Heute Abend bin ich allein zuhause und habe mir aus den Vorräten mal eben ein Süppchen zusammengerührt – frei Schnauze, so dass ich Euch nur die Zutaten, nicht aber die Mengen nennen kann. Die Suppe ist unglaublich lecker, sieht farblich aber wenig spektakulär aus (aufgrund der Kombination von lila und gelben Möhren wird das irgendwie… bräunlich), deswegen gibt’s auch keine Fotos. Here goes:
Kategorie: Essen
Bist Du auch so ne Marusha-Vegetarierin?
Das wurde ich gestern bei meinem ersten Ironblogger-Treffen gefragt. Marusha hatte sich ja vor einiger Zeit in einem Interview mit der „Welt“ (vgl. http://saschalobo.com/2013/06/17/marusha-merkel-und-das-deutsche-problem/) mal dahingehend geäußert, sie ernähre sich halb vegetarisch, halb vegan, würde aber auch ab und an mal ein Stück Bio-Huhn essen. Nun ist das von ihr etwas unglücklich formuliert, aber tatsächlich ist die Gemengelage, die sie da zu beschreiben versucht, gar nicht ganz so weit von meiner Ernährungsweise entfernt. Da ich gerade zweieinhalb Stunden in einem WLAN-fähigen Zug sitze, auf dem Weg zu einem Wochenende mit zwei meiner ersten Vegetarierinnen im direkten Umfeld, mache ich mir jetzt also mal öffentlich Gedanken zu diesem Thema.
Tagebuch-5 im September
Der Wecker klingelt diese Woche zum ersten Mal zu seiner Standardzeit um 8:30. Endlich ein Tag ohne Spätschicht oder frühmorgendliche Termine. Ich kann also ganz entspannt auf dem iPhone meine E-Mails, Facebook, Twitter, Instagram und Feedly checken. Wenn man das so fleißig und regelmäßig tut wie ich, reicht.die halbe Stunde, die ich brauche um voll funktionsfähig zu sein, dafür genau aus.
Tagebuch-5 im August
Krass, schon wieder ein 5. und Zeit für’s Tagebuchbloggen. Die Zeit fliegt, aber nicht so sehr, wie einige meinen. Es ist Anfang August und einige Miesepeter erzählen schon was von Herbst. Aber ohne mich! Hier ist erstmal Sommerbefehl bis zu meinem Urlaub, der startet im September. Wenn ich dann wiederkomme, dann können wir nochmal drüber reden.
Aber ich verhaspele mich, es soll ja hier um meinen Tag heute gehen.
Angefangen hat er um 8, unsinnigerweise wache ich im Moment meistens genau dann auf, obwohl mein Wecker mir noch eine halbe Stunde Zeit lassen würde. So konnte ich aber heute morgen wenigstens noch ein wenig Hausarbeit erledigen und trotzdem ungehetzt im Büro erscheinen. Dort erwartete mich ein Stück selbstgebackener Karottenkuchen von meiner Kollegin. Ein unerwartet guter Start in die Woche also…
Den ersten Teil der Mittagspause verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, für die ich gerade den Briefkasten leere und die Blumen gieße. Außerdem wartete ein Handwerker auf Einlass. Er fragte zwar noch, wann meine Eltern denn wieder da seien, aber meine Antwort „November, glaube ich.“ hat ihn dann doch etwas erstaunt. War aber zum Glück schnell gemacht, auch wenn ich mit seinem Dialekt (Vogtland, Thüringen? Irgendwie so…) arge Probleme hatte. Wir konnten uns dann aber verständigen.
Teil Zwei fand dann beim Koreaner statt, mit zwei Kollegen. Zusätzlich zu unserem gewählten Gericht bekamen wir alle noch eine Misosuppe, eine fleischige Vorspeise, eine Nachspeise und einen Kaffee angeboten bzw. hingestellt. Für 5,00 € (Mittagstisch) oder 6,50 € (A la carte) mehr als fair, auch wenn uns weder die Vor- noch die Nachspeise geschmeckt haben. Merkwürdiger Laden… Aber die Hauptgerichte und die Misosuppe sind gut. Auf dem Rückweg gabs dann noch ein Eis (Mango/After Eight) und dann gings zurück auf Arbeit.
Während all dem befand sich der Mann übrigens auf der Rückfahrt vom Festival und gab zwischendurch Wasserstandsmeldungen ab – gegen Ende wurden sie immer ungehaltener, weil er mitten in die Berliner Rush Hour hereinkam… Das gab mir dann jedoch Zeit, nach der Arbeit noch schnell einzukaufen und eine Art Blätterteig-Pizza mit Tomaten, Birnen, Rosmarin und Ziegenfrischkäse in den Ofen zu stecken… Gutes Essen macht ja grummelige Männer meistens wieder locker. Wenn mein Plan aufgeht, steht uns noch ein gemütlicher Sommerabend bevor… 🙂
Gefüllte Zucchini mit Tomaten-Couscous
Als Füllung gab es zerkrümelten Schafskäse (Feta-Style, ebenfalls vom Markt), den wir mit Knoblauch und frischem Rosmarin vermengten. Deckel druff, etwas Öl drüber und ab in den Ofen – und zwar genau so lange, wie ich brauchte, um mir in der Badewanne den Bullerbü-Dreck abzuwaschen.
Mango-Speicher
Ich missbrauche mein Blog mal eben kurz als Speicherort für zwei Mango-Rezepte, die mir soeben untergekommen sind – nicht die komfortabelste Methode, Notizen zu machen, aber so bin ich wirklich sicher, dass ich mich hundertprozentig auch in ein paar Tagen dran erinnere, dass ich diese unbedingt ausprobieren muss:
Tagebuch-5 im Juli
Zum Mittagessen gehen der Mann und ich auf den Markt und holen schnell noch etwas Gemüse, Taboulé und Schafskäse und dann machen wir uns einen Monstersalat, den wir nicht einmal zu zweit komplett schaffen. Zudem hatten wir noch eine tolle Idee für unser Sonntag-Abend-Essen, das ich hoffentlich dann auch schaffen werde, zu verbloggen.
Nach der Arbeit schnell nach Hause und Sachen gepackt – ich verabschiede mich ins Wochenende…
All you can eat im Sen Restaurant im Viethaus
Schnelles Sommer-Abendbrot mit Couscous und Tomaten
Ja, so richtig nach Sommer sieht es draußen nicht aus, aber auf langes in der Küche stehen hatte ich nicht wirklich Lust. Die Alternativen waren Stulle (langweilig) oder Bestellen (kostspielig). Und so schnappte ich mir drei meiner Geburtstagsgeschenke und blätterte einmal durch um die geeignete Inspiration zu finden…
Ein paar Fitzelchen Gorgonzola, ein paar zerzupfte Basilikumblätter und für den nötigen Crunch Taralli mit Fenchelsamen (genau die richtige Dosis Fenchelgeschmack für meinen empfindlichen Gaumen, mehr wird eklig). Dann schnell ein Foto machen, vermischen und mit ein wenig schwarzem Pfeffer bestreuen.
12 von 12 Juni
Ich hangle mich derzeit wirklich mit „Krücken“ durch die Bloggerei, ich weiß. Aber an diesem 12. Juni gibt’s jetzt eben 12 Fotos von heute:
Direkt nach der Weisheitszahn-OP wär das nicht gegangen, aber morgen kommen schon die Fäden raus.
Gegessen wurde aufm Sonnendeck bei uns im Büro.
Dann kam das Foto von dieser Miez, für deren Junge wir gerade Abnehmer suchen. Zum Glück ist nur noch bei einem dir Zusage wackelig.
Zum Abendbrot Rote Beete-Carpaccio mit Büffelmozzarella, Olivenöl mit Zitrone, Fleur de sel, Pfeffer und Basilikum


























