Netto keine fünf Stunden geschlafen, das Leben ist aber gerade auch aufregend! Dafür dann ausreichend Zeit für den morgendlichen Reboot im Bett, ein Liebstentelefonat, Aufstehen und Sachenpacken und dann geht es erstmal runter zum Frühstück, wo mir die beiden Coachinnen von gestern nochmal begegnen.

Wieder hoch aufs Zimmer, Sachen schnappen, auschecken und dann bin ich rechtzeitig im Büro um vor meinem Meetingmarathon noch ein kurzes Schwätzchen mit den Kolleginnen zu halten, einige davon waren gestern dabei, andere kenne ich schon, eine ist mir ganz neu. Das wird jetzt noch eine Weile so gehen, es sind knapp 200 in diversen Ländern (plus die aus dem alten Job, die ich auch nach einem guten halben Jahr immer noch nicht alle getroffen habe – ich arbeite dran).
Der Kalender sieht für die Zeit von 9 bis 11:45 vier Meetings back to back vor, ich bin froh, dass eins früher vorbei ist und mir Gelegenheit für Wasser wegbringen und neues holen gibt. Dann nochmal kurzer Kolleginnenschnack und auf zum Bahnhof, diesmal mit der Straßenbahn, was nur wenig länger dauert als mit der S-Bahn, aber ansonsten gemütlicher ist. Am Bahnhof hole ich mir zwei kleine Sandwiches für die Zugfahrt und hänge dann noch ein wenig herum, bis der Zug kommt. Dank Startbahnhof sitze ich schon deutlich vor Abfahrt an meinem Platz, bin im WLAN und kann weiter arbeiten.
Dieser Zug nun fährt pünktlich ab und kommt nur drei Minuten zu spät in Berlin an, es ist geradezu unterwältigend unaufgeregt. In Berlin dann immerhin kurzes S-Bahn-Chaos, aber am Ende bin ich vor 18 Uhr zuhause, begrüße Noosa, packe meine Sachen aus und lande dann auf der Couch.

Gegen halb 7 habe ich ein Telefonat mit meiner Coachee, kurz nach 7 hole ich ein Paket bei den Nachbarn ab, dann gibt es das zweite Sandwich von vorhin und den Rest des Tages nur noch witzige Videos im Internet. Anspruchsvolles wird auf morgen vertagt. Kurz vor Mitternacht schleppe ich mich ins Bett. Hände hoch, Wochenende!