Neuer Monat, neues Glück also? Beim Schlafen eher nicht. Diese Nacht wird bestimmt von einer aufgeregten kleinen Katze, die mich ständig am wieder Einschlafen hindert. 2-3 Stunden am Anfang und 1-2 Stunden am Ende sind recht erholsam, dazwischen viel Wachliegen, Herumwälzen und liebevolle Krallen abwehren. Entsprechend gerädert bin ich am Morgen und froh, dass der Wecker spät klingelte und ich im Homeoffice bleibe.
Nach morgendlichem Reboot sitze ich pünktlich mit Tee und Müsli am Schreibtisch und arbeite E-Mails und Nachrichten der Urlaubswoche nach. Dann ein erstes Meeting mit Berlin. Zwei Meetings mit dem fernen Westen Deutschlands fallen aus, so dass ich genügend Zeit für meine Aufgaben habe. Mittags gibt es Käsebrot und Radieschen und danach eine Einkaufsrunde für Lebensmittel und Katzenfutter.
Am Nachmittag bin ich schrecklich müde und brauche eine Mate, damit mir die Augen nicht zufallen. Wieder wach machen mich dann die letzten drei Meetings – nochmal Berlin, dann Mexiko City, dann global mit allen. Und dann ist auch schon Feierabend. Ich erledige noch ein paar private Sachen am Laptop und widme mich dann dem Abendbrot.
Es gibt endlich eine frische Artischocke – zum ersten Mal dieses Jahr lachte mich eine gut aussehende beim Einkauf an, dabei ist die Saison vermutlich eigentlich schon wieder längst vorbei. Ich rühre mir dazu einen sehr einfachen Dip an aus Mayonnaise, Dijon-Senf, Gurkenwasser, Limettensaft, Oregano, Thymian, Petersilie und Estragon. Zur Sättigung gibt’s noch Fenchel-Taralli dazu.

Und zum Nachtisch gibt es Rhabarber-Crumble – auch erst der zweite und vermutlich schon wieder letzte selbst zubereitete Rhabarber des Jahres, mit Crumble aus Mehl, Butter, Zucker und Haferflocken, dazu Vanilleeis.


Der Abend vergeht ansonsten mit Podcasts und Telefonaten mit dem Liebsten und dem Bruder. Und dann gebe ich der Müdigkeit einfach nach und liege schon kurz vor 10 im Bett, draußen ist es noch hell. Neuer Versuch mit dem Schlafen, Noosa bringt sich schon in Kuschelstellung…