Im Vergleich zum eben vergangenen Wochenende habe ich heute erstaunlich wenig fest verplante Zeitblöcke. Der Tag fängt auch ähnlich an, der Wecker klingelt zur gleichen Zeit. Morgendlicher Reboot, dann mache ich es mir wieder mit Frühstück (Skyr, Granola, Heidelbeeren, Cappuccino) und Laptop auf dem Balkon gemütlich – diesmal mit dem Arbeitslaptop.

Wenig später knallt die Sonne und ich wende das Wissen von gestern an und mache mir eine Balkonecke auf dem Fußboden gemütlich für das einzige Meeting des Tages (mit verschwommenen Hintergrund, wobei ich das auch transparent zeigen könnte in der Konstellation, so fällt es aber erst gar nicht auf).
Irgendwann ist Mittagszeit und ich mache mit Pellkartoffeln mit Butter und Romasalat, immer wieder erstaunlich lecker, und dazu Pflaumen, Mirabellen und Ginger Beer mit Mangosaft. Nach dem Essen mache ich noch eben meine Hausaufgaben für den Kurs, bevor es zurück an die Arbeit geht.

Auf den Kopfhörern viel Livemusik der Kelly Family, denn heute vor 30 (!) Jahren war ich auf meinem ersten großen Konzert von ihnen, auf der Festwiese in Leipzig – davor gabs nur ein paar Straßenkonzerte, bei denen ich aber nicht in meiner Eigenschaft als Fan war. Jetzt aber schon, so richtig mit Basecap, T-Shirt und Gedränge, Fotos von der Leinwand und ab und an einen erhaschten Blick auf winzig kleine Kellys sehr weit entfernt. Meine Eltern haben es tapfer ertragen und mich glaube ich ab dem nächsten Konzert nur noch abgesetzt und abgeholt…
Zum Feierabend habe ich dann noch ein Kleingruppentreffen aus dem Kurs, für zwei Stunden angesetzt, aber wir schaffen das Pensum in gut einer, sehr schön. So kann ich den knurrenden Magen dann auch bald besänftigen. Es gibt Schnittchenteller und noch ein paar Folgen Anne with an E, der Liebste ist da nämlich gestern in ein Rabbit Hole gefallen und ich muss aufholen.

Am späteren Abend dann Badewanne und Bett, bevor es morgen zum ersten Mal seit langer, langer Zeit wieder ins Büro geht. Bin schon ganz aufgeregt…