normalerweise nur in der Pasticceria. Die Verkäuferin ist sehr happy mit unserem Großeinkauf – Brot, Kirsch-Crostata, Nusstorte und Cantuccini für zuhause – dass sie uns noch ein Miniküchlein schenkt und der Hase seinen gewünschten Keks umsonst bekommt.

Der nächste Stopp ist obligatorischerweise der Eisladen. Für mich gibt es heute Curcuma und Pinienkern, letzteres ist vegan, wovor mich der Verkäufer extra warnt. Schmeckt aber trotzdem sehr gut! 😉

Zuhause gibt es Kaffee, Kuchen und Obst und dann eine mehrstündige Siesta zum Schlafen, Dösen, Internet leer lesen und Podcast hören. Abends wollen wir dann wieder in die Pizzeria gehen, aber da es Sonnabend ist, ist alles ausgebucht. Man bietet uns aber an, unsere Pizza als Take-away zu nehmen. Dafür berechnet man uns auch nur einen geringeren Preis und weil unsere “Gastgeber” gute Bekannte der Inhaber sind, gibt es auch noch einen extra Rabatt. Am Ende gehen wir mit vier sehr leckeren Pizzen für 26 € zurück nach Hause. 

Meine Pizza heißt Lucrezia und ist mit Mascarpone, frischen Tomaten, Grana und Rucola – buonissima!

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