Im Zuge meines Vorsatzes, mich mehr zu bewegen, spazierte ich heute nach dem Mittagessen noch ein wenig durch die nähere Ungebung des Büros. Auf der Friedrichstraße sah ich einen Obdachlosen mit Schildern, auf denen er sich auf Deutsch und Englisch als ehrlicher Bettler vorstellte, der Geld tatsächlich für Bier haben wollte. Leider habe ich nicht rechtzeitig das Handy gezückt, denn ich glaube es gab da auch noch ne URL oder ein Hashtag oder so etwas. Hab’s aber nur aus den Augenwinkeln gesehen. (Edit: Inzwischen weiß ich mehr)
Tagebuch-5 im Januar
Ein Sonntag, wie er im Buche steht. Gegen 10 aufgewacht und erstmal entspannt das Internet leergelesen. Alles wie immer, nur dass diesmal nicht der Mann neben mir lag (Biathlonwochenende in Oberhof…), sondern eine gute Freundin. Das lag daran, dass wir gestern erst ihr Geburtstagsgeschenk von 2012 (Tropical Island!) und danach gleich noch einen Teil desjenigen von 2013 (monatliche gemeinsame Abende) eingelöst haben. Ja, so sieht Zeitmanagement bei modernen Großstadtfrauen aus!
Wir beschließen den Abend mit „Lachsfischen im Jemen“ und einer Folge „Inspektor Barnaby“ – Ein Sonntag, wie er im Buche steht eben.
Die Wände haben Augen
Kleine Fortschritte
Nimbin und Noosa gewöhnen sich langsam, ganz langsam, an ihr neues Zuhause. „Die kleine Fressmaschine“, wie wir Nimbin liebevoll nennen, kommt inzwischen ganz von alleine ständig an und erzählt uns was oder möchte bespielt werden. Seit kurzem schnuppert er auch an meiner Hand und ließ sich heute auch ein wenig streicheln. Es kommt aber ganz auf seine Laune an.
Vorsätze und Silvestermenü
1. Mehr Süßigkeiten essen (Der Schrank quillt über…)
Alle Jahre wieder – Jahresendstöckchen 2013
Zugenommen oder abgenommen?
Nicht, dass ich wüsste.
Haare länger oder kürzer?
Länger, war ewig nicht beim Friseur.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine Veränderung.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Zwei lange Überseeurlaube und ein Umzug…
Der hirnrissigste Plan?
Selbst Laminat verlegen. An einem Wochenende. Zum Pizzaessen nach Neapel fahren. (War aber toll und die 4 Stunden Zugfahrt hin und zurück wert!
Die gefährlichste Unternehmung?
Nachts mit Bauchkrämpfen aufstehen, ohne den Mann zu wecken.
Die teuerste Anschaffung?
Laminat, Kaution, Flugtickets (gesammelt)
Das leckerste Essen?
Schwierig wie immer. Das Frühstück bei Mitzi’s in Toronto, die Artischocken-Ravioli von Freitag, das Auberginen-Soufflé von Mama?
Das beeindruckendste Buch?
Gute Frage. Vielleicht „600 Hours of Edward“ und die Fortsetzung, „Edward Adrift“.
Der berührendste Film?
„Take This Waltz“.
Das beste Lied?
„Suzanne“ von Leonard Cohen live.
Das schönste Konzert?
Leonard Cohen, Jimmy Kelly & The Street Orchestra und Katzenjammer.
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Dem Mann. (Gleich danach: Serien gucken.)
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Reisen.
Vorherrschendes Gefühl 2013?
Aufbruchstimmung.
2013 zum ersten Mal getan?
Den Fuß auf den asiatischen und den australischen Kontinent gesetzt. Etwas gebrochen (mit 30 Jahren!). Eine Location für eine Party gemietet. Laminat verlegt. IronBlogger geworden.
2013 nach langer Zeit wieder getan?
Mit einem Mann zusammengezogen, Katzen angeschafft, Roadtrip mit Freunden. Weisheitszähne rausnehmen lassen. Krankenhausaufenthalt. Ein neugeborenes Baby gesehen und gehalten. Umgezogen. Rom und Neapel besucht.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:
Krankenhausaufenthalt und die Gründe. Angst um Kranke. Umzug während Rippenfraktur.
2013 war mit einem Wort…?
Aufregend.
Briefe von Nimbin
Liebe Mamamiez,
Nimbin und Noosa
Heute sind sie eingezogen. So ganz zuhause fühlen sie sich noch nicht. Noosa liegt schon seit drei Stunden in der Transportbox und traut sich nicht hinaus.
Nur folgerichtig
Als ich vor fünfeinhalb Jahren nach Berlin zog, zum ersten Mal ganz allein in eine eigene Wohnung, ohne Mitbewohner, da war eines der Highlights meiner Nachbarschaft die Plansche. Kaum kam die Sonne länger raus, sprudelte dort das Wasser und kleine Kinder tobten und lärmten und bespritzten sich. Ein Traum. Bei jedem Vorbeikommen streifte ich die Flip Flops ab und watete selbst hindurch.
Möhrensuppe Carribean Style
Heute Abend bin ich allein zuhause und habe mir aus den Vorräten mal eben ein Süppchen zusammengerührt – frei Schnauze, so dass ich Euch nur die Zutaten, nicht aber die Mengen nennen kann. Die Suppe ist unglaublich lecker, sieht farblich aber wenig spektakulär aus (aufgrund der Kombination von lila und gelben Möhren wird das irgendwie… bräunlich), deswegen gibt’s auch keine Fotos. Here goes:







