12 von 12 im Oktober: Lazy Sunday

Der Sonntag begann erfreulich spät. Nach Brant Bjork-Konzert im C-Club und @mspro’s Bookrelease Party im Edelweiß und einer langen Heimfahrt aus Kreuzberg (an jeder Bahn über 10 Minuten Wartezeit…) lagen wir erst kurz nach 3 im Bett. Daher war ich recht happy, dass ich erst um 12 das erste mal die Augen aufmachte (die Kirche hat gebimmelt).

1. Erste Amtshandlung: Katzenkotze wegmachen. Zum Glück war ich nicht verkatert.
2. In der Küche bewunderte ich dann erstmal, was der Mann gestern so gemacht hat: Eingekochte Tomaten und Gemüsebrühe.
3. Jemand im Internet hat Kaiserschmarrn gemacht, das will ich auch! Und so gabs den dann zum Frühstück.

4. Dabei entspann sich die Diskussion um den korrekten Artikel von Apfelmus. Das Internet gibt uns Recht.
5. Ein fauler Couch-Tag kann beginnen: Noosa und ich ziehen uns erstmal die aktuelle Folge Scandal rein.
6. Danach hole ich weiter Modern Family auf.
7. Kurze Unterbrechung, weil die Katzen um ein aktuelles Familienfoto bitten. Wird prompt erledigt.

8. Das Abendbrot sieht heute irgendwie anders aus.

9. Schmeckte dann aber doch ganz gut.

10. Nimbin hilft mir noch bei einer letzten Folge Modern Family.
11. Noosa schläft ihren Whisky-Rausch aus.
12. Dann geht’s in die Wanne, ich gebe zu, ich hätte das Wasser früher ausstellen können. Noosa schimpft.
Bonus:
Aber am Ende sind die Bademiezen dann doch ganz happy und wir genießen unsere Wellness-Auszeit vor dem Schlafengehen. Insbesondere Nimbin liebt ja die Wanne so sehr, dass er inzwischen nicht mehr nur seine Füße benetzt, sondern direkt bis zum Schwanzansatz reingeht. Würde er jedenfalls, wenn sein Schwanz nicht schwimmen würde. 

Hallo, kennst Du uns?

Ich verbrachte meine Mittagspause heute im Park. Also eigentlich ist das kein Park, mehr so eine Grünfläche mit angeschlossenem Spielplatz und nem Springbrunnen. Aber eben grün und um die Ecke vom Büro.. Ich setzte mich also auf das letzte sonnige Fleckchen und holte mein Buch heraus. Völlig vertieft in meine Lektüre schaute ich kurz aufs Handy und stellte fest, dass es gleich Zeit sein würde, zurückzukehren. Kurz, bevor ich dann wirklich los musste, bauten sich zwei Kinder vor mir auf und schauten mich unverwandt an.

-Hallo, kennst Du uns?
-Öhm… *genauerhinguck* Nee. Wieso sollte ich Euch kennen?
-Weil Du ein Buch liest!
-… (?!?!)
-Na dann bist Du bestimmt öfter hier!
-Ja, bin ich, Ihr auch? Wie heißt Ihr?
-Cecile und Luisa. Und wie heißt Du?
-Das sind aber schöne Namen! Ich bin Susi.
-Und wie alt bist Du?
-Ähm… 31. Und Ihr?
-Ich bin 5 und sie ist 4.
-Ich muss jetzt leider zurück zur Arbeit. Ihr bleibt noch, ja? Was spielt Ihr?
-Prinzessinnenburg! (ab zur begleitenden Horde Erwachsener, die scheinbar mit Boule-Kugeln beschäftigt waren)
-Na dann viel Spaß noch! (ebenfalls ab – schmunzelnd zurück zur Arbeit)
Hmm, irgendwie eine spannende Begegnung. So könnten auch Bücher anfangen, mit leichtem Fantasy-Touch. Irgendwas mit einer magischen Parallelwelt, aus der sie mich kennen könnten. Oder was mit einer verschwundenen Mutter, die sie jetzt suchen wollen. Oder vielleicht einfach was mit einem Generationen übergreifenden Buchclub?

Tagebuch-5 im Oktober

Wie immer am 5. fragt Frau Brüllen: WMDEDGT (Was machst Du eigentlich den ganzen Tag)? Die anderen Beiträge findet Ihr hier.

Mein Tag beginnt mit einem Weckerklingeln – obwohl Sonntag ist, muss ich heute arbeiten und zwar zum ersten Mal wieder nach meiner Brückenwoche. Zum Glück kann ich an den Wochenenden einfach zuhause arbeiten und da so sowohl die Büro-Atmosphäre als auch der Arbeitsweg entfallen, fühlt sich so eine Wochenendschicht gar nicht wie wirkliches Arbeiten an – zumindest, wenn es so ruhig ist wie heute. Wahrscheinlich weil sowieso alle im langen Wochenende sind erreichen mich nur zwei Mails, die beantwortet werden müssen. Abgesehen davon kann ich ganz entspannt Dinge abarbeiten. Was ich da genau mache? Ich korrigiere und lektoriere Texte, pflege Bilder an den richtigen Stellen ein, überprüfe dass alle Fakten sauber sind, rechtliche und interne stilistische Richtlinien eingehalten werden und alle technischen Einstellungen stimmen. Das geht mal ganz schnell und dauert auch mal etwas länger. Teilweise kopiere ich auch bereits vorhandene Dinge und passe sie an neue Standards an. Und ganz manchmal, so wie heute, übersetze ich auch etwas – da unsere beiden Hauptübersetzer ebenfalls Urlaub hatten, ist etwas für mich übrig geblieben.

Das war also meine Hauptbeschäftigung, nebenbei habe ich jede Menge Tee getrunken, Kuchen und Käsebrötchen gegessen, eine Waschmaschine angestellt und die Wäsche danach aufgehängt… Alles immer in kurzen Pausen, denn alle paar Minuten muss ich sicherstellen, dass keine dringenden Mails angekommen sind, die sofort bearbeitet werden müssen. Das Hin und Her wurde mir dann wohl ein wenig zum Verhängnis. Weil die Katzen die Tendenz haben, meine Aufmerksamkeit einzufordern, musste ich sie über mehrere Stunden aus der Bibliothek (so heißt unser Arbeitszimmer, das eben auch den Großteil unserer Bücher beherbergt) aussperren und ignorieren. Vermutlich war es der Protest dagegen, der dazu führte, dass ich nach Feierabend feststellen musste, dass mit der Wäsche etwas nicht ganz in Ordnung war. Ich hatte die vorherige Ladung Wäsche zusammengelegt und auf dem noch vom letzten Besuch bezogenen Gästebett platziert. Nun war da etwas feucht und roch unangenehm. Und zwar nicht nur „etwas“,  sondern ein Stapel sauberer, zusammengelegter T-Shirts, die Bettwäsche, die Bettdecke, zwei Laken, der Matratzenschoner und die Matratze selbst. Ganz großes Kino!

Viel erfreulicher war, dass der Mann heute von seinem Wochenendtrip zu Freunden in Leipzig zurückkam. Ich kochte uns ein äthiopisch inspiriertes Spitzkohl-Möhren-Curry mit Reis und dann sahen wir uns einen Film an, der eigentlich nicht zu solch einem Festmahl passte: Hunger von Steve McQueen handelt vom Hungerstreik im Maze-Gefängnis in Belfast, bei dem neben dem Anführer Bobby Sands noch neun weitere Gefangene ums Leben kamen. Seit wir in Belfast waren, wollte ich mich nochmal genauer mit dem Nordirland-Konflikt beschäftigen und mir vor allem nochmal diesen Film ansehen, den ich vor vielen Jahren, irgendwann Ende der 90er, mal zu dem Hungerstreik gesehen hatte. War aber ein anderer, wie ich dann heute festgestellt habe. Für Hunger wäre ich damals auch noch lange nicht bereit gewesen – der Film ist ziemlich krass. Some Mother’s Son steht dann wohl demnächst nochmal auf dem Programm.

Ich beschließe den Abend dann jetzt noch mit ein paar Seiten aus Weil ein #aufschrei nicht reicht, das ich wirklich allen ans Herz legen möchte – die Bewertungen auf der Amazon-Seite haben heute wieder eindeutig gezeigt, wie notwendig dieses Buch ist.

Brückenwoche – Tag 6 (Finale)

Heute war der letzte Tag meiner Brückenwoche – morgen, wenn Ihr alle in einen gemütlichen Sonntag startet, geht für mich die Arbeit wieder los. Natürlich ging die Woche, wie jeder Urlaub, viel zu schnell vorbei. Dann musste eben dieser letzte Tag etwas ganz Besonderes werden.

Das Highlight meines heutigen Tages war der Besuch einer lieben Freundin. Gemeinsam haben wir viel Tee getrunken und dem Stammcafé einen Besuch abgestattet. Danach sind mehr als zwei Stunden lang durch unser Eckchen vom Prenzlauer Berg, durch Weißensee und Pankow spaziert. Natürlich auch einmal um den Weißen See, das gehört ja quasi zum Pflichtprogramm. Zu erzählen gab es genug, so dass wir eigentlich noch gar nicht fertig waren, als sie wieder los musste.

Wieder zuhause habe ich dann sogar noch geschafft, einen Kuchen zu backen – eine Eierschecke mit Äpfeln. Die gab es früher gefühlt fast jeden Sonntag bei uns. Ist sehr lecker geworden, schmeckt aber ein klein wenig mehr wie die Variante von meiner Oma, als die von meiner Mama – nicht schlimm, denn letztere wird es ja sicherlich noch öfter geben (auch wenn Mama inzwischen experimentierfreudiger geworden ist (mit einem schmunzelndem Winken nach Nova Scotia!).

Etwas ärgerlich finde ich hingegen, dass ich sehr viele Sachen, die ich mir für diese Woche vorgenommen habe, nicht geschafft habe. Die Zeit flog einfach nur so dahin. Gut ist hingegen, dass ich eine Menge tolle Sachen gemacht habe, Zeit mit Freunden verbracht habe, eine dicke Brise Kultur und Berliner Leben inhaliert habe und nur sehr selten an die Arbeit gedacht habe – good times were had by all. Langweilig geworden ist mir definitiv kein bisschen und würde es vermutlich auch mehrere weitere Wochen lang nicht. Jetzt muss ich es nur irgendwie hinkriegen, all die vor mir hergeschobenen Dinge auch während ganz normaler Arbeitswochen zu erledigen. Man drücke mir beide Daumen – ansonsten starte ich eben um Weihnachten herum einen neuen Versuch.

Brückenwoche – Tag 5

Die Zeit fliegt mal wieder vorbei, heute ist schon der fünfte Tag vorbei und von all den Dingen, die ich schaffen wollte, habe ich doch reichlich wenig abhaken können. Nur im Freizeitbereich lief es sehr gut. 😉

Der heutige Tag begann mit Frühstücksbesuch, frisch aus New York eingeflogen. Danach folgte eine sehr lange Couch-Session mit dem Schauen der neuen Folgen von Scandal (wird dann jetzt auch mal vorhersehbar) und Parenthood (schade, dass es bald vorbei ist), außerdem Sex Tape (nette Unterhaltung und erfreulich unverkrampfter Umgang mit Sex und dem Internet) und Can A Song Save Your Life (auch nett, fehlt noch etwas Edge), sowie die zwei letzten Folgen von Modern Family (immernoch ganz witzig, vielleicht die ausgelassenen Staffeln doch noch gucken…)
Dann war auch schon die Zeit heran, um mich mit der besten Freundin erst auf ein Getränk und dann zum Videoschnipselvortrag in die Volksbüjne zu begeben. (Drittes Mal Volksbühne diese Woche!)
Die Highlights heute:
-„10 Deutsche sind dümmer als 5 Deutsche.“- Heiner Müller
-Die Pittiplatschifizierung der Nazis
-„1970 liefen so viele Nazis rum wie heute Ostler.“
-Fakt: In dem Dreivierteljahr nach der Wiedervereinigung starben mehr Menschen auf ostdeutschen Autobahnen als 40 Jahre an der Mauer.
Zuletzt noch einen Kulturhinweis: Seit heute bloggt eine liebe Freundin unter Schwanger Schmarotzen in Schöneberg. Bitte lest zahlreich!

Brückenwoche – Tag 4

Der heutige Tag stand mal ganz im Zeichen von Erholung – man könnte auch sagen, ich hab nix geschafft. Also nix Produktives. Zumindest nichts Greifbares. Im Haushalt oder so. Dafür habe ich:

-Nach dem Frühstück nochmal ein Stündchen geschlafen
-Mit den Katzen gekuschelt und die Einleitung und das erste Kapitel von Das neue Spiel gelesen
-Gut die Hälfte des gestern bei der Lesung gekauften Weil ein #Aufschrei nicht reicht gelesen
-Mit Freunden und ihrem zweieinhalb Monate alten Baby die Hasenheide unsicher gemacht, Kuchen gegessen, Kamele und Esel bestaunt und ein Eichhörnchen beobachtet
-Mit dem Mann auf dem Stadt Land Food polnische Piroggen sowie sizilianische Panelle, Crostini, Cannoli und Arancini gegessen

Eigentlich wollte ich ja auch zum Kieser gehen, aber irgendwie war ich in der ersten Tageshälfte so platt, dass ich mich nicht aufraffen konnte. Zudem war ich auch quasi auf dem Sprung nach Kreuzkölln und wartete nur auf den Startschuss. Hoffentlich dann aber morgen!

Brückenwoche – Tag 3

Heute kann ich nur den Beginn des Tages in Stichpunkten abhandeln, für den Rest muss ich wohl weiter ausholen… Aber here goes: Die aktuellen Folgen von Madam Secretary, New Girl und Big Bang Theory gesehen und währenddessen Wäsche gewaschen. Die neue Folge Picknick am Wegesrand gehört und dabei Wäsche aufgehängt und den Kühlschrank entmöhlt – man mag sich nicht vorstellen, was ich alles weggeschmissen habe und in welchem Zustand diese Dinge waren.

Die zweite Tageshälfte war dann wesentlich sozialer. Den Nachmittag verbrachte ich mit meiner besten Freundin und ihrem 9 Monate alten Baby (im Folgenden: Der Fratz). Der Fratz ist das, was einem Patenkind bei mir am ehesten käme. Und wenn die Dinge so weiter laufen, werde ich wohl auch anderweitig nicht mehr Tante werden. Daher finde ich es toll, dass der Fratz mich immer bis über beide Ohren angrinst, wenn er mich sieht und sich sichtlich über meine Anwesenheit freut.
Wir haben zusammen einen Kinderwagen-Ausflug durch Friedrichshain und Kreuzberg gemacht, wir Großen haben ein riesiges Eis gegessen, wir waren auf zwei Spielplätzen und ich habe mit dem Fratz geschaukelt und im Matsch gespielt. Außerdem krabbelte und brabbelte er vor sich hin und wollte ungefähr 100 mal „Wo ist das Baby?“ „DA is das Baby!“ spielen. Es war großartig. Und ein gutes Workout war’s obendrein.
Abends ging es dann zur Buchvorstellung im Grünen Salon. Meine halbe Twitter-Timeline war da, aber natürlich traute ich mich wieder nicht, jemanden anzusprechen. Zum Glück habe ich aber inzwischen einen guten Wingman, der mich Menschen vorstellt und so konnte ich doch mit einigen neuen Leuten ins Gespräch kommen,  wurde kurzzeitig für eine erfolgreiche Bloggerin gehalten und konnte mein Ego damit streicheln, dass zumindest mein Twitter-Name samt Profilbild inzwischen einigen ein Begriff ist. Vielleicht liest und kommentiert auch bald mal jemand mein Blog 😉
Alles in allem ein sehr großartiger Tag, danke an Alle, die dazu beigetragen haben!

Brückenwoche – Tag 2

Heute war ich viel mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs – Tram, S-Bahn, Bus, U-Bahn, wieder Tram. Immerhin bekomme ich so ne Menge weggelesen. Außerdem habe ich:

-Gebadet und das Season-Finale von Masters of Sex gesehen
-Das Schlafzimmer gesaugt und die gestern aussortierten Dinge zum Müll bzw. in die Altkleidersammlung gebracht
-Eine Freundin zufällig getroffen und mich lose für den Freitag verabredet
-Mio nach anderthalb Jahren mal wieder getroffen
-Mit einer Freundin beim Vietnamesen Mittag gegessen
-Bei meinen Eltern den Briefkasten geleert und die Blumen gegossen
-Eine Ladung Wäsche gewaschen und aufgehängt sowie die von gestern abgenommen und verräumt
-Den Abend mit dem Mann bei einer Freundin und ihren Katzen verbracht und dabei sehr lecker Indisch gegessen
-Mich für morgen, Freitag und Samstag mit Freundinnen verabredet
Läuft ganz gut bisher 😉

Brückenwoche – Tag 1

Ich habe diese Woche frei – 2 Ausgleichstage, 2 Urlaubstage und dann ist da noch dieser Feiertag… Ursprünglich wollte ich ja mit der besten Freundin und ihrem Baby wegfahren, aber nun mangelt es uns beiden an Geld, Zeit und Elan. Außerdem gibt’s auch zuhause genug zu tun und zu erleben. Um mich selbst ein bisschen zu motivieren, nicht nur den ganzen Tag Serien zu gucken, werde ich hier im Blog einfach mal dokumentieren. Heute habe ich:

-Mit der Frau mit Hut im Stammcafé gefrühstückt, und zwar draußen sitzend, am 29. September
-The Good Wife, Downton Abbey und Masters of Sex gesehen (jeweils eine Folge)
-Wäsche zusammengelegt, neue gewaschen und aufgehängt
-Sauberes Geschirr weggeräumt und den Geschirrspüler ausgeräumt sowie abgewaschen
-Das Schlafzimmer aufgeräumt und dabei entrümpelt – ein 20 l-Müllsack ist voll geworden, plus eine Tüte voller Sachen für die Altkleidersammlung (meinen Teil des Kleiderschranks musste ich nämlich auch aufräumen)
-Eine knappe Stunde beim Kieser Training verbracht
-Eingekauft
-Einen runden Zucchino mit Hirse, Crème  fraîche und Gewürzen gefüllt, ihn dann gebacken und dann genüsslich verspeist
-Den Fragebogen meiner Krankenkasse zum Unfall ausgefüllt und eingetütet
-Auf dem iPad iOS 8.02 installiert (auf meinem iPhone wird das nie ankommen, ich habe ja so schon keinen Speicherplatz mehr…)
-Mit dem Mann und den Miezen eine Folge Inspector Barnaby geguckt und nebenbei die Australien-Fotos eines unserer Mitreisenden durchgesehen und bei den Bildern aus Nimbin und Noosa kichern gemusst
Puh, wenn man das so aufschreibt, ist es doch ganz schön viel. So kann es weitergehen, ein paar Highlights (und einiges an Arbeit) stehen noch an!

Das Leben feiern

Das mit den Schmerzen wird wohl noch ein Weilchen so weitergehen, aber so rein psychisch hat sich in der letzten Woche schon einiges getan. Ab und zu kommt das Erlebte (bzw. das Beinahe-Nicht-Mehr-Erlebte) noch einmal mit voller Wucht hoch. Besonders bei quietschenden Reifen, plötzlichen lauten Geräuschen oder wenn die Bahn scheinbar über einen Hubbel fährt. Ich merke ja sonst gar nicht, wieviele Unfälle sonst beinahe um mich herum passieren. Im Moment kann jedoch so ein Spaziergang durch die Stadt fast schon in Psychostress ausarten bei all dem potentiellen Rummms.

Die meiste Zeit hinüber geht es mir aber seelisch sehr gut und das hat viel mit den tollen Dingen zu tun, die ich diese Woche gemacht habe: Mit der besten Freundin samt Baby draußen auf der Wiese sitzen, ein wahnsinnig lustiges Theaterstück mit einem Freund in einer Paraderolle sehen, Klavier und Tin Whistle spielen, mit dem Bruder und Freunden seinen Geburtstag bei leckerer Pizza nachfeiern und auf der Hochzeit eines lieben Freundes zu Lords of the Boards Pogo tanzen. Dazu ganz viel Katzenliebe und natürlich der wundervolle Liebste.
Ich glaube, ich habe mich wieder einigermaßen hergestellt, so dass der Alltag und seine Projekte mich morgen mit einer Woche Verspätung wiederhaben können.