Wer bis Mitternacht liest und dann bis Weckerklingeln schläft, ist ganz schön müde den Tag über. Zum Glück ein Homeoffice-Tag mit nicht sooo vielen Meetings.

Zum Frühstück gibt es einen Rest Pistazienschnecke aus der Trendbäckerei in Fhain, Apfel und Birne und einen großen Earl Grey mit Erbsenmilch und Vanille – inspiriert vom kanadischen London Fog, da allerdings geschäumte Milch, dafür hatte ich jetzt keine Zeit.
Am Vormittag findet die penultimate Übergabe mit meinem Vorgänger ab – wir haben alles übergeben, was wir bis dato übergeben konnten, für zwei Sachen warten wir noch auf technische Freigaben und zwei weitere Themenmeetings finden erst später statt. Alles andere liegt jetzt schon bei mir. Aufregend!
Mittags laufe ich durch strahlendes Oktoberwetter (immer mitnehmen, die nächsten Tage zeigen in der Wetter-App keine Sonnenstunden an) zur Apotheke und zum Haustierbedarf und höre nebenbei einen dienstlichen Podcast.

Wieder drinnen gibt es einen Rest Jaozi und Algensalat von gestern und dann bald das nächste Meeting.

Danach noch ein bisschen Kleinkram und dann mache ich Feierabend und setze mich mit einer Schüssel Kirschquarkspeise mit Baiser aufs Sofa (weitere Restevernichtung).

Ich esse und höre Hörbuch und dann übermannt mich das Nachmittagsschläfchen, bis meine Coachee anruft. Wir telefonieren eine knappe Dreiviertelstunde, dann stehe ich wieder auf und mache mir einen Restesalat aus Romanaherz, Radieschen, Gurke, einer Tomate, veganer Lyoner und einem ranchigen Dressing aus Joghurt, Mayo, Gurkenwasser und TK-Kräutern zum Abendbrot.

Der Abend vergeht mit Hörbuch und Chillen, bis ich mich nochmal für Katzenklo und Bettgehroutine aufraffen kann. Im Bett will ich eigentlich noch ein neues Papierbuch anfangen, aber dann schreibt Anna Seghers gleich auf der ersten Seite was von Pizza und dann muss ich Restaurants in der Nähe recherchieren und dann ist plötzlich schon Schlafenszeit…