Zeit

Morgen habe ich Spätschicht – sprich ich gehe erst um 11 ins Büro, bleibe dafür aber ohne zu Murren bis 20 Uhr, bzw. bis alles fertig ist, falls das dann noch nicht der Fall sein sollte.

Aber ÜBERMORGEN, ja, da beginnt auch für mich ein neues Experiment: Gleitende Arbeits(beginn)zeit. Dann beginnt der normale Arbeitstag erst um 10 und geht bis 19 Uhr. Wer früher gehen will, oder eben Frühaufsteher ist, darf auch schon ab 8 kommen.

Wie ich mich kenne, werde ich also die nächsten Wochen immer um 10 zur Arbeit gehen (wenn nicht wegen Spätschicht erst um 11). Und so gleicht sich mein Alltag immer mehr dem aus alten Uni-Zeiten an: Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, bequeme Klamotten anziehen, auf Arbeit den ganzen Tag herumalbern und abends spät ins Bett gehen. Und dafür gibts dann Geld. Nur ist natürlich die Arbeit ungleich anstrengender und das Stresslevel höher.

Mal schauen, wie ich mir den neuen Rhythmus so zurechtschubse. Vielleicht fange ich demnächst dann morgens schon mit Haushaltsführung an, bevor ich auf Arbeit gehe? Ich hoffe ja fast ein wenig darauf, sonst wird mein Leben dann wohl endgültig im Chaos versinken…

Berlin am Sonntag

Seit gestern ist die Pixelamazone in der Stadt. Und zwar für ganze drei Monate. Man kann sich meine Freude darüber kaum vorstellen. Gleich heute früh fuhr ich also zu ihr in ihre neue WG. Dann waren wir gemütlich frühstücken und machten uns danach auf einen langen Spaziergang, bei dem ich ihr ganz viel Berlin gezeigt habe.

Machen wir uns nichts vor, die meiste Zeit haben wir gequatscht und ab und zu sagte ich mal: „Guck mal, da ist das und das“ und sie so: „Ah, cool, schreib ich mir auf.“ Am Ende waren wir vor meiner Haustür gelandet. 7,4 Kilometer Sonntagsspaziergang von Neukölln nach Mitte – im Nieselregen. Perfekter Einstieg für drei hoffentlich tolle Monate und außerdem eine tolle Art, den Sonntag zu verbringen. Wir sind stolz auf uns.

Die Inspiration Teil 2

Seit Mai verbringe ich durchschnittlich acht bis zehn Stunden pro Werktag in einem winzigen Büro, „eingepfercht“ mit neun Verrückten, die ich allesamt sehr schnell liebgewonnen habe. Insgesamt gehören zu unserem Team fast 30 Leute und sie alle sind Inspiration – man glaubt gar nicht, wieviel da pro Tag zusammenkommt an Links, Wortspielen, Insider-Gags und kollektivem Wahnsinn.

Und nach der Arbeit, am Wocheneende und im Urlaub hört das Ganze nicht auf. Zum Einen ist die Arbeit dergestalt, dass sie einen auch in theoretischer freier Zeit nicht loslässt. Zum Anderen bin ich mit den Verrückten auch noch über Facebook und Skype verbunden. Ständiger Input also. Meine zweite Familie.

Nach und nach werde ich einige der Skurrilitäten aus dem Glaskasten hier präsentieren. Für heute schonmal das Kekslied. Viel Spaß!

Die Inspiration Teil 1

Blöde Frage, das Leben! Aber in meinem speziellen Fall merke ich immer mehr, dass ein Großteil der Dinge, die mich beschäftigen, mich über das Internet erreicht. Seien es Bücher, Musik, Filme, die Nachrichten, Neuigkeiten von Freunden etc. etc. Alles im Netz, alles vom und durch das Netz.

So wie die Geschichte mit der Scheiße. Die Autorin des Myographen postete den Link auf Facebook. Das Buch heißt „Dunkle Materie. Die Geschichte der Scheiße“ und ist von Florian Werner. Schaut mal rein – bestimmt ne tolle Klolektüre, oder zumindest etwas zum Nachdenken, wenn Ihr das nächste Mal auf dem Pott hockt. Hier noch ein kleines Video dazu: Florian Werner liest aus Dunkle Materie.

2.0

loosy says und ich, wir werden es jetzt noch einmal miteinander versuchen. Facebook und Twitter sind irgendwie doch nicht alles und anonyme Bloggerei hat zwar ihre Vorteile, braucht aber auch mehr Energie.

Und Zeit. Zeit ist bei mir seit letztem Mai auch eher rar geworden – was so ein Vollzeit-und noch mehr Zeit-Job eben so mit sich bringt.

Heute jedoch ist Sonnabend, draußen tobt ein Februar-Sturm und ich sitze gemütlich eingewickelt auf dem Sofa. Da kann man schonmal nostalgisch werden und sich wieder auf alte Ideale besinnen. 🙂

Also – Version 2.0, alles auf Anfang. Ohne Vorgaben, ohne Richtlinien, ohne Erwartungen. Einfach drauf los und dann gucken wir mal, ob da was wächst.