07.06.2026 – Sommersonntag

Finales Aufwachen um 9, da ist der Liebste schon hellwach und berichtet, dass eben schon jemand mit Kaffee vorbeigelaufen ist (wir schliefen in einem Durchgangszimmer). Ich glaube ihm das mal unbesehen und dann steht er auf und holt uns auch Kaffee. Gemütlicher morgendlicher Reboot zu zweit im Bett, während Teile der Partygesellschaft schon beim Frühstück sitzen oder sogar schon auf dem Weg nach Hause sind. Kurz nach 10 dann habe ich gebloggt und meine Sprachaufgaben erfüllt und wir stehen auf und setzen uns zum Rest.

Es gibt mehr Kaffee, Brötchen, Eier von eigenen Hühnern, selbst gemachte Marmelade und einiges mehr. Zum „Nachtisch“ servieren die Kinder Pudding mit eigenen Erdbeeren und, Schlagsahne und österreichischen Waffeln.

Es ist ein Kommen und Gehen an der Frühstückstafel, als immer mehr Feiergestalten auftauchen und andere abreisen. Zwischendurch machen wir uns auch fertig und dann wird der Liebste, der noch Pläne zuhause hat, mit zwei anderen Gästinnen zum Bahnhof gebracht. Ich hingegen bleibe noch da und genieße eine gewisse Nachfeiersonntägliche Sommerträgheit, räume ein bisschen mit auf, spiele ein bisschen Karten, nicke beim Rätseln fast weg… Dann habe ich noch einen Auftrag, fahre mit meinem Onkel zur nächstgelegenen Packstation und helfe ihm mit meinem Handy, ein Päckchen auszulösen, dass dort entgegen vorheriger Absprachen abgeliefert wurde.

Danach gibt es Mittagessen – mehr Spargelsuppe für die Anderen, lokale Räucherforelle und diverse Salatreste von gestern.

Der Nachmittag tröpfelt gemütlich weiter vor sich hin, die Zahl der Anwesenden schrumpft weiter. Am Ende bringt die Cousine, mit der wir gestern gekommen sind, die feiernde Cousine, ihren Freund und mich zum Bahnhof und wir fahren zurück nach Berlin. Dabei nehmen wir eine andere Route als gestern, denn der RegionalExpress ist Sonntag abends so voll. Wir fahren mit einer Regionalbahn nach Potsdam und wollen von dort mit einem anderen RegionalExpress in die Bundeshauptstadt. Da der aber Verspätung hat, sind wir mit der S-Bahn schneller und zuckeln langsam aber mit Sitzplätzen nach Mitte.

Am Alex trennen sich unsere Wege. Ich fahre mit der Straßenbahn nach Hause und treffe am Briefkasten die Nachbarin samt Sohn, die ich auch gestern bei der Abfahrt schon getroffen habe und wir erzählen uns von unseren Wochenenden. Alles sehr familiär hier. Oben begrüßt mich Noosa mehr enthusiastisch als schimpfend, das ist auch sehr angenehm. Ich bestelle Essen (Sommerrollen, Pad Thai mit Hähnchen, Mango-Lassi), telefoniere nochmal mit dem Liebsten und lasse dann das Wochenende zur neuen Staffel The Four Seasons ausklingen. Passt alles gut zusammen.