05.06.2026 – Geistiger Brückentag #WMDEDGT

Es ist der 5. und wie jeden Monat ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Die anderen Beiträge zu “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” findet Ihr hier.

Nicht mehr über schlechten Schlaf zu bloggen hat den Vorteil, dass ich weniger drüber nachdenke und er mich weniger stört. Andererseits erinnere ich mich halt auch am nächsten Morgen nicht mehr, wie denn die vorletzte Nacht war. (Shrug-Emoji) Irgendwann jedenfalls bin ich wach und beginne den Tag. Da viele der Menschen mit denen ich, intern wie extern, zusammenarbeite, heute einen Brückentag genießen, steht mir ein Arbeitstag bevor, der meetingfrei und deadlinefrei ist, mit zusätzlichem Input ist auch nicht zu rechnen. Ich lasse es also ruhig angehen.

Balkonfrühstück zu ausführlichem morgendlichen Reboot auf dem Balkon. Es gibt Rosinenstuten mit Feigenkonfitüre bzw. Pflaumenmus, Pfirsich und Ostfriesentee mit Erbsenmilch und Kluntje.

Der Gang zum Schreibtisch fällt dann schwer, auch weil Noosa viel lieber hätte, wenn sie auf mir liegen könnte, während ich auf der Couch liege. Ich hätte aktuell aus Gründen lieber, dass sie auf meinem Schoß liegt, während ich am Schreibtisch sitze. Wir einigen uns auf einen Kompromiss: Sie liegt vor mir auf dem Schreibtisch, während ich versuche, trotzdem an Tastatur und Maus zu kommen.

Mit guter Musik auf den Ohren geht es durch die Aufgaben des Tages.

Mittags mache ich mir eine grüne Minestrone: halbe Zwiebel, Olivenöl, Grünzeug aus dem TK (Porree, Sellerieblätter, Erbsen, Bohnen) und vom Balkon (Rosmarin, Oregano, Thymian, Petersilie), eine Grana-Padano-Rinde, Bohnenkraut und einen Rest zerkleinerte Eiernudeln), schmeckt gut!

Ich mache früh Feierabend (das Diensthandy bleibt trotzdem bis 18 Uhr auf Empfang) und gönne mir ein Nachmittagsschläfchen. Nachmittags schläft Noosa ruhiger als nachts, wir bekommen also beide noch ein bisschen Schlaf aufgeholt.

Dann gibt es für mich einen Smoothie aus Pfirsich und TK-Beeren und Vanilleeis, für Noosa ein Leckerli.

Da das Diensthandy weiter stumm bleibt, gehe ich endgültig in den Wochenendmodus und nähre meinen Geist mit weiteren Folgen von Tucci in Italy, nämlich Le Marche, Sardegna, Veneto, Toscana, Lombardia und Trentino-Alto Adige. Ich lerne mal wieder viel, unter anderem, warum in Sardinien so wenig Fisch gegessen wird (Die Römer sind Schuld, natürlich!) und bekomme genug Hunger für den Rest Minestrone.

Badewanne, Bett, Buch, aber geschlafen wird dann erst wieder nach Mitternacht.