Tagebuch-5 im September

Der Wecker klingelt diese Woche zum ersten Mal zu seiner Standardzeit um 8:30. Endlich ein Tag ohne Spätschicht oder frühmorgendliche Termine. Ich kann also ganz entspannt auf dem iPhone meine E-Mails, Facebook, Twitter, Instagram und Feedly checken. Wenn man das so fleißig und regelmäßig tut wie ich, reicht.die halbe Stunde, die ich brauche um voll funktionsfähig zu sein, dafür genau aus.

Da wir übermorgen in den Urlaub fliegen, packe ich heute die Kuchenreste vom 60. des Papas des Mannes als Frühstück fürs Büro ein und füllle eine Schüssel mit den übrig gebliebenen Äpfeln und Pflaumen vom letzten Beutezug auf dem Land, um sie den Kollegen überzuhelfen. Auf dem Weg ins Büro dann ein Anruf meiner Ärztin, die mich schnellstens in ihre Praxis beordert, um mir ein Antibiotikum in die Hand zu drücken. Der Blasen-“Dauerbrenner” (pun intended) mal wieder…
Liegt zum Glück auf dem Weg ins Büro, so dass ich nur 20 Minuten zu spät und ein wenig abgehetzt ins Büro komme. Was bleibt, ist die Frage, ob ich bei der regelmäßigen Einnahme ein bisschen schummeln darf. Heißt dann dank Zeitverschiebung ab Sonntag nämlich 5 Uhr morgens Tablette einwerfen. Aber vielleicht klappt das ja mit dem Jetlag dann sowieso…
Zum Mittagessen traf ich mich zum ersten Mal mit meiner Mentorin. Bei uns in der Firma gibt es ein Mentoring-Programm von Frauen in Führungspositionen für Frauen in Nicht-Führungspositionen. Wir kannten uns bereits vom Sehen und unterhalten uns bei Pasta und Wareniki über unseren bisherigen Lebensweg, unsere Arbeit und darüber, was uns im Programm die nächsten sechs Monate lang erwartet. Am Ende bekam ich die Hausaufgabe gestellt, mir darüber Gedanken zu machen, wo ich mich in zehn Jahren sehe. Neben regelmäßigen Seminaren treffen wir uns jetzt alle zwei Wochen zum Mittagessen – natürlich erst wieder nach meinem Urlaub.
Einen großen Teil des Nachmittags verbrachte ich damit mein Postfach aufzuräumen und Mails zu löschen. Während ich weg bin, ziehen nämlich unsere Mails um, das muss ich also bis morgen Abend noch fertig bekommen.
Nach der Arbeit schaute ich kurz in der Wohnung meiner Eltern vorbei, um noch etwas abzuholen, dass ich ihnen nach Kanada mitbringen soll und einen Plausch mit meiner Cousine zu halten, die dort derzeit logiert.
Zuhause kochten wir uns dann ein Mangold-Graupen-Risotto mit getrockneten Tomaten vom Chefkoch und planten weiter freudig den Urlaub.
C’ést tous!

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