Wenn ich meinen Foursquare-Checkins glauben kann, habe ich heute insgesamt 10 Sessions gesehen. Na holla! Kann aber auch wirklich hinkommen, denn ich hatte eigentlich keine längere Pause dabei und war neuneinhalb Stunden vor Ort in der Station. Aber beginnen wir am Anfang…
Ich musste dann aber sehr schnell weiter, um zu einem der Talks zu kommen, auf den ich mich am meisten gefreut hatte. Caroline und Michael Running Wolf stellten ihr Filmprojekt über „Expat Indians“ in Europa vor und sprachen über die Rolle, die soziale Medien bei der Kommunikation zwischen Native Americans in den Reservaten und den großen Städten bzw. dem Ausland spielen. Kurz zusammengefasst: Sie ist groß. Ich freue mich sehr auf den Film und werde versuchen, mit den beiden Kontakt zu halten. Da wir am Ende der Session alle zusammen einen Rounddance tanzten und die beiden nochmal auf die Episode mit den Yes Men vom Tag zuvor zu sprechen kamen, habe ich dann noch einmal nachgefragt, ob die Fake-Kostüme und der Fake-Song/Tanz negativ bei ihnen ankam. Sie lachten aber nur und meinten, dass Tito, einer der an dem Trick beteiligten ein bekannter Native Comedian sei und man als Native von Anfang an erkennen konnte, dass es darum ging, die Weißen zu verarschen und auch extra ein neues, nicht traditionelles Lied dafür geschrieben wurde. Also, alles in Butter.
Die beiden haben ein wenig überzogen, so dass ich vom Talk über die Five Eyes leider nur noch den Rest mitbekam, den werde ich mir evtl. noch mal in Gänze anschauen müssen.
Darauf folgte dann auf der Main Stage noch eine Präsentation über die eher unbekannteren Seiten des Web, jene, die man in den Mainstream-Medien nicht mehr vermitteln könnte, weil es entweder zu kompliziert wäre, oder aber ein schlechtes Licht auf das Internet werfen würde.
Als Abschluss sah ich mir dann noch den Science Slam an und erfuhr interessantes über Experimente mit Mäusen, Quantenphysik, Urban Gaming und Modealgorithmen.
Dann war mein Kopf voll und der re:publica-Tag zum Glück auch vorbei… Kurz durchgezählt… Wenn man die Five Eyes mitzählt, waren das sogar elf Sessions. Himmel hilf! Zum Glück wärmt mir die schnurrende Noosa jetzt den Bauch, so dass ich eigentlich nix mehr tun muss als entspannen und schlafen…

















