Der letzte Rostock-Tag ist heute ein sehr ruhiger, mit viel Spazieren, vielen guten Gesprächen, viel Grün, viel Nachdenken, leckerem Eis und gleich auf der Fahrt zurück nach Berlin hoffentlich auch mit viel Schlaf…

Der letzte Rostock-Tag ist heute ein sehr ruhiger, mit viel Spazieren, vielen guten Gesprächen, viel Grün, viel Nachdenken, leckerem Eis und gleich auf der Fahrt zurück nach Berlin hoffentlich auch mit viel Schlaf…

„Du musst unbedingt noch Frank Zappas Nase anfassen, das bringt Glück!“

Hab ich dann natürlich auch gemacht, bei meinem ersten bewussten Ausflug nach Bad Doberan, Heimat der Zappanale. Auch abgesehen von Zappa war es da sehr schön und pittoresk. Kuchen, Eis und nette Begleitung taten ein Übriges, um den ersten Rostock-Urlaubstag großartig zu gestalten, genau wie vorher schon die Neptun-Spaghetti im Stadthafen und später die Himbeerbrause beim Warten auf den Bootsbauercousin, der auch Karfreitags Boote baut – mutmaßlich Archen?!
Das mit dem Glück fängt jedenfalls schon mal gut an.
Ich habe sogar bis um 6 geschlafen, in der ersten Nacht im neuen Bett. Das klingt nicht lange, aber erstens schlafe ich ja sonst gerade nur bis 5 und zweitens war ich schon halb 11 im Bett und habe geschlafen. Voll gut also. Und da ja ab morgen Abend erstmal Ostern ist und ich unterwegs sein und länger aufbleiben werde, verschiebt sich mein Schlaffenster hoffentlich auch wieder in humanere Gefilde… Sehr toll war übrigens auch, dass ich genau in der Mitte des 1,60 m breiten Betts aufgewacht bin und nicht auf nur einer Seite. Das Bett sieht ja eh wie die riesige Version eines Einzelbetts aus und ich gedenke, es für lange Zeit genau als solches zu nutzen. Dann genau in der Mitte zu liegen fühlt sich unglaublich luxuriös und irgendwie empowernd an. Yay!
Ansonsten war der Tag heute mental deutlich weniger aufreibend als der gestrige und die Wogen haben sich wieder geglättet. Dafür war es aber auf Arbeit relativ stressig und ohne all das zusätzliche Adrenalin von gestern bin ich heute einfach nur noch müde. Deswegen geht es jetzt nach begeistertem Lesen des Bärenbuchs – das einige Fragen beantwortet und viele neue aufgeworfen hat – und einem ausführlichen Schwumm in der Badewanne einfach ins Bett – Akkus aufladen!

PS: Als ich heute im Büro erzählte, dass ich über Ostern in Rostock bin, wurde ich gefragt ob ich dort eigentlich noch eine Wohnung habe. Ja, manchmal fühlt es sich wirklich so an und ich träume auch nach 11 Jahren in Berlin immer wieder davon, dass es da ja noch diese Wohnung in Rostock gibt. Übrigens eine, in der ich nie gelebt habe – eine kleine 1-Zimmer-Wohnung irgendwo zwischen Dobi, Lindenpark und Schröderplatz und mit hellgrün gestrichenen Wänden, in der ich im Traum normalerweise meine Wochenenden verbringe. Verrückte Sache das. Zum Glück gibt es viele Wohnungen in Rostock, in denen ich immer wieder willkommen bin, sonst müsste ich anfangen, Lotto zu spielen… (Und gewönne ich, hätte ich natürlich eine Wohnung viel näher am Törtchenlokal, manchmal verstehe ich mein Traum-Ich nicht!)
Das mit der Konzentration auf positive Dinge, das funktioniert auch heute weiter. Heute bin ich – wie an den meisten Tagen in letzter Zeit – gegen 5 aufgewacht. An den meisten Tagen schaffe ich es, noch einmal einzuschlafen. Heute las ich jedoch eine Nachricht, die mich ziemlich aufgewühlt hat. Dann war es vorbei mit dem Schlafen. Aber immerhin habe ich es durch Vernunft und das exzessive Schauen von zwei Gilmore-Girls-Folgen geschafft, nicht direkt zu antworten und mich erst einmal zu beruhigen. Im weiteren Verlauf des Tages stellte sich das als genau die richtige Strategie heraus.
Trotz dieses miesen Starts in den Tag wurde dann alles sehr viel besser:

Der Tag hat mich heute einmal gehörig von den Füßen gerissen. Für eine Weile wusste ich nicht so recht, wohin mit mir und meinen Gefühlen. Und dann geschahen nach und nach Dinge, die mich wieder zurück zu mir und nach Hause brachten.
Und Notre-Dame wird auch wieder aufgebaut werden!
Mit Halsschmerzen aufgewacht, kurz danach kam noch eine laufende Nase dazu. Also den ganzen Tag im Bett geblieben und mich von den Katzen und Netflix pflegen lassen. Und von einer selbst gemachten Nudelsuppe mit ordentlich Ingwer drin.

An jedem 12. machen Blogger*innen zwölf Fotos von ihrem Alltag. Die anderen gibt es drüben bei Caro, meine sind hier:
Puh, war das ein Tag. Selten war ein 12. so prädestiniert dafür, vertagebuchbloggt zu werden. Und selten habe ich mich vor einem Tag im Homeoffice so ob der Logistik gestresst. Am Ende ist dann allerdings fast alles gut gegangen und jetzt bin ich extrem erleichtert, rechtschaffen müde und sowas von bereit fürs Wochenende…
Der Tag begann mit einem Zahnarzttermin für Nimbin, dem Zahnstein entfernt und ein kleiner Zahn gezogen werden musste. So gesehen begann der Tag schon gestern Abend, denn vor der Narkose durfte er 12 Stunden lang nichts essen. Das bedeutete auch für Noosa und mich mitfasten, und zwar ab 21 Uhr. Morgens war ich dann etwas nervös, was die Katzen zum ausbleibenden Frühstück sagen würden – zum Glück war der Termin schon um 9.

Nachdem mich Nimbin gegen halb 7 geweckt hatte, tat ich ganz lange so, als würde ich noch weiterschlafen, um zu suggerieren es sei noch gar nicht Frühstückszeit.

Als dann auch mein tatsächlicher Wecker geklingelt hatte und die Blase drückte, musste ich zwangsläufig aufstehen, lenkte Nimbin aber mit einer Fensterrentner-Session ab, das liebt er.

Dann verklickerte ich ihm, dass er heute zum Zahnarzt muss – der Blick spricht Bände!

Die Transportkiste wurde mit Kuscheldecke und Katzeninze präpariert und während ich versuchte, Nimbin willenlos zu streicheln, wurde Noosa zwischenzeitlich sehr neugierig.

Dann ging alles sehr schnell, Kater in die Box, Box in die Tram, ab zum Tierarzt.

Wieder zuhause fragt Noosa aufgebracht, wo ich denn ihren Bruder gelassen hätte.

Ich fahre den Arbeitslaptop hoch und setze mich ins Schaukelstuhl-Office, bis es Zeit wird, Nimbin wieder abzuholen. Auf dem Heimweg passiert mein Alptraum: Die Transportkiste geht kaputt und knallt auf den Boden. Oben und an der Seite liegen die Türen jetzt locker auf und lassen sich nicht mehr verschließen. Zum Glück ist Nimbin noch so benommen und ängstlich, dass er sich nicht unter seiner Kuscheldecke hervorwagt und ich ihn sicher nach Hause bringen kann. Die Box ist jedoch hin und bis zur Kontrolle in zwei Wochen muss ich Ersatz besorgen. Außerdem bekommt der kleine Racker jetzt morgens ein paar Tage Schmerzmittel.

Ich arbeite weiter, bis es klingelt. Erst wird mein neuer Kühlschrank geliefert…

…und zwei Stunden später dann mein neues Bett, dass morgen noch mit vereinten Kräften zusammengebaut wird.

Nach Feierabend gehe ich noch kurz etwas einkaufen, so ein Kühlschrank will ja auch gefüllt werden, und dann gibt es Abendbrot: Warmes Naan aus dem Ofen mit Avocado und Tomaten. Hinterher wird noch ein wenig geräumt – der Hase und einer seiner zukünftigen Mitbewohner sind da, um schon mal einen kleinen Teil des Auszugs anzugehen.

Später am Abend ist der neue Kühlschrank einsatzbereit und wird von mir bestückt. Der vom Hasen darf jetzt abtauen und in zwei Wochen dann ausziehen in sein neues Quartier.

Und jetzt geht es in die wohlverdiente Badewanne und danach für eine letzte Nacht ins provisorische Sofa-Bett!
Gerade ist die Stimmung merkwürdig und wenig ausbalanciert, ich möchte aber lieber nicht darüber schreiben und mich lieber auf schöne Dinge konzentrieren. Deswegen hier eine Liste von Sachen, die in den letzten Tagen schön waren.
Da kommt doch einiges zusammen, sehr schön. 🙂

Diese Zeit gerade ist der Wahnsinn. Auf allerkleinstem Raum vereint sie so viele Geschehnisse, Erledigungen, Emotionen und Reflexionen, dass mir fast ein wenig schwindlig wird, wenn ich sie mir mental aufzähle, um zu schauen, worüber ich denn bloggen könnte oder sollte.
Selten habe ich so viel erledigt und trotzdem Zeit gehabt, faul auf dem Bett rumzuliegen und Serien zu gucken oder draußen durch die warme Frühlingssonne zu spazieren. Selten so viele gute Gespräche geführt, die teilweise wohl noch eine ganze Weile brauchen werden, bis ihre Tragweite verarbeitet ist.
Und ganz nebenbei habe ich auch noch Bob Dylan live gesehen. Und Botschaft. Und Monako. Und nein, die sind nicht alle drei gleich bedeutend. Und ich habe Kuchen gegessen und Schwäne und Schildkröten beobachtet. Und einen Kühlschrank habe ich auch gekauft. Meinen ersten eigenen.
Ich bin übervoll mit Eindrücken (während sich mein Konto leert) und zu müde, um sie zu sortieren und zu verbalisieren. Stattdessen ein paar Fotos vom heutigen Tag. (Das erste vom Engelbecken, die anderen aus dem Atelier von Beate Bendel, das heute und morgen besucht werden kann.)







Es ist mal wieder der 5. und wie jeden Monat fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Meine Antwort folgt, die anderen gibt es hier.
Ich wache ziemlich genau um 5 zum ersten Mal auf, weil irgendein Katz anfängt, meine Laptop-Schutzhülle als Kratzunterlage zu verwenden. Also kurz mal die Augen aufmachen, die Hülle in Sicherheit bringen und bei der Gelegenheit aufs Klo gehen. Dann mache ich mir einen Podcast an und schlafe nochmal gute zwei Stunden ein. Kurz nach 7 findet der Kater, ich könne jetzt mal langsam das Frühstück servieren, lässt sich aber mit einem Gang auf den frühlingshaften Balkon noch einmal besänftigen. Ich kuschele mich noch einmal ins Bett und gucke auf dem Smartphone nach, ob die Welt noch steht. Gegen halb 8 gebe ich dem Drängen dann nach, füttere die Miezen und gehe ins Bad. Kurz nach 8 verlasse ich das Haus und laufe unter Blätter und Blüten sprießenden Bäumen zur Tram.

Im Büro beginnt der Tag mit dem monatlichen Brunch und tollen Gesprächen mit Kolleginnen (heute kein Sternchen nötig). Später gibt es ein Kick-off-Meeting für ein neues Projekt. Danach kümmere ich mich um die Reisekostenabrechnung für die letzten beiden Tage und dann wird es ein eher ruhiges Abarbeiten ins Wochenende hinein. Statt Mittagessen gibt es eine nachmittägliche Kuchenpause mit Brunch-Resten. Zum Feierabend liefere ich mir noch ein spannendes Tischtennis-Match mit einem Kollegen, das ich aber leider knapp verliere. Fühlt sich trotzdem gut an und ich nehme mir wie jedes Mal vor, jetzt wieder öfter zu spielen…
Nach der Arbeit gehe ich in einen Elektrofachmarkt, Kühlschränke angucken. Ich brauche nämlich bis Mitte April einen neuen. Leider ist mein Wunschmodell in der Realität weniger schön als auf den Fotos im Internet und außerdem auch zu klein. Ich schaue mir ein paar Alternativen an, mache Fotos und vertage die Entscheidung auf morgen.
Dann geht es nach Hause, die Katzen füttern, Abendbrot essen (es gibt aufgewärmte Reste), das Katzenklo sauber machen und mich für den Abend umziehen. Mit einer Freundin gehe ich auf ein Konzert mit anschließender Party bis tief in die Nacht – zur Einstimmung aufs Immergut, aufs Wochenende und auf hoffentlich viele weitere gemeinsame Ausgehabende…