Hui, neuer Monat, neuer Arbeitsvertrag – und neuer Urlaub. Ich bin quasi Schrödingers Angestellte, da aber nicht da. Der Tag beginnt mit späterem Weckerklingeln, trotzdem leicht hektischem morgendlichen Reboot, einem schnellen Pfirsich auf die Hand und einer Fahrt nach Moabit, wo ich zu spät zum Arzttermin komme, weil sowohl auf der Ringbahn als auch in der U-Bahn mal wieder Chaos ist. Stört in der Praxis zum Glück niemanden, ich komme trotzdem ziemlich schnell dran, alles verläuft nach Plan und dann bin ich bald schon wieder auf der Straße.
Mit zwei U-Bahnen geht es weiter nach Neukölln, wo der Kurs heute ohne mich begonnen hat. Ich stolpere direkt in die erste Pause, was mir Gelegenheit zu einem Kaffee (doppelter Espresso, viel Hafermilch), ein paar gelben Pflaumen, Mandeln und Pistazien gibt.

Dann geht es weiter mit dem Kurs bis zur richtigen Mittagspause. Ich esse Kartoffelsalat, vegane Bratwürstchen, Sriracha-Sauce (kein Senf oder Ketchup im Kühlschrank, dit is Neukölln hier) und Trauben frisch von der Rebe. Dazu natürlich tolle Gespräche und Septembersonnenschein.

Am Nachmittag gibt es nach dem Warm-up erst Einzel-, dann Gruppenarbeit, die superintensiv und spannend ist. In der Zwischenzeit bäckt jemand Pflaumencrumble und davon genehmige ich mir in der Kaffeepause ein Stück. So, so gut!

Danach weiter Gruppenarbeit – mit viel Anstoß zum Nachdenken und Reflektieren für mich – Check-out und Heimweg. Mit der Ringbahn (wieder unregelmäßig) geht es zurück in den Pberg. Kurzer Stopp in der Apotheke und beim Nachbarn, das Paket von gestern abholen.
Dann höre ich Podcasts und putze die Wohnung – es war dringend wieder nötig – bevor ich mir Schnittchen mache und den Abend lesend beende.

