Das übliche Jahresendstöckchen

Zugenommen oder abgenommen?

Erst zu-, dann wieder abgenommen. Beides unbewusst. Der Wendepunkt war wohl der 5. Oktober.

Haare länger oder kürzer?
Länger, wobei ich, glaube ich, Anfang des Jahres mal Spitzen schneiden lassen war.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Keine Veränderung

Mehr ausgegeben oder weniger?

Vermutlich eher mehr.

Der hirnrissigste Plan?

Hirnrissig war eigentlich keiner. Der verrückteste war vielleicht, ganz alleine auf eine Kreuzfahrt rund um Europa zu gehen. Hab ich dann aber auch nicht gemacht. Stattdessen gings nach Pittsburgh und Nova Scotia.

Die gefährlichste Unternehmung?

Dazu fällt mir nun wirklich nichts ein. Es sei denn man zählt “durch dunkle Straßen etc. laufen” und “mit Fremden im Liegewagen fahren” dazu.

Die teuerste Anschaffung?

Flugtickets. Wenn die nicht zählen, mein neuer Fernseher.

Das leckerste Essen?

Sowas kann man mich doch nicht fragen. Die größten Neuentdeckungen waren zumindest das Suriya Kanthi, das ASIN und das Bejte Ethiopia,

Das beeindruckendste Buch?

Ausnahmsweise mal keine Belletristik, sondern Malte Weldings “Frauen und Männer passen nicht zusammen – auch nicht in der Mitte. Warum die Liebe trotzdem glücklich macht.” Habe ich dieses Jahr insgesamt dreimal gelesen und an mehrere Freunde verschenkt bzw. empfohlen. Anders als man denken könnte handelt es sich nicht um Ratgeberlektüre, auch wenn ein paar Ratschläge drin sind. Es steckt viel Wahres drin über den Menschen und vor allem die heutige Gesellschaft. Und viel Lustiges. Und es war der Grundstein für eine mitunter merkwürdige, definitiv bemerkenswerte, Freundschaft.

Der berührendste Film?


Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal P.S. I Love You gesehen 😉 Der letzte Harry Potter war das Ende einer Ära und somit eher als Meilenstein berührend. Musste an all die Zeit denken, die vergangen ist seit Teil 1 und was so alles passiert ist. Am meisten Lust auf Essen und Reisen hat Eat Pray Love gemacht. Hmmm. Eine bessere Antwort habe ich leider nicht, 2011 war eher ein Jahr der Serien.

Das beste Lied?

Supershirt – Die langweiligsten Orte der Welt

Das schönste Konzert?

Hmm.. The National, Morrissey, Ringo Starr, Kathy Kelly, Kraftclub, Smashing Pumpkins, Kelly Family, Supershirt? Fragt man nach dem emotional schönsten Konzert, ist es eindeutig das der Kelly Family ;), das musikalische Highlight waren wohl The National.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Mir selbst ist eine schöne und wahre Antwort. Auf Platz Zwei wäre wohl: dem Job.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Guten Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2011?

Limbo (und ich meine nicht den Tanz)

2011 zum ersten Mal getan?


Äthiopisch gegessen, Sri Lankisch gegessen, Singapurisch gegessen, Koreanisch gegessen, Nachtzug gefahren, eine Wurzelbehandlung über mich ergehen lassen, nach der Trennung in der Wohnung wohnen geblieben, wildfremden Menschen Details aus meinem Liebesleben erzählt

2011 nach langer Zeit wieder getan?

Meine Spontanantwort ist zu privat fürs Verbloggen. Also: Tanzen gewesen und geblieben, bis die Lichter angehen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Liebeskummer. Wurzelbehandlung. Mir fällt kein drittes ein, das ist wohl ein gutes Zeichen.

2011 war mit einem Wort…?

Überraschend.

Getting all soppy on Christmas Eve

Ich bin ja sonst nicht übermäßig sentimental, glaube ich. Aber wenn man so kurz vor Weihnachten krank ist und viel Zeit zum Nachdenken hat, dann kommt da doch ganz schnell ein warm fuzzy feeling ins Bäuchlein, das jetzt einfach mal hier in den Blog wandern muss.

Dieses Jahr war insgesamt eher durchwachsen für mich und trotzdem geht es mir gerade (also außer gesundheitlich) ziemlich doll gut. Das liegt an Euch, liebe Mitmenschen! Ich habe unheimlich viele tolle Sachen erlebt in diesem Jahr, so dass die nicht so tollen einfach irgendwie mit durchgerutscht sind.

Vieles hat mit den Leuten zu tun, mit denen ich Tag für Tag im Büro hocke und von denen einige mir extrem ans Herz gewachsen sind. Und einige von denen waren ja schon vorher meine Freunde und ich sehe sie jetzt jeden Tag. Großartig! Thanks for being sooooo awesome.

Ein weiterer großer Batzen sind die Leute mit denen ich Tag für Tag über das Internet verbandelt bin. Das großartige Netz schafft es, dass auch die Freunde, die weit weg leben immer ganz nah sind und Freud und Leid mit mir teilen. Und so ganz lässt sich das ja alles nicht trennen, auch die Kollegen und die Freunde hier in Berlin gehören ja zu meinem Internet-Bekanntenkreis, dem großen flauschigen Netz, das immer da ist und mich auffängt und sich ständig vergrößert.

Und mitunter lernt man über das Netz ja auch Menschen kennen, die rein virtuell zu Freunden werden. You know who you are, danke!

Ach am Liebsten würde ich hier eine Liste mit allen diesen großartigen Menschen aufstellen, aber erstens mögen einige die Publicity nicht und zweitens könnte es sein, dass ich im Eifer des Gefechts jemanden vergesse.

Also nochmal ein ganz allgemeines Danke an alle, die dieses Jahr mit mir verbracht, bequatscht, ausgewertet und belacht haben; mit denen ich die Oscar-Verleihung durchwacht habe; mit denen ich philosophierend durch Städte gelaufen bin; die mich in ihren Wohnungen bzw. Häusern empfangen und bewirtet haben; mit denen ich großartige Konzerte erlebt habe; mit denen ich gekocht, gegessen und getanzt habe; mit denen ich Filme und Serien geschaut habe; die großartig zu mir waren, auch nachdem wir uns jahrelang nicht gesehen haben; mit denen ich gechattet, gemailt, gesmst, gemmst, geskyped und telefoniert habe; mit denen ich Texte diskutiert habe; mit denen ich Minigolf gespielt habe; mit denen ich heftige, aber nicht unsanfte Wortgefechte geführt habe; die mit mir an Gewässern gesessen haben; die mich in meiner Bubble Tea-Sucht unterstützt haben; die mir verrückte Geschenke geschenkt haben; die an mich gedacht und mich besucht haben; mit denen ich Musik gehört habe; mit denen ich von alten Zeiten geschwärmt habe; die mir das Gefühl gegeben haben, dass alles gut ist und sein wird.

Danke auch dafür, dass dieses Beziehungsende so glimpflich und mit wenig schlechten Gefühlen vonstatten gegangen ist.

Danke dafür, dass Ihr lieb zu mir seid, auch wenn ich Euch auf die Nerven gehe. Danke, dass Ihr mich in Ruhe lasst und nicht nachbohrt, wenn ich keine Lust habe, emotional zu sein. Danke, dass Ihr mir Eure Sorgen anvertraut. Danke, dass Ihr mir auch bei der 20. Krankheitsmeldung auf Facebook immernoch gute Besserung wünscht. Danke, dass Ihr in meinem Leben drin seid und bleiben werdet!

Und, nicht zu vergessen: Danke dafür, dass ich dieses Weihnachten nicht allein sein werde! Danke, Familie 🙂

Adventskalender 24.12.

Huch, is ja schnell vorbei gegangen: Christmas is in da house. Da ich noch so viele Schmankerl übrig habe, gibt es heute gleich die dreifache Ladung, ist immerhin der letzte Adventskalendertag. 🙂 A very merry Christmas! (Und Happy Birthday, Melli!!)

Billy Mack – Christmas Is All Around

The Pogues and Kirsty McColl – Fairytale Of New York

Jon Stewart and Stephen Colbert – Can I Interest You in Hannukah

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
A Colbert Christmas: Jon Stewart
www.colbertnation.com
http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:211033
Colbert Report Full Episodes Political Humor & Satire Blog Video Archive
 

Adventskalender 22.12.

Weihnachten rückt immer näher, also verbreite ich heute wieder etwas besinnlichere Stimmung. Dieses Video stammt aus dem letzten Jahr, aber es macht gerade wieder die Runde in allen sozialen Netzwerken. Der wunderwunderwundertolle Herm drehte es zu Mariah Careys Hit “All I Want For Christmas Is You”. Ich gehöre ja zu den Leuten, die dieses Lied tatsächlich mögen, aber mit Herm dazu gewinnt es noch einmal ungemein. Schaut selbst:

Herm – Marry Careystmas


Marry Careystmas! from hermsfarm on Vimeo.

Adventskalender 21.12.

Na, darauf habe ich doch gehofft, dass während der Adventszeit jemand ein neues Lied auf die Welt bringt, das ich dann gleich hier posten kann. Gestern feierte mein halber Facebook-Freundeskreis dieses Lied. Einfach mal drauf einlassen und genießen 😉 (Am Ende hört man ein Sample von den wundervollen Talking To Turtles und wer aufpasst, findet auch musikalische und wörtliche Zitate, u.a. von Tears In Heaven und Nordisch By Nature. Großartig!

Mumpel, Murks und die Herrscherin der Galaxis – Die Wahrheit über E.C.

Adventskalender 20.12.

So, nach dem kleinen Ausflug nun wieder zurück zur richtig, richtig, richtig, richtig großen Musik. Beatles, anyone? 🙂 (Der Ausschnitt stammt vom Concert for George, das ein Jahr nach George Harrisons Tod stattfand – legen… wait for it… dary!)

Paul McCartney, Ringo Starr, Eric Clapton, Billy Preston, Tom Petty, Jeff Lynne et al. – Something