19.09.2026 – Das Eintageswochenende

Morgen ist Wahl und der Wecker klingelt um 5., die Erfahrung sagt, dass es ein langer Tag wird (hoffentlich nicht wie beim letzten Mal, als ich quasi eine Doppelschicht fahren musste, von 7 bis 22 Uhr mit nur einer Stunde Pause zwischendrin). Der Sonntag zählt jedenfalls nicht als Wochenende, der Sonnabend hat daher eine ganze Menge zu schultern, so als Wochenende zwischen den ersten beiden Wochen im neuen Job inkl. der spontanen Dienstreise eben…

Erstes Aufwachen ist trotzdem sehr früh, ich schlafe dann aber immerhin nochmal bis kurz vor 9 weiter. Morgendlicher Reboot im Bett, dann gemütliches Frühstück auf der Couch, mit der letzten Hofbirne und der ersten Crowdfarming-Mango der Saison.

Es folgt unweigerlich das Nachfrühstücksschläfchen. Danach seliges Rummgammeln mit Katze und Telefon und immerhin Hörbuch (für Papierbuch sind die Hürden gerade zu groß, das klappt nur für ein paar Seiten). Irgendwann raffe ich mich auf für ein paar Kurshausaufgaben am Laptop.

Später mache ich mir den Rest Pasta mit Radicchio und Walnüssen von Montag warm und danach könnte ich eigentlich direkt zum Nachmittagsschlaf übergehen, lege mich aber stattdessen in die Badewanne, weil ich noch Haare waschen muss.

Danach nochmal Rumgammeln im Bett, am frühen Abend eine Schüssel Müsli, dann Aufstehen, Fertigmachen, Wäsche aufhängen, Müll rausbringen und los in die Nacht, die da noch hell ist.

Mit Straßenbahn und S-Bahn geht es nach Mitte. Erst treffe ich (zufällig) eine der Cousinen („Was machst Du denn hier?“ „Ich gehe ins Deutsche Theater und Du?“ „Ich gehe in den Admiralspalast.“), dann geplant den Liebsten. Wir lösen eines seiner Geburtstagsgeschenke ein und gehen zu Daniel Sloss mit seinem aktuellen Programm „Bitter“. Der Warm-up-Act von Kai Humphries ist auch schon sehr gut und geht in eine ähnliche Richtung, so dass wir sehr gut eingestimmt wären, wenn dann nicht eine viel zu lange Pause folgen würde. Daniel Sloss dann allerdings wie erwartet sehr, sehr lustig, wenn auch insgesamt nicht ganz so lustig, wie in seinen Netflix-Specials, aber das liegt wohl in der Natur der Sache – live und ungeschnitten eben.

Hinterher verabschieden wir uns recht hastig, auf den Liebsten wartet ein ebenfalls Netflix-guckendes Teilzeitkind, auf mich dringend das Bett. Fernbeziehung in der gleichen Stadt zwischen vielbeschäftigten Menschen eben…

Ich fahre auf dem gleichen Weg zurück nach Hause, komme gegen 23 Uhr an und liege wenig später im Bett. Das mit dem Einschlafen dauert natürlich noch und besonders kooperativ ist Noosa dabei auch diese Nacht nicht…

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